DE62485C - Presse für plastische Massen - Google Patents
Presse für plastische MassenInfo
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- DE62485C DE62485C DENDAT62485D DE62485DA DE62485C DE 62485 C DE62485 C DE 62485C DE NDAT62485 D DENDAT62485 D DE NDAT62485D DE 62485D A DE62485D A DE 62485DA DE 62485 C DE62485 C DE 62485C
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- Germany
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- pressed
- cylinder
- capital
- piston
- press
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B1/00—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
- B30B1/18—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat eine Presse für plastische Massen zum Gegenstande, welche es
ermöglicht, einerseits die Stä'rke der Pressung zu regeln und andererseits das geprefste Gut
in Stücken von ' bestimmter Gröfse aus der Presse zu erhalten und den Betrieb nahezu
continuirlich zu machen.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι ein Grundrifs der Presse,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2, Fig. 1,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3, Fig. 1, zum Theil Ansicht. . . . .
Das obere Capital B des Prefscylinders A ist an einem Ende um die Säule C drehbar und
am anderen Ende entsprechend ausgeschnitten, um sich um die gegenüberliegende Säule D
unter deren obere Mutter legen zu können. Man kann somit den Prefscylinder leicht mit
der zu pressenden Masse füllen, indem man einfach das Capital um die Säule C dreht, bis
die obere Oeffnung des Cylinders frei wird.
Wird dann das Capital B wieder in die in Fig. ι dargestellte Lage zurückgedreht, so schliefst
es den Cylinder, und das Gut kann der Pressung unterworfen werden.
Damit man nun die Prefslinge in Stücken von bestimmter Gröfse und Form erhält, besitzt
das Capital B irt der Mitte bei E eine Durchbohrung, deren Querschnitt gleich ist
dem Querschnitt der zu erzielenden Stücke, und trägt überdies zwei Cylinder FF1, die an einer
gemeinsamen, in Führungen im Capital mittelst Schraube H und Handrades / verschiebbaren
Schiene G befestigt sind.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Lage der Theile, wo sich der Cylinder F über der
Durchbohrung E des Capitals befindet, wird, wenn der Prefskolben im Cylinder A hinaufgeht,
der hierbei durch das Loch E im Capital hinausgeprefste Strang des plastischen Guts
in den Cylinder -F eintreten und dabei den Kolben K in diesem Cylinder heben. Die
Stange dieses Kolbens ist gezähnt, wie bei L gezeigt, und greift in ein Zahnrad M, das in
einem von der Schiene G getragenen Gestell gelagert ist. Es wird somit dieses Zahnrad M
gedreht und hierdurch der Kolben K1 im anderen Cylinder F1 herabgedrückt, indem das
Rad M in die Zahnstange L1 des Kolbens M eingreift, und stöfst dabei das im Cylinder F1
etwa enthaltene Stück geprefsten Guts durch ein Loch N1 im Capital aus, das sich bei der
angenommenen Stellung gerade unter dem Cylinder F1 befindet.
Sobald der Kolben K im Cylinder F hinreichend weit emporgegangen ist, wird der
Prefskolben im Cylinder A abgestellt und die Schiene G sammt den daran befindlichen
Theilen mittelst Schraube H und Handrades / so verstellt, dafs der Cylinder F1 über das
Loch E und der Cylinder F über das Loch N im Capital zu stehen kommt, wobei das eben
in den Cylinder F geprefste Strangstück in der oberen Fläche des Capitals B glatt abgescheert
wird.
Nun setzt man den Prefskolben im Cylinder A wieder in Bewegung und das vorstehend
beschriebene Spiel wiederholt sich blos mit dem Unterschied, dafs an Stelle des Cylinders F
sammt Kolben K der Cylinder F1 sammt Kolben K1 tritt, und umgekehrt.
Um nun auch die Pressung des abwechselnd in die Cylinder F und F1 gedrückten Stranges
regeln zu können, ist eine Einrichtung getroffen, um das Rad M beliebig stark bremsen
zu können; wird nämlich das Rad stärker gebremst, so bedarf es eines gröfseren Druckes
auf den Kolben K oder K1, um ihn zu heben und das Rad M zu drehen, und somit erfährt
der in'die Cylinder F und F1 geprefste Strang
des Guts einen stärkeren Druck in der Richtung der Achse dieser Cylinder.
Diese Bremsvorrichtung besteht, wie aus Fig. 2 zu ersehen, aus zwei ßremskegeln O O,
welche gegen Drehung gesichert auf rechts- und linksgängigen Gewinden der Achse P
sitzen, auf welcher das Rad M sich lose dreht. Ein Arm Q an einem Ende der Achse trägt
ein Gewicht R, welches, der Schwere folgend, das Bestreben hat, die Achse P so zu drehen,
dafs die beiden Bremskegel gegen das Rad M gedrückt werden. Der Druck, welchen die
Bremskegel auf das Rad M ausüben, und somit deren Bremswirkung und daher auch der
Druck, den das Gut in den Cylindern F und F1 in der Achsenrichtung erfährt, hängt
von der Gröfse des Gewichts R und von dessen Stellung auf dem Arme Q ab; man
kann somit durch Aenderung des einen oder dieser beiden Momente den Grad der Zusammenpressung
des Guts in der Achsenrichtung der Cylinder F oder F1 beliebig regeln.
Dasselbe Resultat kann man, wenn auch nicht so vortheilhaft, durch unmittelbare Belastung
der Kolben KK1 erzielen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Presse für plastische Massen zur Herstellung geprefster Blöcke von bestimmter Gröfse, bei welcher das Prefsgut aus dem Cylinder A durch die Oeffnung E des Capitals gegen den regulirbaren Widerstand der Kolben KK1 abwechsend in zwei Cylinder FF1 geprefst wird, welche auf einer Schiene G längs des mit Austrittsöffnungen N versehenen Capitals so verschiebbar sind, dafs, während die Masse in den einen der Cylinder FF1 getrieben wird, die vorher in den anderen Cylinder geprefste Masse unter Vermittelung der Kolben KK1 und des dieselben kuppelnden Zahnrades M durch eine der Oeffhungen N im Capital ausgepreist wird.
- 2. Bei der durch Patent-Anspruch i·. gekennzeichneten Presse zur Regelung des Druckes, den das geprefste Gut in der Achsenrichtung der Cylinder FF1 erfährt, eine Bremsvorrichtung, bestehend aus zwei gegen Drehung gesicherten, auf rechts- und linksgängigen Gewinden der das Herzrad M lose tragenden Achse P sitzenden Bremskegeln 0 0, die durch Vermittelung eines an einem Arm der Achse P angebrachten Gewichtes R gegen das Zahnrad gedrückt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62485C true DE62485C (de) |
Family
ID=336467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62485D Expired - Lifetime DE62485C (de) | Presse für plastische Massen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62485C (de) |
-
0
- DE DENDAT62485D patent/DE62485C/de not_active Expired - Lifetime
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