DE720653C - Flache Kulierwirkmaschine - Google Patents

Flache Kulierwirkmaschine

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DE720653C
DE720653C DES135864D DES0135864D DE720653C DE 720653 C DE720653 C DE 720653C DE S135864 D DES135864 D DE S135864D DE S0135864 D DES0135864 D DE S0135864D DE 720653 C DE720653 C DE 720653C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/06Straight-bar knitting machines with fixed needles with provision for narrowing or widening to produce fully-fashioned goods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Flache Kulierwirkmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine flache Kulierwirkmaschine, welche mit eIner einzigen Mustervorrichtung versehen ist, deren Muster auf die Deckvorrichtung jeder Fontur auf mechanische Weise fehlerlos zu übertragen ist.
  • Auf flachen Kulierwirkmaschinen werden gewöhnlich für die verschiedenen Deck-vorgänge, mit denen man einer Ware ihre Ge- stalt und Musterung verleiht, mehrere Vorrichtungen (Deckmaschine, Kantenrechen, Mustertrommeln für jede Arbeitsstelle usw.) vorgesehen. Die Nachteile sind die- folgenden: großer Raumbedarf, schweres -Gewicht der Deckmaschine, umständliche Bauart der Maschine, Zeitverhiste zum Einstellen der einen oder der anderen Vorrichtung in die Arbeitslage, zur Änderung der Verteilung der Decknadeln usw.
  • Man hat zur Vermeidung dieser Nachteile bereits vorgeschlagen, für all diese Deckvorgange einen alleinigen Decker anzuwenden, der sich über die ganze Länge der Fontur erstreckt und dessen Decknadeln in den richtigen Augenblicken durch eine einzige jacquardvorrichtung und durch den verschiedenen Decknadeln entsprechende Elektromagnete in die Arbeitslage gebracht werden.
  • Gemäß der Erfindung soll das gleiche Ziel erreicht werden, jedoch auf rein mechanische Weise unter Vermeidung von Elektromagneten. Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung folgende Anordnung getroffen. Über der 'Mustervorrichtung sind Tasten in gleicher Anzahl wie die Nadeln einer jeden Fontur in n-parallelen Schichten angeordnet, wobei jede Decknadel einer jeden Fontur jeweils einer einzigen bestimmten Taste und auch einer bestimmten Teilungsnut der jacquardtrommel entspricht, derart, daß, wenn ein in dieser Teilungsnut der Jacquardtrommel befindlicher Steuerknopf nach einer Teildrehung der Trommel die entsprechende Taste trifft, diese Taste gehoben wird und deren oberes im Bereich der Bewegung eines verschiebbaren Getriebes befindliches Ende vorspringt. Dieses verschiebbare Getriebe, das mit der Maschine selbst gleiche Länge hat, trägt eine Gruppe von Fühlern, von denen jeder durch einen Stahldrahi mit einer der Fonturenzahl gleichenAnzahl von jeweilsgegenüber jederFontur angeordneten Auslösefedern verbunden ist, wobei diese Fühler durch eine am Ende eines jeden Stahldrahtes vorgesehene Feder beständig in die Ruhelage gezogen werden. Dieses Getriebe wird ferner beim Niedergehen der Decker längs der Maschine um eine Strecke verschoben, die der Breite einer Fontur gleich ist, derart, daß, wenn ein Fühler dabei das obere vorspringende Ende einer Taste trifft, dieser Fühler trotz des Widerstandes der entsprechenden Feder kippt und auf alle mit ihm verbundenen Auslösefedern einwirkt, welche Steuerhebel und Steuerfinger für die Decknadeln in die Lage bringen, die der Arbeitslage der Decknadeln entspricht, worauf die Feder den Fühler und die mit ihm verbundenen Auslösefedern in die Ruhelage vurückbringt, sobald der Fühler bei der weitergehenden Verschiebung des Getriebes über die vorspringende Taste der jacquardvorrichtung hinweggegangen ist.
  • E s ist zwar bereits eine rein mechanische Lösung der erwähnten Aufgabe bekannt, wobei ebenfalls von einer einzigen Mustervorrichtung aus die Decknadeln sämtlicher Fonturen beliebig eingestellt werden können.
  • Eine solche Vorrichtung unterscheidet sich aber wesentlich von derjenigen gemäß der Erfindung. jede Decknadel muß nämlich durch je eine Schnur in die Arbeitslage gebracht werden, deren Bewegung durch die Jacquard"karte 'gesteuert wird,so daß,wenn man wie mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung eine beliebige Decknadel einer Arbeitsstelle in die Arbeitslage bringen will, ebenso viele Schnüre vorgesehen -,verden müssen, als Stuhlnadeln vorhanden sind. Eine solche Anordnung ist aber umfangreich, von umständlicher Bauart und somit auch kostspielig, und die große Zahl der Schnüre erschwert den Aufbau und die Bedienung der Vorrichtung. Es besteht ferner die Gefahr eines schlechten Arbeitens infolge einer schlecht geregelten Spannung oder des Reißens gewisser Schnüre infolge des Verschleißes. Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung sind dagegen als Übertragungsmittel nur sehr wenige kräftige Stahlbänder vorgesehen. Diese Vorrichtung ist deshalb von einfacherer Bauart, weniger umfan-reich und betriebssicherer.
  • Für Jacquardflachstrickmaschinen wurden andererseits bereits Vorrichtungen vorigeschlagen, wobei die Jacquardkarte auf die Stuhlnadeln mit Hilfe von Schubblechen oder Schienen einwirkt, von denen jede mit einem Anschlag versehen ist, der jeweils eine Stuhlnadel betätigt. Diese Vorrichtungen unterscheiden sich ebenfalls wesentlich von der Vorrichtung gemäß der Erfindung. Die Schubbleche oder Schienen verschieben sich nur genau um das erforderliche Maß, um auf die Stuhlnadeln einzuwirken, und sie können jeweils nur auf diejenigen Nadeln einwirken, die den auf den Schienen befiridlichen Anschlägen entsprechen. Die Wahl des Musters ist somit durch die Zahl der Schienen begrenzt, die auf der Maschine vorgesehen -,verden können, und deshalb können inii jener #7orrichtung auch nur wenig verschiedene Muster erzeugt werden. Wollte man mit einer solchen Vorrichtung alle bei der Strumpfherstellung erforderlichen Deckvorgänge ausfüh-Z, 2n ren, wie Minderungen, Durchbruchkante, Petinetzwickel, so müßte man derart zahlreiche Schubbleche oder Schienen vorsehen, daß die Vorrichtung wegen der umständlichen Bauart, des Raumbedarfs, des Herstellungspreises und der Schwierigkeiten des Unterhaltes und der Bedienung praktisch nicht ausführbar wäre.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung sichert die genaue Wiedergabe des Deckmusters, wie groß auch die Anazahl der Knöpfe sein mag, die sich auf einer Mantellinie der Trommel befinden. Wäre nämlich diese Anzahl sehr groß, und wären demgemäß die Knöpfe einander sehr nahe gerückt, so wäre im Fall eines einzigen Fühlers und eines einzigen Auslösers für jede Fontur zu befürchten, daß bei einer wesentlichen Arbeitsgeschwindigke ' it der Maschine und nach dem Bestei gen des Vorsprunges einer Taste (der dein Einstellen in die Arbeitslage einer Decknadel entspricht), der Fühler nicht mehr zur rechten Zeit absteigen kann, bevor er auf die nächste, zu nahe liegendevorspringendeTaste steigt. Es würde sich daraus für jede Taste ergeben, daß die dieser Taste entsprechende Decknadel nicht in die Arbeitslage gebracht würde, die aber doch in diese Lage hätte gebracht werden müssen. Man könnte diesem Übelstand nur dadurch abhelfen, daß man kräftige Rückzugsfedern vorsehen würde, die das Übertragungsgetriebe überwinden müßte, oder die die Geschwindigkeit der Übertragung des Musters von der Trommel el auf die verschiedenen Fonturen und demgemäß auch die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine verhindern würden.
  • Die Erfindung betrifft übrigens nicht nur die Deckvorgänge auf Cottonwirkniaschinen. Ganz allgemein kann sie dort Anwendung finden, wo es notwendig ist, bei einer Anzahl gleicher Gruppen von Teilen gleicher Aufgabe versehenen Flachwirkmaschine in einem gleichen Augenblick in allen Gruppen die gleiche Kombination der Lage der Bestandteile zu erzielen, wobei die Kombinationen in gewünschter Weise einander folgen und geändert werden können.
  • Es kommen hier in Betracht insbesondere flach - e Kulierwirkmaschinen für Umlegeplattier- bzw. Stickereimuster, bei denen gewöhnlich mehrere Jacquardvorrichtungen vorgesehen sind, von denen jede aus praktischen Gründen nur eine geringe Anzahl Fonturen bedienen kann. Auch bei derartigen Maschinen gestattet die Erfindung nur ein solches Übertragungsgetriebe vorzusehen, um alle Umlege- bzw. Stickfadenführer aller Fonturen zu -steuern.
  • Ein Atisführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt: Fig> i ist ein Schnitt durch die Deckvorrichtung einer Fontur (beweglicher Teil: Decker und die Teile 'zur unmittelbaren Steuerung der Decknadeln; ortsfester Teil: sche-iiigende Klinge und Wählerfinger, die durch das Verbindungsgetriebe betätigt werden).
  • Fig.:2 ist ein Schnitt durch die Steuervorrichtung (z. B. Trommel) einschließlich der Tasten, die auf das Verbindungsgetriebe einwirken.
  • Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine Lochplatte.
  • Fig. 4 ist eine schematische Darstellung des Verbindungsgetriebes zwischen der Steuervorrichtung (Trommel) und dem feststehenden Teil derDeckvorrichtungen einer jeden Fontur.
  • Die Fig. 5, 6, 7 und 7 a zeigen eine andere Ausführung der verschiedenen Teile der Vorrichtung.- die Fig. 7 und 7 a sind zwei Teile einer gleichen Ansicht, wobei der StrichX-X der Fig. 7 sich in Wirklichkeit auf der linken Seite des Striches Y-Y der Fig. 7 a befinden muß.
  • Die Fig. 8 bis i-- sind Ansichten der in Fig. i dargestellten Vorrichtung, die auf die Hauptbestandteile in den verschiedenen Stufen des Deckvorganges beschränkt sind.
  • Auf jeder Fontur umfaßt die Vorrichtung gemäß der Erfindung einen beweglichen und einen feststehenden Teil, was an sich bekannt ist.
  • Der bewegliche Teil besteht aus den Dekkern 1-2; ergehört nicht zu dieser Erfindung. Die Decker 1-:2 befinden sich auf dem Rohr 3, das fest an den Armen 4 sitzt, welche auf der Welle 5 festgekeilt sind.
  • Auf der Achse 6, die fest an den Deckern sitzt" sind Hebel ai a, gelenkig gelagert, von denen ein - jeder einer Decknadel pl.-p, entspricht. Der untere Teil dieser Hebel al-a2 steht in Berührung mit den Decknadeln Pl.-P2, und der obere Teil befindet sich in Berührung mit dem unteren Ende 7 der Kipphebel b,-b" die gelenkig auf der Achse 8 sitzen. Zwischenstücke 9, die auf dem Decker befestigt sind, sichern die seitliche Führung der Hebel a und der Kipphebel b.-Der- gegenüber einer' jeden Fontur fests ehende Teil besteht aus einem Längsträger io (Fig. i und 2), der fest auf dem Maschinengestell sitzt und auf dem so viele Körper ii befestigt sind (Fig. i) als Gruppen benachbarter Decker 1-2 (Fig. 5), d. h. als Fonturen vorhanden sind.
  • Die Körper i i tragen Querstücke 12 (Fig. i), auf denen in zwei Löchern zwei Stifte 13 und 14 (Fig. i und 8) sitzen. Am Stift 13 greifen gelenkig Finger d an, wie z. B. d, d, Am Stift 14 greifen gelenkig Hebel e an, wie z. B. el, e,; die Arme dieser Hebel, die mit den Fingern d in Berührung stehen, sind sich alle genau gleich; die anderen Arme besitzen je einen Ansatzf, der entsprechend der Reihe der Hebel ei, e, (und e3, e4, die in Fig. i durch e2 verdeckt sind) eine der vier Lagen f, f2, f, f, einnehmen kann.
  • Numeriert man die Hebel e und deren Ansätze f von einem Ende der Fontur ausgehend (ei, e2, e.,C4 USW. für die Hebel), so werden die Ansätzefl,f5. . . f(1 + 4") der Hebel ei, e.5 ... (angenommen alle diese Hebel befänden sich in der der Arbeitslage der Decknadeln entsprechen-den Lage (Fig. i und 8) oder der der Ruhelage dieser Decknadeln entsprechenden Lage) sich in der Fig. i und in der Fig. 8 decken; in gleicher Weise werden die Ansätze f, fl . . . f(2 + 4"), die Ansätze f3, f7 . . . f(3 + 4n) und die Ansätze f4, f, . - f(4:+ 4") der Hebel mit gleichen Kennzeichen sich ur4er gleichen Verhältnissen in Fig. i decken.
  • Die Hebel e können durch Verschwenken um den Stift 14 in zwei Lagen ei und e. gebracht werden (Fig. i und 8). Unter der Einwirkung von Federn 5 sind sie bestrebt, in die Lage e, zurückzukehren. Wenn sie sich in der Lage e, befinden (Fig. 1, 9, 1 o, i i, 12), so halten sie die Finger d in der Lage d2.
  • Drückt man von oben nach unten hin auf den Ansatz f eines der Hebel, so wird der entsprechende Finger d freigegeben und durch die Federn 16 in die Lage d, gebracht (Fig. i und 8). In der Lage d, greifen die Finger d mit ihrem unteren Ende in eine Kerbe der entsprechenden Kipphebel b ein (Fig. i und 8), wogegen sie sich in der Lage d, nicht mit den Kipphebeln in Berührung befinden (Fig. i und 1:2).
  • Eine Achse 17, die -in Lagern des Maschinengestells ruht, trägt gegenüber einer jeden Fontur eine Klinge L. Die Achse 17 kann uni sich selbst zwischen zwei Grenz ' lagen schwingen, die den Lagen L, und - L, der Klinge L entsprechen (Fig. i und 8) -. Die Aufgabe der Klinge L wird weiter unten beschrieben.
  • Auf dem Umfang einer einzigen Trommel 18, die sich um die Achse ig (Fig. 2) drehen kann" sind Stäbe 2o befestigt, auf denen man in Nuten in bekannter Weise Knöpfe 21 befestigen kann. Der Abstand zwischen den Achsen zweier benachbarter -.Nuten eines Stabes ist gleich dem Abstand zweier benachbarter Nadeln einer Fotitur." Über der Trommel ist auf dem Maschinengestell ein Kasten -7?, (Fig. 2) befestigt, der zwei Lochplatten23 trägt, in welchen Stifte (Tasten) i-, r#, ., r, r4 (Fig. ?- und 3) geführt sind. Die Löcher dieser Platten 23, deren Anzahl gleich ist derjenigen der Nadeln einer Fontar, sind in vier Schichten A, B, C, D (Fig. 3) derart verteilt, daß zwischen der Achse von r, und der Projektion der Achse von r. auf der Linie A ein Abstand e besteht, der gieich ist demjenigen zwischen zwei benachbarten Nadeln einer Fontur; das gleiche trifft für die Projektionen der Achsen von r. und rs, von r, und r, usw. zu.
  • Es ergibt sich,daraus,daß der Abstand der Mitten zweier Löcher einer gleichen Schicht (z. B. A) gleich ist viermal dem Abstand zwischen zwei benachbarten Nadeln einer Fontur.
  • Der untere Teil einer jeden Taste r ist flachgedrückt und läuft in einen Haken aus (Fig. 2). Diese Haken greifen in die Haken von Hebeln ein, welche die vier Formen sl, s.-, sq, s4, gemäß Fig. 2 haben und gelenkig auf einer Achse 24 gelagert sind, seitlich durch die Ouerstücke:25 gehalten werden und durch Fe(Tern 26 derart beeinflußt werden, daß sie sich gegen einen gemeinsamen Anschlag 27 legen.
  • Unter der Einwirkung einer nicht dargestellten Antriebsvorrichtung bringt die Tronimel 18 nacheinanderfolgend die Stäbe 20 vor die unteren Ansätze der Hebel sl, s., ss, s4. Für jeden Stab wird jeder Hebel s, unter dem ein Knopf 21 hinweggeht, angehoben und bewirkt dann selbst das Hochgehen der entsprechenden Taste r, so daß die alleinige Reihe der Knöpfe eines Stabes das Vorspringen in den vier Schichten A, B, C, D gewisser Tasten r über der oberen gelochten Platte 23 bewirkt.
  • Die Knöpfe 21 sind auf jeden Stab der Trommel 18 in der Weise verteilt, wie die in die Arbeitslage zu bringenden Decknadeln auf denDeckern allerFonturen für denDeckvorgang in einer Maschenreihe der Ware verteilt sein müssen.
  • Eine Verbindungsvorrichtung gestattet es, die Anordnung der Knöpfe 21 eines Stabes, mit Hilfe der von diesen über die Lochplatte 23 gehobenen Tasten r, zu übertragen, um dadurch bestimmte Decknadeln auf den Dek-1.:ern einer jeden Fontur in die Arbeitslage zu bringen.
  • Diese Verbindungsvorrichtung besteht aus einer Längsschiene 28, die im Längsträger io (Fig. i und :2) bei jedem Deckvorgang eine Längsverschiebung, abwechselnd in dem einen und in dem anderen Sinne ', erfährt, deren Größe gleich ist der Breite einer Fontur, und zwar geschieht dies durch die Einwirkung eines Hebels 29 (Fig. 4), der durch die Dreh-, )ewegung der Exzenterwelie der Maschin2 mit Hilfe eines nicht dargestellten Getriebes gesteuert (x wird.
  • Auf dieser Längsschiene28 befinden sieh Gleitkörper, die durch feststehende Führungen 30 geführt sind, und zwar: a) ein Gleitkörper 3 1 (Fig, 2, und 4) an einem Ende der Schiene:28, gegenüber den Tasten r, b) ein Gleitkörper 32 (Fig. 4) am anderen Ende der Schiene 28 c) zwischen diesen beiden ein Gleitkörper 33 (Fig. i und 4), gegenüber einer jeden Fontur.
  • Der Gleitkörper 31 trägt zwei Achsen 34 und 35 (Fig. 4). Auf der Achse 34 sitzen gelenkig vier Hebel ni" 111., 1113, 11t4, die in ihrem oberen Teile jeweils eine Nut besitzen, durch welche jeweils Stahldrähte lil, h, h3, h4 hindurchgeführt sind. Der untere Teil der Hebel in stützt sich gegen das Ende der vier Hebel 1111111-, JZSI J141 die, gelenkig auf der Achse 35 sitzen und die jeweils die Rollen o, o.. o2, o. tragen.
  • Der Gleitkörper 32 (Fig. 4) trägt eine Achse 36, auf der gelenkig vier Hebel ql, qqll q4 sitzen, die in ihrer oberen Nut die Stahldrähte hl, It, lis, h4 aufnehmen und von denen jeder getr#mit von einer Feder37 zurückgeführt wird.
  • jeder der Gleitkörper 33 (Fig. i und 4) trägt eine Achse 38, auf welcher vier Hebel g, - , g3, g4 lose sitzen, durch deren obere d :b2 le Stahldrähtehl, li., h3, h4 hindurchgehen und deren unterer Ansatz gegebenenfalls ein Ende der Auslösefedern kl, k2, k3, k4 verdrängt, die ihnen jeweils entsprechen. Das andere Ende der Auslösefedern k wird in einem Körper 39 festgehalten, der fest an dem Gleitkörper 33 sitzt.
  • Die vorstehend durch Buchstaben bezeichneten Teile befinden sich in einer gleichen Längsebene, soweit sie ein gleiches Kennzeichen besitzen (jeweils 1-2-3-,4), und zwar: die Hebelin, it und die Rollen o, die Hebel g, 'q und die Federn k, und ein gleicher Stahldraht It geht durch die Nuten der Hebel in, g und q, soweit deren Kennzeichen die gleichen sind.
  • Gegen Büchsen 40, 44 4:2 (Fig. 4), die fest auf den Stahldrähten It" h., ha, h4 sitzen, stützen sich, wie dies die h9. 4 zeigt, die Hebel in, g und q.
  • Bei einer Verschiebung der Schiene 28 und der Gesamtheit der Gleitkörper stoßen die Rollen o, o, 0., 04 jeweils und nacheinander gegen die oberen Enden nur derjenigen Tasten r der Schichten 2 (für ol), B (für 02), G (für os) und D (für o4), die von den Knöpfen 21 eines Stabes 2o angehoben werden (Fig.:z und 4).
  • Die gegenseitige Lage der Gleitkörper 31 und 33 ist derart gewählt, daß, wenn sich die Mitte der Rolle ol auf der Verlängerung der Achse der Taste rj. befindet, der am tiefsten liegende Teil der Feder k, sich gerade über dem Ansatz f, des Hebels el (Fig. i) befindet, und zwar für alle Fonturen.
  • Wenn z. B. (Fig. 4) die Rolle ol gegen die Taste ri stößt, die von einem Knopf angehoben gedacht ist, so wird sie selbst angehoben und wirkt auf den Hebelin:, ein, der mit Hilfe der Büchse 4o den Stahldrahth, in Richtung des Pfeiles F -zieht; die Büchse 41 verschwenkt dann den Hebel g, der das Ende der Feder k, niederdrückt. Die Feder ki wirkt auf den Ansatz f:, des Hebels el. ein (Fig. i), und der entsprechende Finger d geht in die Lage d, über. Zugleich wird durch die Büchse 42 mit Hilfe des Hebels q, die Feder 37 gespannt. Wenn die Rolle o, die Taste ri überschritten hat, fällt sie wieder herab, und die Feder 37 bringt dann das Ganze in entgegengesetzter Richtung zurück, bis der Schweif des Hebels ni durch den Anschlag 43 aufgehalten wird; die freigegebene Feder ki geht wieder hoch und drückt sich gegen die Büchse des Hebels g, Die oben beschriebenen Bewegungen wiederholen sich für die Rolle o:t jedesmal, wenn sie in der Schicht A, die ihr entspricht, gegen eine angehobene Taste r., stößt (z. B. rl, dann r, in Fig. 4). Das gleiche ist der Fall für die Rollen o, 01, 04 in den Tastenschichten B, C, D, die ihnen jeweils entsprechen (Fig- 3).
  • Durch die nacheinanderfolgenden Verschiebungen, die gleich sind dem Abstand oc zweier benachbarter Fonturnadeln, können die Rollen o, 0-, 031 04 jeweils nacheinanderfolgend auf r, r., r., r4 treffen und mit Hilfe der Hebel e und der Finger d auf 'vier benachbarte Decknadeln aller Decker 1-2, einwirken. Eine gleiche Rolle, z. B. ol, muß.sich wenigstens von r, nach r5 bewegen, um zwei benachbarte gehobene Tasten der SehichtA zu treffen; sie bringt somit auf den Deckern 1-:2 nur Decknadeln in die Arbeitslage, die wenigstens um vier Nadelabstände voneinander entfernt sind (4 n 2 oder It X 4 2).
  • Die Vorrichtung arbeitet in der nachfolgend beschriebenen Weise, wobei als Beispiel von den folgenden Anfangsverhältnissen ausgegangen wird: a) Die Decker 1-:2 befinden sich in der oberen Lage, diejenige gemäß Fig. i; b) gewisse Decknadeln dieser Decker sind bereits in die Arbeitslage gebracht worden; c) die Decker sind im Begriff niederzugehen, um die Decknadeln für einen Deckvorgang zu benutzen.
  • Sobald die Decker 1, 2 beginnen niederzugehen, dreht sich die durch eine nicht beschriebene Vorrichtung betätigte Welle 17 (Fig. i und 8) in solcher Weise, daß die Klinge L (Fig. 8) in die Lage Li (Fig. 9) übergeht. Die obere Kante der Klinge drückt gegen die Finger d und nötigt sie, in die Lage d, (Fig. i und 9) überzugehen. Unter der Einwirkung der Federn 15 nehmen dann alle Hebel e die Lage e. ein und halten die Finger d in der in den Fig. i und 9 angedendeten Weise fest. Die Klinge L geht dann wieder in die Lage gemäß den Fig. i und io über.
  • Während dieser Zeit hat sich die Trommel 18 gedreht und hat dem Hebels, (Fig.:2) einen neuen Stab 2o mit neu verteilten Knöpfen -,i angeboten. Gewisse Tasten r werden durch diese Knöpfe angehoben. Sofort verschiebt sich die Schiene 28, und mit ihr verschieben sich auch dieGleitkörper 31, 33 und 32, die auf dieser Schiene festsitzen, und zwar erfolgt die Verschiebung z. B. in Richtung des Pfeiles F (Fig. 4).
  • Die Rollen o, o, os, 04 treffen - vorübergehend jeweils in den Schichten A, B, C, D die Enden der angehobenen Tasten r; die Federn k, k, k, k, betätigen beim Vorbeigehen in der oben beschriebenen Weise die Ans-ätze f der Hebel e, die den angehobenen Tasten r entsprechen, und die entsprechenden Finger d gehen in die Lage d, über (Fig. i und 8) oder behalten die rage d2 bei (Fig. i und i:z).
  • Die Verschiebung der Schiene:28 hört dann auf, wenn die Rollen o die letzte Taste r etwas überschritten haben. Die Anordnung der Finger d auf jeder Fontur gibt dann das Muster wieder, das mit Hilfe der Knöpfe 2 1 auf den-i.Trommelstab vorbereitet wurde.
  • Im Verlauf dieser Vorgänge sind die Dekker 1-2 niedergegangen, haben die Maschen von den Fonturnadeln abgenommen und sind wieder etwas hochgegangen, wie auf den üb- lichen Maschinen. Die Decker 1, 2 nehmen die gewählte Lage für das Übertragen der Maschen ein, gehen erneut nieddr, tragen die Maschen über und gehen dann wieder hoch, während deren nicht dargestelltes Steuergetriebe in die Lage gebracht wird, die sich für die Maschenabnahme beim nächsten Deckvorgang eignen wird (Mindern, Erweitern, Petinetzwickel usw.).
  • Zu Beginn des Hochgehens der Decker 1-2 hat die Klinge L die Lage L. durch Drehung der Achse 17 eingenommen (Fig. i i). Die Enden, z. B. 52 der Kipphebel b, treffen gegen die untere Kante der Klinge L, die sie in die Lage b, zurückbringt (Ruhelage der Decktiadeln), und sofort, durch eine Drehbewegung der Achse 17, geht die Klinge t> ZD von L, nach L über und hört auf, auf die Enden 52 der Kipphebel b einzuwirken (Fig. 12).
  • Die Decker 1-2 gehen weiter hoch; das Ende der Finger d, die sich in der Lage d, befinden, "greift in die Kerben der entsprecheiden Kipphebel b. ein. Diese Kipphebel schwingen um die Achse 8 und verschwenken die Hebel s, welche die Deck-nadeln in die Arbeitslage bringen.
  • Die Decker sind dann für den nächsten Deckvorgang vorbereitet.
  • Beim nächsten Vorgang werden sich die Gleitkörper in Richtung des Pfeiles F verschieben, jedoch ist die Richtung dieser Verschiebung natürlich ohne Einwirkung auf die Übereinstimmung der angehobenen Tasten r und der Finger d, die in die Lage d, gebracht sind.
  • Bei der vorbeschriebenen Ausführung wurde vorausgesetzt, daß die Verteilung der Knöpfe .21 eines gleichen Stabes der Trommel auf jeden Decker mit Hilfe von vier Tastenschichten r übertragen wurde. Es versteht sich von selbst, d ' aß diese Zahl nur als Beispiel gewählt wurde und in ganz beliebiger Weise geändert werden kann.
  • Weiter oben wurde auch der Vorteil erwähnt, den die Mehrheit der Tastenschichten bietet, und der darin besteht, daß die Kräfte vermindert werden, die auf die Stahldrähte lt und auf die Teile der dazu gehörigen Verbindungsvorrichtung einwirken, -wodurch auch eine Verminderung der Gesch#vindigkeit der # erschiebung dieser Getriebe, also der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine, vermieden wird.
  • Man kann diese Vorteile noch durch Anwendung einer anderen Ausführung erhöhen, die durch äie Fig. 7 und 7a dargestellt ist, bei welcher die Tasten r, die auch hier in vier Schichten A, B, C, D verteilt sind, in Z Gruppen, beispielsweise im vorliegenden Falle in zwei Gruppen EI (rechts) und E. (links) geteilt sind. Der Gleitkörper 53, der hier den Gleitkörper 31 der vorstehenden Beschreibung ersetzt, trägt zwei GruppenF und G von vier Hebeln mit Rollen n. Die Gruppe F arbeitet in den vier Schichten des Teiles EI, die Gruppe G in den vier Schichten des Teiles E.. Der Hub der Gleitkörper wird dadurcfi auf i/Z, im gegenwärtigen Beispiel um die Hälfte, verkleinert im Vergleich zu dein oben beschriebenen Beispiel. jeder Fontur, anstatt des alleinigen Gleitkörpers 33 des obigen Beispiels, entsprechen jetzt zwei Gleitkörper 54 und 55, welche die Federn H und J tragen, von denen die eine, H, auf die Teile f, e, d einwirkt, die einer Hälfte 2, des Dekkers 1-2 entsprechen und durch die Hebelz, gruppe F t) gesteuert wird; die Feder J gehört zur anderen Hälfte, i, des Deckers 1-2 und wird durch die Hebelgruppe G gesteuert.
  • el Z> Die -Hebel in der Gruppe G (Fig. 6) und die Hebel g der Gruppe J (Fig. 5) haben ihre oberen -Nuten gegeneinander versetzt, und durch die Abstände zwischen zwei benachbarten Hebeln, nt oder g, gehen die Stahldrähte h durch, welche die Gruppen F und H miteinander verbinden. Die Hebel in der Gruppe F und die Hebel ig der Gruppe H sind zueinander symmetrisch, bezüglich der verel setzten Lage ihrer oberen Nut.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flache Kulierwirkmaschine mit einer Verbindungsvorrichtung zwischen der Deckvorrichtung einer jeden Fontur und der Jacquardvorrichtung, z. D. einer 2 Mustertrommel, gekennzeichnet durch: a) in it parallelen Schichten angeordnete Tasten (r) in gleicher Anzahl wie die Nadeln einer Fontur, wobei jede Decknadel (p) einer jeden Fontur jeweils einer einzigen bestimmten Taste (r) und auch einer bestimmten Teilungsnut der Jacquardtrommel entspricht, derart, daß, wenn ein in dieser Teilungsnut der Jacquardtrommel befindlicher Steuerknopf (21) nach einer Teildrehbewegung der Trommel die entsprechende Taste (r) trifft, diese Taste (r) gehoben wird und deren oberes, im Bereich der Bewegung eines verschiebbaren Getriebes (28 bis 31) befindliches Ende vorspringt; b) ein die Länge der Maschine habendes verschiebbares Getriebe (28 bis 30, das eine Gruppe von Fühlern (n-o) trägt. von denen jeder durch einen Stahldraht (h) mit einer der Anzahl der Fonturen gleichen Anzahl jeweils gegenüber jeder Fontur angeordneter Auslösefedern (k) verbunden ist, welche Fühler (;t-oj durch eine am Ende eines jeden Stahldrahtes (h) vorgesehene Feder (37) beständig in die Ruhelage gezogen werden. Dieses Getriebe (28 bis 31) wird beim Niedergehen der Decker (1-2) längs der Maschine um eine Strecke verschoben, die der Breite einer Fontur gleich ist, derart, daß, wenn ein Fühler (n-o) dabei das obere vorspringende Ende einer Taste (r) trifft, dieser Fühler (ii-ao) trotz des Widerstandes der entsprechenden Feder (37) kiPPt und auf alle mit ihm verbundenen Auslösefedern (k) einwirkt, welche Steuerliebel (e) und Steuerfinger (d) für die Decknadeln (p) in die Lage bringen, die der Arbeitslage der Decknadeln (p) entspricht, worauf die Feder (37) den Fühler (n#o) -und die mit ihm verbundenen Auslösefedern (k) in die Ruhelage zurückbringt, sobald der Fühler (n-o) bei der weitergehenden Verschiebung des Getriebes (28 bis 31) über die vorspringende Taste (r) der jacquardvorrichtung hinweggegangen ist. :2. Flache Kulierwirkmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Getriebe (28 bis 31) für jede Tastenschicht (r) anstatt aus nur -einem einzigen Fühler (n-o), der durch einen einzigen Draht (h) mit einer einzigen Auslösefeder (k) für jede Fontur der Maschine verbunden ist, aus einer be-11-ebigen Anzahl (Z) von Fühlern (,n-o), einer gleichen Anzahl (Z) von Stahldrähten (h) und einer Anzahl (f X Z) von Auslösefedern (k) besteht, f ist die Anzahl der Fonturen auf der -Maschine, wobei die Fühler (ii-o) einerseits und die Auslösefedern (k) andererseits gleichmäßig in Abständen von i/Z der Breite der Fontur verteilt sind.
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