DE628586C - Ringwalzenpresse - Google Patents

Ringwalzenpresse

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DE628586C
DE628586C DED66549D DED0066549D DE628586C DE 628586 C DE628586 C DE 628586C DE D66549 D DED66549 D DE D66549D DE D0066549 D DED0066549 D DE D0066549D DE 628586 C DE628586 C DE 628586C
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DE
Germany
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press
roller
ring
briquette
strand
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Expired
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DED66549D
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English (en)
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JAN FREDERIK DYKSTRA DR
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JAN FREDERIK DYKSTRA DR
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/20Roller-and-ring machines, i.e. with roller disposed within a ring and co-operating with the inner surface of the ring
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/32Discharging presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Ringwalzenpresse Die bisher bekanntgewordenen Ringwalzenpressen bestehen in der Hauptsache .aus einem Ring mit glatter Nut, in welche ein gezahntes Preßrad eingreift. Der meist unter sehr hohem Druck gewalzte Brikettstrang erhält durch die Zähne des Preßrades mehr oder weniger tiefe Einkerbungen, welche die Festigkeit des Stranges an diesen Stellen schwächen und die Zerlegung des Stranges in einzelne Brikette beim Austragen erleichtern sollen. Zum gleichen Zwecke hat man auch vorgeschlagen, den Walzenring zweiteilig auszuführen und die beiden Ringhälften beweglich zueinander anzuordnen, dergestalt, daß sie auf der Austragseite mittels eines Keilrades auseinandergespreizt werden können.
  • Bekannt ist es auch, zur Erzielung fester Brikette eine Vordruckrolle anzuwenden, um das lose in die Presse fließende Brikettiergut zu einem Strang von gewisser Dichte vorzupressen, ehe es dem starken Druck des Preßrades ausgesetzt wird.
  • Die Erfahrung hat ergeben, daß den bekannten Ausführungsformen der Ringwalzenpressen verschiedene Nachteile anhaften: Das zu brikettierende Gut besteht in der Regel nicht aus einer plastischen Masse, sondern aus trockener Feinkohle, die meist ohne Bindemittel brikettiert werden soll. Zur Erzielung fester Brikette ist deshalb ein außerordentlich hoher Druck erforderlich. Die Zähne des Preßrädes graben sich mit großer Gewalt in den bereits vorgepreßten Strang ein und bewirken an den Einkerbungsstellen eine übermäßig starke Pressung, während die dazwischenliegenden Stellen des Stranges um so weniger gepreßt werden. Infolge dieser ungleichmäßigen Druckverteilung treten in den Briketten Spannungen und Risse auf, die das Erzeugnis minderwertig machen. Die 'Pressung an den Einkerbungsstellen ist so gewaltig, daß der Brikettstrang. beim Austragen zuweilen nicht an den dünnsten, sondern gerade an den dicksten .Stellen bricht, weil hier seine Festigkeit infolge ungenügenden Preßdrukkes am geringsten ist.
  • Die erwähnten Nachteile der Ringwalzenpressen bekannter Ausführung machen sich um so -stärker geltend, je näher die Einkerbungen aneinanderliegen. Da die Zahnformen des Preßrades an gewisse Gesetzmäßigkeiten (Kurven) gebunden sind, kann . der Abstand der Einkerbungsstellen beispielsweise nicht so kurz gewählt werden, daß Würfelbrikette entstehen. Aus Fig. i und z der beiliegenden Zeichnung sind die üblichen Zahnformen ersichtlich, die stets langgestreckte Brikette von unregelmäßiger Form ergeben.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine verbesserte Ringwalzenpress.e zur Herstellung eines mit Einkerbungen versehenen Brikettstranges. Nach der Erfindung ist das Preßrad zylindrisch glatt ausgebildet und die Preßnut des- Walzenringes durch Querstege, deren Höhe geringer ist als die Dicke des Brikettstranges -in einzelne Teilformen zerlegt, deren Boden aus-senkrecht zur Preßnut beweglichen Platten besteht, mittels derer der in der Preßhiit festgehaltene Brikettstrang an den eingekerbten Stellen abgeschert wird.
  • Walzenpressen mit Auswerfern für die einzelnen Brikette zu versehen, ist grundsätzlich bekannt. Ebenso hat man bereits Abschervorrichtungen verwendet zum Abtrennen des aus dem Mundstück einer Stempels trangpresse austretenden Preßlings von dem nachfolgenden. Die vorliegende Erfindung bezieht sieb jedoch nicht auf eine Abschervorrichtüng än sich, sondern auf eine Vereinigung derselben mit einer besonderen Ausführungsform der Ringwalzenpresse.
  • Eine Gegenüberstellung dieser besonderen Ausführungsform und der bisher--üblichen Ausführungsformen der Ringwalzenpresse rriit gezahntem Preßrad und, glatter. Preßnut ergibt folgendes i. Die Zähne des Preßrades befinden sich während des Walzens im Verhältnis zum Brikettstrang nicht in Ruhe, sondern sie müssen sich gewaltsam in den Strang- eingraben. : Ähnlich wie beim Zahnrad ist auch beim gezahnten Preßrad die Form der Zähne an bestimmte Kurven gebunden, wenn Beschädigungen des Brikettstranges an. den -eingekerbtes -Stellen vermieden werden sollen.
  • Diese Nachteile sind :bei -der Ausführungsform gemäß vorliegender Erfiridu4g -- nicht vorhanden. Die Zähne-(Querstege) -des Rine inden sich währe d - des Wälzers ün g s- hdf n Verhältnis- zum Brikettstrang -in -Ruhe, und ihre Form ist -nicht. an' eine, breit ausladende Kurve gebunden, sondern_-sie.-:kanä -schmal und -schlank gewählt- werden.
  • z- -Bei .den -bekannten Ausführungsformen wird. die Achse des Pxeßrades stoßweise beansprucht, weil der.--Preßwiderständ:.infolge der Zahnung des Preßrades fortwährend wechselt. _ Die erfindungsgemäß zylindrischglatteAusführung .des - Preßrades ermöglicht dagegen einen stoßfreien, völlig gleichmäßigen Gang der Presse. ' -3. Bei Anwendung .eines gezahnten Preßrüdes ist die Bildung von schädlichen Spannungen und.Rissen im Brikettstrang unvermeidlich, weil der spezifische Druck nicht gleichmäßig ist, ein Nachteil, der bei. Anwendung eines glatten Preßrades ohne. weiteres entfällt.
  • q.. -Infolge der nach- bestimmten Kurven verlaufenden Einkerbungen des- Brikettstranges, wie- er bei Verwendung eines gezahnt-en Preßrades entsteht,. weisen- die- abgetrennten Brikette eine sehr unregelmäßige, für- die schichtenweise Stapelung ungeeignete . Form. auf. Die Erzeugung kurzer Brikette (Würfelbrikette), wie sie heute von den Verbrauchern in erster Linie verlangt werden, ist unmöglich.
  • Dagegen erhalten die mit glattem Preßrad hergestellten Brikette parallele, wenn auch schwach zylindrisch gekrümmte Flächen, die eine schichtenweise Stapelung der Brikette nicht verhindern.
  • Im folgenden wird nun die Ausführung der vorliegenden Erfindung beschrieben, und zwar an Hand der Fig.3; die einen Längsschnitt, sowie der Fig. q., die einen senkrechten Querschnitt der Presse darstellt.
  • Der zweckmäßigerweise aus zwei Teilen und z bestehende Walzenring ruht auf einer Anzahl von Tragrollen 3, von denen die beiden äußersten starrund die üb#genfedernd'gelagert sind. Die Preßnut des Walzenringes ist durch Querstege q:- in einzelne Teilformen 5 zerlegt. Den Umfang des Preßrades 6 bildet eine glatte Zylinderfläche: Die gepreßten Brikette werden mittels - beweglicher Bodenplatten 7 einzeln vom Brikettstrang abgeschert und aus den Formen 5 ausgestoßen.
  • Die Bewegung der Bodenplatten 7 wird mittels -der - bewirkt, .welche senkrecht durch den Boden der Preßformen 5 hindurchgehen und bei Drehung des Walzenringes i und z durch eine Reibrolle 9 nach innen ged_rr@' t weder.- -3)-e -Sehw'a_'_cl@ürng -de =Walzenringes d1@_rch-die. $odenle-cher ist-bedeutungslos, -weil das hauptsächlichste Widerstandsmoänent- des '-4Välzenringes.-.in- den - beiden Schenkeln :des U-Profils-liegt._ _ Die Quex'steg 4 müssen -näturgenaäß -niedriger seizi als die gepreßten Brikette,-damit das Preßrad b seinen - Druck- =auf - das Brikettiergut-. ungehindert, ausüben -kann, Baulieh ist es-- vorzuziehen,- de_n. Walzenring i und 2 und die Querstege q. nicht aus einem,. Stück herzustellen, sondern die -Querstege in die fertig bes,rbeitete Preßnut naehträglich einzusetzen. Dies kann auf verschiedene Weise .erfolgen. Fig. 5 und -6- zeigen- eine Ausführungsform, bei welcher die Querstege ¢ mittels konischer Nuten i o in den Boden. der Preßnut eingelassen sind. Nach einer werteren, in Fig.7 dargestellten Ausführungsform werden die Querstege g. 'n der- Preßnut bündig befestigt, und zwar mittels der Schrauben i z, welche zugleich die beiden Hälften i und z des zweiteiligen Walzenringes zusammenhalten.
  • Die mit den Bodenplatten ? durch Gewinde o. dgl.- verbundenen Bolzen 8 können mit Kopf versehen sein, um den Spiralfedern 12, welche die Bodenplatten nach dem Abscheren der Brikette wieder in ihre Ruhelage zurückführen, entsprechenden Halt zu bieten. Diese zwangsläufige Rückbewegung der Bodenplatten ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Man kaiti ebensogut auf die Spiralfedern 12 verzichten, weil die Bodenplatten beim Füllen der Preßformen, unterstützt durch ihr eigenes Gewicht, ohnehin in die Ruhelage zurückkehren.
  • Die Preßformen 5 werden zweckmäßig schwach kegelig ausgebildet, um das Ausstoßen der Brikette zu erleichtern.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ringwalzenpresse zur Herstellung eines mit Eikerbungen versehenen Brikettstranges, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßrad zylindrisch glatt ausgebildet und die Preßnut des Walzenringes durch Querstege (4), deren Höhe geringer ist als die Dicke des Brikettstranges, in einzelne Teilformen (5) zerlegt ist, deren Boden in an sich bekannter Weise aus beweglichen Platten (7) besteht, mittels derer der in der Preßnut festgehaltene Brikettstrang an den eigekerbten Stellen abgeschert wird. '"
  2. 2. Presse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Reibrolle (9), mittels welcher die an Bolzen (8) befestigten Bodenplatten (7) bei Drehung des Walzenringes nach innen gedrückt werden.
  3. 3. Presse nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstege .(4) mittels konischer Nuten (io) in den Boden der Preßform eingelassen sind.
  4. 4. Presse nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstege (4) in der Preßform mittels Schrauben (i i) befestigt werden, welche zugleich die beiden Hälften (i und 2) des zweiteiligen Walzenringes zusammenhalten.
DED66549D 1933-09-05 1933-09-05 Ringwalzenpresse Expired DE628586C (de)

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