DE1987C - Neuerungen an Rundstrickmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Rundstrickmaschinen

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DE1987C
DE1987C DENDAT1987D DE1987DA DE1987C DE 1987 C DE1987 C DE 1987C DE NDAT1987 D DENDAT1987 D DE NDAT1987D DE 1987D A DE1987D A DE 1987DA DE 1987 C DE1987 C DE 1987C
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DE
Germany
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knitting machines
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DENDAT1987D
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English (en)
Original Assignee
CH. J. APPLETON in Elizabeth, New - Yersey, Amerika
Publication of DE1987C publication Critical patent/DE1987C/de
Active legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/94Driving-gear not otherwise provided for
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/26Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
    • D04B9/28Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with colour patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1877.
Klasse 25.
CHARLES JAMES APPLETON in ELIZABETH, New-Yersey (V. SiA.).
Neuerungen an Rundstrickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. November 1877 ab. Längste Dauer: 19. December 1890.
Diese Erfindung, welche sich auf gewisse Neuerungen an Strickmaschinen bezieht, besteht in einer neuen Construction und Anordnung von Theilen, welche im folgenden beschrieben sind.
Die Maschine ist in beiliegender Zeichnung in zwei Ansichten dargestellt; davon ist Fig. 1 eine Ansicht von oben und Fig. 2 ein Längendurchschnitt nach der Mitte von Fig. 1.
A ist eine Daumenscheibe, welche zur Erzeugung schlichter Ränder oder Einfassungen an den zu wirkenden Stoffen mittelst eines Hebels £i, welcher an der Säule Έ drehbar befestigt ist, eine Klinke g auslöst, und damit die Verbindung zwischen den Ringen J und H aufhebt. B ist ein Sperrrad, welches .durch den Schieberrahmen R und' durch die an diesem befestigten Sperrklinken S1 bewegt wird. C ist eine Daumenscheibe, welche das Muster erzeugt. F ein Zahnrad, welches den Ring_/ in Drehung versetzt; letzterer schiebt dabei den Rahmen R mittelst des Stiftes q hin und her. H ist ein Ring, welcher durch die Säulen V und die Traverse M mit der Nadelscheibe O in "Verbindung steht. K ist der Nadelcylinder, N der Deckel der Nadelscheibe, P ein Bund auf der Welle der. letzteren. 5 £ sind Führungen für . den Rahmen R, T eine Feder auf der 'Welle D, welche dazu dient, die Riemscheiben 1, 2, 3, 4 sammt einer Hülse W gegen die Daumenscheibe C zu drücken. U ist die Grundplatte der Maschine. . .
XX sind die Lager de'r Welle D; Z ist die Welle der Scheiben A und C und des Rades B, und Z1 die Riemenführung.
Der Zweck dieser Erfindung besteht in der selbstthätigen Herstellung von Rändern oder .· Einfassungen an der zu strickenden Waare.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dafs der Ring yje nach Umständen eine oscillirende oder eine continuirliche Kreisbewegung erhält. Die eine Abtheilung' der Nadeln in dem Cylinder und in der Scheibe wird mit Garn von einer Farbe, eine andere' mit solchem von anderer Farbe versehen, und geht dieses Garn nach einer bestimmten Zahl von Umdrehungen des Ringes J von der einen Abtheilung zur anderen über, so dafs jede Abtheilung, erst die eine Farbe und dann eine andere strickt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Nachdem die Arbeit auf die Nadeln gebracht und die Maschine in Thätigkeit gesetzt ist, dreht die Welle D durch das Zahnrad F den Ring _/j bis der Stift q den Rahmen R und damit die Riemenführung ΖΛ nach links verschoben hat. Infolge dessen wird der offene Riemen von der festen Scheibe 1 auf die lose Scheibe 2, und der gekreuzte Riemen yon der losen Scheibe 2 auf die feste Scheibe 3 gekommen sein. Der Ring J erhält dadurch die entgegengesetzte .Drehung, bis der Stift q wieder an den Rahmen R anstöfst, und bewegt sich derselbe in dieser Weise fort, bis der Rahmen R unter Vermittlung der Sperrklinken .S1 und des auf der Welle Z sitzenden Sperrrades B die Musterdaumenscheibe C soweit gedreht hat, dafs sie gegen die Hülse W. drückt. Durch die Bewegung der letzteren werden die Riemscheiben auf der Wellei? zur selben Zeit verschoben, wie der Rahmen R die Riemen verschiebt.
Die Lage der letzteren wird daher in Bezug auf die Scheiben nicht geändert, und der Ring_/ macht eine volle Umdrehung, ehe dessen Bewegungsrichtung umgekehrt wird, dabei bringt derselbe das Garn der einen Farbe auf die Nadelabtheilung, welche vorher von dem Garn der anderen Farbe eingenommen war.
Die Vorrichtung zur Erzeugung der Ränder oder der Einfassung besteht im folgenden: Die mit dem Sperrrade B sich bewegende Daumenscheibe A hebt den Hebel -£', und drückt dadurch den anderen (rechten) Arm desselben herunter, so dafs dieser die Falle g auslöst und damit die Verbindung zwischen den Ringen H und J aufhebt; die Scheibennadeln werden, dadurch aufser Thätigkeit gesetzt, und es entsteht durch die von dem Ringe J aus bewegten Nadeln schlichte Arbeit, welche die verlangte Einfassung bildet; dieses dauert so lange fort, bis die Falle g wieder in ihren Einschnitt an dem Ringe H gelangt, demnach die Scheibennadeln wieder in Thätigkeit treten und mit den Nadeln des Cylinders zusammenarbeiten.
Die Wirkung der Nadeln ist dieselbe, wie in anderen Maschinen zur Herstellung gerippter Arbeit.

Claims (1)

  1. Paten t -Ansprüche:
    Die Verbindung des Nadelcylinders K und der Nadelscheibe O mit den Ringen J und H, so dafs dadurch nach Belieben gerippte oder schlichte Arbeit automatisch erzeugt werden kann.
    Die Combination des mit dem Stifte q oder einem entsprechenden Daumen versehenen Ringes J, des Schieberrahmens R, der Riemscheibe t, 2, 3, 4 und der Muster-Daumenscheibe C, um in der angegebenen Weise zusammenzuwirken.
    Die vier auf der Welle D verschiebbaren Riemscheiben, abwechselnd lose und fest combinirt mit einem Verschiebungs-Mechanismus, so dafs dadurch dem Ringe J je nach Umständen eine ganze oder halbe Kreisbewegung ertheilt wird, wie oben beschrieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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