DE63093C - Einrichtung zur Anbringung einer Handfeuerwaffe unterhalb des Rumpfes eines Pferdes - Google Patents

Einrichtung zur Anbringung einer Handfeuerwaffe unterhalb des Rumpfes eines Pferdes

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Publication number
DE63093C
DE63093C DENDAT63093D DE63093DA DE63093C DE 63093 C DE63093 C DE 63093C DE NDAT63093 D DENDAT63093 D DE NDAT63093D DE 63093D A DE63093D A DE 63093DA DE 63093 C DE63093 C DE 63093C
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DE
Germany
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rifle
horse
attaching
parts
stock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63093D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. F. PEEL in London, Bachelor's Club, Piccadilly
Publication of DE63093C publication Critical patent/DE63093C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C33/00Means for wearing or carrying smallarms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zweck der Erfindung ist, Feuerwaffen an dem Geschirr der Kavalleriepferde in der Weise anzubringen, dafs sie, ohne gelöst zu werden, vom Reiter abgefeuert werden können. Nach der Erfindung wird unten am Gurt oder einem entsprechenden Theil des Geschirres ein Haken oder eine ähnliche Vorrichtung angebracht, welche die Feuerwaffe in mittlerer Lage unter dem Rumpf des Pferdes in Längsrichtung zu halten vermag. Die Mündung der Feuerwaffe tritt dabei zweckmäfsig bis vor die Brust des Pferdes und der Lauf zwischen die Vorderbeine desselben hindurch. Das Geschirr trägt auch geeignete Vorrichtungen, um die Feuerwaffe sicher zu tragen und einrichten zu können. Dem Reiter stehen Vorrichtungen zu Gebote, um die Waffe abfeuern zu können, ohne dafs dieselbe abgenommen wird. Solche Vorrichtungen sind entweder mechanischer, elektrischer, pneumatischer oder anderer Natur; wird die Vorrichtung elektrisch bethätigt, so kann eine Batterie, ein Accumulator oder eine kleine Dynamo an dem Sattel angebracht werden, und Elektromagnete oder andere Vorrichtungen können dazu benutzt werden, den Abzug der Feuerwaffe zu bewegen. Die Verbindung ist dabei mittelst eines oder mehrerer Drähte so eingerichtet, dafs durch Berührung eines Knopfes das Abfeuern bewirkt wird. Diese Operation wird so lange wiederholt, bis die Waffe, für den Fall, dafs sie mit Magazin versehen ist, vollständig abgefeuert ist.
In analoger - Weise kann Dickluft benutzt werden, die entweder einem Prefsluftbehälter entnommen wird, der durch ein Rohr mit dem Abziehmechanismus in Verbindung gebracht ist, oder es kann die Luft von Hand comprimirt und zur Bewegung des Abziehmechanismus in ähnlicher Weise veranlafst werden. Endlich kann der Abzug auch durch direct wirkende mechanische Vorrichtungen bewegt werden, die aus einer Schnur oder biegsamen Leitung· bestehen, die mit dem Abzug verbunden sind. Das Geschirr ist so eingerichtet, dafs das Pferd beim Abfeuern der Waffe den Kopf nicht senken kann und erhält zu diesem Zwecke einen mit der Candare verbundenen entsprechenden Zaum.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι die Ansicht der Vorrichtung zur Anbringung einer Schufswaffe an einem Pferd,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 1-2 von Fig. i, nach vorn gesehen,
Fig. 3 ein solcher .nach der Linie 3-4 von Fig. i, gleichfalls nach vorn gesehen,
Fig. 4 die Oberansicht der Bauchgurtplatte, Fig. 5 eine Seitenansicht und
Fig. 6 eine Endansicht einer anderen Vorrichtung zum Lösen der Feuerwaffe.
Fig. 7 zeigt eine Einrichtung, wonach der Gelenkpunkt weiter nach vorn gelegt ist und die Visirlinie mittelst einer Schnecke und Zahnstange in Verbindung mit einer biegsamen Welle geändert bezw. geregelt werden kann.
Fig. 8, 9 und ι ο sind Einzeldarstellungen der Anbringung der biegsamen Welle an der erwähnten Schnecke und dem Sattel.
Fig. 11 und 12 zeigen eine andere Vorrichtung der Anbringung der Feuerwaffe.
Fig. 13 ist eine Ansicht und
Fig. 14 ein Schnitt durch ein Magazingewehr,
welches durch eine Schnecke und eine Zahnstange eingestellt wird, und
.Fig. 15 der Grundrifs dieser Einrichtung,
Fig. 16 die theilweise durchschnittene Oberansicht und
Fig. 17 die Ansicht einer anderen Anbringungsweise der Feuerwaffe,
Fig. 18 eine Schnittdarstellung, welche einen angelenkten Schaft für ein Magazingewehr oder eine andere Feuerwaffe zeigt, um dieselbe zurri Abfeuern sowohl von der Schulter, wie unter dem Pferde geeignet zu machen,
Fig. ig der Grundrifs dieser Vorrichtung,
Fig. 20 ein Schnitt nach der Linie 5-6 und
Fig. 21 ein solcher nach der Linie 7-8 der Fig. 18,
Fig. 22 der Grundrifs einer anderen Anbringungsweise eines zusammenlegbaren Schaftes, der seitlich zusammengeklappt werden kann.
Mit Bezug auf die Fig. 1 bis 4 ist α ein Theil des Bauchgurtes für das Pferd, b ein Stück des Üebergurtes. c ist eine Platte, welche durch den Riemen b in Stellung gehalten wird, der unter die Platte c tritt, d ist eine verticale Platte, die mit der Platte c aus einem Stück besteht oder an derselben befestigt ist. Das vordere ■ Ende der Platte d trägt einen rechteckigen Rahmen e, dessen eine Seite mit Aussparungen zur Aufnahme eines Federbolzens f versehen ist. Die hinteren Enden der ■ Platten c und d tragen einen Rahmen h, mit welchem das hintere Ende der Feuerwaffe k bei g gelenkig verbunden ist. χ ist eine Libelle. Die Mündung der Feuerwaffe k kann gehoben, gesenkt oder horizontal eingestellt und in einer dieser Lagen mittelst des Bolzens f festgestellt werden, der in einen der Ausschnitte in dem Rahmen e greift. Der Verschlufsmechanismus und andere Theile der Feuerwaffe, die durch Staub und Schmutz leiden könnten, können mit einem Lederbezug etc. versehen werden, wie dies durch die punktirten Linien in Fig. 1, 13 und 15 ersichtlich gemacht ist.
Z ist ein Winkelhebel, der an den Rahmen- h angelenkt ist und zur Bethätigung des Abzuges i dient. Der lange Arm des Hebels I ist mit einer Schnur versehen, durch welche die Waffe von dem Reiter jederzeit abgefeuert werden kann.
Eine Vorrichtung zum Lösen der Feuerwaffe ist in Fig. 3 dargestellt. Der angelenkte Seitehtheil hl (welcher eine Seite des Rahmens h bildet) wird durch eine Feder h2 in Stellung gehalten; einer der Drehzapfen g geht dabei durch den Seitentheil h1 hindurch, nach dessen Aufheben das Gewehr freigelegt ist und aus seinem Träger herausgenommen werden kann.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine andere Ausführungsform der vorbeschriebenen Einrichtung, bei welcher das Ende des Zapfens g eine Nuth hat, in welche die Federfalle K2· einschnappt. Nach Lösen der Falle kann die an-. gelenkte Seite des Rahmens gelöst und vor der Herausnahme des Gewehres gehoben werden, wie vorher beschrieben.
Mit Bezug auf die Fig. 7 bis 10 ist das Gewehr k an dem Rahmen e bei g gelenkig angebracht. Das Kolbenende des Gewehres hat einen Stift kl auf jeder Seite. Diese Stifte gleiten in Schlitzen fr4 des Rahmens h. m ist eine Schnecke, die von Lagermeilen des Rahmens h getragen wird und in eine Zahnstange greift, welche an dem Gewehr befestigt ist, so dafs durch Drehung der Schnecke eine Einstellung des Gewehres möglich ist. m x ist eine biegsame Welle, welche von einem biegsamen Rohrgehäuse umschlossen wird, dessen oberes Ende an dem Sattel angebracht ist.
Fig. 8 ist eine Ansicht und Fig. 9 ein Schnitt durch die Vorrichtung zur Bewegung des oberen Endes der biegsamen Welle und Anbringung derselben am Sattel, η ist eine durch die ■ Halter nl am Sattel befestigte Platte, w2 ein Handgriff mit federndem Stift, welcher in eines der Löcher «3 der Platte η greift. . Die durch den Handgriff zu bewegende Kurbel ist auf der biegsamen Welle ml angebracht, wodurch letztere, sowie die Schnecke m", Fig. 7, nach Erfordern gedreht werden können.
Fig. 10 ist eine Schnittdarstellung, welche die Befestigungsweise des Endes der biegsamen Welle Ot1 an der Achse mi "der Schnecke m ersichtlich macht. 'mB ist eine Federfalle, um die Welle mit der Achse m4 der Schnecke m zu verbinden.
Fig. 11 ist eine Seitenansicht und Fig. 12 die Vorderansicht einer abgeänderten Form der Platte c. In diesem Falle ist die Platte c nach oben durch zwei biegsame Flügelstücke c1 verlängert , deren Enden mit Stiften c 2 versehen sind, die durch Löcher ml des Riemens b hindurchgehen und auf diese Weise die Platte c halten. Die Regelung wird in diesem Falle durch die Schraube ο bewirkt, welche das Rahmenstück 0' hebt oder senkt, in welchem das durch den Rahmen h bei g gelenkig getragene Gewehr ruht.
In Fig. 13, 14 und 15 ist eine andere Anbringungsweise ersichtlich .gemacht; die Vorrichtung entspricht der Befestigungsweise von Fig. 7, aber ohne biegsame Welle.
Nach Fig. 16 und 17 ist das Gewehr bei g mit dem Rahmen h gelenkig verbunden, und Schnecke und Zahnrad sind am vorderen Ende des Gewehres angebracht, so dafs die Mündung des Gewehres nach Erfordern gehoben und gesenkt werden kann. Aus Fig. 17 ist die Anbringung eines Schaftes ρ ersichtlich, die aus der Zeichnung ohne Weiteres verständlich sein wird.
In den Fig. 18 bis 21 ist eine andere ge-

Claims (1)

  1. lenkige Verbindung eines Schaftes mit dem Gewehr dargestellt. Der Schaft wird aus zwei Theilenp1 und p2 gebildet. Der untere Theilji1 ist an dem Gewehr bei r angelenkt, und die beiden Theile sind bei r1 gelenkig mit einander verbunden, p9 ist eine Feder, welche Veranlassung ist, dafs der Theil p2 als Falle dient, um den Schaft in Stellung zu halten. In festgestellter Lage, wie in Fig. 18 dargestellt, sichert der Winkelhebel ί das Gewehr gegen unbeabsichtigte Lösung.
    Fig. 22 zeigt eine andere Vorrichtung zur Anbringung eines angelenkten Schaftes an dem Gewehr; in diesem Falle wird der Schaft gegen die Seite des Gewehres gelegt, wie aus den punktirten Linien der Zeichnung ersichtlich.
    Alle bewegten Theile der Vorrichtung können von irgend einem geeigneten Material eingeschlossen werden, um das Gehäuse staubdicht zu machen und zu verhindern, dafs die Theile durch Staub und Schmutz leiden.
    Pateντ-Anspruch:
    Eine Einrichtung zur Anbringung einer Feuerwaffe unterhalb des Rumpfes eines Pferdes, bestehend in einer mittelst Riemens (b) auf dem Sattelgurt (a) befestigten Platte (c) mit Tragarmen (h e) für die daran einstellbare Waffe, um das Einrichten und Abfeuern derselben durch den Reiter, während derselbe auf dem Pferde sitzt, zu ermöglichen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63093D Einrichtung zur Anbringung einer Handfeuerwaffe unterhalb des Rumpfes eines Pferdes Expired - Lifetime DE63093C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2462091A (en) * 1946-06-03 1949-02-22 John C Garand Collapsible stock for firearms

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2462091A (en) * 1946-06-03 1949-02-22 John C Garand Collapsible stock for firearms

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