DE65296C - Entsilberungskessel - Google Patents

Entsilberungskessel

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DE65296C
DE65296C DENDAT65296D DE65296DA DE65296C DE 65296 C DE65296 C DE 65296C DE NDAT65296 D DENDAT65296 D DE NDAT65296D DE 65296D A DE65296D A DE 65296DA DE 65296 C DE65296 C DE 65296C
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DE
Germany
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zinc
lead
desilvering
boiler
kettle
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DENDAT65296D
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English (en)
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E. HONOLD in Stolberg (Rheinland)
Publication of DE65296C publication Critical patent/DE65296C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B11/00Obtaining noble metals
    • C22B11/02Obtaining noble metals by dry processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B13/00Obtaining lead
    • C22B13/06Refining

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Bei dem vorliegenden Apparat wird das Werkblei durch, ein Zinkbad geleitet und dafür gesorgt, dafs keine Schaumbildung eintreten kann; es wird dann das Silber im Zink bleiben und damit eine homogene flüssige Zink-Silberlegirung bilden, während das durchfliefsende Blei silberfrei sein wird. -
Es ist auf der Zeichnung:
Fig. ι der Verticalschnitt des Apparates,
Fig. 2 der Grundrifs desselben.
Der Apparat besteht aus einem eingemauerten Kessel A, unter welchem sich die Feuerung B befindet, deren Feuergase auch den unterhalb des Kessels A eingemauerten Kessel C umspülen. Letzterer ist von viereckiger Form und hat die geneigt- liegende Scheidewand D, die senkrechte Scheidewand E, welche bis .nahe zum Boden reicht, und eine mit letzterer zusammenhängende geneigt liegende Scheidewand F und die beiden neben einander liegenden Ausflufsrinnen G und H.
In dem Kessel A wird' das Zink eingeschmolzen , das durch das mit dem Konus J zu verschliefsende Abflufsrohr K in die erste Abtheilung des Kessels C abgelassen wird; das Blei wird mittelst eines Hebers L oder dergleichen aus dem Bleischmelzkessel in die zweite Abtheilung des Kessels C abgelassen. Das Zink fliefst um die Unterkante der Scheidewand D nach oben und um die Oberkante der Scheidewand F herum über die Ausflufsrinne G weg, mischt sich dabei mit dem abwärts strömenden Blei und nimmt dessen Silber in sich auf.
Die Metallbäder müssen beide eine Temperatur von 450 bis 5000 C. erreicht haben, ehe sie abgelassen werden.
Das abfliefsende Zink wird direct in Formen geleitet, später, um möglichst stärk mit Silber angereichert zu werden, in den Kessel A zurückgebracht und bei der folgenden Entsilberung wieder benutzt. Ist ein gewisser Grad der Anreicherung erreicht, so wird ein bestimmter Theil der Silberzinklegirung zur weiteren Verarbeitung auf Silber ausgeschieden und neues Zink zugesetzt.
Das in die zweite Abtheilung .des Kessels C. laufende Blei geht durch das Zink hindurch, unten um die Scheidewand E herum und fliefst über die Rinne H ab; dasselbe läfst sein Silber im Zink zurück und wird der oben angegebenen Temperatur entsprechend ungefähr 1,3 bis 1,4 pCt. Zink aufnehmen. Ungefähr die Hälfte dieses Zinks wird als Schaum ausgeschieden werden, welcher, abgehoben, in den Kessel A gebracht wird. Dadurch wird der Schaum in Zink und Blei zerlegt, letzteres wird von Zeit zu Zeit durch den Ausflufs K abgelassen, während das Zink für die folgende Entsilberung im Kessel zurückbleibt.
Das Blei, welches entsilbert den Apparat verläfst. und vom Schaum befreit worden ist, wird auf die gewöhnliche Weise weiter verarbeitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Kessel zum Entsilbern von Werkblei mittelst Zinks, gekennzeichnet durch drei Scheidewände (D und EF), deren beide äufsere (D und E) von der Oberkante bis nahezu auf den Boden reichen und deren mittlere (F) sich seitlich von einer der ersteren (E) abzweigt und nicht ganz bis zur Oberkante geht, derart, dafs das in einem Vorkessel (A) geschmolzene, in die erste Abtheilung des Entsilberungskessels einlaufende Zink um die eine Scheidewand (D) unten herum durch das in die zweite Abtheilung einlaufende Blei im Gegenstrom hindurch und mit dem Silber durch eine Rinne (G) ablaufen kann, während das Blei um die letzte Scheidewand (E) herum entsilbert durch eine andere Rinne (H) abläuft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65296D Entsilberungskessel Expired - Lifetime DE65296C (de)

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