DE62922C - Wachsauslafs-Apparat - Google Patents
Wachsauslafs-ApparatInfo
- Publication number
- DE62922C DE62922C DENDAT62922D DE62922DA DE62922C DE 62922 C DE62922 C DE 62922C DE NDAT62922 D DENDAT62922 D DE NDAT62922D DE 62922D A DE62922D A DE 62922DA DE 62922 C DE62922 C DE 62922C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wax
- lid
- wax outlet
- outlet apparatus
- lever
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K59/00—Honey collection
- A01K59/06—Devices for extracting wax
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Developing Agents For Electrophotography (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Der Wachsauslafs - Apparat hat den Zweck, aus den Wachswaben das reine Wachs möglichst
vollständig zu gewinnen.
Der Apparat besteht aus einem cylindrischen Gefäfs (Fig. 1 Ansicht, Fig. 2 Schnitt) aus
feinem Metallgewebe, das oben und unten durch verzinkte Eisenringe verstärkt ist. Diese
sind verbunden durch vier eiserne Längsschienen , deren untere Fortsetzung zugleich
die Füfse des Gefäfses bildet. Unten ist das Gefäfs durch einen konischen, feinsiebigen,
mit der Spitze nach oben gerichteten Boden geschlossen. Der genau schliefsende Deckel ist
wie der Boden geformt (Fig. 4) und kann im Gefäfs auf und ab bewegt werden. Auf der
Mitte des Deckels ist ein Flacheisen d befestigt, das in gleichen Entfernungen seitliche Ausschnitte
hat (Fig. 4). Das cylindrische Gefäfs hat am oberen Rand einen Ausschnitt, in welchen der Hebel c, der einen ähnlichen Ausschnitt
hat, eingehängt werden kann.
Der Apparat wird beim Gebrauch in einen Kochtopf mit möglichst gut schliefsendem Deckel
gestellt. Die Wachswaben werden in das cylindrische Gefäfs eingebracht und der Kochtopf
so weit mit Wasser gefüllt, dafs die Füfse etwa zur Hälfte in demselben stehen, dann
wird der Kochtopf durch einen Deckel geschlossen. Das Ganze wird auf ein starkes
Herdfeuer gesetzt. Durch die Hitze verdampft das Wasser im Kochtopf, es dringt der Dampf
in das cylindrische Gefäfs und bringt das Wachs zum Schmelzen. Das geschmolzene Wachs fliefst durch die siebartigen Wandungen
in den Kochtopf ab. Nach einiger Zeit können wieder neue Waben nachgefüllt werden. Sind
auch diese ziemlich ausgeschmolzen, so wird etwa ι 1 siedendes Wasser aufgegossen und
der Topf wieder geschlossen. Nach etwa Y4 stündigem Dämpfen wird der Deckel <z aufgesetzt
und die Wabenmasse dadurch geprefst, dafs man den Hebel c in den Ausschnitt am
oberen Rand des Cylinders einhängt, in einen entsprechenden Einschnitt der Stange d des
Deckels einlegt und am anderen Ende einige Zeit drückt. Jetzt entfernt man den Hebel
wieder, läfst den Deckel jedoch auf den Waben sitzen, und giefst wieder etwa 1 1 siedendes
Wasser auf. Der Deckel α trägt einen ungefähr 2 cm hohen Blechring b, der den Zweck
hat, das aufgegossene Wasser auf dem oberen Theil des Deckels einige Zeit zurückzuhalten
und dadurch auch die oberen Wäbenreste feucht zu erhalten. Dieser Vorgang wird nochmals wiederholt und dadurch eine ziemlich
vollkommene Wachsgewinnung erzielt. .
Die Vortheile des Apparates sind nach Angabe des Erfinders, dafs er reines und zugleich
ziemlich alles in den Waben enthaltene Wachs liefert, dafs er gegen das frühere Wachsschmelzverfahren
Zeit erspart und wegen seiner einfachen Construction billig ist und von Jedermann
leicht bedient werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein durch einen gewöhnlichen Dampf-Kochtopf zu heizender Wachsauslafs-Apparat, bestehend aus einem Drahtgewebe-Cylinder mit nach oben konischem Siebboden zur Aufnahme der Waben, welche während ihrer Erhitzung dadurch ausgepreist werden, dafs der am oberen Rand des Apparates eingehängte Hebel (c) auf den mit einer gezahnten Stange d ausgestatteten Deckel α wirkt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62922C true DE62922C (de) |
Family
ID=336879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62922D Expired - Lifetime DE62922C (de) | Wachsauslafs-Apparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62922C (de) |
-
0
- DE DENDAT62922D patent/DE62922C/de not_active Expired - Lifetime
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