DE63107C - Unterer Mannlochverschlufs an Diffuseuren und dergl. mit unterer Entleerung, durch welchen der Bedienungsraum gegen das Umherspritzen des Diffaseur-Inhaltes beim Oeffnen des Verschlusses geschützt ist - Google Patents

Unterer Mannlochverschlufs an Diffuseuren und dergl. mit unterer Entleerung, durch welchen der Bedienungsraum gegen das Umherspritzen des Diffaseur-Inhaltes beim Oeffnen des Verschlusses geschützt ist

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DE63107C
DE63107C DENDAT63107D DE63107DA DE63107C DE 63107 C DE63107 C DE 63107C DE NDAT63107 D DENDAT63107 D DE NDAT63107D DE 63107D A DE63107D A DE 63107DA DE 63107 C DE63107 C DE 63107C
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O. Rietz in Buckau-Magdeburg, Schönebeckerstr. 31 II
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C13—SUGAR INDUSTRY
    • C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B10/00—Production of sugar juices
    • C13B10/08—Extraction of sugar from sugar beet with water
    • C13B10/12—Details of extraction apparatus, e.g. arrangements of pipes or valves

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PAT E N TA M T.
Die vorliegende Erfindung verfolgt den Zweck, den Bedienungsraum bei Diffusionsbatterien gegen das beim Entleeren der Diffuseure umherspritzende Gemisch von Wasser und Schnitzeln zu schützen, welches die Bedienungsmannschaft durchnäfst und die in der Nähe befindliche Dampfmaschine und Dampfpumpe verunreinigt.
Bei allen bisher existirenden Diffusionsbatterien mit unterer Entleerung erfolgt das Oeffnen des Verschlusses derartig, dafs die Verschlufsspindel gelöst und zurückgezogen wird, worauf der Arbeiter die Sperrklinke · des Sperrrades ausschaltet und dieses selbst freigiebt.
Hierdurch gelangt der ganze Inhalt des . Diffuseurs — ein Gemisch von Schnitzeln und Wasser —■ unter sehr hohem Druck in die Schwemmrinne und verursacht daher natürlich ein Umherspritzen dieser Masse. Diesem Uebelstande soll durch vorliegende Erfindung begegnet werden, welche in einem geeignet construirten Verschlüsse des unteren Mannloches besteht, dessen Angriffsspindel sammt der Welle für die Aufwindevorrichtung durch eine Schutzwand aus Stein oder Blech geführt sind, welche den Bedienungsraum von der Schwemmrinne bezw. dem Diffuseur trennt, und in welcher zur Beobachtung der Schwemmrinne mehrere durch Klappen verdeckte Schlitze angeordnet sind, um etwa vorkommende Schnitzelanhäufungen vermittelst einer Krücke fortschieben zu können.
. Auf diese Weise ist es möglich, mittelst Handräder vom Bedienungsraum aus den Anzugskeil sowohl wie die Aufwindevorrichtung in Thätigkeit zu setzen, ohne unter dem vorher beregten Uebelstande zu leiden.
Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 die Schutzwand in Ansicht mit den die Beobachtungsschlitze verdeckenden Klappen und den auf der Zugkeilspindel und auf der Welle für die Aufwindevorrichtung sitzenden Handrädern.
Fig. 2 zeigt die generelle Anordnung des Diffuseurs mit daneben befindlicher Schutzwand im Schnitt,
Fig. 3 die Seitenansicht des Diffuseurs mit Verschlufsbügel nach Wegnahme der Schutzwand und
Fig. 4 die Lagerung der Welle für die Aufwindevorrichtung mit den auf ihr befindlichen Rädern im Schnitt.
Der Diffuseur α und seine Lagerung ist von bekannter Construction. Einestheils an ihm selbst, anderentheils an seiner Unterstützung ist die Welle b rechtwinklig zur Schwemmrinne d gelagert und durch die Wand c hindurchgeführt. Auf dem einen Ende dieser Welle ist das gabelförmige Keilgehäuse/ pendelartig aufgehängt, auf ihrem anderen Ende jenseits der Wand c ein Arm g befestigt, welcher die unterhalb der Welle b liegende Schraubenspindel i umspannt. Letztere reicht ebenfalls durch die Wand c hindurch und trägt auf dem entgegengesetzten Ende den durch das

Claims (1)

  1. Keilgehäuse f hindurchgehenden Anzugskeil h. Vor dem Arm g, der an seinem unteren verbreiterten Ende mittelst der Stehbolzen k, Fig. ι, mit dem gegabelten Keilgehäuse f verbunden ist, sitzt auf der Zugkeilspindel das mit Muttergewinde versehene Handrad m, welches, je nachdem es rechts oder links gedreht wird, den Keil h löst oder anzieht.
    Die Aufwindevorrichtung ist von bekannter Construction und besteht aus der Welle o, auf welcher das Kettenrad ρ und das mit Klinke q versehene Sperrrad r sitzt, und dem Hebel s mit dem Gegengewicht t. Auf der Welle ist ferner im Bedienungsraum das Handrad u angeordnet, damit es ebenso wie das Handrad m bequem gehandhabt werden kann.
    Von Vortheil ist es, das Sperrrad r mit Sperrklinke q ebenfalls im Bedienungsraum unmittelbar hinter dem Handrad u anzubringen. In der Schutzwand selbst sind Schlitze ν ausgespart (Fig. 2), welche durch Klappen n>, Fig. i, verdeckt sind und durch welche die Schwemmrinne d behufs Entfernung etwaiger Schnitzelanhäufungen beobachtet werden kann. Auch ist in derselben ein weiterer Führungsschlitz ^ vorgesehen, in welchem die Anzugsspindel i bei Seite geschoben werden kann.
    Das Oeffhen des Verschlusses geht in der Weise vor sich, dafs zuerst der Anzugskeil h durch das Handrad m gelöst und die Keilspindel i, da das Keilgehäuse f und der Arm g auf der Welle b pendeln, in dem Schlitz \ bei Seite gezogen wird, wodurch der Verschlufsbügel χ unter dem Mannloch frei wird. Dann wird das Handrad u erfafst, die Sperrklinke q ausgeschaltet und losgelassen.
    Pate ντ-A ns ρruch:
    Ein unterer Mannlochverschlufs an Diffuseuren und dergleichen mit unterer Entleerung, dadurch gekennzeichnet, dafs der in dem gabelartigen, pendelartig aufgehängten Keilgehäuse (f) gelagerte und den Verschlufs sichernde Anzugskeil (h) von dem durch eine Schutzwand getrennten Bedienungsraum aus sammt dem Keilgehäuse (f) bei Seite gezogen und der Verschlufs geöffnet werden kann, zum Schutz des Bedienungsraumes gegen den umherspritzenden Diffbseur-Inhalt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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