DE623170C - Rundwirk- bzw. Strickmaschine mit Exzenterantrieb fuer den Nadelhubring - Google Patents

Rundwirk- bzw. Strickmaschine mit Exzenterantrieb fuer den Nadelhubring

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DE623170C
DE623170C DEM120165D DEM0120165D DE623170C DE 623170 C DE623170 C DE 623170C DE M120165 D DEM120165 D DE M120165D DE M0120165 D DEM0120165 D DE M0120165D DE 623170 C DE623170 C DE 623170C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/44Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration elongated tubular articles of small diameter, e.g. coverings for cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Rundwirk- bzw. Strickmaschine mit. Exzenterantrieb für den Nadelhubring Die Erfindung betrifft eine Rundwirk- bzw. Strickmaschine mit Exzenterantrieb. zur Herstellung von schlauch- oder garnförmigen Erzeugnissen, insbesondere von Hüllen für Strang- oder rohrförmige Körper, oder von gewirkten bzw. gestrickten Schlauchgarnen, welche zur Herstellung von Stoffen oder sonstigen Textilien dienen. Die Erfindung besteht darin, daß der die Stricknadeln bewegende, bei diesen Maschinen bekannte Hubring über ein regelbares Vorgelege und über an sich bekannte Hubverstellvorrichtungen angetrieben ist. Es können mehrere, auf verschiedene Hubringe wirkende Hubvorrichtungen vorhanden sein, welche gleichzeitig oder auch zeitlich gegeneinander versetzt arbeiten und je eine besondere Steuervorrichtung haben. Der Hubring kann durch eine Steuerkurve mit Hilfe von Stegen betätigt werden, wodurch sich eine sehr einfache Konstruktion ergibt. An Stelle des mechanischen Antriebes kann die Hubvorrichtung auch einen elektromagnetischen, pneumatischen oder hydraulischen Antrieb haben.
  • Durch die Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß lediglich durch die Verstellung des Vorgeleges die Bindungsart des Erzeugnisses verändert werden kann. Sofern die Maschine z. B. mit einer solchen Geschwindigkeit arbeitet, daß jede Nadel beim nächsten Hub den nächsten Faden erfaßt, ergibt sich ein normales Kettengewirk. Wird die Maschine mit einer solchen Drehzahl betrieben, daß jede Nadel beim nächsten Hub den übernächsten Faden verstrickt, so ergibt sich ein hinterlegtes Maschengebilde mit einer hinterlegten Masche. Wird die Maschine mit noch höherer Drehzahl betrieben, so kann, j e nachdem ob jede Stricknadel beim nächsten Hub den 3., 4., 5. usw. Faden erfaßt, ein Erzeugnis mit hinterlegten Maschen erhalten werden, wobei je zwei, drei, vier usw. Maschen hinterlegt sind. Die Anordnung gemäß der Erfindung gestattet also durch einfache Drehzahlregelung eine weitgehende Musterung des Erzeugnisses.
  • Die zum Heben und Senken des Hubringes benutzten Exzenter, Nockenscheiben oder Steuerkurven können mit einem oder mehreren Hubpunkten, d. h. Höchstpunkten versehen sein. 'Je größer die Anzahl der Hubpunkte ist, um so höher ist die Leistung der Maschine bei gleicher Drehzahl der Nockenscheibe des Exzenters oder der Steuerkurven. Der Hubring kann durch mechanische Getriebe mit dem Exzenter, der Nockenscheibe oder den Steuerkurven gekuppelt sein. An Stelle den Hubring mittels Exzenter, Nockenscheiben, Steuerkurven usw. zu bewegen, kann man ihn auch durch eine Kurbelwelle steuern.
  • Werden mehrere Hubringe verwendet, hebt und senkt man sie entweder gleichzeitig oder zeitlich versetzt gegeneinander, z. B. so, daß der eine Hubring gehoben ist, wenn der andere Hubring seine Tiefstlage hat. Hierdurch werden ebenfalls entsprechend der Anzahl der Hubringe mehrere einen Schlauch bildende Teilschläuche _ ineinandergearbeitet, wobei bei Verwendung z-,veier Hubringe zwei Schläuche entstehen, wenn -die Hubzahl jedes Ringes pro Zylinderumdrehung gleich der Nadelzahl jedes Hubringes ist, oder vier ineinandergearbeitete Teilschläuche entstehen, wenn die Hubzahl jedes Hubringes gleich der halben Nadelzahl jedes Hubringes ist. Wenn man dagegen z. B: die beiden Hubringe gleichzeitig hebt und senkt und die Hubzahl jedes Hubringes gleich der Gesamtzahl der Nadeln in beiden Hubringen wählt, dann entsteht nur ein einziger Schlauch. Vorteilhaft ist es, bei Benutzung mehrerer Hubringe für jeden Hubring einen gesonderten Antrieb, z. B. einen Exzenterantrieb, vorzusehen: Man kann also bei Anwendung der Erfindung die verschiedenartigsten schlauchförmigen Erzeugnisse mit einfachen Mitteln erzielen.
  • Je nach der Zahl der verwendeten Hubringe und der in den Hubringen untergebrachten Nadeln sowie der zugeführten Fäden gleicht die Arbeitsweise -der an sich eine Rundkettenwirknaschine darstellenden Maschine mehr oder weniger der Arbeitsweise einer Rundstrickmaschine, so daß eine solche Maschine nach der Erfindung auch als Rundstrickmaschine -bezeichnet. werden kann.
  • Die Zeichnung zeigt Ausfülirungsb:eispiele der Erfindung. _ .
  • In Fig. I ist I der Nadelzylinder, in dessen Führungsschlitzen die Nadeln 2- geführt werden. Die Nadeln sind mit Füßen 3 versehen. Sie haben die bei Hubringmaschinen bekannte gerade,-gestreckte Form ohne weit ausladende Füße, -durch die es ermöglicht. wird,- den Nadelzylinderumfang und den Nadelzylinderdurchmesser klein zu gestalten. Der Hubring ist mit 4 bezeichnet.. Zum Antrieb der Wirk-bzw. 'Strickeinrichtung dient der Motor 5, welcher den Nadelzylinder i- über das -Kegelradgetriebe 6 und die Welle -7 antreibt. Durch den Motor wird ferner über ein Vorgelege 8 und über die Welle g eine Nockenwelleio angetrieben. Diese trägt die Nockenscheibe ii. Die Nockenscheibe ii kann einen oder mehrere Hochpunkte haben, -so -daß -der Hubring bei einer Umdrehung der Nockenscheibe die zwangsläufig mit ihr verbundene Schubstange 12 ein oder mehrere Male auf und ab bewegt. Die Schubstange i2 greift an einem Hebel 13 an, der bei- 14 gelagert ist. Der Hebel 13 ist bei 1.5 an den Hubring angelenkt.
  • Der Zylinder i wird im Ausführungsbeispiel mit einer konstant bleibenden Drehzahl angetrieben. Mit ihm laufen die Wirk- bzw. Stricknadeln :2 um. Gleichzeitig Wird von dem Motor 5 über das Getriebe 8 die Nockenscheibe ii angetrieben, die den Hubring 4 auf und ab bewegt. Die Nadelhubzahl je Umdreheng des Nadelzylinders kann durch Verstellung des Getriebes 8 geregelt werden. Als Getriebe können wie im Ausführungsbeispiel ein Ziehkeilgetriebe oder auch andere regelbare Übersetzungsgetriebe bekannter Art verwendet werden, die entweder wie das Ziehkeilgetriebe in Stufen oder aber wie ein konischer Riemenantrieb oder aber ein Flüssigkeitsgetriebe stufenlose Änderungen der Übersetzung gestatten. Die Hubhöhe der Nadeln läßt sich durch Veränderung des Angriffspunktes der Stange 12 an dem Hebel 13 oder durch Verlegen des Drehpunktes 14 des Hebels 13 regeln. Dadurch kann die Maschenlänge mehr öder weniger lang gemacht werden. Die dem Strickkopf die Fäden zuführende Einrichtung ist in der Ausrüstung für wenige und viele Fäden an sich bekannt und daher im Ausführungsbeispiel nicht erläutert.
  • In Fig: 2_ ist eine elektrische Vorrichtung zum Steuern des Hubringes dargestellt. Der Nadelzylinder ist wieder mit i bezeichnet. Die Stricknadelfüße sind in einem Hubring 15 geführt. Dieser Hubring 15 ist zweiteilig ausgebildet. Beide Teile sind durch eine urimagnetische Schicht 16 getrennt. Desgleichen sind die Stricknadeln durch eine urimagnetische Schicht 17 von dem Hubring getrennt. Dem. Hubring stehen die Hubmagnete 18 und i9 gegenüber, von denen mehrere im Kreis angeordnet .sind. Die Magnete werden abwechselnd erregt, .und dadurch wird die Auf-und Abwärtsbewegung des Hubringes. mit den Nadeln hervorgerufen. Damit das Heben und Senken der Nadeln gesetzmäßig erfolgt, werden an sich bekannte, mit umlaufenden Kontakten versehene, von demselben Antriebsmofor betriebene Kontaktvorrichtungen 2o und 21 benutzt. Ein Regelgetriebe 22 dient zur Steuerung der Kontaktvorrichtungen 2o und 21 und damit zur Einstellung der Hubzahl. Der Antrieb des Nadelzylinders kann dem Antrieb nach Fig. i gleich sein. -An Stelle der, elektrischen Einrichtung kann zur Steuerung des Hubringes auch eine pneumatische Einrichtung dienen, wie sie schematisch in Fig.3 dargestellt ist. Der Hubring 4 ist mit derri Kolben 23 eines Zylinders- 24 gekuppelt, der z. B. mit Druckluft betrieben werden kann, wodurch der Kolben angehoben und gesenkt wird. Die Kolbenbewegung kann wie bei einem schnellaufenden Automobilmotor gesteuert werden. Die Steuervorrichtung ist mit 25 bezeichnet. Verwendet man anstatt Gas eine Flüssigkeit zur Betätigung des Kolbens, so erhält man einen hydraulischen Antrieb für den Hubring.
  • Die Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Darin ist 31 ein Halslager, 32 ist das Strickkopfgehäuse. 33 ist der Hubring, der mit Hubstegen 35 versehen ist, die mit ihrem Fuß 36 in einem Kurvensystem 34, beispielsweise mit vier Höchstpunkten, gleiten. Die Nadeln werden vorn Hubring 33 getragen und durch eine Spiralfeder 38 am Nadelzylinder festgehalten. Die Nadeln können auch an einem gesonderten Ring, der in dem Hubring während des Betriebes umläuft, befestigt sein. Hierbei ist es vorteilhaft, die Hubstege in Schlitzen des Gehäuses 32, das in diesem Falle feststeht, zu führen und die Steuerkurven umlaufen zu lassen. 39 ist der Nadelzylinder, der aus einem einzigen Stück besteht, jedoch auch geteilt sein kann. 4o ist der Antrieb für den Nadelzylinder, und 41 ist der Antrieb für das Kurvensystem 34 und damit für den Hubring. Die Antriebsvorrichtung 41 ist unabhängig von dem Antrieb 40 für den Nadelzylinder.
  • Die Erfindung ist nicht an die gezeichneten Ausführungsbeispiele gebunden. Es können an die Stelle der einzelnen Maschinenelemente ähnliche oder gleichartige andere treten. Durch die gemäß der Erfindung vorgesehenen Hubvorrichtungen und durch die pro Zeiteinheit mögliche große Anzahl der Hube ist es möglich, die Leistungsfähigkeit der Maschine gegenüber den bekannten Strickmaschinen erheblich zu steigern.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rundwirk- bz-,v. Strickmaschine mit Exzenterantrieb für den Nadelhubring zur Herstellung von schlauch- oder garnförmigen Erzeugnissen., insbesondere von Hüllen für strang- oder röhrenförmige Körper oder von gewirkten bzw. gestrickten Schlauchgarnen, welche zur Herstellung von Stoffen oder sonstigen Textilien dienen, dadurch gekennzeichnet, daß der die Stricknadeln bewegende Hubring (4) über ein regelbares Vorgelege (8) und über Hubverstellvorrichtungen (12, 13, 14) angetrieben ist.
  2. 2. Maschine nach dem Anspruch i, gekennzeichnet durch mehrere auf verschiedene Hubringe wirkende Hubvorrichtungen, die gleichzeitig oder auch zeitlich gegeneinander versetzt arbeiten und je eine besondere Steuervorrichtung haben.
  3. 3. Maschine nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubring (33) durch eine Steuerkurve (34) mit Hilfevon Stegen (35) betätigt ist (Abb.4).
  4. 4. Maschine nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung elektromagnetisch, pneumatisch oder hydraulisch angetrieben ist (Abb.2. 3) .
DEM120165D 1932-06-22 1932-06-23 Rundwirk- bzw. Strickmaschine mit Exzenterantrieb fuer den Nadelhubring Expired DE623170C (de)

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DE406181X 1908-11-23
DEM120165D DE623170C (de) 1932-06-22 1932-06-23 Rundwirk- bzw. Strickmaschine mit Exzenterantrieb fuer den Nadelhubring

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DEM120165D Expired DE623170C (de) 1932-06-22 1932-06-23 Rundwirk- bzw. Strickmaschine mit Exzenterantrieb fuer den Nadelhubring

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DE (1) DE623170C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3421344A (en) * 1965-12-22 1969-01-14 North American Rockwell High-speed knitting machine
US3683644A (en) * 1969-03-12 1972-08-15 Elitex Zavody Textilniho Control device for a textile machine
DE2601292A1 (de) * 1976-01-13 1977-07-21 Lawson Hemphill Vorrichtung und verfahren zum stricken schnurartiger gefuege sowie ein damit herstellbares faser-strick- produkt

Cited By (3)

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US3421344A (en) * 1965-12-22 1969-01-14 North American Rockwell High-speed knitting machine
US3683644A (en) * 1969-03-12 1972-08-15 Elitex Zavody Textilniho Control device for a textile machine
DE2601292A1 (de) * 1976-01-13 1977-07-21 Lawson Hemphill Vorrichtung und verfahren zum stricken schnurartiger gefuege sowie ein damit herstellbares faser-strick- produkt

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