DE626367C - Feuerschirm oder Feuerbruecke, insbesondere fuer Lokomotivfeuerbuechsen - Google Patents
Feuerschirm oder Feuerbruecke, insbesondere fuer LokomotivfeuerbuechsenInfo
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- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B80/00—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
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Description
- Feuerschirm. oder Feuerbrücke, insbesondere für Lokomotivfeuerbüchsen Die Erfindung bezieht sich auf vornehmlich in Lokomotivfeuerbüchsen einzubauende Feuerschirme oder Feuerbrücken, bei welchen unmittelbar hinter den am vorderen Ende des Schirmes befindlichen, nach aufwärts gerichteten Luftaustrittsöffnungen eine oder mehrere kammartige Erhöhungen vorgesehen sind.
- Bei den bekannten Feuerbrücken dieser Art besteht der Nachteil, daß Zweitluft und Verbrennungsgase nicht genügend gewirbelt werden und infolgedessen die Zweitluft mit den Verbrennungsgasen nur mangelhaft durcheinander gemischt wird. Auch wird die Zweitluft nicht hoch genug erhitzt. Da die Rauchverbrennung also unvollkommen ist, lagern sich ziemlich große Mengen Flugkoksteilchen hinter der Feuerbrücke ab.
- Zur Behebung dieses Mangels sind gemäß der Erfindung die aufwärts gerichteten Luftaustrittskanäle des Feuerschirmes oder der Feuerbrücke derart in einem Winkel zu dem Kamm oder den Kämmen gerichtet, daß die Luft an den von den Feuergasen erhitzten Kämmen entlang streicht und sich dadurch stark erhitzt. Der ungeteilte oder mehrteilige Kamm kann aufwärts und vorwärts geneigt sein und hierbei einen Winkel von nicht mehr als 2o' mit der Senkrechten bilden.
- Durch diese Bauart wird eine sehr innige Durcheinanderwirbelung der Rauchgase und der Zweitluft und gleichzeitig eine sehr wirksame Ausbreitung und Erhitzung dieser Luft erzielt. Durch die der Rauchgasströmung entgegengesetzte Geschwindigkeitskomponente, die der Zweitluft von dem nach vorn geneigten Kamm erteilt wird, wird die Mischung der Gase noch erheblich verbessert.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch'den hinteren Teil einer mit einem Feuerschirm gemäß der Erfindung ausgestatteten Lokomotivfeuerbüchse und Fig.2 eine Ansicht auf die Stirnseite des Feuerschirmes.
- In der Stirnwand 6 der Feuerbüchse 2 des Lokomotivkessels, die einen Rost 3, ein Feuertürloch q. und einen Aschkasten 5 aufweist, sind in der üblichen Weise die Heizrohre 7 und die die Büchse durchquerenden Siederohre 8 befestigt. Die Siederohre dienen als Träger der von Längskanälen durchzogenen Platten des Feuerschirmes. Den Längskanälen des Feuerschirmes wird die Verbrennungsluft infolge des Saugzuges des Schornsteines durch einen Kasten i2 zugeführt, dessen Eintrittsöffnung durch eine mittels eines Gestänges 1q. einstellbare Klappe 13 regelbar ist. An den Kasten i2 sind Stahlrohre m angeschlossen, die in die Aussparungen der Feuerschirrnplatten einmünden oder diese durchqueren können. Die Stahlrohre geben den Platten nicht nur eine bessere Luftführung, sondern versteifen auch den Feuerschirm beträchtlich. Ein Verbrennen der Rohre ist durch die sie kühlende Verbrennungsluft unmöglich gemacht. Da die Klappe 13 niemals ganz geschlossen werden kann, wird ständig Luft durch die Rohre gesaugt. Sofern bei Stillstand der Lokomotive der Saugzug unterbrochen sein sollte, kann es notwendig sein, eine zusätzliche Kühlung einzuschalten. Zu diesem Zwecke ist ein Dampfrohr =7 vorgesehen, mittels dessen dünne Dampfstrahlen gegen die Rohrwände i= geblasen werden, durch welche die Luft mitgerissen wird.
- Die Verbrennungsluff tritt aus den Kanälen =i in eine nach oben offene Rinne =o des Feuerschirmes ein, vor der gemäß der Erfindung eine kammartige Erhöhung 15 angeordnet- ist. Die Rinne io des Feuerschirmes kann auch durch eine Reihe schalenartiger Aussparungen ersetzt werden. Da die Rinne den-- Strom der Verbrennungsluft -schräg nach aufwärts ablenkt, wird die Luft -gegen die Stirnseite des aufrechten Kammes geschleudert. Dieser Kamm, der den Rauchgasweg einengt und dadurch die Rauchgase zur Wirbelbildung zwingt, liegt in dem vollen Fluß der Verbrennungsgase. Infolgedessen wird er stark erhitzt und erhöht auch die Temperatur der ihn beaufschlagenden Verbrennungsluft beträchtlich. Außerdem wird die Luft durch den Aufprall erheblich gewirbelt, so daß sie` sich vollständig mit den Verbrennungsgasen im Raum oberhalb des Kammes mischt. Der Kamm ist vorzugsweise etwas nach vorn geneigt. Er schließt bei der dargestellten Ausführungsform beispielsweise mit der Senkrechten einen Winkel von etwa =o ° ein. An der Rückseite des Feuerschirmes kann hinter dem Kamm 15 noch ein zweiter Kamm 16 vorgesehen sein, durch den die Wirbelbildung vermehrt wird. Dieser kann auch die Verbrennung fester Bestandteile, die sich hinter dem Kamm 15 auf der Feuerbrücke anzusammeln vermögen, wirksam unterstützen, weil der Strom der Rauchgase hinter dem Kamm 15 wieder nach unten abbiegt und die Rauchteilchen dabei von dem zweiten hocherhitzten Kamm 16 zur Nachverbrennung festgehalten werden.
- Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß das obere Ende des Kammes 15 gezahnt oder gestuft sein kann. Das kann insbesondere wichtig sein, um die Rückseite des Gewölbes für Besichtigungs- und. Reinigungszwecke zugänglich zu machen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerschirm- oder Feuerbrücke, insbesondere für Lokomotivfeuerbüchsen, bei welchem unmittelbar hinter den am vorderen Ende des Schirmes befindlichen, nach aufwärts gerichteten Luftaustrittsöffnungen eine oder mehrere kammartige Erhöhungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftaustrittskanäle (=o) derart in einem Winkel zu dem Kamm --oder den Kämmen (i5) gerichtet sind, daß die Luft an den von den Feuergasen erhitzten Kämmen entlang streicht und sich dadurch stark erhitzt.
- 2. Feuerschirm oder -Feuerbrücke nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß der geteilte oder ungeteilte Kamm (i5) aufwärts und vorwärts geneigt ist und hierbei einen Winkel von nicht mehr als 2o' mit der Senkrechten bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL626367X | 1933-09-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE626367C true DE626367C (de) | 1936-02-25 |
Family
ID=19788585
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM128513D Expired DE626367C (de) | 1933-09-08 | 1934-09-07 | Feuerschirm oder Feuerbruecke, insbesondere fuer Lokomotivfeuerbuechsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE626367C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959938C (de) * | 1952-04-10 | 1957-03-14 | Frank Carl Albert Theodore Mic | Feuerschirm |
-
1934
- 1934-09-07 DE DEM128513D patent/DE626367C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959938C (de) * | 1952-04-10 | 1957-03-14 | Frank Carl Albert Theodore Mic | Feuerschirm |
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