DE631020C - Vorrichtung zum Einlegen von Merkstreifen in Bogenstapel - Google Patents

Vorrichtung zum Einlegen von Merkstreifen in Bogenstapel

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DE631020C
DE631020C DEF73677D DEF0073677D DE631020C DE 631020 C DE631020 C DE 631020C DE F73677 D DEF73677 D DE F73677D DE F0073677 D DEF0073677 D DE F0073677D DE 631020 C DE631020 C DE 631020C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/46Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

Soll eine Druckarbeit zur Weiterverarbeitung, zum Beschneiden und zum Verpacken kommen, so ist es nötig, die in einem Stapel liegenden, von der Druckmaschine ausgewor-S fenen Bogen zu zählen. Zu diesem Zwecke sind bereits Vorrichtungen bekannt, die in Verbindung mit einem Zählwerk nach einer bestimmten Anzahl von abgelegten Bogen Merkstreifen zwischen die Bogen schieben,
to so daß nur die aus dem Stapel herausragenden Merkstreifen gezählt zu werden brauchen. Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, die dem gleichen Zwecke dient. Sie zeichnet sich dem Bekannten gegenüber einmal durch besondere Einfachheit und Zuverlässigkeit aus, zum anderen dadurch, daß ihre Arbeitsweise von der Höhe des Druckstapels unabhängig ist und daß sie ohne besondere Umstände an jede Druckmaschine angebracht werden kann.
Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß ein Schaltrad vorgesehen ist, das mittels eines Hebels und einer Klinke durch die Druckmaschine weitergeschaltet wird und nach einer bestimmten Zahl von Schaltungen einen Greifer hin und her schwenkt, der in seiner einen Endlage einen Papierstreifen ergreift und ihn mit einer Schwenkbewegung auf den jeweils obersten Bogen des Bogenstapel legt. Die Klinke des Schaltrades kann derart verstellt werden, daß sie je nach Belieben einen oder mehrere Zähne weiterschaltet, so daß dadurch die Zahl der Schaltungen, d. h. die Zahl der Bogen, die während eines Arbeitsspieles des Greifers abgelegt werden, beliebig verändert werden kann. Das Schaltrad arbeitet mit einer Schneidvorrichtung zusammen, die von einer Papierrolle jeweils Streifen in beliebiger Länge abschneidet und sie dem Greifer zu-. führt. Die Zuführungswalzen zur Schneidvorrichtung sind derart angeordnet, daß sie nur für einen bestimmten Zeitraum den Papierstreifen fördern, wobei dieser Zeitraum durch Einwirkung des Schaltrades bestimmt wird. Die Vorrichtung ist zur Vervollkommnung mit einem Zählwerk verbunden, so daß jederzeit die Gesamtzahl der abgelegten Bogen abgelesen werden kann.
. Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Abb. ι die hintere Seitenansicht des Schaltrades mit Hebel und Klinke,
Abb. 2 einen Längsschnitt nach der Linie A-A der Abb. 5,
Abb. 3 einen Längsschnitt nach der Linie B-B der Abb. 5,
Abb. 4 ebenfalls einen Längsschnitt nach der Linie B-B der Abb. 5, aber in einer anderen Arbeitsstellung der Vorrichtung, und
Abb. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung.
Das auf der Achse/ befestigte Schaltrad« ist durch die Klinke δ gesperrt und wird durch die Klinke c weitergeschaltet, die durch die Stange d. am Hebel t bewegt wird. Die Klinke c sitzt an dem schwenkbaren Hai-
«31020
Cp der eine Führungsbahn C2 für den Bolzen^ am Ende der Stange rf hat, die längs verschiebbar mit dem Schwenkhebel t ve?--1 bunden ist, der unY den ortsfesten Bolzen"^' schwenkbar ist. Wenn man nun die ^
auf dem Schwenkhebel t verschiebt, ^ sich die Entfernung zwischen der Drehachse t\_ des Schwenkhebels t und dem Bolzen ^1. Damit ändert sich zugleich die Größe der to Schwenkbewegung des Halters Cx und damit die Zahl der von der Klinke c jeweils weitergeschalteten Zähne des Schaltrades a. Die Größe der Verschiebung zwischen der Stange d und dem Hebel t und damit die Zahl der geschalteten Zähne des Schaltrades α läßt sich durch die Stellmutter e verändern, ' deren Schraubbolzen ex an der Stange d befestigt ist. An dem Schwenkhebel t ist irgendein Glied, z. B. die Rolle ti, vorgesehen, auf welche die Druckmaschine bei jedem Druckvorgang auf beliebige Weise, beispielsweise durch Vermittlung eines Elektromagneten, einwirkt. Auf der Achse/ des Schaltrades a ist ein Winkelhebel g- (Abb. 2) drehbar gelagert, dessen, einer Arm i mit dem Gleitbolzen If1 auf einem Exzenter h gleitet, während der andere Arm des Winkelhebels g in einem Zahnsegment g2 endet. Das auf einer Achse ρ befestigte Exzenter h wird über eine Zahnradübersetzung J1 und i2 (Abb. 5) beispielsweise mit einer Übersetzung von 1 : S • durch. das Schaltrad α angetrieben. Der auf dem Exzenter h gleitende Arm ^1 des Winkelhebels g wirkt mit seinem anderen Arm, an dessen freiem Ende das Zahnsegment g2 sitzt, auf einen auf der Achse / eines Greifers A1, k2 befindlichen: Trieb ein.
Der Greifer besteht aus zwei Greiferklauen A1 und k2 und der Anschlagicheibe v, die mit der KLaUeA1 fest verbunden ist. Die Scheibe V ist mit der Klaue A1 auf der Achse / lose drehbar, während die Klaue It2 auf der Achsei mittels einer Schraube festgeklemmt ist. Diese Schraube dient gleichzeitig als Mitnehmer für die Greiferklaue Ze1, indem sie bei der Rückwärtsbewegung des Greifers zum Holen eines neuen Papierstreifens nach dem Öffnen des Greifers A1, k2 an die KIaUeA1 anschlagt und diese mitnimmt. Ein mit der Federw belasteter Bremshebel λ: liegt auf dem Rand der Scheibe ν auf. Der Bremshebel λ: hat eine zweifache Wirkung. Er bremst einmal die Greiferklaue A1 so lange, bis der Greifer A1, A2 sich- infolge der Drehung der Greiferklaue A2 öffnet und die Mitnehmerschraube auf der Welle / die Klaue A1 mit Gewalt weiterdreht; andererseits begrenzt der Hebel λ: die Bewegung der Greiferklaue A1, wenn der Greifer A1, A2, um einen neuen Streifen zu erfassen, sich zurückdreht. Genauer gesagt, der Hebel χ hält die Klaue A1 einen kurzen Zeitraum fest, während sich die KlaueÄ2 noch ein Stück weiterdreht. So öff- ^■net sich der Greifer A1, A2, um das Ende des jE?apierstreifens m in Empfang nehmen zu
^ Papierstreifen/« wird von einer Rolle
■'mittels zweier Walzen /Z1 und n2 über eine Schere Ox und O2 dem Greifer A1, A2 zugeführt. Die Walze/Z1 wird durch den Trieb« von der Hauptwelle/ bzw. dem Schalträdi? dauernd angetrieben, während die andere Walze /Z2 auf einem Schwenkhebel gelagert ist und durch das auf der Welle ρ befindliche Exzenter/" periodisch gegen die dauernd urnlaufende Walze nx gepreßt wird. Das hat zur Folge, daß der Papierstreifen tn nur periodisch von den Walzen Hx und /Z2 ergriffen und weitergeschoben wird und daß während des Schneidvorganges der Papierstreifen m stillsteht. Ein drittes auf der Achse ρ befestigtes Exzenter q bewegt die Schneidvorrichtung O1, O2 derart, daß jeweils ein Streifen beliebiger Länge abgeschnitten wird. Die ganze Vorrichtung ist mit einem Zählwerks verbunden, auf dem jeweils die Gesamtzahl der abgelegten Bogen abgelesen werden kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Angenommen, das Schaltrad α habe 100 Zähne. Es wird gewünscht, daß jeweils nach 250 Bogen ein Merkstreifen eingelegt wird. Man verstellt nun die Entfernung zwischen der Drehachse^ und dem BolzencU an dem Hebel t,d mittels der Stellschraube e, ex derart, daß die Klinke c bei jeder Schwenkbewegung des Hebels t,d das Schaltrad a um zwei Zähne \veiterschaltet. Das Schaltrad α wird demnach, sobald von der Druckmaschine der Hebel t, d 25omal geschwenkt worden ist, also 250 Bogen ausgeworfen sind, fünf Umdrehungen vollführt haben. Während des Weiterschaltens des Schaltrades α liegt der an dem einen Arm des frei drehbaren Winkelhebels g befindliche i°5 Gleitbolzen gx . auf dem Exzenter h auf, das auf der Welle ρ befestigt ist, die mit einer Übersetzung von 1 ; 5 von der Welle / angetrieben wird. Die Welle ρ macht demnach bei fünf Umdrehungen der Welle/ nur eine "" Umdrehung. Durch das Exzenter h wird der Gleitbolzen ^1 nach auswärts bewegt, so daß das Zahnsegment g2 am anderen Arm des Winkelhebelsg den auf der Achse/ befindlichen Trieb dreht. Auf der Achse/ sitzen 11S die beiden Greiferklauen A1 und A2, von denen die Greiferklaue A2 durch eine Klemmschraube fest mit der Achse/ verbunden ist. Diese dreht sich nun durch die Einwirkung des Winkelhebels g und des Zahnsegmentes g2. Während dieser Drehung der Achse/ wird auf einer gewissen Wegstrecke die Drehung
der Scheiben und damit der KIaUeA1 durch Einwirkung des Bremshebels λ: gehemmt, sa daß die beiden Greiferklauen A1, A2 ein nach dem Papierstreifen m zu offenes Maul bilden (Abb. 3). Inzwischen hat das Exzenter/" die Walze H2 gegen die Walze % gepreßt und damit den Papierstreifen m langsam weitergeschoben, bis er in das offene Maul des Greifers A1, A2 hineinragt. Nun legt sich das auf der Welle;? befestigte Exzenter 17 gegen das Messer O2 an, preßt es gegen das obere Messer O1 und schneidet so einen Papierstreifen ab. Inzwischen ist der Gleitbolzen gi des Winkelhebels g so weit auf dem Exzenter/z fortgeschritten, daß er an eine Stelle gelangt, die ihm eine Annäherung an die Welle/9 gestattet. Infolgedessen wird sich auch der Trieb auf der Welle I etwas zurückdrehen, so daß sich der Greifer A1, A2 schließt.
ao Bei dem Weiterdrehen des Exzenters h gelangt der Gleitbolzen gx des Winkelhebels g schließlich an die StClIeA1, an der das Exzenter// einen Einschnitt aufweist. An dieser Stelle nähert sich der Gleitbolzen ^1 plötzlich
as der Welle 77. Infolgedessen wird durch das Zahnsegment g2 die Welle/ sehr schnell in der umgekehrten Richtung gedreht. Dadurch dreht sich der Greifer A1, A2, der den abgeschnittenen Papierstreifen m gefaßt hat, um einen Winkel, der größer ist als i8o°, legt den abgeschnittenen Papierstreifen auf den Bogenstapel und öffnet sich. Darauf beginnt das Arbeitsspiel von neuem.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    I. Vorrichtung zum Einlegen von Merkstreifen in Bogenstapel, bei der die Merkstreifenbahn durch Führungswalzen absatzweise befördert wird, und von ihr bei ihrem Stillstande die Merkstreifen abgeschnitten werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Druckmaschine weitergeschaltetes Schaltrad (a) einen Greifer (A1, A2) hin und her schwenkt, der in seiner einen Endlage einen abgeschnittenen Merkstreifea, (tri) ergreift und ihn mit einer SchwenklJewegung nach einer bestimmten, beliebig einstellbaren Zahl abgelegter Druckbogen auf den Bogenstapel legt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (A1, A2) durch den einen Arm (g2) eines auf der Schaltradwelle (/) lose gelagerten Winkelhebels (g) gesteuert wird, dessen anderer Arm (^1) durch ein Exzenter (A) beeinflußt wird, das auf einer von dem Schaltrad (a) gedrehten Welle (p) angebracht ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Klinke (c) zum Schalten des Schaltrades (a) derart verstellt werden kann, daß die Klinke (c) nach Be-Heben einen oder mehrere Zähne des Schaltrades (a) weiters ehaltet.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die KHnke (c) zum Weiterschalten des Schaltrades (a) an einem schwenkbaren Träger (C1) sitzt, in dessen Schlitz (c2) ein an einem Schwenkhebel (t, d) befestigter Bolzen (Cl1) gleitet, der in seiner Entfernung von der Drehachse (^1) des Schwenkhebels verstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Exzenter (A) zum Bewegen des Winkelhebels (g) für den Greifer (A1, A2), das Exzenter (g) zum Bewegen des die Merkstreifen (tri) von der Papierstreifenbahn abschneidenden Messers (O1, ö2) und das Exzenter (/■) zum Anpressen der einen Förderwalze (/Z2) für die Papierstreifenbahn gegen die andere Förderwalze (/Z1) auf der von dem Schaltrad (a) gedrehten Welle (p) angebracht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF73677D 1932-07-02 1932-07-02 Vorrichtung zum Einlegen von Merkstreifen in Bogenstapel Expired DE631020C (de)

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