DE628158C - Verfahren und Vorrichtung zum Lockern von Sandkernen in ihrem Kernkasten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Lockern von Sandkernen in ihrem KernkastenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C7/00—Patterns; Manufacture thereof so far as not provided for in other classes
- B22C7/06—Core boxes
- B22C7/067—Ejector elements
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Kernen für Gußformen und bezweckt, das
Lösen der Kerne aus dem Kernkasten zu vereinfachen. Es ist bekannt, den den Kern enthaltenden
Kernkasten mit einem beim Gebrauche in der Hand zu haltenden Hammer oder einer ähnlich wirkenden, an dem Kernkasten
angebrachten, gleichfalls mit der Hand zu bewegenden Vorrichtung zu beklopfen
und auch ihn, während seine Teile mechanisch miteinander verbunden sind, durch einen auf
seinen oberen Teil wirkenden, schnell bewegten Körper in Erschütterungen zu versetzen.
Ferner ist es bekannt, einen offenen Formkasten, während auf den in ihm enthaltenen
Sand ein Preßstempel wirkt, auf mechanischem Wege in eine eine Verdichtung der Sandmasse bewirkende Rüttelbewegung zu
versetzen sowie eine Bewegung derselben Art bei einem auf einen -Tisch gestellten gefüllten
Kernkasten durch eine zwangsläufig auf den Tisch wirkende, ihn schnell auf und nieder bewegende Antriebsvorrichtung zu erzeugen.
Mit der zuletzt erwähnten bekannten Arbeitsweise hat das den Erfindungsgegenstand
bilde'nde Verfahren im Gegensatze zu der gleichfalls bekannten oberflächlichen Erschütterung
des Kernkastens gemeinsam, daß der Kernkasten als Ganzes eine Rüttelbewegung
erhält. Die bekannte Arbeitsweise erfordert aber, daß die beiden Teile des Kernkastens,
bevor die Schwingbewegung beginnt, dicht aneinandergefügt werden, was gewöhn-Hch
durch Hammerschläge geschieht. Diese vorbereitende Arbeit wird durch die Erfindung
erspart, welche darin besteht, daß der Kernkasten zwischen zwei bewegliche Druckkörper
gespannt und mittels eines Stoßkörpers in Schwingungen versetzt wird, wobei der Stoßkörper durch einen der Druckkörper
geführt ist..
Die Zeichnung stellt in Abb. 1 eine Gesamteinrichtung
zur Ausführung der Erfindung in einem Ausführungsbeispiele dar, während
Abb. 2 und 3 Einzelheiten der Einrichtung in abgeänderter Form wiedergeben.
Die die Rüttelbewegung erzeugende Vorrichtung ruht auf einer Tragplatte α. Sie besteht
aus einem Zylinder b, einem Kolben c und einem Stoßkörper d, dessen Kopf, wenn
die Vorrichtung nicht in Tätigkeit ist, etwas über die obere Außenfläche eines Gehäuses e
hervorragt, das auf einer Platte / ruht, welche an die Tragplatte α angeschraubt ist.
Das Gehäuse e ist gegen die Platte / in .einem Kugellager g drehbar, welches gleichachsig
mit dem Stoßkörper d angeordnet ist. Der Stoßkörper d wird von einer Feder h getragen,
welche oben an einem Ringe i des Körpers d angreift und unten in einer Vertiefung/
der Platte/ ruht. Die Drehung des Gehäuses e in dem Lager g kann durch Hebel
k bewirkt werden, welche in Vertiefungen am Gehäuse e eingesetzt sind.
In den Zylinder & kann Druckluft durch Vermittlung eines durch Kniedruck zu bedienenden
Ventils I eingelassen werden, welches durch einen Schlauch m und ein Rohr m
mit dem Zylinder verbunden ist.
Zwischen dem Stoßkörper d und dem Zylinder c ist eine durch Vorsprünge an den genannten
Teilen in ihrer Lage gehaltene Feder η angeordnet. Die Feder h drückt den Stoßkörper
d in die in der Zeichnung wiedergegebene Lage, während die Feder η den Zweck
hat, den Kolben c nach jeder Aufwärtsbewegung
in dem Zylinder b in seine untere Lage innerhalb des Zylinders zurückzuführen.
An die Grundplatte α ist ferner ein Ständer
ο angeschraubt, welcher einen Träger für ein zum Halten des Kernkastens dienendes
Druckstück p bildet. Das Druckstück p ist in einem Futter q angeordnet und wird in
diesem durch eine unter Federkraft stehende Kugel r gehalten, die in eine Ringnut am
Schafte des Druckstückes p eingreift. Zwischen dem Kopfe des Druckstückes p und
• einer Stützfläche des Futters q ist ein Kugellager
j angeordnet. Das Futter q ist durch eine Stange t mit einem Kolben u verbunden,
welcher in dem an dem Ständer 0 befestigten Zylinder ν beweglich ist.. Durch Einlassen
von Druckluft in den Zylindern durch eine mit einem Ventil verbundene Leitung w wird
der Kolben κ in dem Zylinder ν abwärts bewegt. Die Aufwärtsbewegung des Kolbens u
wird durch eine Feder χ bewirkt) \velche die Stange t umgibt und zwischen Stützflächen
an der Unterseite des Kolbens und am Boden des Zylinders angeordnet ist:
Beim Gebrauche der Vorrichtung wird der ' Kernkasten auf das Gehäuse e gelegt. Das
Gewicht des Kastens genügt, den Stoßkörper d gegen die Kraft der Feder h so weit
niederzudrücken, daß seine Oberkante in der Ebene der oberen Außenfläche des Gehäuses
liegt. Durch Einführung von Druckluft in den Zylindern wird das Druckstück p gesenkt,
bis es den Kernkasten berührt, so daß dieser zwischen dem Teile p und dem Gehäuse e
festgehalten wird. Nunmehr wird der Kernkasten mit Sand gefüllt. Das Gehäuse e
kann dabei mittels der Hebel k gedreht werden,
wodurch zugleich auch der Kernkasten in Drehung versetzt wird. Die Füllung des
Kernkastens kann jedoch in beliebiger Weise und auch schon erfolgen, bevor der Kasten auf.
das Gehäuse 'e aufgesetzt wird. Wenn der Kern gelöst werden soll, wird durch Kniedruck auf das Ventil / Druckluft
in den Zylinder b eingelassen. Hierdurch wird der Kolben c mit dem .Stoßkörper d angehoben
und nach beendeter Aufwärtsbewegung durch die Feder« in seine-untere Lage
zurückgeführt. Auf diese Weise wird eine Reihe von Stoßen durch den Körper d auf
den Kernkasten ausgeübt, welche ein schnelles Lösen des Kernes bewirken, ohne daß der
Kasten beschädigt wird. -
Das in der Zeichnung dargestellte Druckstück p hat kreisförmigen Querschnitt. Um
große oder unregelmäßig gestaltete Kernkasten festzuhalten, kann mit dem Druckstück
ein Kopf von besonderer Form verbunden werden, durch welches auf den Kernkasten ein Druck an Stellen ausgeübt werden,
kann, die für das feste Erfassen des Kernkastens besonders geeignet erscheinen. Wenn
der Kernkasten z. B. eine Form hat, bei der ein horizontaler Arm von größerer Ausdehnung
gebildet wird, kann es zweckmäßig sein, mittels eines entsprechend gestalteten Druckstückes,
wie es in Abb. 2 wiedergegeben ist, einen Druck auf das Ende des Armes auszuüben,
damit sprungweise Bewegungen an dieser Stelle, welche ein Öffnen des Kernkastens
an dieser Stelle herbeiführen könnten, verhindert werden.
An Stelle der beschriebenen Einspannvorrichtung kann eine durch Luft in Tätigkeit
versetzte Druckvorrichtung benutzt werden, wie. sie in Abb. 3 dargestellt ist. Bei dieser
wirkt die Kolbenstange y durch Vermittlung eines Querarmes auf eine Druckstange s.
Die Schwingbewegung des Stoßkörpers kann auch z. B. durch eine elektrische Vorrichtung
erzeugt werden, etwa indem eine Stromspule, in der ein Eisenkern beweglich ist, in schnellem Wechsel unter Strom gesetzt
und stromlos gemacht wird.
Claims (2)
1. Verfahren zum Lockern von Sandkernen
in ihrem Kernkasten durch Rütteln, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernkasten zwischen- zwei bewegliche
Druckkörper gespannt und mittels eines Stoßkörpers in Schwingungen versetzt wird, wobei der Stoßkörper durch einen
der Druckkörper-geführt ist.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kernkasten zwisehen einen um den Stoßkörper (d) drehbaren,
auf einer Unterlage lose liegenden Auflagekörper (e) und einen 'den Kernkasten
gegen den Auflagekörper pressenden, in Schwingbewegung zu versetzenden
Spannkopf (p) eingespannt ist.
■ Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB628158X | 1931-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628158C true DE628158C (de) | 1936-03-28 |
Family
ID=10488519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN33276D Expired DE628158C (de) | 1931-05-07 | 1932-02-09 | Verfahren und Vorrichtung zum Lockern von Sandkernen in ihrem Kernkasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628158C (de) |
-
1932
- 1932-02-09 DE DEN33276D patent/DE628158C/de not_active Expired
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