DE625266C - Vorrichtung zum Bewegen des Farbbandes an Schreibmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Bewegen des Farbbandes an Schreibmaschinen

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DE625266C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J33/00Apparatus or arrangements for feeding ink ribbons or like character-size impression-transfer material
    • B41J33/14Ribbon-feed devices or mechanisms
    • B41J33/40Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction
    • B41J33/44Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction automatically
    • B41J33/51Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction automatically and characterised by the use of particular reversing control means
    • B41J33/518Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction automatically and characterised by the use of particular reversing control means the reversing-feeler engaging buttons or the like secured to the ribbon near its ends

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bewegen des Farbbandes an Schreibmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bewegen des Farbbandes an Schreibmaschinen, bei denen über eine Universalstange dem, die Farbbandgabel quer zur Walze hin und her bewegenden Hebel und auch dem Klinkenträger einer Klinken- und Sperrzahnradvorrichtung, deren Sperrzahnrad auf einer die Farbbandspulen antreibenden, in entgegengesetztenRichtungen selbsttätig axial zu bewegenden und dabei abwechselnd mit einer der Farbbandspülen zum Umkehren der Längsbewegung des Farbbandes zu kuppelnden Welle befestigt ist, eine hin und her gehende Bewegung erteilt wird.
  • Erfindungsgemäß sind die bisher getrennt von der Klinken- und Sperrzahnradvorrichtung angeordneten Vorrichtungen für die axiale Kupplungsbewegung der Antriebswelle für die Farbbandspulen an der Klinken- und Sperrzähnradvorrichtung derart vereinigt, daß die axiale Kupplungsbewegung dem an der Antriebswelle angelenkten und gegen axiale Bewegung relativ zu dieser Welle gesicherten Klinkenträger erteilt wird.
  • Es ist zwar bekannt, das Sperrzahnrad der Klinken- und Sperrzahnradvorrichtung auf voneinander getrennten Wellenabschnitten der Antriebswelle verschiebbar zu lagern und das Sperrzahnrad durch axiale Bewegung jeweils mit einem der Wellenabschnitte zu kuppeln. Diese Anordnung ist jedoch insofern nachteilig, als das Sperrzahnrad über besondere Kupplungselemente mit den beiden Wellenabschnitten der die Farbbandspulen antreibenden Welle gekuppelt werden muß.
  • Diese Kupplungsglieder fallen dadurch, daß gemäß der Erfindung die axiale Kupplungsbewegung dem an der Antriebswelle angelenkten und gegen axiale Bewegung relativ zu dieser Welle gesicherten Klinkenträger erteilt wird, fort.
  • Ferner ist gemäß der Erfindung ein Schwingjoch, das axial verstellbar ist, um seine Verbindung mit dem die Farbbandgabel hin und her bewegenden Hebel zum Erzielen eines verschieden großen Farbbandhubes in bekannter _ Weise zu ändern, auf einer Schwingwelle verschiebbar, die durch die Universalstange geschwenkt wird und ihrerseits den Klinkenträger mittels einer Verbindungsstange und das Schwingjoch mittels eines Armes hin und her schwenkt, der auf der Schwingwelle befestigt ist und eine seitliche Verlängerung. besitzt, die parallel zur Schwingwelle angeordnet ist und verschiebbar durch das-Joch hindurchragt.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. i eine schaubildliche Teilansicht der Maschine mit verschiedenen Teilen in der Ruhestellung, Fig.2 eine Teilvorderansicht eines Teiles der das Farbband quer bewegenden Vorrichtung in der Stellung zum Schreiben von Schablonen, Fig. 3 eine Vorderansicht eines Teiles der Farbbandbewegungsvorrichtung. Einige Teile -sind im Querschnitt gezeigt, und die axial verschiebbare Welle ist vollkommen aus der in Fig. i dargestellten Stellung nach links bewegt worden.
  • Fig. q. zeigt die Draufsicht auf die in Fig. 3 gezeigten Teile, Fig. 5 eine Teilansicht der von vorn gesehenen Farbbandbewegungsvorrichtung, in der die Teile sich am Ende einer Umkehr des Farbbandvorschubes befinden, wobei die axial verschiebbare Antriebswelle vollkommen aus der in den Fig.3 und q. gezeigten Stellung nach rechts-.in die in Fig. i gezeigte Stellung bewegt worden ist.
  • Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 der Fig.3. Fig.7 ein Schnitt, ähnlich der Fig.6, in der die Stellung der Vorschubklinke und des Klinkenträgers am Ende eines Tastenanschlages gezeigt ist, und Fig. 8 ein Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 5. Die in Fig. 5 und 8 gezeigten Teile befinden sich in der Stellung, in der das Farbband von der rechten Farbbandspule abgewickelt ist.
  • Die Schreibmaschine hat ein starres Gestell geringen Gewichtes, an dem die Farbbandbewegungsvorrichtung und andere sich bewegende Teile der Maschine, beispielsweise der Walzenwagen (nicht gezeigt), angebracht sind. Teile des Schreibmaschinengestelles sind in der Zeichnung durch io bezeichnet. i i ist ein Teil der Schreibwalze.
  • Das Farbband 12 wird von der einen Farbbandspule 13 abgewickelt, an der Walze vorbeigeführt und auf die andere Farbbandspule 13 aufgewickelt. Die Spulen befinden sich an den oberen Enden zweier lotrechter Wellen i4., die an gegenüberliegenden Seiten der Maschine im Gestell io gelagert sind und sich bis auf den Boden des Gestelles erstrecken. Jede Welle 1q. trägt ein an ihrem unteren Ende befestigtes Kegelrad 15. Eine waagerechte Welle 16 erstreckt sich quer zur- Maschine und ist längs verschiebbar in Lagern 17 in der Nähe ihrer Enden am Gestell gelagert. An jedem Ende der Welle 16 ist ein Kegelrad i8 befestigt. Die Welle 16 ist längs verschiebbar, so daß eines der Kegelräder 18 mit einem der Kegelräder 15 kämmen kann, während gleichzeitig das andere Kegelrad 18 von dem zweiten. Kegelrad 15 ausgerückt ist.
  • Die Welle 16 trägt ein auf ihr befestigtes Sperrzahnrad i9, dessen Nabe sich zu beiden Seiten des Rades erstreckt. An der linken Seite trägt diese Nabe einen ringförmigen doppelkegeligen Steuerteil 2o. Die Welle wird sowohl gedreht als auch längs verschoben durch einen Schwenkteil2i in Form eines jochförmigen Klinkenträgers, dessen Arme sich von der Querstange des Joches nach unten erstrecken und an den Stirnseiten der Nabe des Sperrzahnrades anliegen und sich um die Welle 16 drehen, die lose durch in den Armen befindliche Lageröffnungen hindurchragt. Die Antriebsklinke 22 der Farbbandbewegungsvorrichtung ist von bügelförmiger Gestalt und in dem oberen Teil des Joches angebracht, wobei ihre Schenkel bei 23 an den Seitenarmen des Joches angelenkt sind und gegen die Jocharme anliegen.
  • Die Querwand der bügelförmigen Klinke hat an ihrer freien, nach unten gerichteten Kante eine Nase 22, die mit den Zähnen des Sperrzahnrades mittels einer Feder 2q. in Eingriff gehalten wird, die die Klinke mit dem Klinkenträger verbindet. Das Rückwärtsdrehen des gezahnten Rades wird durch eine flache Federsperre 2:5 verhindert, die an dem einen Ende bei 26 an dem Maschinengestell befestigt ist und mit einem weiten Längsschlitz 27 versehen ist, zu dem sich das Sperrzahnrad quer verschiebt, wenn die Welle 16 längs verschoben wird. Die Zähne des Sperrzahnrades kommen mit der hinteren Querkante dieses Schlitzes in Eingriff.
  • Der Klinkenträger 2i wird beim Bewegen der Typenhebel durch die Tasten vorwärts und rückwärts zur Maschine bewegt, und zwar derart, daß die Welle 16 beim Rückgang der Tasten in ihre Ruhelage über die Universalstange 28 während eines Teiles jeder Typenhebelbewegung gedreht wird. In Fig. i ist eine Typenhebelanordnung gezeigt. Sie besteht aus einer Buchstabentaste 29, die mit einem Hebelsystem verbunden ist, das einen Typenhebel 30 gegen die Schreibwalze bewegt. Ein Glied des Hebelsystems hat einen Vorsprung 31, mit dem die Universalstange, beimAbwärtsgang derTaste heruntergedrückt wird. Die-Universalstange hat sich nach vorn erstreckende Arme, die durch waagerechte Drehzapfen 32 an gegenüberliegenden Seiten des Gestelles gelagert sind. -Der eine der Arme liegt üblicherweise unter einem Anschlag 33 des Gestelles.
  • Die Universalstange 28 befindet sich vor der Welle i6 und besitzt in der Nähe ihres Drehpunktes einen nach unten gerichteten Teil 34, der durch eine zum hinteren Teil der Maschine sich erstreckende Verbindungsstange 35 mit dem sich aufwärts erstreckenden Arm 36 eines Winkelhebels verbunden ist, der an dem linken Ende einer waagerechten Welle 37 befestigt ist und dessen nach vorn sich erstreckender Arm mit dem Gestell io durch eine für die Vorrichtung zum Bewegen des Farbbandes und die Universalstange bestimmte Zugfeder 38 verbunden ist. Ein auf der Welle 37 befestigter, sich mit der Welle vorwärts und rückwärts bewegender, nach oben gerichteter Arm 39 ist durch eine Stange 40 mit dem Klinkenträger 2i verbunden, so daß der Klinkenträger beim Abwärtsgang der Taste nach vorn und bei ihremRückgang nach rückwärts geschwenkt wird, wobei die Klinke 22 das Sperrzahnrad beim Rückwärtsbewegen des Klinkenträgers dreht. Die Welle 37 er-@treckt sich quer zur Maschine von der linken Seite bis ungefähr zur Mitte der Maschine und ist an ihren Enden in dem Gestell gelagert.
  • Bei der in den Fig. i und 5 dargestellten Stellung ist die längs verschiebbare Welle 16 mit der rechten Spulenwelle verbunden, so daß die rechte Farbbandspule zum Vorwärtsbewegen des Bandes angetrieben wird. Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Stellung ist die Antriebswelle mit der linken Spulenwelle verbunden, so daß die Spule zum Vorwärtsbewegen des Farbbandes in der entgegengesetzten Richtung angetrieben wird. Die Welle 16 kann von Hand längs verschoben werden, damit, wenn erwünscht, die Richtung des Farbbandvorschubes umgekehrt werden kann. Dies wird erreicht, indem der sich -nach vorn erstreckende, als Handgriff ausgebildete Arm eines Winkelhebels 41 geschwenkt wird, der an dem Gestell an einem sich waagerecht erstreckenden Zapfen 42 angelenkt ist und dessen nach unten hängender Arm mit dem gegabelten Ende des sich quer erstreckenden Armes eines den Klinkenträger verschiebenden Winkelhebels 43 in Eingriff ist. Der Hebel 43 ist an einem sich lotrecht erstreckenden Zapfen 44 am Gestell angebracht und hat einen sich rückwärts erstrekkenden Arm, dessen nach hinten gegabeltes Ende gegen die gegenüberliegenden Innenflächen der Schenkel des bügelförmigen Klinkenträgers anliegt, so daß der Träger quer zur Maschine nach rechts verschoben wird, wenn der Handgriff des Hebels 41 nach unten gedrückt wird, und der Klinkenträger nach links verschoben wird, wenn der genannte Handgriff nach oben gezogen wird.
  • Die Welle 16 wird in jeder eingerückten Stellung mit Hilfe einer waagerecht schwingenden Sperre 45 nachgiebig eingeklinkt, die bei 46 an dem Maschinengestell angelenkt ist und eine Nase hat, mit der sie nachgiebig gegen die eine oder die- andere Fläche der geneigten Seitenflächen des doppelkegeligen Steuerteiles 2o auf der -Nabe des Sperrzahnrades ig unter der Spannung einer Feder 47 liegt, die die Sperre mit dem Maschinengestell verbindet.
  • Das Farbband 12 ist in der Nähe jedes Endes mit einem der üblichen Ösenringe o. dgl. 48 versehen zum Inbetriebsetzen der Vorrichtung, welche jeweils selbsttätig die Längsbewegung des Farbbandes umkehrt, wenn das Farbband von einer der Spulen abgewickelt ist. Jeder Ösenring 48 kämmt gegen das obere Ende eines Paares sich aufwärts erstreckender Steuerhebel 49 zum Anschlag, die quer zur Maschine umDrehzapfen 5o schwenkbar sind, auf denen sie doppelt gelagert sind. Die Hebel 49 haben in ihrem oberen Ende einen sich längs erstreckenden Schlitz 51, durch den sich das Farbband hindurchbewegt, der aber für den Durchgang der Farbbandösenringe zu eng ist.
  • Die Steuerhebel 49 sind an dem Maschinengestell angelenkt, und zwar ungefähr in ihrer Mitte. Der nach unten schwingende Arm jedes Hebels 49 wird dauernd zur Mitte der Maschine gedrückt durch eine Feder 52, die den oberen Arm des Hebels mit dem Maschinengestell verbindet. Die im allgemeinen lotrecht stehenden Hebe149 sind mit ihren unteren Enden, und zwar jedes für sich, mit den nach unten hängenden Armen zweier die Bewegung des Farbbandes umkehrenden Steuerglieder verbunden, die als Winkelhebel 53 ausgebildet sind. Die anderen oder Steuerarme der Hebel 53 werden im allgemeinen in unwirksamer Stellung gegen einen Anschlag 54 gehalten, der an einem Teil des Maschinengestelles io angebracht ist.
  • Die Steuerhebel 53 sind am Maschinengestell durch sich vom vorderen zum hinteren Teil der Maschine erstreckende waagerechte Drehzapfen 55 befestigt, die höher gelegen sind als die Welle 16. Die nach unten hängenden Arme der Hebel 53 sind im Abstand von den Außenseiten des Joches 21 angeordnet, wobei das untere Ende des linken Hebels 49 im allgemeinen gegen die Außenkante eines sich nach vorn erstreckenden Ansatzes am unteren Ende des nach unten hängenden Armes des linken Steuerhebels 53 gedrückt wird, und das innere und hakenförmige Ende einer sich quer erstreckenden waagerechten Verbindungsstange 59 gegen das linke Ende eines sich quer erstreckenden Schlitzes im unteren Ende des sich nach unten erstreckenden Armes des rechten Steuerhebels 53 gedrückt wird.
  • Das äußere oder rechte Ende der Verbindungsstange 59 ist mit dem unteren Ende des rechten Hebels 49 drehbar verbunden.
  • Die Steuerarme der Winkelhebel 53 sind zueinander geneigt und schräg zur Welle 16 sowie zur Bahn der Schwenkbewegung des oberen Endes des die Klinke tragenden Joches 21 gerichtet und werden von einer Feder 56, die die Steuerarrrie oberhalb ihrer Drehzapfen miteinander verbindet, dauernd in den Weg, den die beiden Steuerteile 57 des Klinkenträgers beschreiben, gedrückt. Die Steuerteile 57 sind gebildet worden, indem ein V-förmiger Schnitt in die Querwand des Joches 2,1 eingeschnitten worden ist. Am Maschinengestell sind zwei waagerechte Anschlagfinger 58 vorgesehen, gegen die die sich schräg zur Welle 16 erstreckenden Steuerarme der Steuerhebel 53 zur Anlage kommen, wenn sie sich in einer waagerechten Ebene befinden.
  • Wenn die Welle 16 die linke Spule (Fig. 3 und 4) zum Aufwinden des Farbbandes antreibt, so kommt, wenn das Farbband von der rechten Spule im wesentlichen abgewickelt worden ist, der sich in der Nähe des rechten Endes des Farbbandes befindende Ösenring 48 gegen den rechten Hebel 49 zum Anschlag, der hierdurch geschwenkt wird. Hierdurch wird der rechte Steuerhebel 53 frei und kann in die wirksame Stellung schwingen, worauf der rechte Steuerteil 57 des Klinkenträgers gegen die hintere geneigte Fläche des Steuerarmes des freigegebenen Steuerhebels 53 anschlägt, wenn die Taste gedrückt worden ist und der Klinkenträger nach vorn schwingt, so daß während der Vervollständigung des Vorwärtshubes des Klinkenträgers dieser axial zur rechten Seite der Maschine (wie in Fig. 5 und 8 gezeigt ist) verschoben wird, bis die Welle 16 nach rechts längs verschoben worden ist in die in den Fig. i, 5 und 8 gezeigte Stellung, in der sie die rechte Farbbandspule antreibt und von der linken Farbbandspule getrennt ist.
  • Wenn das Farbband von der linken Spule abgewickelt worden ist, so wird die (Welle 16 nach links in die in den Fig. 3 und 4 gezeigte Stellung verschoben, indem der linke Hebel 49 durch die andere Farbbandöse geschwenkt wird. Hierdurch wird der linke Steuerhebel 53 freigegeben und kommt gegen den linken Steuerteil 57 des Klinkenträgers zur Anlage, wodurch der Klinkenträger und die Welle 16 nach links verschoben werden. Die Zugverbindung der Hebel 49 mit den Steuerhebeln gestattet, daß jeder Hebel 49 weiter durch den Zug des Farbbandes verschwenkt werden kann, so daß ein Zerreißen des Farbbandes oder ein Behindern der Maschine in den Fällen, in denen ein freigemachter Hebel 53 nach unten auf den oberen Teil des Klinkenträgers fällt, verhindert wird. In diesen Fällen fällt der freigegebene Hebel vor den Klinkenträger, wenn sich der Träger nach hinten bewegt, und bewirkt beim nächsten Vorwärtshub des Klinkenträgers eine axiale Verschiebung desselben.
  • Das Farbband wird nach oben und nach unten bewegt durch eine Vorrichtung, die aus der üblichen auf und ab verschiebbaren Farbbandführung 6o und einem Winkelhebel 61 besteht, der einen sich nach vorn erstreckenden Arm hat, an dem das untere Ende der Führung mittels eines Drehzapfens angelenkt ist, und der ferner einen nach unten hängenden Arm hat, der zwei waagerechte Stifte 63 trägt, die sich nach verschiedenen Seiten der Maschine in verschiedenen Entfernungen von der Hebelachse erstrecken.
  • Der Hebel 61 ist bei 64 an dem Maschinengestell angelenkt und schwingt um eine waagerechte Querachse, die sich in einer größeren Höhe als die Welle 37 befindet, von der er durch einen vorwärts und rückwärts schwingenden Teil in Form eines Joches 65 angetrieben wird, das sich nach oben erstrekkende parallele Arme hat, die lose auf der Welle 37 angeordnet sind und sich um diese Welle drehen und auf ihr axial verschieben können. Jeder sich. nach oben erstreckende Arm des Joches 65 hat in seinem oberen Ende einen Längsschlitz 66. Die geschlitzten Arme liegen je zu beiden Seiten des nach unten hängenden Armes des Winkelhebels 61 zur Aufnahme eines Stiftes 63 im Schlitz 66 des einen Armes und zur Aufnahme des anderen Stiftes 63 im Schlitz 66 des anderen Armes zwecks Verbindung des Joches 65 mit dem Hebel 61.
  • Das Joch 65 ist auf der Welle 37 zwischen zwei festen Grenzen axial verschiebbar durch einen von Hand zu bewegenden winkligen Handhebel 67, der am Gestell an der rechten Seite der Maschine mittels eines sich waagerecht erstreckenden Querzapfens 6& angelenkt ist. Die axiale Verschiebung des Joches 65 ist dadurch begrenzt, daß der nach vorn sich erstreckende Handgriff des Hebels 67 mit den Enden eines lotrechten Schlitzes 69 in einem Teil des Maschinengestelles zur Anlage kommt. Der nach unten hängende Arm des Hebels 67 ist durch eine sich nach hinten erstreckende Stange 78 mit dem nach rechts sich erstreckenden Arm eines waagerecht schwingenden Winkelhebels 7o verbunden, der bei 71 am Maschinengestell angelenkt ist und mit einem sich rückwärts erstreckenden Arm versehen ist, der durch eine waagerechte, sich quer erstreckende Verbindungsstange 72 mit dem Joch 65 verbunden ist. Der Handgriff des Hebels 67 ist ein seitlich federnder Arm, der in einer zweier Kerben in der einen lotrechten Wand des Schlitzes 69 an gegenüberliegenden Enden desselben oder in Einer Mittelkerbe der genannten Schlitzwand einklinkbar.ist. Die drei Kerben sind mit 73 bezeichnet.
  • Ein an der Welle 37 befestigter Schwenkarm 74 hat eine waagerechte Verlängerung 75, die sich längs der Welle 37 erstreckt und verschiebbar durch eine Öffnung 76 in dem einen sich aufwärts erstreckenden Arm des Joches 65 zwischen dem oberen Ende des genannten Armes und der Welle 37 hineinragt und dazu dient, das Joch mit der Welle zu verbinden, damit das Joch mit der Welle schwingt, ausgenommen, wenn das Joch in die Mitte der Grenzen seiner Verschiebebewegung gebracht worden ist durch Verklinken des Handgriffes des Hebels 67 in der mittleren der drei Kerben 73.
  • In dieser Mittelstellung des Joches befindet sich eine Kerbe 77 in dem vorderen Rande-des Teiles 75 gegenüber der nach hinten gerichteten Kante der im Jocharm vorgesehenen Öffnung 76. Diese Kerbe ist so tief, daß die Welle 37 geschwungen werden kann, ohne daß das Joch mitschwingt. Der Abstand der geschlitzten Jocharme ist derart, daß in der' mittleren eingestellten Stellung des Joches beide Stifte 63 in den Jocharmschlitzen 66 liegen, `nährend, wenn der Handhebel 67 in seiner oberen Bewegungsgrenze bewegt wird. der sich nach links erstreckende Stift 63 mit dem Joch in Verbindung steht, und wenn der Hebel 67 in seiner unteren Bewegungsgrenze geführt worden ist nur der sich nach rechts erstreckende Stift 63 mit .dem Joch in Verbindung steht.
  • Es besteht also eine dauernde Verbindung zwischen der Welle 37 und der Farbbandfü hrung,wobei der Sch-,venkarm 74 immer in das Joch eingreift und das Joch immer mit dem die Farbbandführung bewegenden Winkelhebel verbunden ist; jedoch wird in der mittleren eingestellten Stellung des Joches das Farbband nicht durch das Schwingen der Welle bewegt. Wenn der linke Stift allein in einen Jocharmschlitz hineinragt, so hat das Farbband eine größere Aufwärtsbewegung, als wenn der rechte Stift allein in einen Jocharmschlitz hineinragt. Wenn beide Stifte in die Schlitze der Jocharme hineinragen, so bleibt das Farbband dauernd in der unteren Stellung, so daß Schablonendruck hergestellt «-erden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Vorrichtung zum Bewegen des Farbbandes an Schreibmaschinen, bei denen über eine Universalstange die Farbband-Babel quer zur Walze hin und her bewegt und auch dem Klinkenträger einer Klinken- und Sperrzahnradvorrichtung, deren Sperrzahnrad auf einer die Farbbandspulen antreibenden, in entgegengesetzten Richtungen selbsttätig axial zu bewegenden und dabei abwechselnd mit einer der Farbbandspulen zum Umkehren der Längsbewegung des Farbbandes zu kuppelnden Welle befestigt ist, zum Schalten des Sperrzahnrades durch die Klinke eine hin und her gehende Bewegung erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen für die axiale Kupplungsbewegung der Antriebswelle (16) für die Farbbandspulen (13) an der Klinken- und Sperrzahnradvorrichtung (r9, 22) derart vereinigt sind, daß die axiale Kupplungsbewegung dem an der Antriebswelle angelenkten und gegen axiale Bewegung relativ zu dieser Welle gesicherten Klinkenträger (2i) erteilt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Steuerteile (53), die in Abhängigkeit von der jeweils fast abgewickelten Spule abwechselnd in den Weg des Klinkenträgers (21) gebracht werden und den Träger abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen axial verschieben, wenn der Klinkenträger gegen sie geschwenkt wird:
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Steuerteil (53) mit einem Hebel (49) verbunden ist, der den Steuerteil entgegen dem Zug einer Feder (56) außerhalb des Weges des Klinkenträgers (21) so lange hält, bis er durch einen der beiden in der Nähe der beiden Enden des Farbbandes angeordneten Anschläge (48) geschwenkt wird. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwingjoch (65), das axial verstellbar ist, um seine Verbindung mit dem die Farbbandgabel (6o) hin und her bewegenden Hebel (61) zum Erzielen eines verschieden. großen Farbbandhubes in bekannter Weise zu ändern, auf einer Schwingwelle (37) verschiebbar ist, die durch die Universalstange (28) geschwenkt wird und ihrerseits den Klinkenträger (21) mittels einer Verbindungsstange (4o) und das Joch (65) mittels eines Armes (74) hin und her schwenkt, der auf der Schwingwelle befestigt ist und eine seitliche Verlängerung (75) besitzt, die parallel zur Schwingwelle angeordnet ist und verschiebbar durch das Joch hindurchragt.
DES105902D 1932-01-15 1932-08-21 Vorrichtung zum Bewegen des Farbbandes an Schreibmaschinen Expired DE625266C (de)

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