DE428497C - Verfahren zur Herstellung von Waescheklammerhaelften - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Waescheklammerhaelften

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DE428497C
DE428497C DEH101686D DEH0101686D DE428497C DE 428497 C DE428497 C DE 428497C DE H101686 D DEH101686 D DE H101686D DE H0101686 D DEH0101686 D DE H0101686D DE 428497 C DE428497 C DE 428497C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/24Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of household utensils, e.g. spoons, clothes hangers, clothes pegs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Wäscheklammerhälften. Die hier in Frage stehenden Klammerhälften, die durch eine Drahtfeder in bekannter 'Weise zu einer Wäscheklammer vereinigt sind, wurden bisher allgemein so hergestellt, daß man flache Bretter von einer bestimmten Länge auf eine Tischplatte gelegt und dann auf ihr das innenseitige Profil der zukünftigen Klammerhälfte herausgehobelt oder herausgefräst hat und schließlich das so entstandene profilierte Brett mittels Kreissägen in einzelne Stücke von der Breite der Klammerhälfte zerschnitten hat. Eine solche Herstellungsweise ist noch immer in hohem Grade unwirtschaftlich, weil bei der Zubereitung der Bretter und auch dem Zerschneiden nach ihrer Profilierung ein ziemlicher Holzverlust, insgesamt etwa von 45-6o Prozent, entsteht.
  • Das den Gegenstand der Erfindung bildende Arbeitsverfahren unterscheidet sich von den bisherigen Verfahren zur Herstellung der vorerwähnten Wäscheklammerhälften im wesentlichen darin, daß, an Stelle der Benutzung fertiger Bretter, zunächst in an sich bekannter Weise gleich von einem Rundholz Bänder mittels Hobelstahles oder dgl. abgeschält, gleichzeitig aber das Innenprofil der zukünftigen Klammerhälfte auf dem Rundholz durch einen selbständig angetriebenen, zweckmäßig auf der entgegengesetzten Seite des Rundholzes rotierenden Fräser eingeschnitten wird. Die so entstandenen profilierten Bänder werden dann mittels bekannter Furnierscheren in die einzelnen Klammerhälften zerschnitten. Der zeitlich mit dem Abschälen des Bandes durch einen festen Hobelstahl zusammenfallende Arbeitsvorgang der Profilierung durch ein rotierendes Fräserwerkzeug hat bei der Herstellung von Wäscheklammerhälften besondere Bedeutung, weil alle schrägen und halbkreisförmigen Nuten des Klammerprofils durch ein einziges Fräswerkzeug aus dem im Entstehen begriffenen Bande in einem Arbeitsgang herausgearbeitet werden, die Profilflächen äußerst sauber ausfallen im Gegensatz zur Bearbeitung mittels Stoßwerkzeugen, die oft das Entstehen von Rissen im Holz nicht vermeiden lassen. Indem das Fräswerkzeug, durch ein Gegengewicht oder eine gespannte Feder, gegen das Rundholz gedrückt, selbständig in Drehung versetzt ist, läßt sich seine Schnittgeschwindigkeit unabhängig von der Arbeit des festen Hobel-bzw. Schälstahles einerseits und der Umfangsgeschwindigkeit des Rundholzes andererseits je nach Bedarf und nach der Beschaffenheit des Holzes genau bestimmen.
  • Wohl ist es bekannt, von einem Rundholz Bänder wie im vorliegenden Falle durch einen Schälstahl abzutrennen und dabei gleichzeitig Nuten und Schrägflächen oder auch nur Schrägflächen mittels dem Schälstahl gleichartiger, gegen das Rundholz gerichteter mehrerer fester Messer in das Band einzuschneiden; aber die hierzu bekannt gewordenen Maschinen waren nur entweder für die Herstellung von Brettern für die Faßfabrikation oder für die Herstellung von Zahnstochern bestimmt. In beiden Fällen ist ein das Rundholz bzw. das im Entstehen begriffene Band angreifender rotierender Fräser nicht angewendet worden. In dem ersten Falle (Faßfabrikation) handelt es sich um eine Schräg- Fläche und eine parallel zur Längskante des Bandes verlaufende rechteckige Nut, in dem anderen Falle um flache Schrägflächen zur Bildung der Endspitzen des Zahnstochers, bei welchem letzteren es auf Genauigkeit überhaupt nicht ankommt.
  • Die Herstellung von Wäscheklammerhälften dagegen erfordert andere Arbeitsbedingungen, da ihr innenseitiges Profil außer zwei Schrägflächen zwei halbkreisförmige Nuten haben muß. Das ganze Profil wird nun nach dem Verfahren durch ein einziges Werkzeug, nämlich den rotierenden Fräser, erhalten, der infolge seiner nachgiebig schwingbaren Lagerung keine Risse in das Werkstück machen wird, demzufolge Ausschußware zwischendurch nicht entstehen kann.
  • Von dem Rundholz können gleichzeitig etwa xo bis 15 Bänder abgeschält und in diese gleichzeitig die Profile durch eine gleiche Anzahl rotierender Fräser eingeschnitten werden. Letztere sitzen dann auf einer gemeinsamen Welle, gelagert im ganzen oder gruppenweise in einem einheitlichen Schwinghebelrahmen. Das Schälmesser und die Fräsv orrichtung liegen ziemlich weit voneinander, etwa so, daß das Schälmesser wie in der bekannten Weise das Rundholz an einem Punkte in der Ebene seines wagerechten Durchmessers angreift, während die Fräsvorrichtung etwa ioo bis i5o ° davon abseits gegen das Rundholz gerichtet ist.

Claims (1)

  1. PATI.NT-ANSPRUCI3: Verfahren zur Herstellung von Wäscheklammerhälften, die paarweise zu einer Wäscheklammer vereinigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem bekannten Abschälen von Bändern auf einem Rundholz mittels Hobelstahls gleichzeitig, und zwar zweckmäßig auf der entgegengesetzten Seite des Rundholzes, die Nutenprofile der Klammerhälfte in das einzelne Band durch einen selbständig angetriebenen rotierenden Fräser eingeschnitten und alsdann die so entstandenen Bänder mittels bekannter Furnierscheren in die einzelnen Klammerhälften zerlegt werden. )BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREL
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