DE626261C - Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln

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DE626261C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
    • A23B7/14Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10
    • A23B7/144Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10 in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor

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  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln Die üblichen Verfahren zum Konservieren von Lebensmitteln bestehen im Sterilisieren und Pasteurisieren derselben sowie im- Lagern in Kühlräumen. Die erstgenannten Verfahren bewirken durch die mit ihnen verbundene Hitzebehandlung eine Veränderung der Beschaffenheit der Lebensmittel,.insbesondere des natürlichen Aussehens, des Geschmackes, Aromas u. dgl., was vielfach unerwünscht ist und die Verwertungsmöglichkeit weitgehend herabsetzt. Werden dagegen gewisse Lebensmittel in einem Kühlraum aufbewahrt, so verfaulen sie manchmal schon im Kühlraum selbst, oder sie verderben in kürzester Zeit, sobald sie wieder in die gewöhnliche Atmosphäre gebracht werden.
  • Es ist auch bekannt, Nahrungsmittel bei absolutem Vakuum aufzubewahren. Ein solches Verfahren ist aber für viele Lebensmittel nicht anwendbar, weil damit ein völliges Verdampfen der in ihnen enthaltenen Flüssigkeiten verbunden ist. Auch kann durch ein völliges Vakuum allein nicht das Wachstum anaerober Mikroorganismen unterbunden werden.
  • Die ebenfalls bekannte Aufbewahrung von Lebensmitteln bei teilweisem Vakuum ist gleichfalls wertlos, weil dadurch weder die aeroben noch die anaeroben Mikroorganismen am Wachstum verhindert werden. Auch die bekannte Aufbewahrung bei teilweisem Vakuum von etwa 60o mm Quecksilbersäule und gleichzeitiger Kühllagerung ist nicht ausreichend, um eine einwandfreie Aufbewahrung der Lebensmittel für längere Zeit sicherzustellen. Es ist dabei noch zu viel Sauerstoff vorhanden, als daß das Wachstum derjenigen aeroben Mikroben unterbunden werden könnte, die auch bei niedrigen Temperaturen gedeihen.
  • Zweck vorliegender Erfindung sind nun ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln, bei welchen die Nachteile der bisher bekannten Konservierungsverfahren vermieden werden. Zu diesem Behufe wird aus den mit den Lebensmitteln gefüllten Gefäßen, in denen vorerst die normale Zimmertemperatur, d. h. etwa 15' C, vorhanden ist, die Luft möglichst vollständig abgesaugt. Dabei findet ein kurzes Ausdampfen der Lebensmittel statt, d. h. es wird aus denselben nicht nur Luft abgesaugt, sondern ohne Zuführung von Wärme auch bis zu einem gewissen Grade Feuchtigkeit entfernt. Da aber dieses Entfeuchten oder Ausdampfen nur kurze Zeit dauert, so werden dadurch weder ein unzulässiges Eintrocknen noch eine Änderung des Geschmackes der zu konservierenden Lebensmittel bewirkt. Nach Herstellung des Vakuums im Innern der Gefäße werden diese luftdicht abgeschlossen und dann in einem Kühlraum bei etwa o ° C gelagert. Dabei wird das im. Innern der Gefäße herrschende Vakuum durch teilweise Kondensation der noch vorhandenen Dämpfe von beispielsweise 98,26°/o auf 99,38°% verbessert und der Partialdruck des Dampfes von beispielsweise 0,0174 at auf o,oo6a at herabgesetzt; die noch vorhandene Feuchtigkeit verbleibt dann praktisch ganz in den Lebensmitteln, was wesentlich zu ihrer guten Konservierung unter Beibehaltung ihres natürlichen Aussehens, Geschmackes, Aromas u.dgl. beiträgt. Da im Innern der Gefäße praktisch ein möglichst vollständiges Vakuum herrscht, ruft die noch vorhandene-Feuchtigkeit, welche zur Erhaltung des Geschmackes und des natürlichen Aussehens der Lebensmittel wichtig äst, kein Faulen, Schimmeln u. dgl. hervor, da nahezu kein Sauerstoff vorhanden ist, um ein solches zu begünstigen. Die Lebensmittel werden schließlich an den Verwendungsort in den gleichen Gefäßen gebracht, in denen sie im' Kühlraum gelagert waren.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines Gefäßes zur Ausführung des Verfahrens im Längsschnitt beispielsweise veranschaulicht, Es bezeichnen i das eigentliche Gefäß und z dessen abnehmbaren Deckel. Letzterer = läßt sich luftdicht am Gefäß i anbringen. i Am Deckel z ist ein in das Innere des Gefäßes i ausmündendes Röhrchen 3 aus schmelzbarem oder schweißbarem Stoff angebracht, das zum Anschließen an eine nicht gezeigte Evakuierungsvorrichtung bestimmt ist. Dieses Röhrchen 3 wird nach jeder Vakuumherstellung im Gefäß i durch Zuschmelzen oder Schweißen iri der Nähe seines freien Endes q. luftdicht abgeschlossen: Die Abschließung kann aber auch auf jede andere zweckmäßige Weise erfolgen, beispielsweise mittels eines Spezialhahnes oder Ventils. Das Gefäß kann aus Blech, gegossenem Material, Glas u. dgl. hergestellt sein. - Für die Bestimmung seiner Abmessungen sind Festigkeitsfragen ausschlaggebend, und zwar in erster Linie die Gefahr des Einbeulens infolge hohen Vakuums. Man wird die Gefäße nicht zu groß machen, um bei den aus Festigkeitsgründen benötigten Wanddicken keine zu großen Gewichte zu bekommen, was teure und auch nicht transportfähige Gefäße ergeben würde. Die Größe der Gefäße hängt auch von dem Zwecke ab, für den sie zu verwenden sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Konservieren von Lebensmitteln in geschlossenen Gefäßen unter teilweisem Vakuum und bei tiefen Temperaturen, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugung der Luft bei gewöhnlicher Temperatur so lange, erfolgt, bis die Luft vollkommen entfernt und nur noch Wasserdampf mit der ihm zugehörigen Spannung vorhanden ist, worauf nach erfolgtem luftdichtem Abschließen die Gefäße bei einer Temperatur von etwa o° C gelagert werden.
  2. 2. Gefäß zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch i mit einem luftdicht verschließbarenDeckel,dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gefäß ein an eine Auspumpvorrichtung anschließbares Röhrchen aus schmelzbarem oder schweißbarem Stoff angebracht ist, das sich nach jeder Vakuum= herstellung im Gefäß durch Schmelzen oder Schweißen in er Nähe seines freien Endes luftdicht abschließen läßt.
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