DE629970C - Maschine zum Schneiden sehr duenner Bretter - Google Patents

Maschine zum Schneiden sehr duenner Bretter

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DE629970C
DE629970C DEB166250D DEB0166250D DE629970C DE 629970 C DE629970 C DE 629970C DE B166250 D DEB166250 D DE B166250D DE B0166250 D DEB0166250 D DE B0166250D DE 629970 C DE629970 C DE 629970C
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DE
Germany
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machine
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thin
cut
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DEB166250D
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English (en)
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BADISCHE MASCHINENFABRIK U EIS
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BADISCHE MASCHINENFABRIK U EIS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L5/00Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M1/00Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Maschine zum Schneiden sehr dünner Bretter Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Schneiden sehr dünner Bretter oder Furniere aus vorgeschnittenen Stämmen oder Balken längs der Faser mit Hilfe eines Kreismessers. Die mit der Maschine erzeugten sehr dünnen Bretter können vielfache Anwendung finden, beispielsweise für alle im Tischlereigewerbe üblichen Zwecke, ferner zum Herstellen von Verpackungskistchen oder Teilen davon, von starken Spanschachteln, Fassungen von Handsieben o. dgl.
  • Um kleine Schnitte, wie sie z. B. beim' Gehrungsschneiden oder beim Schneiden von Leisten aus fertigen Brettern vorkommen, auszuführen, wurden bereits an Stelle von Sägeblättern gelegentlich auch Kreismesser benutzt. Beim Gegenstand der Erfindung handelt es sich jedoch darum, aus ganzen Stämmen oder Balken, die lediglich vorgeschnitten sind, lang durchgehende sehr dünne Bretter zu gewinnen, die erst bei der Weiterverarbeitung in kleine Abschnitte zerlegt werden, und es ist das Ziel der Erfindung, die ganzen vorgeschnittenen Stämme oder Balken verlustfrei in die furnierartig dünnen Bretter zu zerlegen.
  • Eine Maschine, bei der durch ein mechanisch angetriebenes Kreismesser dünne Brettchen von vollen Holzblöcken abgeschnitten werden, ist bekannt, jedoch erfolgt bei ihr die Schneidbewegung umgekehrt wie beim Gegenstande der Erfindung. Während bei letzterem ein sägeblattdünnes Kreismesser an seinem Platze bleibt und der Stamm oder Balken an ihm entlang bewegt wird, läuft bei der bekannten Maschine das eine Drehung um seine eigene Achse erfahrende Kreismesser im Kreise um die Mittelachse der ganzen Maschine herum. Diese enthält in einem runden Tisch mehrere (acht) Klötze, die einzeln eingespannt sind und dem kreisenden Messer dargeboten werden. Die Drehung des bekannten Messers um seine eigene Achse verursacht zwar einen ziehenden Schnitt nach dem Eindringen in den Klotz, aber der Beginn des Schnittes wird praktisch nur durch die Umlaufbewegung herbeigeführt und ähnelt infolgedessen einem Hackvorgange. Deshalb ist das Kreismesser der bekannten Maschine nicht sägeblattdünn; sondern es verdickt sich von seiner Schneide bis zur Mitte auf die doppelte Tischdicke. Diese Messerform ist unerläßlich, weil das Messer andernfalls Schwingungen erleidet, bei denen kein sauberer Schnitt entstehen kann. -Sind die zu verarbeitenden Holzklötze nicht genau gleich, so können die Schwingungen wegen der ungleichen Aufschlagrückwirkungen sogar periodisch werden. Die Anwendung eines sägeblattdünnen Messers verbietet sich in jedem Falle.
  • Bei der bekannten Maschine sind ferner Sonderhilfsmittel vorhanden, um alle einzelnen Klötze so einzuspannen, daß sie von dem umlaufenden Kreismesser nicht aus ihrer Stellung herausgeschlagen werden können, und weitere Hilfsmittel, um jeden Klotz nach Ausführung eines Schnittes selbsttätig so, weit vorzuschieben, daß beim nächsten Vorbeigange des Messers ein neues Furnierblatt o. dgl. abgetrennt werden kann. Die bekannte Maschine hat sich zwar auch die Aufgabe gestellt, den Werkstoff schnittverlustfrei in Brettchen (Furniere, Batterierechen, Dachschindeln) zu zerlegen, aber die Ersparnis an Schnittverlust wird durch eine so kostspielige und empfindliche Maschine erkauft, daß in Wirklichkeit eine Verteuerung des Erzeugnisses eintreten muß.
  • Da die bekannte Maschine nur Brettchen von geringer Länge und Breite schneiden kann, ergibt sich ferner aus dem Zuschneiden der einzelnen Klötze schon ein beträchtlicher Werkstoffverlust, bevor die Maschine in Tätigkeit tritt, zumal alle Klötze gleich groß sein müssen, denn sonst entstände außer andern Mängeln auch der, daß man die Maschine oft stillsetzen müßte, um nur einzelne Klötze durch neue zu ersetzen, während die anderen._ noch nicht aufgearbeitet sind. Von jedem Klotz bleibt außerdem das zum zuverlässigen Einspannen erforderliche Stück als Rest übrig. Trotz schnittverlustfreien Abtrennens der Brettchen entsteht also außerhalb der Maschine und durch die nicht ohne weiteres nutzbringend verwendbaren Klotzreste eine so große Menge Abfall, daß die Aufgabe durch die bekannte Maschine keine praktisch brauchbare Lösung gefunden hat.
  • Während die bekannte Maschine mit ihrer Schneidweise den Hackmaschinen für die Papier- und Pappenherstellung und mit'der Anordnung des .Werkstoffes etwa den Holzschleifmaschinen derselben Technik ähnelt, ist dem Gegenstande der Erfindung ein völlig abweichendes Vorbild zugrunde gelegt worden. Sie kennzeichnet sich dadurch, daß ein nach Art des Tisches einer Metallhobelmaschine langsam und stetig hin und her bewegter Schlitten zum Auflegen und Festspannen der Werkstücke vorgesehen und an dem Schlittenbett seitlich ein Doppelsupport der bei Metallbearbeitungsmaschinen üblichen Art angebracht ist, der ein im wesentlichen sägeblattdünnes Kreismesser trägt.
  • Die gleichmäßige und langsame Vorschubbewegung des Schlittens der Maschine gemäß der Erfindung gestattet die Anwendung eines sägeblattdünnen Kreismessers und damit das schnittverlustfreie Abtrennen sehr dünner Bretter von ganzen vorgeschnittenen Stämmen oder Balken bei #erreichbar günstigster Betriebsweise. Dabei kann je nach der Holzart das Kreismesser entweder nur durch das langsam und stetig vorrückende Werkstück gedreht werden, also frei umlaufen, oder man kann es auch mechanisch antreiben. Bei der völlig stoß- und schlagfreien Bewegung des .Werkstückes durch den Schlitten erleidet das kreismesser nur sehr geringe Schwingungen, und zwar ohne periodisches Auf- und Abklingen, so daß ein einwandfreier Schnitt längs der Faser gesichert ist. Innerhalb der Abmessungen des Schlittens ist die Maschine in keiner Weise an bestimmte Abmessungen der Werkstücke gebunden, und jeder beliebige, auf dem Schlitten festspannbare Balken wird schnittverlustfrei aufgearbeitet. Das letzte, die Tischklauen nicht mehr überragende Balkenstück ist ein in jeder Tischlerei sofort verwendbares starkes Brett. Außer den unvermeidbaren Verlusten durch das Besäumen und Beschneiden der Stämme oder Balken vor deren Einbringen in die Maschine, die aber wegen der Verarbeitung des Balkens als Ganzes das gewöhnliche Maß nicht überschreiten, entstehen also überhaupt keine Verluste.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung zeichnet sich also nicht nur durch das schnittverlustfreie Schneiden von sehr dünnen Brettern, sondern auch durch das gänzlich verlustfreie Aufarbeiten vorgeschnittener Stämme oder Balken zu sehr dünnen Brettern aus. Hierzu kommt als weiterer technischer Fortschritt die Einfachheit der Hilfsmittel, durch welche das Erfindungsziel erreicht wird, und diese Einfachheit gewährleistet zugleich eine überlegene Unempfindlichkeit und Betriebssicherheit.
  • Für breitere Balken oder auch härtere Holzarten ist gemäß der Erfindung noch vorgesehen, an dem Doppelsupport beispielsweise mit Hilfe einer Schwinge mehrere Kreismesser hintereinander anzuordnen, welche das Werkstück gleichzeitig stufenweise durchschneiden. Schließlich kann auf beiden Seiten des Schlittenbettes je ein Support mit mehreren Kreismessern, die an j e einer Schwinge sitzen, angebracht sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es, sind Fig. i eine Seitenansicht der Maschine, Fig. a eine Stirnansicht, Fig. 3 ein Grundriß, Fig. ¢ eine Teildraufsicht bei mehreren Kreismessern. .
  • Gemäß Fig. i bis 3 entspricht die Maschine mit ihrem Aufbau aus einem Schlittenbett i, aus dem Doppel- oder Kreuzsupport a, 3 mit einem sägeblattdünnen Kreismesser q. sowie aus dem durch ein Getriebe mit Fest- und Losscheiben 6 bewegten Schlitten 5 einer vereinfachten Form einer Metallhobelmaschine. Zum Aufspannen des Werkstückes auf den Schlitten 5 genügen einfache Klauen. Die Arbeitsweise ergibt sich aus der Betrachtung der Abbildungen ohne weiteres.
  • Das Kreismesser q. hat gemäß Fig. 2 und, 3' den auf dem Schlitten 5 festgeklammerten Balken in seiner ganzen Breite auf der Strecke durchschnitten (rechts vom Messer 4), die bereits am Support 2, 3 in langsamer gleichmäßiger Bewegung vorbeigegangen ist. Mit Hilfe des Doppelsupportes lassen sich einerseits die Brettdicke und andererseits die Schnittiefe einstellen. Letztere richtet sich nach der Balkenbreite, läßt sich aber auch so wählen, daß gewünschtenfalls die Bretter in zwei aufeinanderfolgenden Schnitten, je einem beim Hin- und Rückgang, abgetrennt werden. Beim Arbeiten gemäß Zeichnung liefern sowohl der Hingang wie auch der Rückgang je ein Brett.
  • Nach Fig. 4 sind drei Kreismesser 7, 7', 7" an einer Schwinge 9 eines Supports io angebracht, und auf der anderen Seite des Ballens befindet sich ein zweiter Support io' mit einer Schwinge 9', an der drei Kreismes= ser 8, 8', 8" sitzen. Die gezeichnete Stellung der Schwingen und Messer entspricht der Balkenbewegung gemäß dem Pfeile a. Die Messer 7 und 8 schneiden die erste Stufe, die Messer 7' und 8' die zweite Stufe, und die Messer 7" und 8" trennen das Brett ganz ab. Bei der Balkenbewegung nach dem Pfeil b stellen sich die Schwingen umgekehrt wie gezeichnet ein. Die Maschine kann natürlich auch mit nur einem Support dieser Art ausgerüstet sein.

Claims (3)

  1. PATENT ANSPftÜCFIC: i. Maschine zum Schneiden sehr dünner Bretter aus vorgeschnittenen Stämmen oder Balken längs der Faser mit Hilfe eines Kreismessers, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach Art des Tisches einer Metallhobelmaschine langsam und stetig hin und her bewegter Schlitten (5) zum Auflegen und Festspannen der Werkstücke vorgesehen und an dem Schlittenbett (i) seitlich ein Doppelsupport (2, 3). der bei Metallbearbeitungsmaschinen üblichen Art angebracht ist, der ein sägeblattdünnes Kreismesser (q.) trägt.
  2. 2. , Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Support (2, 3) durch eine Schwinge (9) o. dgl. mehrere Kreismesser (7, 7', 7") hintereinander zum gleichzeitigen stufenweisen Durchschneiden des Werkstückes angebracht sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des Schlittenbettes (i) je ein Support (2, 3) mit mehreren, z. B. an je eine: Schwinge (9, 9') angeordneten Kreismessern (7, 7', 7" und 8, 8', 8") angebracht sind.
DEB166250D 1934-07-22 1934-07-22 Maschine zum Schneiden sehr duenner Bretter Expired DE629970C (de)

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DE629970C true DE629970C (de) 1936-05-16

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DE (1) DE629970C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107925B (de) * 1956-09-14 1961-05-31 Schneider Machine Company Holzschneidmaschine
US3204674A (en) * 1962-03-12 1965-09-07 Griffwood Inc Step sawmilling with by-product chip production
EP0812667A3 (de) * 1996-06-13 1998-12-02 Rupert Hirnsperger Spanloses Schneiden von Holzlamellen oder Brettern

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107925B (de) * 1956-09-14 1961-05-31 Schneider Machine Company Holzschneidmaschine
US3204674A (en) * 1962-03-12 1965-09-07 Griffwood Inc Step sawmilling with by-product chip production
EP0812667A3 (de) * 1996-06-13 1998-12-02 Rupert Hirnsperger Spanloses Schneiden von Holzlamellen oder Brettern

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