DE631550C - Einrichtung zum Schutz von Transformatoren gegen UEberlastung - Google Patents
Einrichtung zum Schutz von Transformatoren gegen UEberlastungInfo
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- DE631550C DE631550C DEN32078D DEN0032078D DE631550C DE 631550 C DE631550 C DE 631550C DE N32078 D DEN32078 D DE N32078D DE N0032078 D DEN0032078 D DE N0032078D DE 631550 C DE631550 C DE 631550C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/40—Structural association with built-in electric component, e.g. fuse
- H01F27/402—Association of measuring or protective means
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- Power Engineering (AREA)
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Description
- Einrichtung zum Schutz von Transformatoren gegen Überlastung Es sind Einrichtungen zum Schutz von Transformatoren gegen Überlastung bekannt, die infolge der vom Überstrom in dem Raum zwischen den Wicklungen. entwickelten Wärme einen im Primärkreis liegenden Kontakt unterbrechen.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform dieser Einrichtungen ist in dem Raum zwischen den Wicklungen ein Metallstreifen angeordnet, der mittels einer wärmeleitenden Verbindung mit einer im Primärkreis liegenden Lötstelle verbunden ist. Da in den meisten Fällen die Lötstelle ausschließlich auf Zug beansprucht wird, ergab sich in der Praxis der Übelstand, daß der im Primärkreis liegende Kontakt nicht nur infolge der vom Überstrom entwickelten Wärme, sondern auch schon -bei mechanischen Schwingungen der Lötstelle unterbrochen wurde, selbst wenn der Transformator außer Betrieb war.
- Die Erfindung hat den Zweck, solche Verbesserungen anzubringen, daß der genannte Übelstand nicht mehr auftreten kann.
- Bei der Einrichtung gemäß der Erfindung ist in dem Raum zwischen den Wicklungen ein Metallstreifen angeordnet, dessen aus dem Transformator hervorragendes Ende gegabelt ist und eine oder mehrere Aussparungen aufweist, in denen ein im Primärkreis liegender Körper aus leicht schmelzbarem Stoff durch Federkraft festgehalten wird. Durch diese Bauart wird erreicht, daß der schmelzbare Teil der Schutzvorrichtung der Hauptsache nach auf Schub beansprucht und infolgedessen viel kräftiger ausgeführt werden kann als bei Benutzung einer Lötstelle. Die obenerwähnte Gefahr der Kontaktunterbrechung infolge mechanischer Schwingungen ist bei richtiger Wahl der Abmessungen des Schmelzkörpers ausgeschlossen.
- Ein weiterer Vorteil' der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist die leichteAuswechselbarkeit des Schmelzkörpers. Bei Erwärmung des .Transformators über eine bestimmte Temperatur wird nämlich der Schmelzkörper weich und schmilzt schließlich ab, so daß der Primärkreis unterbrochen wird. Die Vor= richtung kann dann durch Einsetzen eines neuen Schmelzkörpers in die Aussparungen des Streifens wieder betriebsfertig gemacht werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der Metallstreifen aus einem in seiner Querrichtung zusammengefalteten Streifen, dessen aus dem Trans formator herausragende Schenkelenden je eine Aussparung aufweisen, während ein oder beide Schenkelenden an dieser Stelle derart gebogen sind, daß sie in einiger Entfernung voneinander liegen.
- Der zweckmäßig zylindrisch gestaltete Schmelzkörper wird bei dieser Ausführungsform an den beiden Enden in den Aussparungen unterstützt und mit Hilfe einer Schraubenfeder, deren eines Ende um den zwischen den Schenkeln liegenden Teil des Körpers herumgelegt ist, in den Aussparungen festgehalten.
- Zwecks Vergrößerung der Wärmemenge, die durch Wärmeleitung von dem Streifen auf den Schmelzkörper übergeht, werden zweckmäßig der Streifen, der Schmelzkörper. und die Feder hintereinander in den Primärkreis eingeschaltet, so daß die in diesen Teilen vom Belastungsstrom entwickelte Wärme zur Erhitzung. des Schmelzkörpers beiträgt. Die Feder, die im normalen Zustand von dem Schmelzkörper gespannt gehalten wird, kann sich bei Erwärmung des Transformators über die Erweichungstemperatur des Schmelzkörpers entspannen, wodurch eine sichere Unterbrechung des Primärkreises des Transformators herbeigeführt wird.
- Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Fig. i ist ein Schnitt durch einen mit einer Einrichtung gemäß der Erfindung ausgerüsteten Transformator.
- Fig.2 stellt einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i dar, und Fig. 3 und 4 zeigen zwei Ansichten eines Einzelteils der Temperatursicherung.
- In den Fig. i und :2 bezeichnet i den Transformatorkern und 2 einen aus Isolierstoff bestehenden Zylinder, auf dem die Primärwicklung 3 und die Sekundärwicklung 4 angeordnet sind. Selbstverständlich können außer den genannten Wicklungen, abhängig von dem Gerät, in dem der Transformator verwendet wird, noch andere Wicklungen vorhanden sein. In dem Raum zwischen den Wicklungen ist ein in seiner Querrichtung zusammengefalteter Metallstreifen 6 angeordnet, der gegen die Wicklungen durch eine Hülle 5 isoliert ist. Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, ist eines der Schenkelenden dieses Streifens bei 7 derart abgebogen, daß die Schenkel an dieser Stelle einen bestimmten Abstand voneinander haben. Die Schenkel weisen an diesem Ende je eine Aussparung 8 auf, und durch diese Aussparungen greifen die Enden 9 und io eines Körpers aus leicht schmelzbarem Stoff hindurch. Um den zwischen den Schenkeln liegenden Teil i i dieses Schmelzkörpers ist das Ende 12 einer Schraubenfeder 13 leerumgelegt, deren anderes Ende 14 an einer auf dem Kern isoliert befestigten Stütze r5 befestigt ist. Dadurch wird der Schmelzkörper in den Aussparungen 8 festgehalten. Um beim Erweichen des Schmelzkörpers das Abscheren durch die Wirkung der Schraubenfeder zu erleichtern, ist es vorteilhaft, die Enden des Schmelzkörpers etwas dünner als den zwischen den Schenkeln des Streifens liegenden Teil zu machen. Es wird dadurch gleichzeitig verhindert, daß der Körper infolge von mechanischen Schwingungen in seiflicher Richtung verschoben wird.
- Wie aus Fig.2 ersichtlich ist, sind die Primärwicklung, der Streifen 6, der Schmelzkörper i i und die Feder 13 in Reihe geschaltet, so daß der Schmelzkörper nicht nur durch die zwischen der Primär- und der Sekundärwicklung entstehende Wärme, sondern auch durch die infolge des Stromdurchgangs des Primärstroms entwickelte Stromwärme erhitzt wird. Bei Erwärmung auf eine für den Transformator schädliche Temperatur schmilzt der Körper ii durch, so daß das Ende 12 der Feder frei wird und letztere sich entspannen kann. Der von dein Streifen und dem Schmelzkörper und der Feder gebildete Stromkreis wird infolgedessen auf sichere Weise unterbrochen. Die Vorrichtung kann dadurch wieder betriebsbereit gemacht werden, daß ein neuer Schmelzkörper i i: in den Aussparungen 8 angebracht und das Federende 12 wieder um den zwischen den Schenkeln des Streifens liegenden Teil des Schmelzkörpers herumgelegt wird. Um zu verhindern, daß beim Losspringen der Feder diese mit dem- Transformatorkern in Berührung kommt, wodurch ein KurzschluB entstehen könnte, ist diese Feder von einer Hülse 16 aus Isolierstoff umgeben, aus der sie auch im entspannten Zustand nicht herausragt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Schutz von Transformatoren gegen ilberlastung mit einem zwischen den Wicklungen angeordneten Metallstreifen, die mittels der vom Überstrom im-Raum zwischen den Wicklungen entwickelten Wärme einen irri Primärkreis liegenden Kontakt unterbricht, dadurch .gekennzeichnet, daß der aus dem Transformator herausragende Metallstreifen an seinem Ende gegabelt ist und Aussparungen- aufweist, in denen ein im Primärkreis liegender Schmelzkörper entgegen der Wirkung einer Feder festgehalten wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzkörper (9, io, ii) zylindrisch ist und an den beiden Enden in den Aussparuhgen (8) unterstützt wird, in denen er mit Hilfe einer Schraubenfeder (i3) festgehalten wird, deren eines Ende (1z) um den zwischen den Schenkelenden liegenden Teil (i i) des Körpers (9, i o, i i) herumgelegt ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (6), der Schmelzkörper (9, io, ii) und die Feder (i3) hintereinander in den Primärkreis eingeschaltet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN32078D DE631550C (de) | 1931-05-17 | 1931-05-17 | Einrichtung zum Schutz von Transformatoren gegen UEberlastung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN32078D DE631550C (de) | 1931-05-17 | 1931-05-17 | Einrichtung zum Schutz von Transformatoren gegen UEberlastung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE631550C true DE631550C (de) | 1936-06-23 |
Family
ID=7346211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN32078D Expired DE631550C (de) | 1931-05-17 | 1931-05-17 | Einrichtung zum Schutz von Transformatoren gegen UEberlastung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE631550C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741005C (de) * | 1939-09-14 | 1943-11-02 | Emil Brejnik | Vorrichtung zur Verhuetung einer Beschaedigung der Wicklungen von Elektromotoren beiLagerfehlern |
| DE1040678B (de) * | 1956-10-09 | 1958-10-09 | Loewy Eng Co Ltd | Waermeschutzvorrichtung fuer elektrische Wicklungen oder Spulen |
| DE1062800B (de) * | 1958-10-08 | 1959-08-06 | Werner Kluge Dr Ing | Automatische Kurzschlussvorrichtung fuer Entladungsgefaesse |
-
1931
- 1931-05-17 DE DEN32078D patent/DE631550C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741005C (de) * | 1939-09-14 | 1943-11-02 | Emil Brejnik | Vorrichtung zur Verhuetung einer Beschaedigung der Wicklungen von Elektromotoren beiLagerfehlern |
| DE1040678B (de) * | 1956-10-09 | 1958-10-09 | Loewy Eng Co Ltd | Waermeschutzvorrichtung fuer elektrische Wicklungen oder Spulen |
| DE1062800B (de) * | 1958-10-08 | 1959-08-06 | Werner Kluge Dr Ing | Automatische Kurzschlussvorrichtung fuer Entladungsgefaesse |
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