DE624082C - Sicherheitsunterbrecher fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Sicherheitsunterbrecher fuer Kraftfahrzeuge

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DE624082C
DE624082C DES113165D DES0113165D DE624082C DE 624082 C DE624082 C DE 624082C DE S113165 D DES113165 D DE S113165D DE S0113165 D DES0113165 D DE S0113165D DE 624082 C DE624082 C DE 624082C
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contact
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interrupter
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/02Switches operated by change of position, inclination or orientation of the switch itself in relation to gravitational field
    • H01H35/027Switches operated by change of position, inclination or orientation of the switch itself in relation to gravitational field the inertia mass activating the switch mechanically, e.g. through a lever
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S200/00Electricity: circuit makers and breakers
    • Y10S200/29Ball

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  • Auxiliary Drives, Propulsion Controls, And Safety Devices (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
11. JANUAR 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63c GRUPPE
Georges Soulat in La Guerche s/L'Aubois, Frankreich Sicherheitsunterbrecher für Kraftfahrzeuge
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. März 1934 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsunterbrecher für Kraftfahrzeuge, der beim Umkippen oder Umstürzen des Fahrzeuges bei Unfall den Primärstromkreis selbsttätig unterbricht oder an die Masse anschließt und zweckmäßig zugleich als Hauptunterbrecher dient und der einen unter der Wirkung der Schwerkraft beweglichen Kontakt enthält, beispielsweise eine Kugel, dia in einem von seinem Deckel isolierten Trichter untergebracht ist, wobei dieser Kontakt in einem im Nebenschluß zum Hauptstromkreis befindlichen Hilfsstromkreis angeordnet ist, der normalerweise unterbrochen ist.
ig Bei einer bekannten Vorrichtung erfolgt die Unterbrechung des Zündstromkreises mittels einer in dem Zündstromkreis liegenden Schmelzsicherung. Wird bei dieser Vorrichtung das Fahrzeug nach einem Unfall wieder in die normale X-age gebracht, so daß der unter der Wirkung der Schwerkraft bewegliche Kontakt wieder geöffnet wird, so bleibt der Zündstromkreis so lange unterbrochen, bis man die neue Schmelzsicherung eingesetzt hat. Dies erfordert unnötig Arbeit und Kosten, insbesondere besteht die Gefahr, daß nötigenfalls keine Ersatzsicherung vorhanden und auch nicht ohne weiteres zu beschaffen ist.
Ferner ist eine Vorrichtung bekannt, bei welcher ein durch die Schwerkraft beeinflußter Quecksilberunterbrecher in Reihe mit dem Zündstromkreis geschaltet ist. Dieser Unterbrecher ist somit dauernd unter Strom, woraus sich verschiedene Nachteile ergeben, wie großer Stromverbrauch, frühzeitige Abnutzung des Unterbrechers usw. Insbesondere arbeitet ein Quecksilberunterbrecher unzuverlässig; denn es müssen besondere Mittel vorgesehen sein, damit nicht bei normalen Erschütterun- 4·ο gen während der Fahrt eine Unterbrechung hervorgerufen wird. Diese besonderen Mittel haben aber wiederum für den Fall der wirklichen Gefahr eine unter Umständen verhängnisvolle Verzögerung der Unterbrechung zur 4S Folge.
Die geschilderten Mängel der bekannten Vorrichtungen werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß bei einem Unterbrecher der eingangs bezeichneten Art der Hilfsstromkreis einen Elektromagnet enthält, der auf eine im Hauptstromkreis angeordnete Auslösevorrichtung wirkt, um eine sofortige Unterbrechung des Primärstromkreises hervorzurufen, sobald die Kugel oder das bewegliche Organ den Stromkreis des Magnets auch nur kurzzeitig schließt.
Durch, diese Anordnung wird erreicht, daß nur im Fall der wirklichen Gefahr, nämlich wenn der Wagen umgeworfen wird, eine Unterbrechung, und zwar ohne jegliche Verzögerung und mit unbedingter Sicherheit stattfindet.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird der Unterbrecher für den Primärstromkreis durch eine ein Kontaktstück aufweisende ίο Sperrldinkenscheibe gebildet, wobei mit dem Kontaktstück normalerweise ein mit dem Primärstromkreis verbundener Schleifkontakt oder Stromabnehmer in Eingriff steht.
Bei einer abgeänderten Ausfuhrungsform der Erfindung ist die Sperrldinkenscheibe zwischen zwei Schleifkontakten angeordnet und trägt auf ihrem Umfang ein in der Normalstellung die Schleifkontakte leitend verbindendes Kontaktstück.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
: Fig. ι einen Schleifkontaktunterbrecher in Vorderansicht,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 ein Schaltschema, der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung,
Fig. 4 ein Schaltschema einer abgeänderten, zwei Schleifkontakte aufweisenden Ausführungsform der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung.
Bei den in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen weist der selbsttätige Sicherheitsunterbrecher eine in dem Fahrzeug senkrecht angebrachte Platte α auf; auf dieser Platte sind befestigt: ein Trichter oder konischer" Teil&, welcher gegenüber seinem Dekkel c elektrisch isoliert ist; ein Elektromagnet d; eine Achse d1; eine Blattfeder e, welche einen Schleifkontakt/ trägt; Kontakte g\g%, g3, gi·
Im Grunde des Trichters & ruht unter der Wirkung der Schwerkraft eine Kugel A. Der Anker j des Elektromagnets d steht mit seinem hakenförmig gestalteten Ende mit einer auf einer Scheibe/ angeordneten Sperrklinke^ in Eingriff; die Scheibe/ kann sich auf der Achsel1 drehen, und zwar im Uhrzeigersinne durch Betätigung des KnopfesM (Fig. 2) und entgegen dem Uhrzeigersinne unter der Wirkung einer Rückzugfeder ti. Die Scheibe / trägt ein Kontaktstück oder -sektor O1 mit welchem der Schleifkontakt/ normalerweise in Eingriff steht.
Die elektrischen Verbindungen sind in dem in Fig. 3 dargestellten Schaltschema gezeigt; der Primärstromkreis ist mit starken Strichen und der den. Elektromagnet speisende und den Kugelkontakt enthaltende Stromkreis in dünnen Strichen gezeichnet.'
Mit der Klemme Jf1 ist der von den Akkumulatoren ρ kommende Draht, mit der Klemme g2 die Zündstromleitung für den Motor verbunden.
Ferner sind hinter der Platte oder Tafel« Verbindungen zwischen der Klemme g1 und dem Schleifkontaktträger^ und zwischen dem Mittelteil des Sektors ο und dem Kontaktstück: g2 angeordnet. Das Kontaktstück gsteht weiterhin durch den Draht q mit der einen Klemme des Elektromagnets d in Verbindung, dessen andere Klemme durch den Draht ^1 mit dem Trichter & verbunden ist, während der Deckel C durch den Draht/· mit der Klemme £4 verbunden ist, welcher durch einen Drahts an die Masse angeschlossen ist. Schließlich kann das Kontaktstück gs mit der Klemme eines von Hand zu betätigenden, auf dem Instrumentenbrett angebrachten Unterbrechers t, dessen andere Klemme an die Masse angeschlossen ist, sowie ferner durch den Draht ,α mit der negativen Klemme des Elektromagnets verbunden sein, derart, daß man durch Betätigung des Unterbrechers t den Primärstromkreis nach Belieben unterbrechen kann.
Befindet sich der Unterbrecher in der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Lage, d. h. also, befinden sich die Sperrklinke der Scheibe / und die Armatur i des Elektromagnets in Eingriff miteinander und die Feder« in gespanntem Zustande, so fließt der Strom in dem in Fig. 3 mit starken Strichen dargestellten Primärstromkreis und speist den Motor M in üblicher Weise, wobei der Stromkreis des Elektromagnets unterbrochen ist, da der Trichter & gegenüber seinem Deckel c elektrisch isoliert ist.
Sobald' das Fahrzeug seitlich umkippt, kommt die Kugel« unter der Wirkung der Schwerkraft in Berührung mit dem Deckel C1 wodurch der in Fig. 3 mit dünnen Linien gezeichnete Stromkreis des Elektromagnets d geschlossen wird. In demselben Augenblick wird der Anker ί des Magnets angezogen, wie mit gestrichelten Linien in Fig. 1 dargestellt, und der hakenförmige Teil/ und die Sperrklinke k kommen außer Eingriff; die Scheibe/, welche das Kontaktstück c trägt, führt eine dem Uhrzeigersinne entgegengesetzt gerichtete Drehbewegung aus, und der Primärstromkreis wird zwischen dem Kontaktstück c und dem Schleifkontakt / unterbrochen.
Um den Unterbrecher in die Ausgangslage zu bringen, ist es nur nötig, durch Betätigung des Knopfes m die Sperrklinke k wieder in die Stellung zu bringen, in der sie mit der Nase/ der Armatur in Eingriff kommt.
Der Aufbau der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist im wesentlichen derselbe, jedoch weist der Primärstromkreis zwei
Schleifkontakte f1 und /2 auf, welche unter normalen Umständen durch ein von der Scheibe/ getragenes Kontaktstück ο1 miteinander verbunden sind.
Wenn das Fahrzeug auf die Seite kippt, wird der Stromkreis des Elektromagnets durch die Kugel h geschlossen und der Scheibenkontakt o1 ausgerückt, derart, daß er die Stromabnehmer f1, f2 nicht mehr verbindet und
ίο und der Primärstromkreis unterbrochen wird, Der Unterbrecher kann auch noch in anderer Weise ausgeführt werden, ohne daß vom Grundgedanken der -Erfindung abgewichen wird. Insbesondere könnte man auf der Unterbrechertafel eine fünfte mit der Klemme g1 verbundene Klemme g5 anbringen, wie in Fig. 4 dargestellt, und an dieselbe eine die Standlichter speisende Leitung χ anschließen, derart, daß diese von dem Haupt-Stromkreis unabhängig wären; der Hauptstromkreis wird zweckmäßig durch den Unterbrecher völlig unterbrochen, da der Lichtstromkreis oder andere Apparate ebenfalls einen Brand verursachen könnten, wenn bei einem Unfall die Kabel._ zerrissen und unglücklicherweise an die Masse angeschlossen würden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Sicherheitsunterbrecher für Kraftfahrzeuge, der beim Umkippen oder Umstürzen des Fahrzeuges bei Unfall den Primärstromkreis selbsttätig unterbricht oder an die Masse anschließt und zweckmäßig zugleich, als Hauptunterbrecher dient und der einen unter der Wirkung der Schwerkraft beweglichen Kontakt enthält, beispielsweise eine Kugel, die in einem von seinem Deckel isolierten Trichter untergebracht wird, wobei dieser Kontakt in einem im Nebenschluß zum Hauptstromkreis befindlichen Hilfsstromkreis •angeordnet ist, der normalerweise unterbrochen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der HilfsStromkreis einen Elektromagnet enthält, der auf eine im Hauptstromkreis angeordnete Auslösevorrichtung wirkt, um eine sofortige Unterbrechung des Primärstromkreises hervorzurufen, sobald die Ku- 5°. gel oder das bewegliche Organ den Stromkreis des Magnets nur kurzzeitig schließt.
  2. 2. Unterbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Elektromagnets eine ein Kontaktstück tragende Scheibe festhält, mit deren Kontaktstück ein Stromabnehmer in Eingriff steht, wobei durch die Freigabe der Scheibe unter der Wirkung einer Rückzugfeder der Stromkreis zwischen dem Kontaktstück und dem S.tromabnehmer unterbrochen wird (Fig. 3).
  3. 3. Abgeänderte Ausführungsform des Unterbrechers nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsscheibe zwischen zwei einander gegenüber angeordneten Stromabnehmern angebracht ist (Fig· 4)·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES113165D 1933-11-09 1934-03-09 Sicherheitsunterbrecher fuer Kraftfahrzeuge Expired DE624082C (de)

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US (1) US1987495A (de)
BE (1) BE406051A (de)
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FR (2) FR763656A (de)
GB (1) GB444655A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3714111A1 (de) * 1987-04-28 1988-12-01 Zimmermann Gmbh K Mit einem verbrennungsmotor mit oelschmierung angetriebenes landfahrzeug

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FR44563E (fr) 1935-03-04
GB444655A (en) 1936-03-25
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US1987495A (en) 1935-01-08
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