DE631845C - Fluessigkeitsstroemungskupplung - Google Patents

Fluessigkeitsstroemungskupplung

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DE631845C
DE631845C DEB150449D DEB0150449D DE631845C DE 631845 C DE631845 C DE 631845C DE B150449 D DEB150449 D DE B150449D DE B0150449 D DEB0150449 D DE B0150449D DE 631845 C DE631845 C DE 631845C
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shaft
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D47/00Systems of clutches, or clutches and couplings, comprising devices of types grouped under at least two of the following sets of groups: F16D1/00 - F16D9/00, F16D11/00 - F16D23/00, F16D25/00 - F16D29/00, F16D31/00 - F16D39/00, F16D41/00 - F16D45/00
    • F16D47/06Systems of clutches, or clutches and couplings, comprising devices of types grouped under at least two of the following sets of groups: F16D1/00 - F16D9/00, F16D11/00 - F16D23/00, F16D25/00 - F16D29/00, F16D31/00 - F16D39/00, F16D41/00 - F16D45/00 of which at least one is a clutch with a fluid or a semifluid as power-transmitting means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitsströmungskupplungen mit zwei Schaufelrädern zur Kupplung und Entkupplung von zwei aneinanderstoßenden Wellen, durch dieverschieden hohe Maschinenleistungen oder Drehzahlen auf eine Schiffsschraubenwelle übertragen werden. Das Neue besteht darin, daß das eine Schaufelrad mit seiner Welle durch eine Freilaufkupplung verbunden ist. Die An-Ordnung von Freilaufkupplungen zwischen zwei Wellen, die an Maschinen von verschieden hohen Leistungen oder Drehzahlen angeschlossen sind, war bekannt. Sie ist in Verbindung mit Flüssigkeitsströmungskupplungen
ig zum Antrieb von Schiffsschraubenwellen neu. Bei diesen Anlagen wurde der eine Maschinensatz durch Entleeren der Flüssigkeitsströmungskupplung abgeschaltet, so daß beim Antrieb durch den anderen Maschinensatz eine Kupplungshälfte mitlief und dadurch Luftreibung verursachte. Der Antrieb von Schiffsschraubenwellen wird daher durch die Anordnung der Freilaufkupplung an Stelle der Entleerung und Füllung der Strömungskupplung
S5 dahin verbessert, daß außer dem selbsttätigen Zu- und Abschalten der Maschinen das Mitlaufen eines Flüssigkeitsströmungskupplungsteils vermieden wird. Die Anordnung ist bei Anlagen für Schiffsantriebe mit Haupt- und Marschmaschinen von besonderem Vorteil.
Die Zeichnung zeigt in Abb. ι ein Ausführungsbeispiel im Schnitt. Abb. 2 ist ein Querschnitt in der Ebene A in Abb. i.
Als Beispiel ist eine Strömungskupplung mit den Läufern 1 und 2 zugrunde gelegt. Der eine Läufer, beispielsweise Läufer 1, ist mit seiner Welle 3, wie üblich, fest verbunden. Der andere Läufer 2 sitzt lose drehbar auf seiner Welle 4 und wird mit dieser durch einen Freilauf in der einen Drehrichtung des Läufers gekuppelt, dagegen entkuppelt, wenn die Drehrichtung wechselt oder die Drehgeschwindigkeit der Welle 4 gegenüber derjenigen des Läufers zunimmt. Für den Freilauf kann irgendeine der bekannten Ausführungsformen gewählt werden. Das Ausführungsbeispiel zeigt die Anordnung von Rollen oder Walzen 5 zwischen der Nabe 6 des Läufers 2 und einer Hülse oder Muffe 7, die auf das Ende 8 der Läuferwelle 4 aufgekeilt ist. Die Läufernabe 6 oder die Muffe 7, im dargestellten Beispiel erster«, ist, wie Abb. 2 zeigt, beispielsweise mit exzentrischen oder Keilflächen 9 und Anschlägen oder Widerlagern 10 für die RoI-len oder Walzen 5 versehen, die in an sich bekannter Weise in der einen Drehrichtung der Welle 4 (s. Pfeil in. Abb. 2) ein Festklemmen der Rollen oder Walzen 5 und damit eine Kupplung des Läufers 2 mit der Muffe 7, in umgekehrter Drehrichtung dagegen oder bei einer Drehbeschleunigung der Welle 4 gegenüber dem Läufer 2 ein Lösen dieser Verbindung bewirken.
Wenn beispielsweise angenommen wird, daß die Welle 4 durch die Kupplung die höhere Leistung mit höherer Drehzahl und die Welle 3 die geringere Leistung mit niedrigerer Dreh-
zahl überträgt, so wälzen sich im ersteren Falle durch die Drehung der mit der Welle 4 fest verbundenen Muffe 7 die" Rollen oder Walzen 5 in der Dreinrichtung der Welle auf den Nabenflächen 9 des stillstehenden oder mit geringerer Drehzahl umlaufenden Läufers 2 ab, so daß dessen Verbindung mit der Welle 4 gelöst wird, wie in Abb. 2 gestrichelt angedeutet. Der Läufer 2 wird infolgedessen von der Welle 4 nicht mehr mitgenommen. Die Kupplung zwischen den Wellen 3 und 4 ist damit unterbrochen, und es findet keine Leistungsübertragung auf die Welle 3 statt. Würde sich in diesem Falle die Welle mit ihrer eigenen, niedrigeren Drehzahl weiterdrehen, so würde' der Läufer 2 infolge der Flüssigkeitsströmung innerhalb der beiden Läufer die Drehgeschwindigkeit des Läufers 1 annehmen, die Kupplung also, ohne Leistungsübertragung nach beiden Seiten, einfach als einheitliche Drehkörper, mit der Drehzahl der Welle 3 umlaufen.
Läuft die Welle 3 allein, um ihre Leistung auf die Welle 4 zu übertragen, so überträgt der mit der Welle 3 fest verbundene Läufer 1 durch die Flüssigkeitsströmung seine Drehgeschwindigkeit auf den Läufer 1Z1 wobei die Rollen oder Walzen S zwischen Läufernabe 6 und Muffe 7 geklemmt werden, so daß die Welle 4 mitgenommen wird und annähernd die Drehgeschwindigkeit der WeEe 3 annimmt.
Der Erfindungsgegenstand soll in erster Linie bei Schiffsmaschinenanlagen mit Haupt- und Marschmaschine angewendet werden. Die Freilaufkupplung wirkt dann in der Weise, daß, wenn die Marschmaschine in Betrieh ist, ihre Welle mit der Welle der außer Betrieb befindlichen Hauptmaschine gekuppelt ist und ihre Leistung auf -die Schraubenwelle überträgt. Die Hauptmaschine läuft dann entweder leer mit oder ist in geeigneter Weise, • z. B. durch ein abkuppelbares Zwischenge- - triebe, gänzlich abgeschaltet. Bei Inbetriebsetzung der Hauptmaschine kuppelt sich der ,Läufer der Flüssigkeitskupplung in oben beschriebener Weise selbsttätig ab, so daß die Kupplung nach der Marschmaschinenseite hin keine Leistung überträgt.
Eine weitere Anwendungsform ist für Anlagen gegeben, bei welchen zwei Antriebsmaschinen parallel über Flüssigkeitskupplungen und ein Rädergetriebe auf eine einzelne Arbeitswelle arbeiten. Wenn beide Maschinen in Betrieb sind, sind die Maschinen- und Getriebewellen durch die Freilaufkupplungen miteinander verbunden. Ist nur eine Maschine^ in Betrieb, so wird die andere Maschinenwelle infolge Entkupplung des an der Getriebeseite liegenden Kupplungsläufers durch die allein umlaufende zugehörige Getriebewelle vom Getriebe selbsttätig abgekuppelt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    . Flüssigkeitsströmungskupplung mit zwei Schaufelrädern zur Kupplung und Entkupplung von zwei aneinanderstoßenden Wellen, durch die verschieden hohe Maschinenleistungen oder Drehzahlen auf eine Schiffsschraubenwelle übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Schaufelrad (2) mit seiner Welle (4) durch eine Freilaufkupplung (5, 6, 7) verbunden ist, mittels deren die Verbindung der beiden Wellen (3, 4) bei Umkehrung der Drehrichtung oder bei einer Geschwindigkeitsdifferenz zwischen beiden Wellen ohne Entleerung der Kupplung vollständig unterbrochen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB150449D 1931-06-10 1931-06-10 Fluessigkeitsstroemungskupplung Expired DE631845C (de)

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DE631845C true DE631845C (de) 1936-06-27

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DE (1) DE631845C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879809C (de) * 1942-04-17 1953-06-15 Gustav Dr Bauer Zahnradgetriebe fuer einen gemeinsamen Antrieb durch eine Kolben-maschine und eine Turbine, insbesondere fuer Schiffsantrieb
DE1191637B (de) * 1959-05-09 1965-04-22 Daimler Benz Ag Antrieb, insbesondere Schiffsantrieb mit mindestens zwei Antriebsmaschinen, die auf eine getriebene Welle, insbesondere eine Schiffsschraubenwelle arbeiten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879809C (de) * 1942-04-17 1953-06-15 Gustav Dr Bauer Zahnradgetriebe fuer einen gemeinsamen Antrieb durch eine Kolben-maschine und eine Turbine, insbesondere fuer Schiffsantrieb
DE1191637B (de) * 1959-05-09 1965-04-22 Daimler Benz Ag Antrieb, insbesondere Schiffsantrieb mit mindestens zwei Antriebsmaschinen, die auf eine getriebene Welle, insbesondere eine Schiffsschraubenwelle arbeiten

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