DE469314C - Unterwind-Wanderrost fuer Torffeuerung mit vorgebautem Trocken- und Schwelschacht - Google Patents
Unterwind-Wanderrost fuer Torffeuerung mit vorgebautem Trocken- und SchwelschachtInfo
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- DE469314C DE469314C DEM79652D DEM0079652D DE469314C DE 469314 C DE469314 C DE 469314C DE M79652 D DEM79652 D DE M79652D DE M0079652 D DEM0079652 D DE M0079652D DE 469314 C DE469314 C DE 469314C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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Description
- Unterwind-Wanderrost -für Torffeuerung mit vorgebautem Trocken- und Schwelschacht Die zur industriellen, Verfeuerung von Torf vorzugsweise verwendeten Treppen-oder Stufenroste fester oder beweglicher Bauart ergeben weder eine - regelmäßige Fortbewegung noch . regelmäßige Verbrennung des Brennstoffes, hauptsächlich wegen des starken Luftantrittes während der von Hand erfolgenden Wanderroste anderseits eignen sich zwar bei ,Anbringung bekannter Vorfeuerung auch zur Verbrennung feuchten Brennstoffes, aber die großen Wasser- und Gasmengen von Torf können hiermit noch nicht ohne weiteres beherrscht werden.
- Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß ein Wanderrost für Torffeuerung mit einem Schwelschacht aus wärmespeicherndem Baustoff ausgerüstet ist und in den Wandunäen dieses Schachtes unten vorn Lufteintrittsöffnungen und oben hinten Austrittsöffnungen vorgesehen sind, die unter dem anschließenden Zündgewölbe münden. Hierdurch ergibt sich eine durchgreifende Trocknung und Entgasung des Torfes, und die Gase werden besonders bei Zusatzluftzuführung im Zündgewölbe so restlos und günstig verbrannt, daß hoherWirkungsgrad derFeuerung erreichbar ist.
- Als wertvoll erweist sich noch die übercleckung der Durchtrittsöffnungen mit treppenartig vorspringenden Gewölben, die dem Torf Ruhepunkte zu starker Luftbespülung und Trocknung darbieten und reichlich groß bemessen sein können, ohne daß ein Herausfallen des Torfes eintritt.
- Die Versuche haben ergeben, daß durch die neue Feuerung eine ganz wesentliche Leistungssteigerung und Verbrennungsverbesserung erreichbar ist; beispielsweise kann Torf von 25 bis 3o °/a Feuchtigkeit mit üblichen Feuerungen nur 15 bis 2o kg Dampf für den Quadratmeter Kesselheizfläche ergeben, während mit der neuen Feuerung ein Torf von sogar 5o bis 55 °1o Feuchtigkeit für den OuadratmeterKesselheizfläche 4.o bis d.5kg Dampf ergibt. Außerdem hat sich der Brennstoffverbrauch im Verhältnis von 2,7kg auf r,7kg für die Kilowattstunde verringern lassen.
- Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an eineinAusführungsbeispiel als Längsschnitt einer Dampfkesselfeuerung.
- Einem Wanderrost LP wird durch einen weiten Einfülltrichter A der Torf so zugeführt, daß am Schacht auf ihm eine Schicht von genügender Dicke liegt, um auch bei der starken Raumverminderung des leichten Brennstoffes während der Verbrennung den Rost noch bis zu seinem letzten Ende zu bedecken und das Entstehen freier Luftdurchtrittsöffnungen im wesentlichen zu verhindern. Der Schacht .q ist aus feuerfestem Mauerwerk hergestellt, tun geringe Wärme-,;trahlung nach außen und starke entgasende Wirkung auf den Torfinhalt durch die von der Feuerung zustrahlende und durch die MTandungen aufgenommene Wärinc zu ergeben. Die Verbrennungsluft wird demRost von unten her durch einen Belüftungskanal H zugeblasen. Zur Luftzuführung sind weiter an der Vorderseite des Schachtes, durch treppenartig vorspringende Gewölbe E umschlossen und unterteilt, Luftzuführungskanäle B vorgesehen. Durch diese tritt Verbrennungsluft durch den stärksten Teil der Brennstoffsäule zum Feuerungsraume L, während ein anderer Teil der Luft unter den Rost und von dort durch die Brennstoffschicht zum Feuerungsraume geht. Der durch die oberen Öffnungen B tretende Luftteil erhitzt sich dabei an den glühenden unteren Torfmassen, so daß er die oberen Torfmassen vorwärmt und entgast und die Gase in den Feuerungsraum mitnimmt. Diese gasförmigen Bestandteile, die auch das durch die Erhitzung verdampfte Wasser des Torfes mitführen, müssen nun unter einem Zündgewölbe K und einem anschließenden abwärts geneigten Schirmgewölbe M hinweg zum Kessel abströmen, wobei der Strom noch durch ein im hinteren Teil der Feuerung liegendes SchirmgewölbeN eingeengt und gegen den Wanderrost gedrückt wird. Hierdurch sind diese Gase über einen verhältnismäßig langen Weg an den erhitzten Gewölben und dem Rost entlang geführt, so daß eine vollkommene Nachverbrennung erfolgt, bei der Zusatzluft durch Öffnungen C des erhitzten Gewölbes K nach Bedarf zugelassen und dabei an dem Gewölbe gleichzeitig vorgewärmt wird.
- Zur Abnahme der Aschenschicht ist am hinteren Rostende ein Abstreifer S irgendeiner üblichen Ausführung vorgesehen.
- Hinter dem- Abstreifer S ist noch ein Zusatzrost D mit Luftzuführung von unten vorgesehen, um auch noch die Wärme der Brennstoffteile auszunutzen, die entsprechend der ungleichförtnigen Beschaffenheit des Torfes besonders lange nachbrennen und daher noch brennend über den Abstreifer S hinübertreten. Das Schirmgewötbe N unterstützt durch Bildung eines strömungsfreien Raumes über dem Gewölbe die Ausscheidung der Asche.
- Der für die Brennstoffschichthöhe maßgebende Abstand der Innenwand des Schachtes A vom Rost W wird zweckmäßig für jede gegebene Torfsorte von vornherein unveränderlich bemessen, und- die zu verfeuernde Brennstoffmenge wird durch Geschwindigkeitsregelung der Rostbewegung bestimmt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Unterwind-Wanderrost für Torffeuerung mit vorgebautem Trocken- und Schwelschacht, dadurch gekennzeichnet, daß der aus wärmespeicherndem Mauerwerk aufgeführte Schacht (A) auf der Vorderseite mit überwölbten Lufteintr ittsöffnungen (B) und auf der dem Feuerraum anliegenden Rückseite mit höher liegenden und unter dem an den Schacht (A) anschließenden Zündgewölbe (K) mündenden Austrittsöffnungen (C) ausgerüstet ist.
- 2. Unterwind-Wanderrost für Torffeuerung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewölbe (E), welche die untereinanderliegenden Luftöffnungen (B) überdecken, treppenartig nach unten vorspringen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEM79652D DE469314C (de) | 1922-11-16 | 1922-11-16 | Unterwind-Wanderrost fuer Torffeuerung mit vorgebautem Trocken- und Schwelschacht |
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| DE469314C true DE469314C (de) | 1928-12-08 |
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Family Applications (1)
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| DEM79652D Expired DE469314C (de) | 1922-11-16 | 1922-11-16 | Unterwind-Wanderrost fuer Torffeuerung mit vorgebautem Trocken- und Schwelschacht |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE469314C (de) |
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1922
- 1922-11-16 DE DEM79652D patent/DE469314C/de not_active Expired
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