DE893258C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Holzschrot - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Holzschrot

Info

Publication number
DE893258C
DE893258C DET1213D DET0001213D DE893258C DE 893258 C DE893258 C DE 893258C DE T1213 D DET1213 D DE T1213D DE T0001213 D DET0001213 D DE T0001213D DE 893258 C DE893258 C DE 893258C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
knives
machine
wood
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET1213D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Trinks
Armin Trinks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DET1213D priority Critical patent/DE893258C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE893258C publication Critical patent/DE893258C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/02Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor of wood shavings or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zur Herstellung von Holzschrot Zum Blankscheuern der Hohlkörper von Metallhülsen, hauptsächlich solcher von Gewehr- und Revolverpatronen, bedient man sich kleiner, aus Birke:, Frle, Pappel oder Buche hergestellter Holzwürfelchen. Diese Holzwürfelchen :dürfen keine Splitterchen, Fasern oder Hacheln enthalten, weil diese sich in den Hohlkörpern festsetzen und einen kostspieligen Arbeitsgang zu ihrer Entfernung verursachen würden.
  • Zur Herstellung dieser Hol.zwürfelchen für Gewehrpatronenhülsen, deren günstigste Abmessungen etwa 31/2 X 3'/2 X 31/2 mm betragen, bediente man sich einer umständlichen Apparatur. Zuerst wurde entrindetes Stammholz in Klötze von etwa 30 cm Länge geschnitten. Diese Klötze wurden in heißem Wasser geweicht oder gedämpft, sodann- wurden sie in einer Art Furnierschälmaschine zu etwa 3'/2 mm starken Furnieren gemessert. Diese Furniere wurden auf einer anderen Maschine in etwa 3'/2 mm breite Streifen geschnitten und von der gleichen Maschine mittels Kupiermessers dann in die gewünschten Würfelchen zerlegt.
  • Dieses Verfahren hatte folgende Nachteile: r. Man mußte Stammhölzer bester Nutzqualität verwenden; a. beim Messern derselben blieben die üblichen Restrollen; 3. Hachelbildung war nicht zu vermeiden; q.. (durch die vorherige starke Durchnässung des Holzes war die Trocknung der fertigen Würfelchen sehr langwierig und kostspielig; 5. Holzwürfelchen für Revolverpatronenhülsen, die wesentlich kleiner sind als die für Gewehrpatronenhülsen, konnten nicht hergestellt werden; 6. der ganze Fabrikationsprozeß war ein überaus umständlicher. Seine mengenmäßige Leistung war sehr gering; das Verfahren war deshalb außergewöhnlich :unwirtschaftlich.
  • Die Erfindung bezweckt den Ersatz dieses Verfahrens durch ein Verfahren,. welches diese Nachteile vermeidet. Der Erfindung gemäß werden zur Herstellung des Holzschrotes Messer mit bezahnter Schneide quer zur Schneidenrichtun@g über die Hirnfläche des gegen die Messer gedrückten Holzes geführt. Eine zur Ausübung des Verfahrens dienende Maschine ist mit einer rotierenden Scheibe versehen, in welche die Messer mit ihren Schneiden etwa radial zur Schneide eingesetzt sind, und zwar mit einem Anstellwinkel von q.5° zum Holz. Vorteilhaft werden die Messer übersetzt in der Scheibe befestigt, d. !h. derart, daß die Zähne des jeweils in der Drehrichtung folgenden Messers in der Bahn der Zahnlücke des vorauslaufenden Messers arbeiten. Für das Verfahren besonders geeignete Messer werden dadurch erhalten, daß die beim Schneiden vorauseilende Breitseite des Messers, also seine Oberseite, mit Einfräsungen etwa von der Breite .der zwischen den Einfräsungen verbleibenden Rippen versehen wird und die Stirnseite des Messers abgefast wird. Durch diese Aibfasung entstehen am Grunde der Rillen nochmals Schneidkanten, die etwa um die Breite der Rillen gegenüber der durch die Rippen gebildeten vorderen Schneidkante zurückstehen.
  • Mit einem derartigen Verfahren und einer -derartigen Maschine werden unter Benutzung von Brennholz oder Faserholz, das mit der Hirnseite unter gleichmäßigem Druck .gegen die Scheibe geführt wird, die gewünschten Würfelehen in durchaus -einwandfreier Form erzielt. Die Vorteile des Verfahrens sind folgende: i. Man kann geringwertige Brenn.- oder Faserhölzer verwenden; 2. ein Einweichen des Holzes kommt nicht in Frage; 3. die Erzeugung der Holzwürfelchen erfolgt in einem Arbeitsgang; q.. es entstehen keinerlei Fasern oder Hacheln; 5. beim Trocknen der Würfelehen braucht nur die .natürliche Holzfeuchtigkeit verdunstet werden; 6. mittels des Verfahrens können nicht nur die für Gewehrpatronen üblichen Holzwürfelchen von 31/2X 31/2 X 31/2 mm hergestellt wer-,den, sondern auch kleinere Holzwürfelchen von 11/2 X 11/2 X i1/2 mm für Revolverpatronenhülsen.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der der Erfindung entsprechenden Maschine und der benutzten Messer dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Stirnansicht einer der Erfindung entsprechenden Maschine; Abb. 2 zeigt,den Schnitt A-B in Abb. i, bei .dem aber die Scheibe :derart geidreht ist, daß zwei Messer in die Schnittfläche fallen; Abb. 3 zeigt die Draufsicht auf ein Messer; Abb. q. die Unteransicht eines Messers; Abb. 5 den Schnitt C-D in Abb. q. durch das Messer und Abb. 6 denselben Schnitt in größerem Maßsta'be. In den Lagern i der Maschine ist eine Welle 2 gelagert. Die Welle 2 trägt die Antriebsscheibe 3 und die Messerscheibe 4. In Radialschlitzen 5 der Scheibe sind Messer eingesetzt. Die Schlitze sind zur Achserrichtung der Scheibe um ¢5'°' geneigt. In die Schlitze sind Messer 6 derart eingesetzt, daß beim Drehen der Scheibe die gezahnte Oberfläche 7 der Messer vorausläuft. Die Zahnung ist durch Einfräsen von Rillen 8 erzielt, die zwischen sich Rippen etwa von der Breite der Rillen stehen lassen. Die Stirnseite g der Messer ist abgefast. Durch die Abfasung entstehen zwei hintereinanderliegende Schneiden, nämlich die durch die Rippe gebildete Schneide io und die durch den Rillengrund gebildete Schneide ii. Die Messer sind. mit Ouerschlitzen 12 versehen, welche die Schrauben umfassen, mittels deren- die Messer von der Rückseite her an .der Schevbe befestigt werden.
  • Vor der Scheibe ist an einem Tisch 13 eine senkrechte Stützfläche 14 befestigt. Der Tisch dient zum Auflegen des zu verarbeitenden Holzes 15. Die Stützfläche dient als seitliche Anlage des Holzes. Das Ganze ist von einem Gehäuse 16 umgeben. Die Messer werden in :der Scheibe entsprechend der gewünschten Korngröße befestigt, d. h. je größer die gewünschte Korngröße, um so mehr ragen die Messer aus der Scheibe heraus. Wie bereits oben erwähnt wurde, sind rdie Messer in der rotierenden Scheibe übersetzt befestigt, d. h. beim Arbeiten folgt auf eine: arbeitende Rippe eine arbeitende Zahnrille. Dies ist wesentlich für die Erzielung von Körnern gleicher Größe. Das zu verarbeitende Holz wird gegen die rotierende Scheibe gedrückt und durch die Messer zerschrottet. Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel beträgt die Umdrehungszahl der Scheibe 6oo.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Holzschrot, dadurch gekennzeichnet, daß Messer mit gezahnter Schneide quer zur Schneiderrichtung über die Hirnfläche des gegen die Messer gedrückten Holzes geführt werden. z. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einer rotierenden Scheibe die Messer mit ihren Schneiden etwa radial zur Scheibe eingesetzt sind, und zwar mit einem Anstellwinkel von etwa 45" zum Holz. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, @daß die Messer übersetzt in der Scheibe befestigt sind, id. h. derart, daß die Zähne des jeweils in der Drehrichtung folgenden Messers in der Bahn der Zahnlücken des vorauslaufenden Messers arbeiten. q.. Messer für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Schneiden vorauseilende Breitseite des Messers mit Einfräsungen von etwa der Breite der zwischen den Einfräsungen verbleibenden Rippen versehen .ist und die Stirnseite des Messers abgefast ist.
DET1213D 1942-11-05 1942-11-05 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Holzschrot Expired DE893258C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET1213D DE893258C (de) 1942-11-05 1942-11-05 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Holzschrot

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET1213D DE893258C (de) 1942-11-05 1942-11-05 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Holzschrot

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE893258C true DE893258C (de) 1953-10-15

Family

ID=7543410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET1213D Expired DE893258C (de) 1942-11-05 1942-11-05 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Holzschrot

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE893258C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099720B (de) * 1956-07-31 1961-02-16 Albert Bezner Maschinenfabrik Zerspanungsmesserscheibe
RU2802059C1 (ru) * 2023-04-24 2023-08-22 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Поволжский государственный технологический университет" Установка для отделения бересты от луба

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099720B (de) * 1956-07-31 1961-02-16 Albert Bezner Maschinenfabrik Zerspanungsmesserscheibe
RU2802059C1 (ru) * 2023-04-24 2023-08-22 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Поволжский государственный технологический университет" Установка для отделения бересты от луба

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0107690B1 (de) Verfahren zur verarbeitung von rundholz zu konstruktionsholz mit stehenden jahresringen und vorrichtung zur durchführung des verfahrens
DE893258C (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Holzschrot
DE2158912C3 (de)
DE19829112C1 (de) Hackschnitzel, Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen eines Hackschnitzels sowie zum Profilieren eines Baumstammes und deren Verwendungen
DE413860C (de) Verfahren zur Herstellung von Bohlen, Brettern u. dgl. aus Rundholz
DE3502201C1 (de) Verfahren zur Herstellung von Flachspänen beliebiger Breite sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE3038566C2 (de) Werkzeugkopf
DE2166292A1 (de) Werkzeugkopf
DE850518C (de) Verfahren zur Gewinnung von verfilzbaren Holzfasern und Erzeugung daraus hergestellter Formkoerper
DE882493C (de) Verfahren zur Abnahme der aeusseren Schichten von Rundhoelzern in Form von Holzwolle
DE869690C (de) Verfahren und Maschine zum Anschaeften von Furnieren
DE47862C (de) Rindenschälmaschine
DE856052C (de) Spanabnahme von Werkstuecken aus Holz
DE615281C (de) Maschine zum Herstellen von Mantelflaechen fuer Holzkuebel
DE426252C (de) Verfahren zur Herstellung von Buchzuendholzplatten mit in Abstaenden angeordneten Zuendhoelzern
DE428497C (de) Verfahren zur Herstellung von Waescheklammerhaelften
DE523634C (de) Spaltmaschine
DE555257C (de) Verfahren zum Entrinden von Holz
DE715775C (de) Vorrichtung zum Entrinden von Rundholz
DE377715C (de) Verfahren zum Schaerfen umlaufender Holzschleifersteine
DE829947C (de) Fraeskopf zum Weissschaelen von Rundhoelzern
DE441638C (de) Verfahren zur Herstellung von Holzwolle
DE751209C (de) Messer fuer Fleischkutter
DE804600C (de) Hobelmaschine fuer Holz
DE7519C (de) Verfahren zur Darstellung von Raffinadezucker in Form von Tafeln, Platten, Prismen oder Würfeln