DE32009C - Apparat zur mechanischen Zerlegung von mit Benzin versetzten schweren Oelen des Rohpetroleums - Google Patents

Apparat zur mechanischen Zerlegung von mit Benzin versetzten schweren Oelen des Rohpetroleums

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DE32009C
DE32009C DENDAT32009D DE32009DA DE32009C DE 32009 C DE32009 C DE 32009C DE NDAT32009 D DENDAT32009 D DE NDAT32009D DE 32009D A DE32009D A DE 32009DA DE 32009 C DE32009 C DE 32009C
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DENDAT32009D
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HALVORSON PROCESS COMPANY in New-York
Publication of DE32009C publication Critical patent/DE32009C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G7/00Distillation of hydrocarbon oils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 28: Fettindustrie.
Rohpetroleums.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. September 1884 ab. '
Vorliegende Erfindung besteht in einem Apparate, welcher bestimmt ist, das rohe Petroleum, wie es aus der Quelle kommt, oder nachdem aus demselben durch ein mäfsiges Erhitzen die leichten Producte entfernt worden sind, in zwei besondere verschiedenartige Bestandtheile zu zerlegen, die das Primäröl und das Secundäröl genannt werden mögen. Zu diesem Behufe wird das rohe Petroleum, sowie es von der Quelle kommt, zuerst einer theilweisen Destillation von über 3000 C. unterworfen, um die leichtflüchtigsten Bestandteile desselben zu entfernen, und der Rückstand mit Benzin gemengt, wobei nach unserer Erfahrung eine Mischung von 100 Theilen mit 20 Theilen Benzin bisher das beste Resultat ergeben hat. Das Mischungsverhältnifs kann aber je nach der Beschaffenheit des rohen Oeles auch variirt werden.
Dieses Gemisch wird dann in den nachstehend zu beschreibenden Apparat gebracht und in feinster Vertheilung einer Erwärmung bei einer Temperatur unterzogen, die sich am zweckmäfsigsten als zwischen 20 bis 35° C. gelegen herausgestellt hat.
Bei dieser Temperatur wird sich das Benzin verflüchtigen und das Primäröl mit sich fortreifsen; dasselbe kann durch die theilweise Destillation nicht weiter aufgeschlossen werden und ist als Beleuchtungs- und Schmiermittel schon als solches vollkommen verwendbar. Dieses Primäröl wird sich wegen seines geringeren specifischen Gewichtes in der später beschriebenen Art von dem Secundäröl abscheiden, welches, als spezifisch schwerer, an tieferen Punkten der Auffangtrommel abfliefst. Der durchschnittliche Gehalt des rohen Petroleums ist an Primäröl 35 pCt.
Dagegen kann das Secundäröl nachher noch einer theilweisen weiteren Destillation unterworfen werden und liefert einige brauchbare Nebenproducte.
Die Construction des die vorliegende Erfindung ausmachenden Apparates ist durch beiliegende Zeichnung erläutert.
Fig. ι ist eine Ansicht des vorderen Endes des Apparates,
Fig. 2 ein verticaler Querschnitt in der Richtung 2-2 der Fig. 3,
Fig. 3 ein verticaler Längsschnitt durch die Mitte;
Fig. Formen Flächen.
A ist ein dichter Mantel, der oben gekrümmt ist und nach unten zu keilförmig verläuft. B ist eine Trommel oder ein Cylinder, welcher mit ablösbaren Verschlüssen α α, die den Zutritt in das Innere gestatten, versehen ist. Sowohl der Mantel als auch der Cylinder können aus Blech angefertigt sein.
Der Cylinder B wird an seinen Enden von dem Mantel A getragen und ist mit einem Wärmrohrsystem C versehen. Letzteres ist jedoch gewöhnlich nicht nothwendig, da der Procefs auch bei normaler oder durch blofse Erwärmung des Raumes, in der sich der Apparat befindet, etwas erhöhter Temperatur
5 und 6 zeigen
der trennenden
einige modificirte und sammelnden

Claims (2)

vor sich gehen kann. Im Fall ein Dampfrohrsystem angewendet wird, ist, wie die Zeichnung zeigt, b das Einströmungs- und c das Ausströmungsrohr. D ist ein mit Bohrungen versehenes Rohr oder ein Trog oberhalb der Trommel und erstreckt sich längs derselben. Dieses Rohr D wird mit einem Gemisch aus rohem Petroleum und Benzin gespeist, das durch das Rohr d zuströmt. Aus D gelangt das Gemisch in feinen Gasstrahlen auf den oberen Theil der Trommel B. Den Zuflufs nach D regulirt ein Hahn e, während die Temperatur von den Thermometern // bestimmt wird. E ist eine Sicherheitsvorkehrung, um den von den angehäuften Gasen in A erzeugten Druck zu controliren. Man sieht, dafs die obere Hälfte von B von zwei gekrümmten Flächen gebildet ist, damit die Oelschicht nach zwei entgegengesetzten Richtungen abfliefst. Wir nennen diese Fläche die trennende, während wir die untere capillare Fläche die sammelnde nennen. Das Gemisch aus OeI und Benzin, das, aus D kommend, sich oben auf B ansammelt, fliefst in zwei entgegengesetzten Richtungen nieder. Indem es über die trennende Fläche fliefst, erfolgt die Zerlegung des Oeles und wenn das Gemisch den Punkt χ erreicht, tropft das Gemisch von Primäröl und Benzin, welches eine geringere Dichte hat, in die Tröge i i hinein und fliefst aus dem gemeinschaftlichen Äusflufsrohr j heraus, woselbst man es auffängt. Das dichtere Secundäröl dagegen haftet an der sammelnden Fläche und fliefst dann nach den tiefer liegenden Stellen des Cylinders B, wo sich die beiden Ströme treffen. Das OeI tropft nun in den Trog G ab und fliefst dann bei dem Ablafsrohr h heraus, woselbst es ; aufgefangen wird. Die Benzingase, welche bei der Trennung frei werden, verdichten sich an der Innenwand des Mantels A, sammeln sich am Boden desselben an und können durch das Rohr g entfernt werden, um in dem kühl gehaltenen Gefäfs F aufgefangen zu werden. In manchen Fällen kann man die Tröge i i ganz weglassen und dem Primäröl gestatten, sich am- Boden des Mantels A anzusammeln und es dann nachher von Benzin zu befreien. Auch kann der untere keilförmige Theil des Mantels weggelassen und demselben eine gewünschte Form gegeben werden. Der Mantel kann auch verglaste Gucklöcher k besitzen, welche dazu dienen, Licht einzulassen oder eine Untersuchung des Innern zu ermöglichen. Auch kann ein Entleerungsrohr Z angebracht werden. Die trennende und sammelnde Fläche sind passenderweise zu einem Cylinder vereinigt, jedoch ist dies nicht unbedingt nothwendig; es kann auch ein Halbcylinder angewendet werden, wie in Fig. 4, oder es kann die trennende Fläche convex, die sammelnde eben sein, wie in Fig. 5, oder es können auch, wie in Fig. 6, beide Flächen eben sein. Wenn gewünscht wird, dafs die Trennung in dem Moment erfolgt, in dem die herabrinnende Flüssigkeit den Punkt χ erreicht, so mufs die trennende Fläche genügend grofs gemacht werden, im anderen Falle kann das Primäröl nicht beim Punkte x, sondern bei einem anderen zwischen χ und dem Troge G liegenden Punkt abtropfen. Da die Leichtigkeit der Trennung nicht immer gleich ist und mit der Beschaffenheit des Oeles und der Temperatur und der Menge des angewendeten Benzins variirt, so kann das Abtropfen nicht vollkommen bei χ erfolgen, daher müssen die Tröge i breit gemacht werden, damit sie alles auffangen können. Mit unserem Apparat kann der Procefs der Petroleumzerlegung ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Paten τ-Ans ρ rüche:
1. Ein Apparat zur Zerlegung des rohen Petroleums (nach beschriebener Methode), welcher besteht aus dem Cylinder oder Gefäfs B, der eine obere trennende und eine untere sammelnde Fläche besitzt, dem durchlöcherten Rohr oder Trog D, der zur Beförderung des Oeles auf die trennende Fläche dient, der Röhre d, um den Trog D mit OeI zu füllen, und dem Trog G, um das Secundäröl anzusammeln.
2. Ein Apparat zur Zerlegung des rohen Petroleums nach der beschriebenen Methode, bestehend . aus dem keilförmigen Gehäuse A, dem in dem Gehäuse angebrachten Cylinder oder Gefäfs B, dem durchlöcherten Rohr oder Trog D, der Speiseröhre d und den Trögen G und i.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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