DE633249C - Verfahren zum Herstellen elektrischer Kondensatoren - Google Patents

Verfahren zum Herstellen elektrischer Kondensatoren

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DE633249C
DE633249C DEP67809D DEP0067809D DE633249C DE 633249 C DE633249 C DE 633249C DE P67809 D DEP67809 D DE P67809D DE P0067809 D DEP0067809 D DE P0067809D DE 633249 C DE633249 C DE 633249C
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electrical capacitors
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G2/00Details of capacitors not covered by a single one of groups H01G4/00-H01G11/00
    • H01G2/12Protection against corrosion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen elektrischer Kondensatoren Gegenstand der Patentschrift 570 242 ist ein Verfahren zur Herstellung elektrischer Kondensatoren, bei dem der aktive Körper unter Anwendung von Druck und Wärme in einer Form mit einem Mantel aus einem beim Erwärmen weich werdenden Isoliermaterial umkleidet wird.
  • Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des in dem Hauptpatent beschriebenen Verfahrens. Unter Umständen ist es erforderlich, dä.ß der aktive Körper vor dem Umspritzen unter Druck mit einer oder mehreren ihn ganz oder teilweise fest, lose oder in gemischter Anordnung umfassenden Halte- oder Schutzvorrichtung ausgerüstet wird.
  • Besteht beispielsweise diese Halte- oder Schutzeinrichtung aus einer rohrartigen Konstruktion, so kann der in diesem Rohr befindliche aktive Körper unter dem Druck der einschießenden Isoliermasse darin befestigt werden. Die Befestigung und der hermetische Abschluß des aktiven Körpers können noch dadurch gesteigert werden, daß die einschießende Isoliermasse gleichzeitig auch über die Schutzeinrichtung geführt wird. Es ist in solchem Falle besonders vorteilhaft, die Schutzeinrichtung aus derselben oder einer der. Spritzmasse verwandten Masse zu wählen oder eine Masse, die bei der Einwirkung von Hitze und Druck ebenfalls plastisch und gegebenenfalls flüssig wird, oder einen relativ weichen, unter Druck und Wärme nachgebenden Stoff. Rohrartige Halte- oder Schutzvorrichtungen bzw. -einrichtungen wird man am vorteilhaftesten bei zylinderartig oder ähnlich konstruierten aktiven Körpern zur Anwendung bringen.
  • Das Verfahren, den oder die aktiven Körper vor der Umkleidung mit Isoliermasse unter Druck und Wärme mit der vorgenannten Halte- oder Schutzeinrichtung zu versehen, birgt eine ganze Reihe technischer und wirtschaftlicher Vorteile in sich, und es sollen einige derselben nachstehend erläutert werden.
  • Angenommen, es handelt sich um die Umspritzung des aktiven Körpers eines kleinen Stabkondensators von etwa iooo cm, -und der aktive Körper steckt in einer Halteeinrichtung, die rohrartig ausgebildet ist; die Konstruktion des Rohres, ob ein- oder mehrteilig u. dgl., ist hierbei unwesentlich. Der aktive Körper des als Beispiel ausdrücklich klein gewählten Stabkondensators kann trotz seiner Empfindlichkeit unter einem für ihn nunmehr völlig unschädlichen hohen Druck umspritzt werden, weil der Hauptdruck durch die Halteeinrichtung abgefangen wird. Durch den höheren Druck wird die Arbeitsleistung erheblich gesteigert.
  • Da der höhere Druck die Struktur der Isoliermasse bedeutend inniger gestaltet und die von keiner Halteeinrichtung geschützten Anschlußstücke bzw. die frei aus der gespritzten Isoliermasse herausragenden Kontakte den erhöhten Druck direkt erhalten, also fester umklammert werden, ist auch die Feuchtigkeitsabdichtung des eingebetteten aktiven Körpers nach jeder Richtung hin in bedeutend höherem Mäße gewährleistet ; der Kondensator wird demgemäß hochwertiger.
  • Der aktive Körper braucht nicht mehr mit einer teuren und zeitraubenden Schutzarmierung ausgerüstet werden, da seine Halteeinrichtung, also das vorgenannte, als Ausführungsbeispiel angeführte ihn umgebende bzw% über ihn geschobene Rohr, diese Armierung voll und ganz ersetzt.
  • Die bisher hohe Ausschußziffer durch exzentrische Verlagerung des aktiven Körpers und sein sog. Wanderze während des Spritzvorganges ist durch das erfindungsgemäße Verfahren beseitigt, da die Haltevorrichtung den aktiven Körper vor, während und nach dem Spritzvorgange in derForm automatisch zentriert und außerdem in jeder gewünschten Lage festhält.
  • Zur Unterstützung vorgenannter Zentrierung und Festhaltung sowie zur Erreichung einer gleichmäßigen Umffießung des aktiven Körpers und evtl. seiner ihn umgebenden Halte- bzw. Schutzeinrichtung mit Spritzmaterial können beide Teile bzw. auch nur ein Teil mit als Anschläge, Nocken, Distanzstücke o. dgl. ausgebildeten Organen versehen werden, die ebenfalls einer beliebigen Anordnung oder Konstruktion unterworfen sein und aus beliebigem Material bestehen können.
  • Durch die vorbenannte zwangsmäßige Zentrierung und Festhaltung kann auch die erforderliche Wandstärke der den aktiven Körper und seiner evtl. mitumspritzten Halteeinrichtung umgebenden Isoliermasse auf ein Minimum gebracht werden, wodurch zwangsläufig eine große Ersparnis an Spritzmaterial erreicht wird. Der Nachteil, daß bisher die vorgenannte Wandstärke übermäßig stark gehalten werden mußte, um einen Ausgleich für den meistenteils exzentrisch in der umspritzten Isoliermasse liegenden aktiven Körper zu schaffen, ist also-nunmehr völlig behoben.
  • Da die Halte- oder Schutzeinrichtung den hauptsächlichsten Druck der in die Form einschießenden über und um den aktiven Körper fließenden Spritzmasse abfängt, wird jegliche Deformierung des aktiven Körpers verhindert; die elektrischen Werte des Kondensators bleiben dadurch konstant, und es wird die sonst übliche Ausschußziffer auch nach dieser Richtung hin vollkommen ausgeschaltet.
  • Wird beispielsweise schon unter dem Umstand der schädliche Druck des einschießenden Spritzmaterials auf den aktiven Körper aufgehoben, wenn dieser in einer weichen, auch plastischen bzw. elastischen oder aber vorerst festen und während des Spritzvorganges weich, plastisch oder flüssig werdenden Halteeinrichtung bereits vor der Fertigspritzung Aufnahme gefunden hat, wobei unter Berücksichtigung der dem Spritzdruck bis zur gewollten Grenze nachgebenden oder plastisch bzw. flüssig werdenden Halteeinrichtung es auch genügte, diese allein zu umspritzen, so steht in bezug auf die Schätzung des aktiven Körpers auch dem nichts im Wege, wenn die Halteeinrichtung aus einem harten, schwer oder überhaupt nicht schmezenden oder weich bzw. plastisch werdenden beliebigen Material besteht; hierbei könnte sogar von einer Umspritzung bzw. Einbettung mit Spritzmaterial der Halteeinrichtung Abstand genommen werden.
  • Es sei zusammenfassend nochmal kurz auf die Vorteile des Verfahrens zur Herstellung elektrischer Kondensatoren gemäß der Erfindung hingewiesen, bei dem die für den aktiven Körper vorgesehene Halte= oder Schutzeinrichtung eine Mehrfachfunktion und -ausnutzung erfüllt.
  • a) Zwangsläufige Zentrierung und Festhaltung des aktiven Körpers vor, während und nach der Umspritzung, folglich: Ausschußvermiiiderung.
  • b) Herabsetzung der Spritzmassenwandstärke des aktiven Körpers auf ein Minimum durch dessen maßliche Abgrenzung in seiner Schutzeinrichtung, folglich: Spritzmaterialersparnis.
  • c) Schnell aufeinanderfolgende Spritzvorgänge durch die Festlegung des aktiven Körpers, folglich: gesteigerte Arbeitsleistung.
  • d) Höherer und für den geschützt liegenden aktiven Körper gefahrlos anzuwendender Spritzdruck, folglich: dichtere Strukturgestaltung und gleichzeitig erhöhte mechanische Festigkeit des Spritzmaterials und des Kondensators insgesamt.
  • e) Blasenfreies Gefüge der Umkleidung des aktiven Körpers durch den höheren Spritzdruck, folglich: erhöhte Luft- und Feuchtigkeitsabdichtung bei gleichzeitig längerer Kapazitätskonstanthaltung und Lebensdauer des Kondensators.
  • Soll jedoch der aktive Körper eines flachen sog. Normalkondensators, wie er. bei der Reichspost oder in der Radiotechnik verwendet wird, oder ein aktiver Körper anderer Konstruktion von beliebiger Abmessung u. dgl. vermittels des Spritzverfahrens hergestellt werden, so ist auch seine Halte- bzw. Schutzeinrichtung anpassungsgemäß auszuführen. Aus Gründen der Materialersparnis könnten evtl. vorhandene größere Lücken vor dem Spritzvorgang mit einem anderen, möglichst billigeren Stoff als die normalerweise verwandte Spritzmasse, ausgefüllt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:` r. Verfahren zum Herstellen elektrischer Kondensatoren nach der Patentschrift 570 242, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die aktiven Körper mit einer Vorrichtung zum mechanischen Schutz gegen die unter Druck eingespritzte Isoliermasse und/ oder einer Haltevorrichtung zur Zentrierung und Festhaltung der aktiven Körper gegenüber der Form bzw. der Schutzvorrichtung während des Spritzvorganges ausgerüstet sind, die aus einer Rohr-, Sieb-, Spiral-, Zangenkonstruktion o. dgl. mit entsprechenden Distanzstücken, Nocken, Anschlägen oder sonstigen Organen aus beliebigem Material für die Halterung und Zentrierung aufgebaut ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch Z, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- oder Schutzeinrichtung aus demselben oder einem der betreffenden Spritzmasse verwandten Stoff besteht.
DEP67809D 1933-07-05 1933-07-05 Verfahren zum Herstellen elektrischer Kondensatoren Expired DE633249C (de)

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DE633249C true DE633249C (de) 1936-07-23

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DE (1) DE633249C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166373B (de) * 1953-04-02 1964-03-26 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung von elektrischen Wickelkondensatoren

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