DE536710C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Betonhohlkoerpern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Betonhohlkoerpern

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DE536710C
DE536710C DEL73469D DEL0073469D DE536710C DE 536710 C DE536710 C DE 536710C DE L73469 D DEL73469 D DE L73469D DE L0073469 D DEL0073469 D DE L0073469D DE 536710 C DE536710 C DE 536710C
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concrete mass
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/44Producing shaped prefabricated articles from the material by forcing cores into filled moulds for forming hollow articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Betonhohlkörpern Die bekannten Herstellungsverfahren für Betonkörper mit verhältnismäßig starken Wänden . ergeben ein Gefüge von unregelmäßiger Dichte und Festigkeit, gleichgültig, ob man die Betonmasse durch Hand- oder Maschinenarbeit schichtenweise stampft oder in einem Arbeitsvorgang mittels Maschinen preßt. Beim maschinell betriebenen Pressen tritt zwar keine Schichtenbildung auf, es läßt sich jedoch nicht vermeiden, daß die dem Preßstempel zunächstliegenden Teile der Betonmasse wesentlich stärker zusammengepreßt werden als die entfernteren, da der Preßdruck innerhalb der :Masse mit steigender Entfernung vom Preßstempel abnimmt. Um an jeder Stelle der Preßmasse einen ausreichenden Druck zu bekommen, muß man daher den Druck erhöhen, also mit verhältnismäßig starken Maschinen und großem Kraftverbrauch arbeiten, wodurch der Betrieb unwirtschaftlich wird.
  • Es sind schon Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen von einer Seite her sich nach vorn verjüngende Preßstempel durch Öffnungen der Formwand in die Betonmasse gedrückt werden. Bei dieser Pressung wird aber die :Masse in keilförmige Schichten geteilt, welche an ihrer Spitze sehr stark, an ihrem breiten Ende dagegen nur sehr schwach gepreßt werden. Durch diese Vorrichtungen wird daher eine gleichmäßige Pressung nicht erzielt.
  • Die Erfindung vermeidet die' Nachteile der bisher üblichen Herstellungsarten und gestattet, bei herabgesetzten Herstellungskosten einen in jeder Beziehung einwandfreien Betonkörper von großer Festigkeit bei Massenherstellung zu erhalten.
  • Die Erfindung besteht darin, daß in den mit Betonmasse gefüllten Fornmkasten mittels einer üblichen Vorrichtung Preßstempel mit einem oder mehreren sich nach vorn verjüngenden Ansätzen, z. B. keil- oder kegelförmiger Gestalt, durch entsprechende Öffnungen zweier gegenüberliegender Formwände gegeneinander versetzt in die ringsum fest eingeschlossene Betonmasse eingepreßt werden. Die Stempel teilen hierbei die Masse in einzelne Schichten und üben auf diese Schichten von zwei Seiten her mit fortschreitendem Preßvorgang und weiterem Eindringen einen gleichmäßigen, regelbaren Druck aus. Hierdurch entstehen in dem gepreßten Formstück den Keilen oder Kegeln entsprechende Höhlungen, die sich nach innen zu verengen. Statt dessen kann man auch Körper mit durchgehenden Kanälen herstellen, indem man Stempel verwendet, deren Länge größer ist als die zu durchlochende Höhe des Formstückes, wie dies an sich bei von einer Seite her eingeführten Preßstempeln bekannt ist.
  • Da die Zusammenpreßbarkeit der Betonmasse von der Kornzusammensetzung des verwendeten Kieses oder Sandes abhängig ist, kann man durch genaue Bestimmung dieser Zusammensetzung ermitteln, welche Verdichtung die Betonmasse zuläßt, und man kann danach die Stärke und Konizität der einzelnen keil- oder kegelförmigen Stempel für jeden Fall genau festlegen.
  • Nach der Erfindung wird also die zu formende Betonmasse nicht nur durch Einwirkung auf die Außenflächen des Formlings zusammengepreßt, sondern sie wird in einzelne Schichten von verhältnismäßig geringer Stärke zerlegt und jede Schicht für' sich von zwei Seiten her einem entsprechend starken gleichmäßigen Druck ausgesetzt, der die erforderliche Verdichtung bewirkt.
  • Die Erfindung ist an Hand der Abb. i bis 13 der Zeichnungen in mehreren Ausführungsformen erläutert.
  • Abb. i bis 3 zeigen in Längsschnitt, Querschnitt und Oberansicht einen Betonhohlkörper von viereckiger Form mit keilförmigen Höhlungen. Die Herstellung des Betonkörpers erfolgt durch Pressung mittels keilförmiger Stempel an der Ober- und Unterseite, so daß sich im Körper Höhlungen a und b bilden. Die an den Enden liegenden Höhlungen b haben eine geringere Breite und Tiefe als die Höhlungen a, weil an den Kopfseiten des Körpers weniger Masse zu verdrängen ist. Die Höhlungen an der Oberseite sind gegenüber denen an der Unterseite des Betonkörpers, wie aus Abb. i ersichtlich, versetzt. Die Wände c können somit in gleichmäßiger Stärke ausgebildet werden und bilden im Schnitt nach Abb. i eine im-Zickzack verlaufende geschlossene Linie.
  • Abb. q. und 5 zeigen in Längsschnitt und Oberansicht einen Betonkörper mit Höhlungen a in Form von Kreiskegeln.
  • Die Betonkörper nach Abb. i bis 3 und q. und 5 haben den Vorteil, daß je zwei aneinanderliegende Betonkörper ringsum geschlosseneHohlräume bilden, wodurch eine gute Wärmeisolierung erreicht wird.
  • Abb.6 und 7 zeigen in Längsschnitt und Oberansicht einen Betonkörper mit durchgehenden, keilförmigen Kanälen d und Wänden c von gleichmäßiger Stärke.
  • In Abb.8 bis 13 ist eine Ausführungsform der Vorrichtung zum Formen und Pressen der Betonhohlkörper dargestellt.
  • Abb. io und ix zeigen eine Preßform in Längsschnitt und Querschnitt, Abb. 8 und g bzw. 12 und 13 die zum Pressen verwendeten Stempel in Vorder- und Seitenansicht. Nach Einfüllen der Betonmasse e in die Form f werden die einander gegenüberstehenden Stempel g und h mit ihren Preßkeilen i durch die Öffnungen k in den Formwänden gleichzeitig oder nacheinander in die Betonmasse e gepreßt. In der für die Preßkeile i des Stempels g punktiert angedeuteten Endstellung teilen die Preßkeile i beider Stempel die Masse e in verhältnismäßig dünne Schichten und pressen sie mit gleichmäßigem Druck. Nach Beendigung des Preßvorganges werden die Stempel g, h - zurückbewegt, worauf der Formling ausgeschalt und zum Abbinden gebracht werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Betonhohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß in die Betonmasse (e) von zwei gegenüberliegen(#en Seiten her sich nach vorn verjüngende Preßstempel gegeneinander versetzt durch Öffnungen (k) der Formwände derart eingepreßt werden, daß sie die stehenbleibende Betonmasse zwischen sich von zwei Seiten her mit überall gleichmäßigem Druck in verhältnismäßig dünnen Schichten zusammenpressen.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die sich nach vorn verjüngenden Preßstempel als Keile mit paarweise parallelen Wänden ausgebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die konischen Teile (i) der Preßstempel die Betonmasse (e) in an sich bekannter Weise vollständig durchdringen und durch Öffnungen (l) in der gegenüberliegenden Formwand treten.
DEL73469D 1928-11-21 1928-11-21 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Betonhohlkoerpern Expired DE536710C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3824953A1 (de) * 1988-07-22 1990-01-25 Daimler Benz Ag Verfahren zur herstellung eines monolithischen filters

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3824953A1 (de) * 1988-07-22 1990-01-25 Daimler Benz Ag Verfahren zur herstellung eines monolithischen filters

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