DE63099C - Verfahren zur Herstellung von durchbrochenen Papierhülsen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von durchbrochenen Papierhülsen

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DE63099C
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DENDAT63099D
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E. JAGGER in Werneth, Oldham, England
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31CMAKING WOUND ARTICLES, e.g. WOUND TUBES, OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31C1/00Making tubes or pipes by feeding at right angles to the winding mandrel centre line
    • B31C1/08Accessories of machines therefor not otherwise provided for

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Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Anfertigung von durchlöcherten Papierhülsen in Bobinen- oder ähnlicher geschlossener Form zur Aufnahme von Garn zum Färben, Bleichen, Waschen und Beizen desselben.
Bis jetzt sind die Durchbrechungen der Hülse, welche bestimmt sind, der Farbe u. s. w. Flüssigkeit einen freien Durchgang zu gestatten, nach dem Winden oder Rollen des dazu verwendeten Papiers gebildet worden; hierdurch verliert jedoch die Hülse ihre Gestalt, indem sie flach wird, und das Anstecken derselben auf die Spindeln schwierig und zeitraubend wird oder vorheriges Oeffhen benöthigt. Zur Beseitigung dieser Nachtheile stellt man eine durchbrochene. Papierhülse her, bei welcher das dazu verwendete Papier noch vor dem Rollen oder Winden desselben mittelst einer Spindel, mit Durchbrechungen versehen worden ist. Man bedient sich hierzu . eines Stanzapparates in Verbindung mit einer gewöhnlichen Papierhülsenherstellungsmaschine, derart, dafs derselbe die Durchbrechungen in dem für die Hülse verwendeten Papier vor dem Rollen oder Winden desselben in der Papierhülsenherstellungsmaschine selbst bildet.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist eine Seitenansicht des mittleren Theiles einer gewöhnlichen Papierhülsenherstellungsmaschine mit erwähntem Stanzapparat versehen. Fig. 2 zeigt einen von demselben durchlöcherten Papierstreifen und ' Fig. 3 in Perspective eine von letzterem hergestellte Hülse.
Der Stanzapparat a, welcher von beliebiger Construction sein mag, wird zwischen der Papierstreifenrolle h und den Speisewalzen e in irgend einer passenden Stellung angebracht, zweckmäfsig wie in Fig. 1 veranschaulicht, auf dem Bett b zwischen den Speisewalzen d und e} so dafs die Durchlöcherung des Papierstreifens h1, welcher zwischen den Durchschlägern und dem dazu gehörenden Gesenk g läuft, vor der Bestreichung desselben von der Kleisterwalze c geschieht.
Die Gesenklöcher g und die Durchschläge f. sind derart vertheilt, dafs, nachdem das Messer k den durchbrochenen Papierstreifen hl durch die in Fig. 2 punktirte Linie abgeschnitten hat und dieser von der. Spindel / erfafst ist, beim Rollen oder Winden desselben die Durchbrechungen in sich treffen und dadurch der Flüssigkeit vollen Lauf durch die Hülse i gestatten.
Die neuen technischen Wirkungen, welche durch diese Art der Herstellung, nämlich Durchlochen eines endlosen Papierstreifens vor dem Winden oder Rollen zu einzelnen Hülsen in einer Maschine mit Stanzapparat sich ergeben, sind folgende:
- ' i. weit billigere Fabrikation der durchlochten Papierhülsen;
2. Erhaltung der Gestalt der Hülse und hierdurch leichteres und schnelleres Anstecken an die Spinnspindeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren zur Herstellung von durchbrochenen Papierhülsen, darin bestehend, dafs in die Hülsenherstellungsmaschine ein Lochstanzapparat (f g) eingeschaltet ist, der den für die Hülse zu verwendenden Papierstreifen mit Lochungen. versieht, 'bevor das Rollen oder Winden desselben auf der Spindel / stattfindet.
DENDAT63099D Verfahren zur Herstellung von durchbrochenen Papierhülsen Expired - Lifetime DE63099C (de)

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