DE623669C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
Description
Die bekannten Vorrichtungen zur Vorführung lebender Bilder mit Hilfe ununterbrochen
bewegter, nach jedesmaligem Bildwechsel während eines geringen Bruchteiles der BiId-Wechseldauer
beleuchtbarer Bildstreifen leiden an dem Mangel, daß zur synchronen Betätigung
der Blenden komplizierte Einrichtungen notwendig sind. Bei derartigen Vorrichtungen
mit absatzweise bewegten Bildstreifen ist es bekannt, diese mit je einem Schlitz zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Bildern zu versehen und den Bildstreifen oder einen besonderen
geschlitzten Streifen zur zeitweisen Abblendung der Schauöffnung zu verwenden. Diese
Ausführung hat den Nachteil, daß sie die Betrachtung des lebenden Bildes durch diese
Schlitze nur einem einzelnen Beschauer gestattet. Es sind ferner besondere Lichtverschlüsse
bekannt, die aus endlosen gelochten
ao Streifen bestehen, deren Durchbrechungen sich bei der Bewegung begegnen und dadurch
den Strahleneingang freigeben. Diese Verschlüsse wurden aber bisher nur bei Filmprojektionsapparaten
mit absatzweise bewegtem Film und bei photographischen Aufnahmeapparaten
verwendet und bilden mit ihren Betätigungsorganen ein besonderes Gerätteil, das ebenso wie der Film eines besonderen
Antriebes bedarf. Schließlich sind Vorführungsapparate für lebende Bilder bekannt,
bei denen der Bildträger als Kreisscheibe ausgebildet und an seinem Rande mit Blendenöffnungen
versehen ist. Während der ununterbrochenen Bewegung des Bildträgers werden die Blendenöffnungen so an einer Lichtquelle
vorübergeführt, daß die Bilder beim Durchgang jeder Blendenöffnung kurzzeitig über
einen Spiegel beleuchtet und einer Mehrzahl von Zuschauern wahrnehmbar gemacht werden.
Diese Einrichtung hat wie auch die bekannten, nach gleichem Prinzip mit nur einem
Verschluß arbeitenden die Nachteile, daß die Bilder infolge des verhältnismäßig langsamen
Ab- und Aufblendens des Beleuchtungsstrahlenbündels entweder ziehen oder daß bei entsprechend
kleiner Bemessung der Öffnungen die Bilder lichtschwach werden. Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe,
ohne Aufwendung besonderer Mittel diese Nachteile zu vermeiden und die bei Ver-Schlüssen
mit gegenläufigen Bändern vorhandenen günstigen Belichtungsverhältnisse zu erreichen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vorführung lebender Bilder mittels ununterbrochen
bewegter Bildstreifen, die als gelochte Blenden ausgebildet oder mit als solche ausgebildeten Streifen unmittelbar verbunden
sind. Der an der Beobachtungsstelle den Beschauern die Bildseite zuwendende Bildstreifen
wird derart vor der Austrittstelle des diese Beobachtungsstelle beleuchtenden Lichtscheines
vorübergeführt, daß die bei jedem Durchgang einer Blendenöffnung auf kurze Zeit vom Lichte getroffenen Bilder ohne Abhandvorrichtung
von einer größeren Anzahl
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von Zuschauern unmittelbar betrachtet weiden können; dabei wird, der Bildstreifen
erfindungsgemäß in einer Schleife wieder vor die Austrittstelle des Lichtscheines in entgegengesetzter
Richtung zurückgeführt, wobei die einander vor der Lichtquelle begegnenden
Ausschnitte während einer ganz kurzen Zeit das sich weiter bewegende Bild beleuchten.
Die Lichtquelle kann sich auch auf der dem ίο Beschauer abgewendeten Seite des gelochten
Streifens befinden, während auf der entgegengesetzten Seite ein Spiegel angeordnet ist, der
die bei der Begegnung der Ausschnitte austretenden Lichtstrahlen auf das zu beleuchtende
Bild zurückwirft. ■ ..
Die Ausschnitte des Bildstreifens oder des diesen 'ergänzenden Lochstreifens können
auch von farbigen lichtdurchlässigen Streifen bedeckt sein, wodurch es möglich ist, die
ao Bilder farbig oder auch verschiedenfarbig zu beleuchten. ■
Die Zeichnungen veranschaulichen den Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen
in schematischer DarsteEung. as Die Abb. 1 und 3 stellen das Schema solcher
Vorrichtungen in Seitenansicht dar, die Abb. 2 und 4 zeigen in der Ansicht verschiedene Ausführungsformen
eines Stückes Bildstreifen.
Bei der in Abb. 1 dargestellten Ausführungsform ist ein undurchsichtiger Bildstreifen
i, der, wie dies aus den Abb. 2 und 4 hervorgeht, leine Reihe von Durchbrechungen
2 aufweist, in Form einer Schleife um eine Führung 3 und leine Führung 4 vor einer
Lichtquelle 5 derart geführt, daß er zwei übereinanderliegende, bei der Bewegung im !entgegengesetzten
Sinne laufende Lagen bildet. Dabei begegnen sich die Durchbrechungen und lassen die Lichtstrahlen in dieser Stellung
vorübergehend hindurch, wodurch das Bild während eines kurzen Zeitraumes beleuchtet
wird. Da die Durchbrechungen im entgegengesetzten Sinne aneinander vorübergehen,
wird gegenüber einer einfachen Füh-4-5 rung eine um die Hälfte kürzere Belichtungsdauer
erzielt.
Der gelochte Streifen kann dabei auch getrennt vom Bildstreifen angeordnet und seitlich
mit dem Bildstreifen verbunden sein, in
welchen Fällen auch durchsichtige Filme verwendbar sind. Die Abb. 3 zeigt ßine Ausführungsform,
bei der ein Bildstreifen 7 mit Hilfe von Führungsstücken 8 und 9 in einer Schleife geführt ist. Die Lichtquelle 11 befindet
sich hinter der im entgegengesetzten Sinne bewegten Doppellage des Bildstreifens 7
und "wirft bei der Begegnung tier Durchbrechungen ihren Lichtschein auf einen Spiegel
12, der das Licht auf das zu beleuchtende Bild
zurückwirft.
Ein weiterer Vorteil der Lochstreifen besteht darin, daß man das Bild auch von mehreren
durchlochten Stellen aus mit Hilfe verschiedener Lichtquellen gleichzeitig beleuchten
kann. Ebenso können auch verschiedene Bilder eines Streifens gleichzeitig beleuchtet
werden, was auch mehrfache Beschaustellen ergibt.
Beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird die Lichtregelung durch den Bildstreifen
selbst ohne jede Mechanik -und eine ausreichende Geschwindigkeit für den Bildwechsel
beim einfachsten Bau der Vorführungsgeräte erreicht. Durch die Möglichkeit,
die hierbei zu verwendenden Bildstreifen im Wege des Buchdrucks öder entsprechender
Verfahren auf Papier oder ähnlichen Stoffen herzustellen, ergibt sich auch hierfür die einfachste
Massenherstellung.
Claims (3)
- 80 Patentansprüche:i. Vorrichtung zur Vorführung lebender Bilder mittels ununterbrochen bewegter Bildträger, die als gelochte Blenden ausgebildet oder mit solchen unmittelbar verbunden sind, bei welcher der an der Beobachtungsstelle den Beschauern die Bildseite zuwendende Bildträger vor der Austrittstelle des diese Beobachtungsstelle beleuchtenden Lichtbündels vorübergeführt wird, so daß die bei jedem Vorbeigehen einer Blendenöffnung auf kurze Zeit vom Lichtschein beleuchteten Bilder unmittelbar von mehreren Zuschauern betrachtet werden können, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildträger in an sich bekannter "Weise Streifenform besitzt und nach Bildung einer Schleife wieder vor die Austrittstelle in entgegengesetztem Sinne so zurückgeführt wird, daß jeweils zwei Blendenöffnungen gleichzeitig wirksam werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lichtquelle auf der dem Beschauer abgewendeten Seite der Bildstreifen befindet, wäh- rend ein auf der entgegengesetzten Seite angeordneter Spiegel die bei der Begegnung der Blendenöffnungen nach diesem zu austretenden Strahlen auf den Bildstreifen zurückwirft. ; no
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, " dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen des gelochten Streifens mit lichtdurchlässigen farbigen Stoffen überdeckt sind, um die Bilder ein- oder verschiedenfarbig zu beleuchten.. Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623669C true DE623669C (de) |
Family
ID=576629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623669D Active DE623669C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623669C (de) |
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0
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