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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 18721. FRANZ WERTENBRUCH IN NOTTINGHAM (ENGLAND).
Muldentrockner.
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zu sich befindet und wo die Masse fertig getrocknet wird, enthält noch einen inneren Kranz von'Röhren 8, die von der Platte 11 und t getragen werden. Radiale Kanäle in der Platte q fuhren durch je eine obere Öffnung den Rohren rund 8 Dampf zu, während durch je eine untere Öffnung v Kondenswasser daraus abfliesst. Dieses Kondenswasser sammelt sich in dem unteren Teil der radialen Kanäle und fliesst bei einer entsprechenden Drehung der bei o und n drehbar gelagerten Rohrsysteme durch eine Aussparung in dem Rohr w in letzteres, während der Dampf durch kleine Öffnungen des inneren Rohres a ? in die genannten radialen Kanäle eintreten kann.
Die Rohre y und s besitzen radial angeordnete Rippen 2, wodurch die Heizfläche vergrössert und namentlich in dem zweiten Teil des Trockenraumes (zwischen den Platten t und n) eine Auflagefläche für das in der ersten Abteilung des Trockenraumes vorgetrocknet Gut geschaffen wird. Die Aussenrippen der Rohre r besitzen Schaufeln 8, deren Schaufelfläche an der einen Seite, wie aus Fig. 4 ersichtlich, aufgebogen ist, wodurch das Trockengut einen leichten Trieb nach der der Einfüllöffnung entgegengesetzten Seite erhält.
In dem vom Deckel f umschlossenen Ober-
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Abzugsöffnung 7 für die abziehenden Dämpfe und Trockanluft besitzt, ist eine drehbare Welle 5 hindurchgeführt, die oberhalb der Vortrockenabteilung (d. h. derjenigen Abteilung der Trockenmulde, welche von den Röhren s 8 frei ist) mit zwischen den Schaufeln 3 sich hindurchbewegenden Armen 4 versehen ist.
Die Umfangsgeschwindigkeit dieser Arme 4 : ist zweckmässig so geregelt, dass die Arme einmal zwischen den Schaufeln 3 hindurchgehen, sobald diese in ihrer Höchststellung sind (Fig. 2) oder aber so, dass die Arme 4 den Zwischenraum zwischen zwei Schaufelreihen 3 und damit den Zwischenraum zwischen den zwei Röhren t', an denen diese Schaufelreihen sitzen, transversal durchstreichen, sobald sich dieser Zwischenraum in der Höchststellung befindet (siehe Fig. 5).
Hiedurch wird erreicht, dass das Gut sich nicht zwischen den Schaufeln 3 festsetzen kann. Bei der in Fig. 5 dargestellten Anordnung wird auch erreicht, dass auch der Zwischenraum zwischen zwei Rohren sich mit dem klebrigen Trockengut nicht vollsetzen kann, denn dieses wird durch die Arme 4 in den Vortrockenraum geschleudert. Es werden sich bildende Klumpen zerteilt und wird ermöglicht, dass das Trockengut durch den freien Raum der Rohrtrommei (d. h. durch den in diesem Teil der Trockenmulde von den Rohren t'umschlossenen Raum) liindurclifallen kann, so dass der durch Rohr 1 eintretende erwärmte Luftstrom mit dem Trockengut in ausgiebigster Weise in Berührung tritt.
Das Gut wird in dieser Vortrockenabteilung auf solche Weise so stark getrocknet, dass es allmählich, in die zweite Abteilung gelangend, sich nicht mehr zusammenballt, sondern in zerkleinertem Zustande auf den Rippen der Innenrohre s ohne anzukleben aufliegen und völlig trocknen kann.
Die von dem Material abgegebene Feuchtigkeit wird durch die heisse Luft fortgeführt und verlässt durch einen Abzug 7 den Trockner.
Durch die Anordnung der Kammern i und j wird ein ungenutztes Ausstrahlen von Wärme von den Röhren c verhindert, indem die Trockenluft in ausgiebigster Weise in diesen Kammern vorgewärmt wird und in stark erwärmtem Zustand in das Innere des Apparates eintritt.
Durch die eigenartige Einteilung der Trockenmulde in den Vortrockenranm, in welchem nur ein Rohrkranz ohne innere Rohre rotiert, mit darüber gelagerter Zerteilungs- vorrichtung 5 4, die ein Anbacken und Zusammenballen des klebrigen Trockengutes ver- hindert und in einen Nachtrockenraum, in welchem der rotierende Rohrkranz noch mit inneren Rohren ausgestattet ist, bei welchem Apparat durch die Unterheizung vorgewärmte
Luft in das Innere des rotierenden Rohrbündels durch das innerhalb letzterem herab- fallende, Trockengut hindurchgeführt wird, erreicht man gegenüber den bekannten Apparaten den Vorteil einer vollkommenen Trocknung mit einem einfachen Apparat ohne jede
Schädigung des Trockengutes und unter vollkommener Ausnutzung der Wärme, selbst wenn das Trockengut von klebriger Beschaffenheit ist.
Das fertig getrocknete Gut kann durch eine an geeigneter Stelle der Mulde angebrachte Öffnung aus dem Apparat entfernt werden. Durch die Drehung der Rohrbündel mit den Schaufeln 3 wird bei stetiger Zu- führung des Trockengutes auch ein stetiger Durchgang desselben durch den Apparat bis zur schliesslichen Trocknung bewirkt.
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