DE394594C - Selbsttaetiger Ausschalter - Google Patents
Selbsttaetiger AusschalterInfo
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- DE394594C DE394594C DESCH65555D DESC065555D DE394594C DE 394594 C DE394594 C DE 394594C DE SCH65555 D DESCH65555 D DE SCH65555D DE SC065555 D DESC065555 D DE SC065555D DE 394594 C DE394594 C DE 394594C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/50—Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
- H01H71/56—Manual reset mechanisms which may be also used for manual release actuated by rotatable knob or wheel
Landscapes
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 17. APRIL 1924
AM 17. APRIL 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c, GRUPPE
(Sch 65555 VIIIbic*)
Felix Schenke in Nieder Corpe, Post Naumburg a. Bober. Selbsttätiger Ausschalter.
Zusatz zum Patent 385067.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1922 ab.
Längste Dauer: 28. Oktober 1939.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des in dem Patent 385067 beschriebenen selbsttätigen
Ausschalters und bezweckt, den für die selbsttätige Auslösung erforderlichen Kraftaufwand
herabzusetzen.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß an den durch ein Kniegelenk verbundenen
Kniehebeln Nebenkniehebel angeordnet sind, und daß die Auslösevorrichtung auf diese Nebenkniehebel
einwirkt. Haupt- und Nebenkniehebel knicken nach derselben Richtung durch. Dabei
ist die Anordnung so getroffen, daß bei geschlossenem Schalter die Hauptkniehebel
nach der Seite des Durchknickens nicht ganz bis zur Geraden und die Nebenkniehebel etwas
nach der anderen Seite durchgeknickt sind.
In einer weiteren Ausführungsform werden die beiden Nebenkniehebel durch eine an dem
einen Hauptkniehebel angeordnete Sperrklinke ersetzt, die in Eingriff mit einer Klinkstelle
des anderen Hauptkniehebels steht und in geeigneter Weise selbsttätig ausgelöst wird.
Der Druck, den die Haupt- und Nebenkniehebel bzw. die Sperrklinke in eingeschaltetem
Zustande auszuhalten haben, liegt bei der geänderten Ausführungsform des selbsttätigen
Ausschalters in größerem Maße auf den Haupthebeln, in geringerem Maße auf den Nebenhebeln
bzw. der Klinke. Es ist daher das Auslösen der Nebenhebel bzw. der Klinke und damit der gesamten Einrichtung gegenüber
der Einrichtung des Hauptpatentes erleichtert. Die Verteilung des Druckes hängt von der
Entfernung der beiden Drehpunkte der Haupt- und Nebenkniehebel von der zugehörigen geraden
Verbindungslinie der Gelenkpunkte ab. Die Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt, und
zwar zeigt
Abb. ι bis 3 die Anordnung zweier Nebenkniehebel
in verschiedener Stellung der einzelnen Teile und die
Abb. 4 bis 6 die Anordnung einer Sperrklinke, ebenfalls in verschiedener Stellung der
Einzelteile.
In Abb. ι bis 3 sind die beiden Hauptkniehebel 10, 11 im Drehpunkt 17 vereinigt und
können nach oben frei durchknicken, während das Durchknicken nach unten durch die auf
ihnen befestigten Ansätze 25, 26 verhindert wird, die derart angebracht sind, daß die
beiden Kniehebel 10, 11 nicht in eine Gerade übergehen können. Der Hebel 10 ist wie
beim Hauptpatent durch Gelenk 9 mit der Achse 4 verbunden, während das Ende des Hebels 11 an dem Handrade 12 angelenkt ist.
Auf der Unterseite der beiden Hauptkniehebel 10, 11 sind zwei Lagerböcke 31, 32 befestigt,
die in Lagerstellen 33, 34 zwei kleine, im Drehpunkt 35 miteinander verbundene Nebenkniehebel
27, 28 tragen. Diese beiden Kniehebel können nach oben frei durchknicken, nach unten infolge der auf jedem der Hebel
befestigten Ansätze 29, 30 jedoch nur so weit, daß sie etwas über die Gerade hinausgehen
und so eine im Drehpunkt 35 nach unten durchgeknickte Linie bilden. Der bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent am
Hebel 11 befestigte Stift 13 ist bei der vorliegenden
Ausführungsart an einem der Nebenkniehebel, beispielsweise 28, befestigt, welcher
mit dem Anschlag 14 zusammenwirkt. Dieser Anschlag wird beim Überführen aus der in
Abb. 3 angegebenen Stellung in die in Abb. 1 gezeichnete durch den Stift 13 zur Seite gedrückt
und stellt sich dann senkrecht so ein, daß er das Knicken der Nebenhebel 27, 28 und als weitere Folge davon das Knicken der
Haupthebel 10, 11 und Trennen der Kontaktstellen
herbeiführt, sobald das Handrad 12 entsprechend gedreht wird.
Bei der selbsttätigen Auslösung wird das Einknicken der Nebenhebel durch einen am
Gehäuse drehbar befestigten Hebel 15 herbeigeführt, der als Anker eines in Abhängigkeit
vom Betriebsstrom stehenden Elektromagneten 16 ausgebildet ist. Bei Überstrom wird
de: Elektromagnet erregt und zieht das Ende des Ankers 15 an, so daß dessen anderes
Ende von unten gegen die Hebel 27, 28 schlägt und diese zum Einknicken bringt.
Bei der in Abb. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist
an Stelle der beiden Nebenkniehebel 27, 28 der Abb. 1 bis 3 eine Sperrklinke 36 drehbar
im Zapfen 34 des Lagerbockes 32 angeordnet. Selbstverständlich kann die Klinke auch an
dem anderen Lagerbock drehbar befestigt sein. Diese Sperrklinke klinkt in eine Klinkstelle 33'
des anderen Lagerbockes ein, der oberhalb der Klinkstelle mit einem Schütz versehen ist,
durch den die Sperrklinke 36 beim Übergange aus der Stellung der Abb. 4 in Abb. 5 sich
hindurchschieben kann. Der an der Sperrklinke 36 befestigte Stift 13 wirkt mit dem
Anschlag 14 in derselben Weise zusammen, wie bezüglich Abb. 1 bis 3 beschrieben. Die
Auslösung erfolgt in gleicher Weise, wie vorher angegeben.
Claims (2)
1. Selbsttätiger Ausschalter nach Patent 385067, dadurch gekennzeichnet, daß bei
geschlossenem Schalter an den gelenkig miteinander verbundenen, nach der Seite des Durchknickens nicht ganz bis zur Geraden
durchknickenden Kniehebeln (10, 11) in gleichem Sinne wie diese, aber nach
der anderen Seite etwas durchgeknickte Nebenkniehebel (27, 28) angeordnet sind, und daß auf diese die Auslösevorrichtung
einwirkt.
2. Abänderung des selbsttätigen Ausschalters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß statt der beiden Nebenkniehebel an dem einen Hauptkniehebel eine Sperrklinke (36) drehbar angeordnet ist,
die in Eingriff mit einer Klinkstelle (33') des anderen Hauptkniehebels steht und
selbsttätig ausgelöst wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH65555D DE394594C (de) | 1922-07-28 | 1922-07-28 | Selbsttaetiger Ausschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH65555D DE394594C (de) | 1922-07-28 | 1922-07-28 | Selbsttaetiger Ausschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE394594C true DE394594C (de) | 1924-04-17 |
Family
ID=7438614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH65555D Expired DE394594C (de) | 1922-07-28 | 1922-07-28 | Selbsttaetiger Ausschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE394594C (de) |
-
1922
- 1922-07-28 DE DESCH65555D patent/DE394594C/de not_active Expired
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