DE110091C - - Google Patents

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DE110091C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C37/00Component parts, details, accessories or auxiliary operations, not covered by group B29C33/00 or B29C35/00

Landscapes

  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Schaben des Fischbeines wurde bisher allgemein nur von Hand ausgeführt, indem dasselbe über eine Messerklinge gezogen wurde. Vorliegende Erfindung bezweckt, dieses Schaben des Fischbeines auf maschinellem Wege zu bewerkstelligen. Die Wirkungsweise der Maschine ist aus der Zeichnung zu ersehen. Das Fischbein wird von Hand in das Walzenpaar A eingeschoben und von diesem selbstthä'tig zwischen Schabemesser S und Gegenwalze B durchgedrückt. Um dieses Durchschieben zu erleichtern, wird die Gegenwalze B gleichzeitig mit den Triebwerkswalzen A angetrieben. Das Schabemesser S ist verstellbar eingerichtet, so dafs der Zwischenraum zwischen der Schneide desselben und der Gegenwalze B der jeweiligen Fischbeinstä'rke angepafst werden kann. Hinter dem Schabemesser 5 ist noch ein weiteres Walzenpaar C angeordnet, welches entweder ebenfalls mechanisch angetrieben oder lose durch das durchlaufende Fischbein in Bewegung gesetzt wird. Die einzelnen Walzen werden durch Zwischenschaltung von Zähnrädern Z von der Riemscheibe R aus angetrieben. Da die Theilkreise der Zahnrä'der und die äufseren Durchmesser der Walzen gleich grofs sind, sind in der Zeichnung (Fig. 1) die Zahnräder nur abgebrochen angedeutet.
Um das Fischbein bei einem Durchlaufen durch die Maschine auf beiden Seiten zu behandeln , werden, wie Fig. 3 zeigt, · zwei Schabemesser und die dazugehörigen Einrichtungen E und F hinter einander angebracht, die sich von einander nur dadurch unterscheiden, dafs bei dem einen das Schabemesser S oben, bei dem anderen das Schabemesser S unten angebracht ist. Nach Fig. 4 kann die Maschine auch mit drei Triebwerkswalzenpaaren und zwei Schabemessern mit Gegenwalzen ausgeführt werden. Bei Ausführung nach Fig. 4 sind der Einfachheit halber die Gegenwalzen B und die unteren Triebwerkswalzen I mechanisch angetrieben, während die oberen Triebwerkswalzen II durch Reibung mitgenommen werden. Die Walzen s.ämmtlicher Ausführungsarten sind zur Erzielung einer möglichst grofsen Adhäsion am besten aus Gummi zu fertigen, zu welchem Zwecke auf die Metallachse G oder Walze H Gummihülsen K entsprechend Fig. 5 und 6 aufgezogen sind. Ferner dienen zur Führung der Fischbeinstä'be zwischen den Walzen liegende nicht gezeichnete Führungsschienen, die der jeweiligen Breite und Dicke . des Fischbeinstabes entsprechend verstellt werden können.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Maschine zum' Schaben von Fischbeinstä'ben, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen einem Zu- und einem Abführwalzenpaar ein Schabemesser mit einer Gegenwalze und eine der jeweiligen Breite und Stärke des Fischbeinstabes entsprechend verstellbare Rinne, in welcher derselbe geführt wird, angeordnet sind.
  2. 2. Eine Maschine der durch Anspruch ι bestimmten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs gleichzeitig drei oder vier Walzenpaare vorhanden sind, zwischen welchen in entgegengesetzter Richtung zwei Schabemesser mit Gegenwalzen so angeordnet sind, dafs der Fischbeinstab sowohl von oben, als auch von unten bearbeitet wird.
    Eine Maschine der durch Anspruch ι oder 2 bestimmten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die metallenen Walzen mit Gummihülsen überzogen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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