DE620797C - Druckfluessigkeitsantrieb mit mehreren Pumpen fuer den Leer- und Arbeitsgang von Arbeits-, insbesondere Werkzeugmaschinen - Google Patents

Druckfluessigkeitsantrieb mit mehreren Pumpen fuer den Leer- und Arbeitsgang von Arbeits-, insbesondere Werkzeugmaschinen

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DE620797C
DE620797C DEG87430D DEG0087430D DE620797C DE 620797 C DE620797 C DE 620797C DE G87430 D DEG87430 D DE G87430D DE G0087430 D DEG0087430 D DE G0087430D DE 620797 C DE620797 C DE 620797C
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Germany
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pressure
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machine tools
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DEG87430D
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ELEK SCHE UNTERNEHMUNGEN LUDW
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ELEK SCHE UNTERNEHMUNGEN LUDW
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02Driving main working members
    • B23Q5/04Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
    • B23Q5/06Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles driven essentially by fluid pressure or pneumatic power

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Description

in Berlin
Die Erfindung betrifft einen Druckflüssigkeitsantrieb für den Leer- und Arbeitsgang von Arbeits-, insbesondere Werkzeugmaschinen, bei· dem in bekannter Weise mehrere Pumpen zur Erzeugung des erforderlichen Flüssigkeitsdruckes angeordnet sind.
Man hat bereits für Druckmittelversorgungsanlagen Einrichtungen geschaffen, um je nach dem A'erbrauch die einzelnen an die
to Hauptleitung angeschlossenen Pumpen ein- und abzuschalten. Für Antriebe hat man z. B. mehrere Pumpen mit verschiedener Fördermenge nebeneinander angeordnet und dann eine Schaltvorrichtung angebracht, die gestattet, die einzelnen Pumpen nach Belieben einzuschalten, um damit den Antrieb zu regeln. Bei allen bekannten Anordnungen wirken die Pumpen aber immer in Parallelschaltung. Infolgedessen lassen sich diese Einrichtungen dort nicht verwenden, wo es auf eine schnelle Änderung des Druckes oder der Fördermenge in der Leitung ankommt, also insbesondere nicht für Flüssigkeitsantriebe von Werkzeugmaschinen, bei denen die genannte Forderung wichtig ist. Besonders bei den zu zweit genannten Antrieben besteht der Nachteil, daß der Zusammenbau aus Pumpen verschiedener Abmessungen besteht, was sich hinsichtlich der Baulänge und der Rohrleitungen ungünstig auswirkt und verhältnismäßig verwickelte Schaltglieder bedingt.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß Pumpen gleicher Leistung während des Betriebes der Maschine ständig Druckflüssigkeit fördern und zur Änderung des Druckes durch eine Schaltvorrichtung entweder parallel oder in Reihe an die Druckleitung anschaltbar sind. Infolge ihrer schnellen und genauen Umstellung ist die Erfindung besonders für den Antrieb hin und her gehender Teile bei Werkzeugmaschinen geeignet, wie z. B. für Bohrmaschinen, Wenn man dabei eine an sich bekannte Schaltvorrichtung benutzt, die selbsttätig in Abhängigkeit von dem Druck in der Druckleitung gesteuert wird, kann man den schnellen Vorschub des Werkstücks oder Werkzeugs bis zum Angriff des Werkzeuges mit parallel geschalteten Pumpen und dann die Umschaltung auf Reihenschaltung zum Zwecke des langsamen Arbeitsvorschubes selbsttätig durch die beim Aufeinandertreffen von Werkzeug und Werkstück in der Druckleitung eintretende Druckerhöhung erfolgen lassen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise schematisch in beiden Schaltstellungen wiedergegeben.
Der Flüssigkeitsantrieb besteht aus dem Pumpenaggregat, das in seiner Gesamtheit mit P bezeichnet ist, und einer Schaltvorrichtung *S".
Die Saug- und Druckleitungen der Einzel- - pumpen a, b,c sind an Kanäle d, e, f und h, i, k im Gehäuse £ der Schaltvorrichtung ,S1 angeschlossen. - Diese besteht im wesentlichen aus einem Schieber;, der auf einer Führungsstange/ gehalten ist. Der Schieber j steht unter dem Einfluß einer Feder m, die bestrebt ist, ihn in die oberste Stellung (Abb. i) zu drücken.
ίο An den Kopf des Gehäuses g ist eine Zweigleitung η der Druckleitung ο angeschlossen. Mit ρ ist eine Leitung bezeichnet, welche zu dem Sammelbehälter führt, aus dem die Pumpen P gespeist werden.
Der Schaltschieber / trägt Aussparungen q, r, die Führungsstange I Querbohrungen s, t.
Bei der Einstellung nach Abb. ι sind die Pumpen a, b, c parallel geschaltet. Der Schieber/ steht so, daß die Aussparungen r die Mündungen der Kanäle d, e, f, an die die Saugleitungen der Pumpen a, b, c angeschlossen sind, gemeinsam an die vom Sammelbehälter kommende Leitung p anschließen. Die Druckleitungen der Pumpen a, b, c sind an die Kanäle h, i, k angeschlossen und münden in die gemeinsame Druckleitung o. In dieser herrscht also der Druck, den jede der gleichartigen Pumpen a, b, c erzeugt.
Wenn durch Einschaltung eines Widerstandes in die Leitung ο der Druck ansteigt, wird der Schieber / gegen den' Druck der Feder m nach unten bewegt und gelangt in die in Abb. 2 angegebene Stellung. In dieser stehen jetzt die Aussparungen s, t in der Stange I den Mündungen der Kanäle h, e und i, f gegenüber. Infolgedessen sind die einzelnen Pumpen a, b, c hintereinandergeschaltet. Der Abfluß der Pumpe α geht über den Kanal h nach q und über den Kanal s in der Stange/ zum Kanäle und zum Saugraum der Pumpe b. Der Abfluß dieser Pumpe ist an Kanal i angeschlossen und verbindet q, t; r, f zum Saugraum der Pumpe c.
Diese fördert über Kanal k in die Druckleitung o. Dies hat zur Folge, daß nun in der Leitung ο der dreifache Druck gegen früher herrscht.
Das obenerwähnte Ansteigen des Druckes in der Leitung ο kann auf verschiedene Weise herbeigeführt werden. Für manche Werkzeugmaschinen wird es schon dann eintreten, wenn das Werkzeug, z. B. der Bohrer einer Bohrmaschine, nach dem schnellen Heranführen an das Werkstück nun in das Material eingreift. Der dabei entstandene Widerstand genügt vollauf, um die erfindungsgemäße Umschaltung der Pumpe vorzunehmen. Bei anderen Maschinen kann man die gleiche Wirkung dadurch erzielen, daß der Werk- 6q zeug- oder Werkstückschlitten gegen einen Anschlag läuft. Die einfachste Form bleibt natürlich die Einschaltung eines Ventils in die Leitung, das je nach Bedarf eingestellt wird.
Die Zahl der hintereinanderzuschaltenden Pumpen ist beliebig. Man kann beispielsweise auch die Anordnung so treffen, daß etwa bei vier Pumpen bei einem bestimmten Druck zunächst je zwei hintereinandergeschaltet werden und erst bei einem höheren Druck oder bei weiterer Bewegung des Schiebers j alle vier.
Wenn auch in den meisten -Fällen die selbsttätige Umschaltung des Schiebers j das Zweckmäßigste sein wird, so kann man doch auch Einrichtungen vorsehen, um diesen Schieber / von Hand zu bewegen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Druckflüssigkeitsantrieb mit mehreren Pumpen für den Leer- und Arbeitsgang von Arbeits-, insbesondere Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß Pumpen (a, b, c) gleicher Leistung während des Betriebes der Maschine ständig Druckflüssigkeit fördern- und zur Änderung des Druckes durch eine Schaltvorrichtung (S) entweder parallel oder in Reihe an die Druckleitung (0) anschaltbar sind.
2. Druckflüssigkeitsantrieb nach Anspruch ι mit selbsttätig in Abhängigkeit von dem Druck in der Druckleitung gesteuerter Schaltvorrichtung, insbesondere für Bohrmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der schnelle Vorschub des Werkstücks oder des Werkzeugs bis zum Angriff des Werkzeugs mit parallel geschalteten Pumpen (a, b, c) und die Umschaltung auf Reihenschaltung zum Zwecke des langsamen Arbeitsvorschubs selbsttätig durch die beim Aufeinandertreffen von Werkzeug und Werkstück in der Druckleitung (0) eintretende Druckerhöhung erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG87430D 1934-02-13 1934-02-13 Druckfluessigkeitsantrieb mit mehreren Pumpen fuer den Leer- und Arbeitsgang von Arbeits-, insbesondere Werkzeugmaschinen Expired DE620797C (de)

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DEG87430D DE620797C (de) 1934-02-13 1934-02-13 Druckfluessigkeitsantrieb mit mehreren Pumpen fuer den Leer- und Arbeitsgang von Arbeits-, insbesondere Werkzeugmaschinen

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DE620797C true DE620797C (de) 1935-10-26

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ID=7138603

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DEG87430D Expired DE620797C (de) 1934-02-13 1934-02-13 Druckfluessigkeitsantrieb mit mehreren Pumpen fuer den Leer- und Arbeitsgang von Arbeits-, insbesondere Werkzeugmaschinen

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DE (1) DE620797C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114059B (de) * 1956-08-09 1961-09-21 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Drehkolben-Spuel- und Ladegeblaese fuer Brennkraftmaschinen
DE1145929B (de) * 1955-07-23 1963-03-21 Teves Kg Alfred Drehkolbenpumpe
DE3402448A1 (de) * 1984-01-25 1985-07-25 Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg Einrichtung zur foerderung eines hydraulischen arbeitsmittels

Cited By (3)

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DE1145929B (de) * 1955-07-23 1963-03-21 Teves Kg Alfred Drehkolbenpumpe
DE1114059B (de) * 1956-08-09 1961-09-21 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Drehkolben-Spuel- und Ladegeblaese fuer Brennkraftmaschinen
DE3402448A1 (de) * 1984-01-25 1985-07-25 Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg Einrichtung zur foerderung eines hydraulischen arbeitsmittels

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