DE630171C - Mit einem Wasserabschluss arbeitende Druckregelvorrichtung zur Ent- oder Belueftung von Niederdruckdampfheizungen - Google Patents

Mit einem Wasserabschluss arbeitende Druckregelvorrichtung zur Ent- oder Belueftung von Niederdruckdampfheizungen

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DE630171C
DE630171C DEF75142D DEF0075142D DE630171C DE 630171 C DE630171 C DE 630171C DE F75142 D DEF75142 D DE F75142D DE F0075142 D DEF0075142 D DE F0075142D DE 630171 C DE630171 C DE 630171C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/08Arrangements for drainage, venting or aerating
    • F24D19/081Arrangements for drainage, venting or aerating for steam heating systems

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Description

  • Mit einem Wasserabschluß arbeitende Druckregelvorrichtung zur Ent- oder Belüftung von Niederdruckdampfheizungen Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Be- und Entlüftungsvorrichtung für Niederdruckdampfheizungen in Form eines Wasserverschlusses.
  • Es sind schon verschiedene Einrichtungen vorgeschlagen worden, um bei der Inbetriebnahme einer Heizungsanlage der in ihr enthaltenen Luft den Austritt in die Atmosphäre unter Einhaltung bestimmter Überdrücke zu ermöglichen. So hat man z. B. eine Vorrichtung verwendet, bei der in die eine von zwei nebeneinanderliegenden kommunizierenden Kammern ein Tauchrohr eingeführt ist, welches eine unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegende Öffnung besitzt. Die mit dem-Tauchrohr versehene Kammer steht in Verbindung mit der Heizungsanlage. Bei Ansteigen des Druckes in der Heizung wird der Wasserspiegel in dieser Kammer herabgedrückt, und sobald die Öffnung in dem Tauchrohr freigelegt ist, kann die Luft entweichen. Beim Abstellen der Heizung tritt die Luft in die Heizungsanlage. Die Einrichtung besitzt jedoch den Nachteil, daß der Unterdruck, bei dem die Luft, welche beim Abstellen der Heizung, um den durch die Kondensation des Wasserdampfes entstehenden Unterdruck auszugleichen, nicht unabhängig von dem Entlüftungsüberdruck eingestellt werden kann, die gleiche absolute Größe besitzt.
  • Man hat ferner vorgeschlagen, die in Heizungsanlagen vorhandene Luft in zwei in verschiedenen Höhenlagen zueinander angeordneten, 'durch ein Rohr miteinander verbundenen Kammern, welche ähnlich wie ein Gasometer -wirken, beim Anheizen der Heizung zu sammeln. Beim Abstellen der Heizung kann die in dem Behälter befindliche Luft wieder in die Anlage zurücktreten. Da die untere der beiden Kammern, in welche die Sperrflüssigkeit aus der oberen Kammer beim Eintritt der Luft gedrückt wird, mit der Atmosphäre verbunden ist, können diejenigen Luftmengen, welche die obere Kammer nicht fassen kann, bei einem gewissen überdruck durch die Vorrichtung ins Freie gelangen; ebenso kann, falls der in der oberen Kammer vorhandene Luftvorrat nicht zur Füllung der Heizungsanlage beim Abstellen ausreicht, bei einem bestimmten Unterdruck Luft in die Anlage zurückgesaugt werden.
  • Demgegenüber wird bei der neuen Vorrichtung auf .eine Speicherung der in der Heizungsanlage beim Stillstand enthaltenen Luft vollkommen verzichtet und hierdurch eine wesentliche bauliche Vereinfachung ermöglicht. Die beiden in verschiedener Höhenlage zueinander angeordneten, durch ein Rohr miteinander verbundenen Kammern werden übereinander in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet, wobei das Verbindungsrohr als Bodenrohr der oberen Kammer in die untere Kammer hineinragt. Die untere Kammer ,wird über eine entsprechend den einzuhaltenden Druckverhältnissen oberhalb der Bodenrohrmündung liegenden Öffnung einer Leitung, und zwar über deren nach oben führen=.: den Zweig mit dem Entlüftungstopf ünd@ über deren nach unten führenden Zweig der Niederschlagleitung in der Nähe ilfr.e$' Anschlusses an den Kessel der HeizungS-" anlage verbunden.
  • Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht, und es stellt dar Fig. i die Gesamtanordnung einer Heizungsanlage mit der Druckregelvorrichtung, Fig. 2 die Druckregelvorrichtung im Schnitt. Von der Kesselanlage i führen die Rohre 2 den Dampf den Heizkörpern zu. Vom Rohre z führt die sögenannte Standleitung 3 in U-förmig gekrümmtem Bogen abwärts, bildet hier einen Wasserabschluß und endet in einem Topf 4.. Das Kondensat wird durch eine Leitung 6 in die Kesselanlage i zurückgeführt. Diese Kondensrückleitung verläuft in ihrem letzten Stück 7 senkrecht nach unten, und an höchster Stelle dieser Leitung ist ein Entlüftungsrohr 8 vorgesehen, das in den in Fig. 2 veranschaulichten Behälter 9 führt. Durch den Behälter 9 hindurch ist eine Leitung io, die mit dem unteren Teil der Kondensr ückleitung 7 in Verbindung steht, hindurchgeführt und geht als- Leitung i i in den Entlüftungstopf 4. Der Behälter 9 weist zwei übereinander angeordnete Kammern 12 und 13 auf, von welchen die obere, 13, mit einem Rohrstutzen 14 in die untere Kammer 12 hineinragt. An der unteren Kanu-her 12 ist ferner ein Wasserstandsrohr 15 vorgesehen und eine Fülleitung 16. In die obere Kammer 13 mündet das Entlüftungsrohr 8- '-Durch. .beide Kammern hindurch führt 'die Leitung io, welche. im unteren Behälter 12 an höchster Stelle eine Öffnung i9 besitzt. Die untere Kammer 12- ist mit Wasser gefüllt, und zwar naturgemäß bis zur Höhe. der Öffnung i9.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Wenn sich in der Vorrichtung Kondensat ansammelt, so läuft dieses Kondensat durch den Rohrstutzen 14 in die untere Kammer 12 und .von hier durch die. Öffnung i9 und die Rohrleitung io zur Kesselanlage zurück. Dringt Luft durch das Entlüftungsrohr 8 in den - Behälter 13, so wird sie hier durch den Rohrstutzen 14 in die untere Kammer 12 gedrängt, tritt in die Öffnung i c) ein und gelangt hier durch das obere Rohr i i in den Entlüftungstopf 4. - Entsteht - ein Unterdruck in der Leitung, so wird das Wasser aus der unteren Kammer i2 in die obere ;.Kammer 13 gesaugt, und zwar mit zunehmen-,'A°em Unterdruck um so mehr, bis die Mün-@-ing 2o des Rohrstutzens 14 nicht mehr in @s Wasser eintaucht. In diesem Augenblick wird Luft durch die Leitung i i angesaugt, die durch die Mündung 2o in den Rohrstutzen 14 eintritt, dadurch den Unterdruck, vermindert, was zur Folge hat, daß das iü- der Kammer 13 stehende Wasser sofort absinkt, dadurch einen Luftabschluß herbeiführt, so daß keine frische Luft hinzutreten kann. Dadurch jedoch wird der Unterdruck in. ganz bestimmten Größen gehalten. Er kann niemals eine bestimmt zulässige Größe überschreiten. Durch die Änderung der Abmessung, insbesondere durch Änderung der Eintauchtiefe, durch Erhöhung des Wasserspiegels oder durch Volumenvergrößerung kann die Größe des Unterdruckes geregelt werden. Dabei ist die Herstellung der Vorrichtung in einfacher Weise mit geringen Kostenmöglich. Sie läßt sich in jede schon vorhandehe- Heizungsanlage auch noch nachträglich infolge ihres äußerst geringen Platzbedarfes einfügen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einem Wasserabschluß arbeitende Druckregelvorrichtung zur Ent- oder Belüftung von Niederdruckdampfheizungen, bestehend aus zwei in verschiedener Höhenlage zueinander angeordneten, durch ein Rohr miteinander verbundenen Kammern, von denen die obere über ein Luftrohr an die Niederschlagsleitung der Heizungsanlage angeschlossen ist, -während die untere über ein Rohr mit der Außenluft in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kammern (i 2, 13) übereinander in einem gemeinsamen Gehäuse (9) angeordnet sind, daß das Verbindungsrohr (14) als Bodenrohr der oberen Kammer (13) in die untere Kammer (12) hineinragt und daß die untere Kammer (12) über eine entsprechend den einzuhaltenden Druckverhältnissen oberhalb der Bodenrohrmündung liegenden Öffnung (19) einer Leitung (i o, i i), und zwar über deren nach oben führenden Zweig (ii) mit dem Entlüftungstopf (4) und über deren nach unten führenden Zweig (i o) mit der Niederschlagleitung (7) in der Nähe ihres Anschlusses an den Kessel der Heizungsanlage verbunden ist.
DEF75142D 1933-02-23 1933-02-23 Mit einem Wasserabschluss arbeitende Druckregelvorrichtung zur Ent- oder Belueftung von Niederdruckdampfheizungen Expired DE630171C (de)

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