DE623289C - Einrichtung zur Drehzahlregelung von Gleich- oder Wechselstrom-Kommutatormotoren - Google Patents

Einrichtung zur Drehzahlregelung von Gleich- oder Wechselstrom-Kommutatormotoren

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Publication number
DE623289C
DE623289C DEK134736D DEK0134736D DE623289C DE 623289 C DE623289 C DE 623289C DE K134736 D DEK134736 D DE K134736D DE K0134736 D DEK0134736 D DE K0134736D DE 623289 C DE623289 C DE 623289C
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DE
Germany
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speed control
contacts
contact
centrifugal
commutator motors
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Expired
Application number
DEK134736D
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English (en)
Inventor
Karl Schwarz
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Klangfilm GmbH
Original Assignee
Klangfilm GmbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P25/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details
    • H02P25/16Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring
    • H02P25/18Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring with arrangements for switching the windings, e.g. with mechanical switches or relays
    • H02P25/182Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring with arrangements for switching the windings, e.g. with mechanical switches or relays whereby the speed is regulated by using centrifucal devices, e.g. switch, resistor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Drehzahlregelung von Gleich- oder Wechselstrom-Kommutatormotoren Zur Drehzahlregelung von Gleich- oder Wechselstrom-Kommutatormotoren sind Fliehkraftkontakte bekannt, die man beispielsweise parallel zur Feldwicklung geschaltet hat und die auf dem Anker angeordnet wurden, wobei ihnen der zu schließende bzw. zu unterbrechende Strom über Schleifringe zugeführt wurde. Derartige Schleifringe beanspruchen aber, besonders bei sehr kleinen Motoren, wie sie beispielsweise zum Antrieb von tragbaren Tonfilmaufnahmegeräten benötigt werden, einen unverhältnismäßig großen Teil der Motorleistung. Außerdem geht die Drehzahlregelung nicht verlustlos vor sich, was zum mindesten dann, wenn ein Tonfilmaufnahmegerät angetrieben werden soll, einen erheblichen Nachteil darstellt, weil die notwendige Energie in Form von Akkumulatoren mitgenommen werden muß.
  • Es ist zwar bekannt, Schleifringe bei einem Fliehkraftkontaktregler dadurch zu vermeiden, daß ein Widerstand über den Fliehkraftkontakt an zwei um 18o° auseinanderliegende Kollektorsegmente angeschlossen wird, aber die Regelung geht hier nicht verlustlos vor sich, da in dem erwähnten Widerstand, wenn die Fliehkraftkontakte geschlossen sind, ein nennenswerter Energieverbrauch stattfindet.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine neue Schaltung von Gleich- oder Wechselstrom-Kommutatormotoren mit Fliehkraftkontakten, bei der sowohl Schleifringe als auch der Verbrauch elektrischer Leistung in besonderen Widerständen vermieden ist. Die neue Einrichtung besteht darin, daß die Ankerwicklung -an zwei einander gegenüberliegenden Stellen unterbrochen und daß an einer oder an beiden Stellen ein Fliehkraftkontakt eingefügt ist.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • io bedeutet die Feldwicklung eines Gleichstrom-Kommutatormotors in Reihenschlußschaltung, i i seine Ankerwicklung. Die Kommutatorbürsten i2, i3 sind der Einfachheit halber auf der Ankerwicklung schleifend dargestellt. Die Ankerwicklung ist an den Stellen A und B unterbrochen; an der Stelle A ist ein Fliehkraftkontakt 14 eingefügt. Die Energie zixr Speisung des Motors wird von der Batterie 15 geliefert.
  • Die Drehzahlregelung kommt dadurch zustande, daß bei Überschreiten einer gewissen Drehzahl der Kontakt i4 sich infolge der Fliehkraft öffnet, so daß beide parallelen Stromzweige im Anker unterbrochen sind. ;Der _Anker ist somit völlig stromlos, so daß dann seine Drehzahl abnimmt, wobei sich durch die Verminderung der Fliehkraft der Kontakt 1q. wieder schließt und der Vorgang sich wiederholen kann. Würde man die Ankerwicklung i i lediglich an der Stelle A unterbrechen und dort die Kontakte 1q. einschalten, so würde durch Öffnung der Kontakte 1q. lediglich der Ohmsche Widerstand des Ankers auf den doppelten Betrag, den er bei geschlossenen Kontakten 14 besitzt, erhöht werden, es würde jedoch keine ausgesprochene Regelwirkung auftreten. Erst «renn man den Anker nicht nur an der Stelle A, sondern auch an der gegenüberliegenden Stelle B unterbricht, führt die Öffnung und Schließung des Kontaktes 1q. zu einer wirksamen Drehzahlregelung.
  • Man kann auch an der Stelle B einen Fliehkraftkontakt einfügen, wobei jedoch dafür Sorge zu tragen ist, daß die Fliehkraftgewichte der beweglichen Kontakthälften und die Gegenfedern dieser Kontakthälften so bemessen werden, daß die Kontakte gleichzeitig öffnen und schließen. Man kann, wenn man an beiden Stellen A und B Kontakte vorzusehen wünscht, diese auch auf einem gemeinsauren Fliehkraftkontakthebel anordnen, hat jedoch dann etwa durch federnde Ausbildung der Kontakte dafür zu sorgen, daß sie sich gleichzeitig öffrien und schließen.
  • Zur Vermeidung von Überspannungen bei der Öffnung des bzw. der Kontakte empfiehlt es sich, einen Kondensator 16 beispielsweise in der dargestellten Schaltung zu benutzen. Ein derartiger Kondensator vermindert die rtlberspännung, welche beim Öffnen der Kontakte 1q. auftreten kann, deshalb, weil das magnetische Feld der Erreger-#Ticklung io bei. Öffnung der Kontakte 1q. zur Entstehung einer bestimmten Elektrizitätsmenge führt, die den Kondensator 16 auf eine Spannung auflädt, die um so kleiner ist, je größer die Kapazität des Kondensators ist. Wenn man den Kondensator 16 fortläßt, wird dagegen die verschwindend kleine Kapazität der Kontakte 14 auf eine entsprechend höhere Spannung aufgeladen, was der Löschung des Kontaktfunkens abträglich ist. Der Kondensator 16 ist, wie noch bemerkt werden soll, nicht notwendig, um die Energie des magnetischen Feldes der Ankerwicklung i i aufzunehmen, da diese gegenüber der Feldenergie der Erregerwicklung nicht nennenswert ist. Der Kondensator 16 kann deshalb auch parallel zur Feldwicklung io geschaltet `erden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCIIE i. Einrichtung zur Drehzahlregelung von Gleich- oder Wechselstrom-Kommutatormotoren . mittels Fliehkraftkontakte, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerwicklung (i i) an zwei einander gegenüberliegenden Stellen (A und B) unterbrochen und daß an einer oder an beiden Stellen ein Fliehkraftkontakt (i4) eingefügt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, - daß zu den Kommutatorbürsten (12, 13) ein Kondensator (16) parallel geschaltet ist.
DEK134736D 1934-07-19 1934-07-19 Einrichtung zur Drehzahlregelung von Gleich- oder Wechselstrom-Kommutatormotoren Expired DE623289C (de)

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DE (1) DE623289C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082659B (de) * 1956-03-05 1960-06-02 Frako Kondensatoren Und Appbau Anordnung zur Steuerung der Drehzahl eines Gleichstrommotors
DE1152474B (de) * 1956-09-01 1963-08-08 William Davidson Kyle Jun Fliehkraftabhaengig drehzahlgeregelter Polankermotor
DE1155520B (de) * 1958-05-09 1963-10-10 William Davidson Kyle Jun Mit einem Fliehkraftregler ausgeruesteter Kommutatormotor mit bewickeltem Polanker

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1082659B (de) * 1956-03-05 1960-06-02 Frako Kondensatoren Und Appbau Anordnung zur Steuerung der Drehzahl eines Gleichstrommotors
DE1152474B (de) * 1956-09-01 1963-08-08 William Davidson Kyle Jun Fliehkraftabhaengig drehzahlgeregelter Polankermotor
DE1155520B (de) * 1958-05-09 1963-10-10 William Davidson Kyle Jun Mit einem Fliehkraftregler ausgeruesteter Kommutatormotor mit bewickeltem Polanker

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