DE64293C - Ofen zum Destilliren von Zinkschaum und anderen silberhaltigen Zinklegirungen - Google Patents

Ofen zum Destilliren von Zinkschaum und anderen silberhaltigen Zinklegirungen

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DE64293C
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DENDAT64293D
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E. honold in Stolberg, Rheinland
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B11/00Obtaining noble metals
    • C22B11/02Obtaining noble metals by dry processes
    • C22B11/021Recovery of noble metals from waste materials
    • C22B11/023Recovery of noble metals from waste materials from pyrometallurgical residues, e.g. from ashes, dross, flue dust, mud, skim, slag, sludge
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4O: Hüttenwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1892 ab.
Bei der Entsilberung von Werkblei durch Zink entstehen silberhaltige Zinkschäume, welche durch den Ofen dieser Erfindung in Zink und silberhaltiges Blei zerlegt werden.
Der auf der Zeichnung im Verticalschnitt dargestellte DestiUirofen besteht aus einem unten und oben offenen rohrförmigen Destillirgefäfs A, das oben mit einem Absatz auf der Deckwand N und unten auf der Kapelle D aufsitzt, woselbst Einschnitte in das Gefäfs A gemacht sind, um das Blei austreten zu lassen, und wodurch das Gefäfs A unten geschlossen gehalten wird.
Das Destillirgefäfs wird durch die Feuerung F geheizt, deren Rauchgase durch den Kanal G abziehen und den Kessel M warm halten. Ueber dem senkrecht stehenden Destillirgefäfs A ist ein von Streben P getragenes Rohr H von kleinerem Durchmesser angebracht, welches mit einem Deckel J verschliefsbar ist.
Durch das Beschickungsrohr H werden die silberhaltigen Zinkschäume , mit etwas Holzkohle gemischt, aufgegeben; dieselben sinken allmälig nach unten und kommen an den heifsesten Theil des Destillirgefäfses A, woselbst das Zink destillirt und . sich in dem oben das Gefäfs A umgebenden Raum O sammelt, condensirt und durch das Rohr R in den Kessel M abläuft und so den elastischen Abschlufs der Vorlage O nach aufsen bildet.
Die Vorlage O ist nach unten durch eingestampftes Gestübe 5 abgedichtet.
Das silberhaltige Blei fliefst nach unten in die Kapelle D ab, in welcher es von den Feuergasen warm gehalten wird, und in welche man Luft einblasen kann, um nach Art der englischen Abtreiböfen das Blei zu oxydiren und das Silber durch Anbohren der Kapelle in Formen abzulassen.
Die sich in dem Destillirgefäfs A ansammelnden Rückstände werden von Zeit zu Zeit entfernt, indem man die Kapelle D wegnimmt und dieselben herausfallen läfst oder herausstöfst.
Durch den hydraulischen Abschlufs der Vorlage O mittelst des in das Zink eintauchenden Rohres R wird verhütet, dafs sich in der Vorlage viel Zinkoxyd bildet, ohne dafs zu befürchten wäre, dafs durch eine plötzliche starke Zinkgasentwickelung eine Explosion entstehen kann, da sowohl unten als oben ein hydraulischer Abschlufs vorhanden ist. Soll anstatt Reichschaum Zinksilberlegirung verarbeitet werden, so wird das Beschickungsrohr H durch einen Kessel ersetzt, dessen untere Ausflufsöffnung durch eine Schraube mehr oder weniger geöffnet werden kann. In diesem durch die Abgase der Feuerung geheizten Kessel wird die Zinksilberlegirung geschmolzen und dann in das Destillirgefäfs A laufen gelassen.
In das Destillirgefäfs A werden kleine Holzkohlenstücke beigegeben, welche den doppelten Zweck haben, die Legirung möglichst lange in dem Destillirgefäfs zurückzuhalten und dann auch etwaige Oxyde zu reduciren.
Bei continuirlichem Betrieb hat der Ofen die Vortheile, dafs man wenig Brennmaterial verbraucht, dafs wenig Zink im Blei zurückbleibt und dafs bei einem etwaigen Rifs des
Destillirgefäfses die Silberverluste sehr gering sind, da das absickernde Blei auf den kalten Platten sofort erstarrt und ohne Weiteres entfernt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Ofen zum Destilliren von. Zinkschaum und anderen silberhaltigen Zinklegirungen für ununterbrochenen Betrieb, gekennzeichnet durch ein senkrecht hängendes, oben und unten offenes, rohrförmiges Destillirgefäfs (A) mit abschliefsbarem Beschickungsrohr (H) (oder Schmelzkessel), seitlicher Feuerung (F) und einer Vorlage (O) zum Auffangen des abdestillirten Zinks, sowie mit einer untergestellten Abtreibkapelle (D), in welcher das silberhaltige Blei den Abschlufs des Destillirgefäfses bildet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64293D Ofen zum Destilliren von Zinkschaum und anderen silberhaltigen Zinklegirungen Expired DE64293C (de)

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