DE62171C - Rasenscheermaschine mit hinter der Triebwalze liegender Führungswalze - Google Patents

Rasenscheermaschine mit hinter der Triebwalze liegender Führungswalze

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Publication number
DE62171C
DE62171C DENDAT62171D DE62171DA DE62171C DE 62171 C DE62171 C DE 62171C DE NDAT62171 D DENDAT62171 D DE NDAT62171D DE 62171D A DE62171D A DE 62171DA DE 62171 C DE62171 C DE 62171C
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DE
Germany
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roller
lawn
shearer
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62171D
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English (en)
Original Assignee
C. PERSIDOCK in Berlin W., Kurfürstendamm 126
Publication of DE62171C publication Critical patent/DE62171C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/412Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters
    • A01D34/42Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a horizontal axis, e.g. cutting-cylinders
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D2101/00Lawn-mowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher gebräuchlichen Grasmähmaschinen haben den Uebelstand, dafs die in der Fahrrichtung vor der Messerwalze innerhalb oder aufserhalb der Wangen angebrachten Führungsräder das abzumähende Gras niederdrücken. Diese Führungs- oder Vorderräder χ xl amerikanischer Construction oder yy1 deutscher Construction sind zur besseren Beurtheilung in Fig. 2 der Zeichnung in punktirten Linien angedeutet. Es verbleiben ungemähte, den Breiten der Führungsräder entsprechende Streifen, welche von der entgegengesetzten Seite nur ungenügend und mil Zeitaufwand nachgeschnitten werden können. Bei frisch angelegtem Rasen steigert sich dieser Uebelstand noch dadurch, dafs sich diese Vorder- oder Führungsräder wegen ihrer geringen Breite in den Rasen hineinarbeiten. Ein weiterer Uebelstand liegt in der schlechten Lenkbarkeit dieser Grasmähmaschinen, weil die Vorderräder von der Angriffsstelle der Handhabe zu weit entfernt liegen. Auch is es unmöglich, das Gras bis nahe an die Beete oder Blumen ohne Beschädigung derselben abzuschneiden,zumal mit den aufserhalb der Wangen angeordneten Vorderrädern yy1.
Diese Uebelstände ohne irgend welche Preisoder Gewichtserhöhung zu beseitigen, ist der Zweck vorliegender Erfindung. Dies geschieht in der Weise, dafs die vorderen Führungsräder χ x1 oder yy1 in Wegfall kommen und an Stelle dieser eine Walze, die zweckentsprechend Führungs- oder Regulirungswalze genannt, werden kann, hinter der Antrieb-und Messerwalze nahe der Angriffsstelle der Handhabe angeordnet wird.
Eine derartige Grasmähmaschine ist in der Zeichnung (Fig. 1 bis 3) dargestellt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist infolge der Verlängerung der Wangen F und F1 nach hinten eine Lagerung für die Regulirungs- oder Führungswalze A geschaffen, und zwar in geringer Entfernung von der Antriebwalze B bezw. der Angriffsstelle der Handhabe G, wodurch eine leichte Lenkbarkeit der Maschine erzielt ist. Die Verbindungsstange N sichert die Lagerung der Walzenzapfen α α1 in den beiden Wangen FF1. Die Länge der Walze A ist kleiner oder höchstens ebenso grofs bemessen als die der Messerwalze C Ein Niederdrücken von ungemähten Rasenflächen ist gänzlich ausgeschlossen, da die Messerwalze einen breiteren Rasenstreifen vorher abschneidet, als die nachher darüber rollende Walze A berührt. Auch ist durch diese Walzenanordnung das Abmähen der Rasenflächen in der Nähe der Beete und Blumen etc. ermöglicht.
An Stelle der einen Walze A können selbstverständlich auch zwei Räder verwendet werden, welche an den hinteren Wangentheilen gleich der Walze A links und rechts gelagert werden, jedoch dürfte die Walze zur Verhütung des Eindrückens in frischem oder feuchtem Rasen vorzuziehen sein.
Die Walze A hat ferner den Zweck, die Maschine zu stützen und die Schnittlänge zu regeln. Letzteres geschieht in der Weise, dafs die Walzenzapfen α α1 in Schlitzen ff1 der Wangen FF1 mittelst Schrauben gehoben und gesenkt werden können; infolge dessen wird das an den vorderen Wangenenden befindliche
Messer D mehr oder weniger vom Boden entfernt. Die Messerwalze C ist in ihrer Lagerung verstellbar, wie aus Fig. ι ersichtlich , um erstere nach erfolgter Abnutzung dem Messer D nähern zu können. Die Handhabe G in Form einer Gabelstange ist bei g gl an den Wangen drehbar befestigt; ein Niederfallen derselben wird durch zwei an den inneren Seiten der Wangen befindliche Knaggen verhindert.
Die Antriebwalze B überträgt in bekannter Weise ihre Bewegung auf die Messerwalze C. Auf dem Zapfen b der Walze B ist ein Sperrrad P aufserhalb der Wange -F1 befestigt; in dieses greift die Sperrklinke q, welche auf einem in der Scheibe des Zahnrades H angebrachten Zapfen drehbar ist und durch eine Schleppfeder in die Zähne des Sperrrades P gedrückt wird. Die Feder ist mit dem einen Ende mit der Sperrklinke fest verbunden, während das andere Ende an der inneren Peripherie des Zahnkranzes schleift. Schiebt man die Maschine vorwärts, so dreht sich die Walze B in der angedeuteten Pfeilrichtung der Fig. 3, mithin auch das Sperrrad P, wodurch sich die Zähne desselben gegen die Sperrklinke q legen und bei weiterer Vorwärtsbewegung das Zahnrad H in gleicher Richtung mitnehmen; letzteres greift in das Rad J, welches mit dem Zahnrad K aus einem Stück besteht und auf dem Hohlzapfen E drehbar ist; in letzterem ist eine Schraube r in der Wange F1 befestigt. Das Zahnrad K überträgt dann weiter die Bewegung auf das Rad L, wodurch . die Messerwalze C in der Pfeilrichtung der Fig. 3 in Umdrehung gesetzt wird.
Zieht man die Maschine nach einwärts, so wird die Sperrklinke q auf den Zähnen des Sperrrades P entlang gleiten und das Zahnrad H zum Stillstand bringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Rasenscheermaschine, bei welcher die Lagerung der in Schlitzen (ff 1J der Wangen (FF1) verstellbaren Führungs- oderRegulirungswalze (A) hinter der Antriebwalze (B) und der Messerwalze (C) erfolgt, zwecks Verhütung des Niederdrückens von Grasflächen vor dem Abmähen derselben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62171D Rasenscheermaschine mit hinter der Triebwalze liegender Führungswalze Expired - Lifetime DE62171C (de)

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