DE634055C - Verfahren zur Herstellung eines emailartig lackierten Papiers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines emailartig lackierten Papiers

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DE634055C DEB172182D DEB0172182D DE634055C DE 634055 C DE634055 C DE 634055C DE B172182 D DEB172182 D DE B172182D DE B0172182 D DEB0172182 D DE B0172182D DE 634055 C DE634055 C DE 634055C
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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines emailartig lackierten Papiers Es sind sog. fettdichte Papiere, z. B. Pergamentpapiere o. dgl., die gegen Fett mehr oder weniger undurchlässig sind, bekannt, doch sind diese, abgesehen von ihren sonstigen Eigenschaften, gegen Nässe weniger widerstandsfähig und daher nicht waschbar. Anderseits kennt man mit flüchtigen Lacken oder auch Caseinwasserlacken o. dgl. lackierte und halbwegs wasserfeste, in geringem Maße auch waschbare Papiere bzw. Kartons; doch sind diese gegen Öle und Fette nicht widerstandsfähig und enthalten dementsprechend bei zufälliger Einwirkung von Ölen oder Fetten unschöne Fettflecke. Bekannt ist weiter, z. B. bei der Herstellung sog. Lederpapiere, diese vor dem Lackieren mit Lösungen von Schellack oder Kopal mit dünner Leim- oder Caseinlösung vorzugrundieren, um den Farbaufstrich vor dem eigentlichen Lackieren gegen die Einwirkung des Lösungs- und Verdünnungsmittels des Lackes zu schützen. Derartige Papiere sind aber weder wasserfest im Sinne von waschbar noch fettfest, da die schützende Leim- oder Caseinschicht viel zu dünn ist und dementsprechend erprobungsgemäß sehr viele Poren aufweist, durch die die einwirkenden Fettsubstanzen leicht zur an sich sehr saugfähigen Oberfläche des Papiers gelängen können. Es ist schließlich bekannt, konzentrierte Leimlösungen auf ein- oder mehrschichtige Papiere, Kartons o. dgl., auch nur einseitig aufzutragen, den Leim zu härten und die gehärtete Leimschicht anschließend zu lackieren. Hierbei dringen aber die Leimlösungen in die tieferen Schichten des Papiers oder Kartons ein, um so mehr, falls diese Lösungen größere Mengen von Glycerin enthalten.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung behebt die obenerwähnten Nachteile dadurch, daß als Unterlage für die gehärtete und lackierte Leimschicht ein mehrschichtiges Papier verwendet wird, von welchem die oberste Schicht schon bei der Papierherstellung in an sich bekannter Weise besonders stark geleimt wurde.
  • Durch die Verwendung eines derartigen Papiers entsteht eine Art Grundierung, die das Eindringen der konzentrierten Leimlösung in das Papier in weitgehendstem Maße verhindert. Ferner wird der Vorteil erzielt, daß auf einer derartigen, schon bei der Papierherstellung stark vorgeleimten Papieroberschicht auch eine glatte Leimschicht erzeugt werden kann, die unter geringem Aufwande an verhältnismäßig teueren, flüchtigen Lacken ein Papier mit emailartiger Oberfläche ergibt, dessen bestrichene Seite vor allem fettfest und weiter auch waschbar ist. Hierdurch wird verhindert, daß sich einerseits bei Behandlung der Oberfläche mit öligen oder fetten Stoffen keinerlei unschöne Fettflecke bilden können und anderseits sich die Oberfläche des Erzeugnisses im Falle der Verschmutzung mit kaltem sowie auch warmem bzw: heißem Wasser selbst unter Anwendung von Seife ohne Schaden leicht reinigen läßt.
  • Im folgenden sei das Verfahren der Erfizi-: dung an einem Ausführungsbeispiel nälex erläutert. ..?,'.s ä Eine unbedruckte oder bedruckte bzw. mit Prägemustern versehene Bahn eines mehrschichtigen Papiers, dessen oberste Schicht schon bei der Papierherstellung besonders stark geleimt wurde, wird auf einer Lackiermaschine oder sonstigen geeigneten Maschine mit einem dicken Leimauftrag versehen, der beispielsweise aus ioo Teilen Gelatine, i o Teilen Latex, 6 Teilen Glycerin. und ago Teilen erwärmtem Wasser besteht.
  • Nach dem allenfalls durch Wärmezufuhr beschleunigten Trocknen des Auftrages wird dieser mit einer Härtelösung überstrichen, bestehend beispielsweise aus ioo Teilen q.0 %iger Formalinlösung, 5oo Teilen Wasser, 5oo Teilen Spiritus und 5 Teilen Glycerin.
  • Nach vollkommenem Trocknen dieses zweiten, die Härtung bewirkenden Auftrages, der vorteilhaft gleichfalls durch *ärmeeinwirkung, welche die Härtung wesentlich begünstigt; beschleunigt werden kann, erfolgt sodann in üblicher Weise der dritte Auftrag, d. h. die Lackierung mit einem geeigneten Lack, beispielsweise mit einem Nitrocelluloselack, wobei sich auch hier zur Beschleunigung %wä@E,s,:,_Trockenvorganges eine entsprechende
    ' 'i%a kann sodann zur Erhöhung seiner sclieidigkeit auf der Rückseite noch mit 'tIceerinwasser angefeuchtet werden.
  • Im Gegensatz zu den bisher bekannten Verfahren ermöglicht die Erfindung die vorteilhafte Herstellung eines ungemein fettfesten und in vollem Ausmaße waschbaren, sehr geschmeidigen Erzeugnisses mit emailartiger Oberfläche, das für die mannigfachsten Verwendungszwecke besonders im Ansehen seiner Billigkeit, z. B. als Wachstuchersatz für Tischbelagszwecke in Küche und Haushalt, mit ähnlichen Erzeugnissen in Wettbewerb treten kann.

Claims (1)

  1. PATCNTAN SPIZUCT1 Verfahren zur Herstellung eines emailartig lackierten Papiers durch Auftragen von Leim auf die Oberfläche von mehrschichtigem Papier, Härten des Leimes und Lackieren der gehärteten Leimschicht, gekennzeichnet durch die Verwendung von mehrschichtigem Papier, dessen, oberste Schicht schon bei der Papierherstellung besonders stark geleimt wurde.
DEB172182D 1934-11-21 1934-11-21 Verfahren zur Herstellung eines emailartig lackierten Papiers Expired DE634055C (de)

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