DE803259C - Pressgutzufuehrung, insbesondere fuer Schwingkolbenpressen - Google Patents

Pressgutzufuehrung, insbesondere fuer Schwingkolbenpressen

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DE803259C
DE803259C DEP4780A DEP0004780A DE803259C DE 803259 C DE803259 C DE 803259C DE P4780 A DEP4780 A DE P4780A DE P0004780 A DEP0004780 A DE P0004780A DE 803259 C DE803259 C DE 803259C
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DE
Germany
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shaft
piston
rake
plunger
reciprocating piston
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DEP4780A
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English (en)
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Hermann Reuter
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

Bei Strohpressen erfolgt im allgemeinen die Zuführung des Preßgutes in den Preßkanal mittels eines Rechens, der durch eine mehr oder weniger große Zahl von Antriebsmitteln, z. B. Hebel. Ketten, Zwischenglieder, gelenkt wird. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Preßgutzuführungen bezweckt die Erfindung, die Rechenbahn auf einfachste Weise unmittelbar von der Kolbenwelle aus zu lenken. Ermöglicht wird dies dadurch, daß in der
ίο untersten Kolbenstellung der Rechen der Preßgutzuführung über den Preßkolben, und zwar bis zur Kanaldeckennähe, zurückgeführt wird. Neben einer günstigen Rechenbahn und einer einfachen Lenkung wird gleichzeitig die Baulänge des Trichters kurz gehalten. Benötigt werden hierzu lediglich auf jeder Seite ein zwischen Kolbenwelle und Rechenwelle eingeschalteter Lenker, ein Rechenarm und ein Zuführungsrechen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch die Schwingkolbenpresse in oberster Kolbenstellung;
Fig. 2 zeigt einen Grundriß der Fig. 1, und
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch die
»5 Schwingkolbenpresse in unterster Kolbenstellung.
Der Antrieb des Preßkolbens erfolgt von der
Welle i, auf der die Riemenscheibe 2 sowie die Ritzel 3 angeordnet sind. Die Ritzel 3 treiben die Zahnräder 4, welche auf der Welle 5 aufgekeilt sind. Um die Lagerwelle 6 schwingt der Preßkolben 7 mittels seiner Kolbenarme 8, die an der Kolbenwelle 9 befestigt sind. Die Kolbenwellenbahn erfolgt also auf dem Kreisbogen 10-11. Die Kolbenwelle 9 ist ferner mittels Kolbenstange 12 mit dem Hubbolzen 13 des Zahnrades 4 verbunden. Beim Umlauf der Zahnräder 4 in der Pfeilrichtung 14 wird der PrefVkolben 7 in die in Fig. 1 gezeigte oberste und die in Fig. 3 gezeigte unterste Lage gebracht. Der Rechen 15 schwingt um die Rechenwelle 16 und diese mit den Rechenarmen 17 um den Zapfen 18 auf dem Kreisbogen 19-20. Mit der Rechenwelle 16 fest verbunden ist außerdem der Lenker 21, dessen anderes Ende 22 neben der Kolbenstange 12 auf der Kolbenwelle 9 gelagert ist.
Das Ende 22 des Lenkers 21 bewegt sich daher auf der Kolbenwellenbahn 10-11, und das andere Ende 23 des Lenkers 21 folgt der Rechenwellenbahn 19-20. Dementsprechend folgt die mit dem Lenker 21 fest verbundene Rechenwelle 16 einesteils der Bahn 19-20 und andernteils, je nach dem Ausschlag des Lenkers 21, einer Teildrehung um ihre eigene Achse. Dadurch beschreiben die auf der Rechenwelle 16 befestigten Rechenzinken 15 mit ihren Spitzen die Bahn 26-27-28. Ist der Kolben in seiner untersten Stellung (s. Fig. 3), dann sind die Rechenspitzen des Rechens 15 so weit in Richtung der Kanaldecke 29 zurückgezogen, daß das zwischen Punkt 27 und 28 nachfallende Preßgut auf den Trichterboden 30 des Trichters 31 gelangen kann. Beim Hochgehen des Preßkolbens 7 aus der in F'g· 3 gezeigten untersten Stellung in die in Fig. 1 gezeigte oberste Stellung beschreiben die Rechenspitzen die Bahn 28-27-26. Dabei erfassen dieselben das auf den Trichterboden 30 gefallene Preßgut und bringen es unter die Stirnfläche 32 des Preßkolbens 7, wie in Fig. 1 dargestellt ist. Der Preßkolben 7 preßt alsdann das Preßgut in den Preßkanal 33, und die Rechenzinken bewegen sich auf ihrer Bahn 26-27-28 wieder zurück. Dabei wird nachfallendes Preßgut nach der Zuführungsrinne 34 abgeteilt und mit dem zwischen Punkt 27-28 nachfolgenden Preßgut beim nächsten Hub des Preßkolbens unter die Stirnfläche des Kolbens 7 gebracht. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich bei jeder unteren und oberen Kolbenlage.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Preßgutzuführung, insbesondere für Schwingkolbenpressen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenwelle (16) und die Preßkolbenwelle (9) während der obersten Stellung des Preßkolbens (7) etwa in gleicher Höhe angeordnet sind und die Rechenwelle (16) sich auf einem Kreisbogen (19-20) bewegt, dessen entsprechendes Ende (19) während der untersten Stellung des Preßkolbens (7) in der Nähe der Pre&kanaldecke (29) liegt.
2. Preßgutzuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Rechenwelle (16) unmittelbar auf der Kolbenwelle (9) gelagerte Lenker (21) vorgesehen sind.
DEP4780A 1948-10-02 1948-10-02 Pressgutzufuehrung, insbesondere fuer Schwingkolbenpressen Expired DE803259C (de)

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