DE19638C - Neuerungen an Dachziegelstreichmaschinen - Google Patents
Neuerungen an DachziegelstreichmaschinenInfo
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- DE19638C DE19638C DENDAT19638D DE19638DA DE19638C DE 19638 C DE19638 C DE 19638C DE NDAT19638 D DENDAT19638 D DE NDAT19638D DE 19638D A DE19638D A DE 19638DA DE 19638 C DE19638 C DE 19638C
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- 235000011779 Menyanthes trifoliata Nutrition 0.000 claims 1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/20—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
- B28B3/24—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded by reciprocating plunger
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- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/12—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing parts of the articles by cutting
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Meine Dachziegelstreichmaschine ist auf beiliegender
Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein Längenschnitt durch die Maschine, Fig. 2 der Grundrifs,
Fig. 3 die Endansicht der Maschine von rechts,
Fig. 4 die Endansicht von links,
Fig. 5 ein theilweiser Verticalschnitt nach A-B, Fig. 1;
Fig. 6 stellt den Ziegel selbst dar, wie er aus dem geprefsten Thonband von geeignetem
Profil ausgeschnitten wird.
Aus dem Thonschneider s wird der Thon in den Raum q gedrängt, um von dort mittelst
des Kolbens ο durch den Rost r und in das Mundstück t von geeignetem Profil geprefst zu
werden.
Der Kolben o, der des leichteren Ganges wegen auf seiner unteren, geraden Kante mit
den Frictionsröllchen/ versehen ist, macht eine
hin- und hergehende Bewegung.
.' Von dem Schwungrad mit Handgriff α wird das Zahnrad b umgedreht, von dem aus durch das Stirnrad c die Bewegung auf die Thonschneiderwelle ί übertragen wird. Die konischen Räder d und e dienen dazu, die Bewegung von b auf die gekröpfte Welle i fortzupflanzen und somit durch die Pleuelstange / den Kolben" ο hin- und herzubewegen.
.' Von dem Schwungrad mit Handgriff α wird das Zahnrad b umgedreht, von dem aus durch das Stirnrad c die Bewegung auf die Thonschneiderwelle ί übertragen wird. Die konischen Räder d und e dienen dazu, die Bewegung von b auf die gekröpfte Welle i fortzupflanzen und somit durch die Pleuelstange / den Kolben" ο hin- und herzubewegen.
Der Kolben ο wird also einmal den in Raum p
eingedrückten Thon in das Mundstück t pressen und dann wieder zurückweichen, um den Raum q
wieder füllen zu lassen. Von dem Mundstück t tritt das geprefste Thonband in eine der beiden
Formen u, welche in kurzen Intervallen abwechselnd vor t gebracht werden.
Dies wird in folgender Weise bewerkstelligt:
An der einen Kante der Formen u sind Wellen x2 befestigt, die in den parallelen Zahnstangen
y gelagert sind. Diese Zahnstangen y werden nun durch die Zahnsegmente η hin-
und hergeschoben, wobei die Führung des durch die beiden Zahnstangen y solchergestalt gebildeten
Wagens durch die Rollen ζ hergestellt wird, die an beiden Seiten der Zahnstangen y
drehbar befestigt sind und in entsprechenden Schlitzen des Gestelles y2 gleiten.
Aufserdem sitzt auf dem einen Ende jeder Welle λ;2 ein Zahnrad a1 fest, das sich auf einer
aufserhalb an dem Gestell y2 befestigten Zahnstange
b1, Fig. 4, abrollt, wodurch sich die Formen u, wenn sie verschoben werden, zugleich
durch Einwirkung der Stangen b1 auf die Zahnräder
a1 herumdrehen und hierbei den Ziegel,
den sie aufgenommen und der in der gewöhnlichen Weise mit einem Brett bedeckt wurde,
abwerfen.
Die Bewegung der Segmente n, welche auf die Zahnstangen y einwirken, erfolgt intermittirend,
und zwar in folgender Weise:
Auf dem Ende der gekröpften Welle / sitzt, Fig. 3, die Scheibe k, welche mit einem als
Leitcurve dienenden Schlitz (in'Fig. 1 punktirt) versehen ist. In diesem Schlitz führt sich der
Bolzen w2, der am Ende der Stange / befestigt
ist. Diese letztere wird in dem Auge v2 vertical
geführt und greift mit ihrem Ende über den auf der Welle h befestigten Hebel g. Auf
der Welle h sitzt aber auch das Zahnradsegment ν, das in das Getriebe w auf der Welle χ
eingreift. Diese Welle χ trägt nun die beiden Zahnradsegmente 11, die mit den Zahnstangen y
in Eingriff stehen und diese mit den Formen u rechtwinklig zu der Richtung des ausgepreisten
Thonstranges hin- und herbewegen. Der als Leitcurve dienende Schlitz in der Scheibe k hat
eine derartige Gestalt, dafs der Hebel g während der Umdrehung von k in gleichmäfsigen
Zwischenräumen abwechselnd ebensoviel nach der einen, wie nach der anderen Seite gedreht
wird. Infolge dessen wird die eine Form u vor das Mundstück t geführt und dort einen kurzen
Zeitraum festgehalten, während die andere Form u den bereits eingeprefsten Stein auswirft,
und umgekehrt.
Die Oeffnung des Mundstückes t hat das volle Profil des Ziegels mit der Nase. An dem Rahmen
g1, Fig. i, ist aber an der untersten Kante
ein quergespannter Draht, der Nasendraht, befestigt, der sich während des Einpressens des
Thonstranges in die Form u in seiner tiefsten Lage, d. h. bei der Wurzel der Nase befindet,
so dafs diese, gleich wenn der Ziegel in die Form u tritt, in der Länge α β, Fig. 6, durch
den an g1 befindlichen Draht vom Ziegel abgeschnitten
wird.
Um die Nase N, Fig. 6, stehen zu lassen, genügt es, wenn der Ziegel vollständig in u
eingeprefst ist, g* vertical nach oben zu bewegen, so dafs die Nase durch den aufsteigenden
Draht bei β begrenzt wird. Während g1 mit dem Draht aufsteigt, geht gleichzeitig der Rahmen
g2 nieder. Dieser letztere ist mit einem geraden und einem gebogenen Messer versehen,
die durch den ganzen Ziegel schneiden und die gerade Oberkante C und die gebogene Unterkante
D herstellen, Fig. 6. Der Ziegel befindet sich also immer von γ bis y, Fig. 6, in der
Form, und wird die abgelöste Nase von α bis ß, wie das Abfallstück zwischen C und D, beim
Wenden der Form u mit ausgeworfen.
Die abwechselnde Auf- und Niederbewegung der Rahmen^·1 und g2 wird in folgender Weise
bewerkstelligt:
g"* und g1 führen sich vertical an den Stangen
m1 und sind oben mit einer Zahnstange
versehen. Zwischen den beiden Zahnstangen von g1 und g^ und in Eingriff mit denselben
befindet sich das Zahnrad f1, dessen Drehung
in der einen oder anderen Richtung ein Steigen bezw. Niedergehen von g1 und g2 nach sich
-zieht.
Die Welle des Zahnrades /' ist in den Ständern
os- gelagert und mit dem einen Ende in
der Mitte des Hebels P befestigt; sie wird durch Drehung von ll gedreht. Die Drehung von /'
erfolgt durch die Kurbel cx, welche auf der Welle k1 befestigt ist, auf der auch der kurze
Hebel d1 sitzt, der durch die Stange e1 mit
dem einen Endpunkt des Hebels P verbunden ist; auf dem anderen Ende von I1 befindet sich
das Gegengewicht i1.
Der Arbeiter, welcher die Formen u mit den Brettchen vor dem Umwenden bedeckt, hat,
also nur nöthig, der Kurbel c1 eine kleine Umdrehung
zu ertheilen, und sofort wird g1 mit dem Nasendraht niedergehen. Hat der Draht
von g1 die Strecke aß, Fig. 6, durchschnitten,
so dreht der Arbeiter die Kurbel c1 in der entgegengesetzten
Richtung, wobei ihn das Gewicht i1 unterstützt. Hierdurch geht g" nieder
und seine beiden Messer stellen die Schnitte C und D her; zugleich geht der Nasen draht in
die Höhe. Während nun die eine Form u mit dem Stück γ bis y, Fig. 6, zur Seite rückt,
schiebt sich die andere vor das Mundstück t, der Arbeiter bewegt gx nieder und sogleich beginnt
der Kolben ο wieder neuen Thon einzupressen.
Claims (2)
1. Die Anordnung der beiden, durch Einwirkung von Zahnradsegmenten η auf Schlitten^1
abwechselnd vor das Mundstück t tretenden und beim Weggang durch Auflaufen der
Räder α1 auf Zahnstange b1 zum Abklappen
der Ziegel sich drehenden Formen «·.
2. Zum Abschneiden des Nasenstranges und zum Schneiden der kurzen Seiten von Biberschwänzen
die Anordnung des Nasendrahtes an dem Rahmen mit Zahnstange ^1 und
der beiden Schneidemesser an dem Rahmen mit Zahnstange g2, wobei ^1 und g" durch
Zahnrad f1 von Kurbel c1 aus von Hand
abwechselnd auf- und niederbewegt werden.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19638C true DE19638C (de) |
Family
ID=296443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT19638D Active DE19638C (de) | Neuerungen an Dachziegelstreichmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19638C (de) |
-
0
- DE DENDAT19638D patent/DE19638C/de active Active
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