DE62219C - Mechanische Niederhaltung an Ma._ schinenscheeren - Google Patents

Mechanische Niederhaltung an Ma._ schinenscheeren

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DE62219C
DE62219C DENDAT62219D DE62219DA DE62219C DE 62219 C DE62219 C DE 62219C DE NDAT62219 D DENDAT62219 D DE NDAT62219D DE 62219D A DE62219D A DE 62219DA DE 62219 C DE62219 C DE 62219C
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DE
Germany
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lever
curve
rocker
machine shears
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62219D
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English (en)
Original Assignee
E. kircheis in Aue, Sachsen
Publication of DE62219C publication Critical patent/DE62219C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D33/00Accessories for shearing machines or shearing devices
    • B23D33/08Press-pads; Counter-bases; Hold-down devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D15/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
    • B23D15/12Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei mechanisch betriebenen Scheeren mufs das zu beschneidende Material vor dem Schneiden auf dem Scheerentisch festgeklemmt (niedergehalten) werden, und giebt es schon lange dazu mechanisch betriebene Niederhaltevorrichtungen. Wenn diese, was das Einfachste ist, von derselben Kurbelwelle betrieben werden, die das Messer auf- und abbewegt, so. ist gerade während des Beschneidevorganges, also in der Zeit, in welcher dieser die Welle stark in Anspruch nimmt, diese auch durch den Niederhalter stark belastet, denn eine entsprechend gestaltete Curve oder unrunde Scheibe mufs während derselben Zeit den Andruck des Arbeitsstückes gegen den Scheerentisch unterhalten. Die Maschine geht deshalb gerade während des Schneidens ungemein schwer und an den Wellenzapfen wie an den Theilen der Niederhaltedruckeinleitung, d. i. an der Curve und an der in ihr laufenden Rolle findet bedeutende Abnutzung statt.
Es ist deshalb, wie die beiliegenden Zeichnungen erkennen lassen, zwischen der Curve auf der Kurbel- oder Krummzapfenwelle w und dem geradegeführten Niederhalteklotz £ über dem Scheerentisch ein Hebelwerk zwischengeschaltet, durch welches der während des Schneidevorganges andauernde Niederhaltedruck auf am Gestell festgemachte Zapfen übertragen wird. Die den Niederhaltedruck einleitende und ihn wieder aufhebende Curve bekommt so während der anhaltenden Niederhaltung nur eine verhältnifsmäfsig kleine Componente des Niederhaltedruckes, und erfährt deshalb die Welle w durch das Niederhalten während des Schneidevorganges nur unbedeutende Mehrbelastung.
Ein Hebel h h, Fig. 3, 4 und 8, sitzt an einer am Gestell festgelagerten Achse. Der eine Arm des Hebels h greift mit einer Rolle in die Curve d auf der Welle w ein, der andere ist mit der Schwinge k mit Drehzapfen gepaart, und andererseits steht die Schwinge k mit dem· Niederhalteklotz B in gelenkiger Verbindung.
Bei dem Niederhaltevorgang stehen die Schwinge und der mit ihr verbundene Hebelarm h in einer geraden Linie (Fig. 8), und liegt somit das Widerlager für die Niederhaltung in der Achse des Winkelhebels, während dessen Curvenrolle in dem concentrischen Theil der führenden Curve d läuft und dadurch das Andauern der Niederhaltung während des Schneidens gewährleistet ist. Eine wesentlich grofse Belastung übt dabei die Rolle auf die Welle w nicht aus,
Ganz dieselbe Vorrichtung geben die Fig. 5, 6 und 9 wieder, nur ist dabei wegen des aus construction Gründen erwünschten Nachuntenziehens des Niederhalteklotzes ein Balancier 11 eingeschaltet, und der Hebel sowie die Schwinge sind zum Ausüben von Zugkraft angeordnet.
Eine constructiv etwas abweichende ■ Anordnung zeigen von derselben Niederhaltevorrichtung die Fig. 1,. 2 und 7. Der Hebel h h ist hier auf die Winkelgröfse gleich Null genommen und die Curve d sitzt nicht auf der Welle, sondern auf beiden Enden des auf- und abwärts geradegeführten Messerhalters A. Senkt sich die im rechten Winkel umgebogene Curve d mit dem Messer, so bewirkt sie, dafs die Schwinge k und die beiden Hebelarme h in
eine gerade Linie bezw. in eine Ebene fallen, und stellt damit die Niederhaltung her. Sobald diese eingetreten ist, verläuft die Gurve in Richtung der Messerbewegung. Sie läfst die Schwinge und die Hebelarme nicht aus der gemeinsamen Ebene heraus, die Niederhaltung bleibt also unverändert, ohne dafs dabei die Rolle mit wesentlich grofser Belastung gegen den Messerhalter und damit mittelbar gegen die Welle w wirkte (Fig. 7). Die im Gestell gelagerte Winkelhebelachse bildet für die Niederhaltung wieder das Widerlager.
In Fig. 10 und 11 sind die an beiden Enden des Messerhalters A angebrachten Schwingen k andererseits zu Zahnradsectoren p, in Fig. 12 und ι 3 zu Gabeln r ausgebildet. Dann müssen sich die Führungscurven d in verzahnte Stangen q bezw. ν umgestalten. Zweck und Wirkung auf die Schwingen k bleiben gegenüber den in Fig. 1 bis 9 dargestellten Anordnungen ganz dieselben. Ist' nämlich der Niederhalteklotz B in seine Arbeitsstellung gerathen, so tritt jene Verzahnung aufser Eingriff, dafür legen sich die geraden Flächen, in welche die Zahnradsectoren ρ oder die Gabeln r verlaufen, gegen die unverzahnten Seitenflanken der verzahnten Stangen q bezw. ν derart, dafs die .Weiterbewegung letzterer die Arbeitsstellung erstgenannter Organe nicht beeinflufst. Erst bei Umkehr des Messerhalters A erfolgt mit dem Zahneingriff wieder die Lösung der so lange starren Hebelgliederung.
Durch angesetzte Leisten oder Nuthen an den bezüglichen parallelen Flächen der Theile q und ν läfst sich übrigens, ■ wie in den Fig. 10, 11, 12 und 13 angedeutet, der starre Zustand der Hebelgliederung noch besonders sichern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine mechanische Niederhaltung an Maschinenscheeren, bei welcher zwischen der die Niederhaltung bewirkenden Curve (d) und dem Niederhalteklotz (B) die Zwischenschaltung eines Hebels (h h) und einer Schwinge (k) derart angeordnet ist,. dafs zur Niederhaltewirkung der eine Hebelarm mit der Schwinge (k) in eine Ebene fällt, und deshalb die im Gestell gelagerte Hebelachse der Niederhaltung zum Widerlager wird und die wirkende Curve während der Niederhaltedauer nur geringe Belastung erfährt.
2. An Maschinenscheeren mit der unter .1. gekennzeichneten mechanischen Niederhaltung eine entweder vom Messerhalter -(A) oder dessen Bewegungsorganen aus der Richtung der Messerbewegung parallel geführte, auf die Schwingen- bezw. Hebelcombination (k h p) oder (k h r) einwirkende Verzahnung (q oder v) zu demselben Zwecke und von gleicher Wirkung, wie die durch Fig. 1 bis 9 dargestellte Curvenlenkung.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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