DE454849C - Handpresse zur Herstellung von prismatischen Koerpern, insbesondere von Bauformilinge - Google Patents

Handpresse zur Herstellung von prismatischen Koerpern, insbesondere von Bauformilinge

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DE454849C
DE454849C DET29907D DET0029907D DE454849C DE 454849 C DE454849 C DE 454849C DE T29907 D DET29907 D DE T29907D DE T0029907 D DET0029907 D DE T0029907D DE 454849 C DE454849 C DE 454849C
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hand press
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
    • B28B3/027Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form using a bottom press ram actuated upwardly towards mould covers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description

  • Handpresse zur Herstellung von prismatischen Körpern, insbesondere von Bauformlingen. Die Priorität der Anmeldungen in Ungarn vom 23. Mai und 15. Dezember 1924 ist in Anspruch genommen. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Handpresse zur= Herstellung von prismatischen Körpern, insbesondere von Bauformlingen. Der Zweck der Erfindung ist, die an und für sich bekannten Teile der Presse so zueinander anzuordnen, daß bei voller Beibelialtung der bisherigen Erfordernisse an Zuverlässigkeit der Wirkung und an Festigkeit der Abmessungen und damit das Gewicht der Presse besonders herabgemindert werden.
  • Die` wird dadurch erreicht, daß die die Reaktion der Druckkräfte aufnehmenden Teile unabhängig von den übrigen Teiler., z. B. vom Ständer, der Grundplatte usw., der Maschine um die Preßform gruppiert sind, und zwar in Form eines Viereckes, das durch das zur Unterstützung bzw. Lagerung das Getriebe bildende Ouerträgerpaar, durch das Ouerträgerpaar der Schlußplatte und durch zwei diese beiden Ouerträgerpaare miteinander verbindende Bügel gebildet wird, so <laß ein geschlossenes System zustande konmit, innerhalb dessen die Wirkung und Gegenwirkung der Preßkräfte sich abspielt, während die außerhalb dieses Systems liegenden Teile der Presse nur unwesentlich beansprucht werden und daher ganz leicht ausgebildet werden können.
  • Als Getriebe wird ein an sich bekanntes, aus Kurvenscheibe und Rolle bestehendes Elementenpaar in eigenartiger Anordnung verwendet. Die Verwendung eines Kurvenscheibenantriebes an sich bietet den Vorteil, (laß die Steigungen der Kurvenscheibe dein Verlauf der zu verrichtenden Arbeit angepaßt «-erden können, wodurch die Kraftentfaltung am Handhebel gleichförmiger wird.
  • Während aber bei den bisherigen Pressen mit Kurvenscheibenantrieb das Getriebe in ziemlich große Entfernung vom PreLkopf, d. h. von dem mit dem Preßgut in Berührung stehenden Teil des Preßstempels, verlegt war, wird das Getriebe bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Presse so weit an den Preßkopf herangerückt, daI') die mit der Kurvenscheibe zusammenwirkende Rolle ini Innern des Preßkopfes angeordnet ist. Durch diese Anordnung im Verein mit dem obenerwähnten geschlossenen System wird erreicht, daß das die untere Seite des erwähnten Viereckes bildende Ouerträgerpaar sehr nahe (lern Boden des Formkastens angeordnet sein kann, wodurch der durch das Viereckgebilde begrenzte Bereich, innerhalb dessen die Preßkräfte und ihre Reaktionen wirken, noch weiter verkleinert wird.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist beispielsweise auf der Zeichnung veranschaulicht, in welcher Abb-. i den Ouerschnitt einer Ziegelpresse gemäß der Erfindung und Abb.2 einen Längsschnitt derselben darstellt, während Abb. :3 als Einzelheit in schaubildlicher Darstellung einen Teil der unteren Querträger nebst dem sie umfassenden Bügel veranschaulicht.
  • Im Ständer i der Maschine ist eine Form befestigt, deren Hohlraum unten durch einen Preßstempel 3, oben aber durch eine stempelartig ausgebildete Schlußplatte q. begrenzt ist, welch letztere ihrerseits an dem am Zapfen 5, 6 angelenkten Querträger `1 starr befestigt ist. Die Querträger 7 haben in Stangen S ihre Fortsetzung, die mit einem durch ihre Enden gehenden und in der Längsrichtung der Maschine liegenden Handgriff 9 versehen werden können. Die Zapfen 5, 6 gehen durch Bügel To bzw. i i, die den unteren Querträger 12 hakenartig umfassen (Abb. 3). Der Bügel To ist an den Querträger 12 angeschraubt, während der Bügel i i aushakbar ist, so daß der Querträger 7 mit Hilfe des Handgriffes 9 in die punktierte Lage gemäß Abb. i geschwenkt werden kann.
  • Selbstverständlich kann die Verbindung der Bügel i o, i i mit den Querträgerpaaren 7, 12 auch derart erfolgen, daß die gelenkige Verbindung am Querträgerpaar 12 und die Verschraubung bzw. aushakbare Verbindung am Querträger 7 angeordnet ist.
  • Wie ersichtlich, bilden die Querträger 7, 12 und die Bügel io, ii ein die Preßform umgebendes geschlossenes Viereck, in welchem die gegenüberliegenden Querträger die Die.-gungsmomente, die Bügel aber die Zugkräfte aufnehmen, so daß das Maschinengestell vollkommen entlastet wird.
  • Im Kopfe des Preßstempels 3 ist eine um die Achse 13 drehbare Rolle 1q. gelagert, die auf einer Kurvenscheibe 16 aufliegt, welch letztere auf eine in dem Querträger 12 gelagerte Welle i 5 aufgekeilt ist. Die Anordnung der Rolle im Stempelkopfe ermöglicht, daß der untere Querträger sehr nahe an die Form heranrückt. Auf das Ende der Welle 15 ist ein Handhebel 17 aufgekeilt, der zur Betätigung der Kurvenscheibe 16 dient.
  • Der Preßstempel3 ist mit einer unteren Verlängerung i8 versehen, an die sich ein um Zapfen i9 schwingender Tritthebel 2o anschließt. Durch Betätigung des Tritthebels kann der Stempel 3 so weit gehoben werden, daß seine Druckplatte mit der oberen Grenze des Hohlraumes der Form 2 in gleicher Ebene zu liegen kommt.
  • Das obere Ende des Stempels ist zwischen den Formwandungen geführt, während die zweite Führung durch Steine 22 erfolgt, welche sich in den durch die Verlängerungen 18 gebildeten Kulissenschlitzen 21 führen. Die Steine 22 können an den Querträgern 12 aus einem Stück ausgebildet werden, der Zusammenbau der Maschine wird jedoch wesentlich erleichtert, wenn dieselben aus besonderen Stücken hergestellt werden, denn in c;iesem Falle kann nach Entfernung der Welle 15 und des Tritthebels 2o der Stempel aufwärts aus der Form gehoben werden.
  • Die Wirkungsweise der Presse ist nun folgende: Zunächst wird der Bügel i i aus dein Querträger 12 ausgehakt, der Hebel aber zusammen mit der Schlußplatte 4 in die punktierte Lage umgestellt. Zugleich wird auch der Bügel i i neben die Arme 8 geschwenkt, wodurch die Formenhöhlung 2 oben frei wird. Der Hohlraum wird nun mit dem Preßgut gefüllt und sodann der Arm 8 mittels des Handgriffes 9 abwärts geschwenkt, wobei die Schlußplatte q. dem Material die nötige Vorverdichtung erteilt.
  • Wenn die Schlußplatte ihre tiefste Lage erreicht hat, wird der Querträger 12 in den Bügel i i eingehakt und dann der Hebel 17 in der Pfeilrichtung x bewegt. Hierbei dreht sich . aber auch die Kurvenscheibe 16 und hebt unter Vermittlung der Rolle 1q. den Preßstempel3 empor, wodurch das Fertigpressen des Formlings herbeigeführt wird. Nachdem sodann der Hebel 17 wieder in seine Anfangslage zurückgebracht ist, wird der Bügel ii von dem Querträger 12 abgehakt und die Schlußplatte q. mittels der Stangen 8 wieder in die punktierte Lage geschwenkt. Dann wird der Tritthebel2o betätigt, wodurch dem Preßstempel 3 eine weitere Aufwärtsbewegung erteilt wird und der Stempel den fertigen Ziegel aus der Form hebt, so daß der Ziegel entfernt werden kann. Während dieser Bewegung entfernt sich naturgemäß die Rolle 1q. von der Kurvenscheibe 16, sinkt aber nach Loslassen des Tritthebels wieder auf dieselbe zurück. Nun wird die Form wieder gefüllt und der beschriebene Arbeitsvorgang beginnt von neuem.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Handpresse zur Herstellung von prismatischen Körpern, insbesondere von Bauformlingen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ouerträgerpaar (7) der oberen Preßformplatte (d.), das Querträgerpaar (i2) der Antriebskurvenscheibe (i6) des unteren Preßstempels (3) und die Verbindungsbügel (To, Ti) des oberen und unteren Querträgers (7 bzw. 12) ein um die Preßforin angeordnetes und von den übrigen Teilen der Presse unabhängiges Viereck bilden.
  2. 2. Ausführungsform der Handpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbügel (io, il) mit einem der Querträgerpaare (7 oder i2) gelenkig verbunden sind, während das nichtgelenkige Ende eines der Verbindungsbügel an das andere Querträgerpaar angeschlossen ist.
  3. 3. Ausführungsform der Handpresse nach den Ansprüchen i und 2, bei welcher der Stempelantrieb aus einer Kurvenscheibe und von dieser beeinflußten Rolle besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle im Innern des Stempell;:3h;es angeordnet ist.
DET29907D 1924-05-23 1925-02-08 Handpresse zur Herstellung von prismatischen Koerpern, insbesondere von Bauformilinge Expired DE454849C (de)

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DE (1) DE454849C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2581580A1 (fr) * 1985-05-10 1986-11-14 Silvestri Francois De Presse a serrage progressif pour articles moules tels que des briques ou des tuiles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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