DE631C - Trocken- und Kühlapparat - Google Patents

Trocken- und Kühlapparat

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DE631C
DE631C DE000000000631DA DE631DA DE631C DE 631 C DE631 C DE 631C DE 000000000631D A DE000000000631D A DE 000000000631DA DE 631D A DE631D A DE 631DA DE 631 C DE631 C DE 631C
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Germany
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cylinder
drying
cooling
cooling apparatus
inner cylinder
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

•1877.
Jn 631 — Klasse 82.
CHARLES HENRY. HERSEY in BOSTON (Vereinigte Staaten).
Trocken- und Kühl-Apparat
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. September 1877 ab.
Beiliegende Zeichnung, welche zur Erläuterung meines Trocken - und Kühl - Apparates dient, zeigt in Fig. 1 und 2 Perspectiv-Ansichten desselben, und in Fig. 3 einen Längenschnitt; die Ansichten sind mit Entfernung von Theileh der äufseren Wandung (Fig. 1 und 2) dargestellt worden, damit man die innere Beschaffenheit sehen kann. Fig. 4 ist ein Querschnitt durch einen Apparat, der in der inneren Anordnung etwas abweichend von den übrigen Darstellungen Fig. 1, 2 und 3 construirt ist.
Ein langsam rotirendcr Cylinder α von Kesselblech ist mit starken Reifen d versehen, welche auf Rollen / laufen.
Dieselben sind verschieden hoch gelagert, wie aus Fig. i, 2, 3 ersichtlich ist, wodurch der Cylinder α eine geneigte Lage erhält. Die Bewegung erhält dieser Cylinder durch den Zahnkranz g, in welchen das Trieb A auf Welle i eingreift. Das andere Ende der Welle / trägt eine feste und eine lose Riemscheibe j und k, welche die Bewegungskraft in gewöhnlicher Weise aufnehmen bezw. ableiten. An der inneren Wandung des Cylinders α sind Schaufeln / angebracht, deren Form und Lage aus der Zeichnung ersichtlich ist.
Ein zweiter Cylinder m wird im Innern des Cylinders α durch besondere radiale Stützen oder Speichen 0 getragen; deren Einrichtung (Schraubenspindel in einer Büchse mit Muttergewinde) ein genaues Centriren des inneren sogenannten Trockencylinders m ermöglichen. Durch das Rohr al (siehe Fig. 3) wird dem Trockencylinder Dampf zugeführt, und das durch Condensation gebildete Wasser, welches sich an dem tieferen Ende des Cylinders sammelt, findet durch ein Heberrohr bl Abflufs. Die Kugeln r werden durch innere Rippen bei der Rotation gehoben, und klopfen durch ihren Fall alles äufserlich anhängende Material vom Trockencylinder ab. — Der äufsere Cylinder a ist ebenfalls mit einer Klopfvorrichtung versehen, welche darin besteht, dafs die abgeschrägten Nasen /, Fig. 1, einen Balken q heben, und' wiederholt auf den Cylinder a niederfallen lassen.
Das zu trocknende Material, Zucker, Salz, Getreide etc. wird durch den Kasten b am höher gelegenen Ende des Apparats eingefüllt; steigt ■ bei der langsamen Rotation mit den Schaufeln auf und fällt dann auf den durch Dampf geheizten inneren Cylinder m. Ein Anhaften der feuchten Massen wird, wie schon bemerkt, durch die Klopfvorrichtungen, Kugeln r und Balken q, verhütet. Die Schaufeln führen die sich unten sammelnden Massen immer wieder nach oben, und werfen sie von neuem auf den Trockencylinder. Die geneigte Lage des Apparats bewirkt dabei ein allmäliges Vorrücken des Materials, bis es an dem unteren offenen Ende c des Cylinders α herausfällt. Die Luft kann inzwischen an genanntem Ende c frei eintreten und die verdampfte Feuchtigkeit durch das Rohr c* mit sich abführen.
Der äufsere Cylinder des in Fig. 2 dargestellten Apparats ist bedeutend länger als der innere Trockencylinder, so dafs das Material, nachdem es an den Flächen des heifsen Cylinders in von seiner Feuchtigkeit befreit worden, während des" allmäligcn Vorrückens nach dem offenen Ende c des Apparats, der kühlenden Einwirkung der durchziehenden Luft ausgesetzt wird und schliefslich vollständig abgekühlt unten herausfällt.
Auf diese Weise ist das Zusammenbacken bezw. Häufen von z. B. Zucker, der zu heifs, oder Getreide, welches zu feucht die innere Trommel verläfst, wirksam vermieden.
Die durch Fig. 4 in Querschnitt dargestellte Anordnung weicht von der vorstehend beschriebenen im wesentlichen nur dadurch ab, dafs der Cylinder m durch eine Anzahl Dampfrohre ί ersetzt ist, die, wie die Figur zeigt, sternförmig eingezogen sind und somit Flächen bilden, auf denen das zu trocknende Material längere Zeit liegen kann. Ein solcher Apparat eignet sich auch zum Kühlen, wenn man durch die Rohre s statt des Dampfes Kühlwasser leitet und ist für die Abkühlung von z. B. animalischer Kohle sehr brauchbar.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ■ ι. Die beschriebene Combination zweier rotirender, geneigt gelagerter concentrischer Cylinder, von welchen der innere Cylinder geheizt, . der äufsere mit Schaufeln versehen ist, so dafs das zu trocknende Material auf den heifsen Flächen, unter allmäligem Vorrücken nach der Austrittsöffnung des Apparates der Wirkungder durchströmendenLuftausgesetztwird.
  2. 2. Die Anordnung, den äufseren Cylinder zum Zweck der Abkühlung des beim Trocknen erhitzten Materials, geeignet über den inneren hinaus zu verlängern.
  3. 3. Die sternförmige Anordnung von Röhren an Stelle des inneren Cylinders und damit erhöhte Verwendbarkeit zum Trocknen oder Kühlen von Materialien. .
DE000000000631DA 1877-09-26 1877-09-26 Trocken- und Kühlapparat Expired - Lifetime DE631C (de)

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DE631T 1877-09-26

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068634B (de) *
  • 1877

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068634B (de) *

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