DE657392C - Hydraulischer Antrieb fuer Werkzeugmaschinen, bei dem die Druckfluessigkeit durch zwei von einer Kraftquelle angetriebene Pumpen gleicher Foerderleistung erzeugt wird - Google Patents
Hydraulischer Antrieb fuer Werkzeugmaschinen, bei dem die Druckfluessigkeit durch zwei von einer Kraftquelle angetriebene Pumpen gleicher Foerderleistung erzeugt wirdInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
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- B23Q5/027—Driving main working members reciprocating members
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Description
Alle bisher bekannten hydraulischen Hobelmaschinen mit Kolbenantrieben haben den
Nachteil, daß bei schwankendem Bearbei,-tungBwiderstand unter der Federwirkung· der
langen, ölsäule ein unruhiger, nicht zitterfreier
Gang· der Maschine sich einstellt. Verwendet man dazu noch eine regelbare Pumpe,
so wird die Maschine in unzulässiger Weise verteuert. Es sind auch Werkzeugmaschinenantriebe
mit zwei Zahnradpumpen bekannt. Diese arbeiten stets mit dem gleichen (durch das Überdruckventil) eingestellten Druck und
mit gleicher Fördermenge. Hierbei entstehen bei Änderung der Arbeitsvorschübe auch bei
Vor- und Rücklauf sehr große Verluste.
Durch die Erfindung soll ein hydraulischer Antrieb gezeigt werden, welcher die obengenannten
Mängel beseitigt. Man vierwendet hierbei zwei einfache und billige, bereits bekannte
Zahnradpumpen und einen bekannten, hydraulischen Rotor und steuert dieselben so·,
daß bei niederer Arbeitsgeschwindigkeit «hoher Druck und bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit
niederer Druck eingestellt wird. Da der Arbeitsvorgang bei der Hobelmaschine in der
Hauptsache nur zwei Geschwindigkeitsstufen, eine Stufe für Werkstoffe mit hoher Bearbcitungsgeschwindigkeit
und eine Stufe für solche niedrigerer Bearbeitungsgeschwindigkeit, verlangt, kann man von einer feinstufigen. Regelung,
etwa durch die verlustreiche Drossel, absehen. Für diese Stufe wird das Verhältnis
2:1 gewählt, wobei die Rücklaufgeschwindigkeit gleich der hohen Biearbeitungsgeschwindigkeit
sein soll. Erfindungsgemäß werden die beiden Zahnradpumpen, welche z. B. auf einer Welle sitzen können, durch, ein Steuergehäusc
so geschaltet, daß entweder beide Pumpen zusammenarbeiten und nur einfachen Drück erzeugen oder bei kurzgeschlossener
zweiter Pumpe nur eine Pumpe, aber mit doppeltem Druck arbeitet. Die Drücke stellen
sich durch die parallele Schaltung der Überdruckventile selbsttätig ein.
Um bei halber Schnittgeschwindigkeit den Antriebsmotor voll auszunutzen, kann mit
doppelter Schnittkraft gearbeitet werden. Bezeichnet ρ den Öldruck in kg/cm2 und q die
Liefermenge ,der Ölpumpe in l/Min., so hat der Antriebsmotor bei zusammenarbeitenden
Pumpen ρ χ 2 q zu leisten, bei einfacher Pumpe 2 ρ
>< q. Er ist also in beiden Fällen gleich hoch ausgenutzt.
In der Zeichnung ist der Erfinidungsgegenstand dargestellt. In Fig. 1 ist sehematisch
die Ansicht einer Hobelmaschine gezeichnet, während in Fig. 2 das Steuerschema der hydraulischen Anlage für den Rücklauf
und Einstellung" auf hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit gezeigt ist. Fig. 3 zeigt die
Stellung der Steuerung für den Arbeitsgang bei hoher Geschwindigkeit. Fig. 4 zeigt die
Steuerstellung- ;des Rücklaufes bei niederer Geschwindigkeit (der Rücklauf erfolgt mit
dennoch hoher Geschwindigkeit). In Fig. 5 ist die Steuerung des Arheitsganges bei niederer
Geschwindigkeit gezeigt.
Nach Fig. ι bewegt sich der Tisch 1 auf
dem Bett 2 zwischen den Ständern 3 hin und her. Am Querbalken 4 der Ständer 3 befindet
sich der Hobelstahl 5. Der Arbeitstisch ι nach Fig. 2 wird durch die Zahnstange
6 von der Schnecke 7 über die Welle 8 vom hydraulischen Motor· 9 aus hin und her
bewegt. Die Pumpen 10 und 11 saugen das
Öl aus dem Behälter 12 durch die Saugrohre 13 und 14 an, während sie ihren Antrieb
durch die Welle 15 vom Elektromotor 16 crhalten.
Das von der Pumpe 10 geförderte Trieböl geht durch Leitung 17 über den Dreiweghahn
18 und Leitung 19 und 20 in das Steuergehäuse 21. Die Pumpe 11 fördert
durch Leitung 22 und 20 zum Steuergehä'use
21. Zur Pumpe ι ο gehört das auf einfachen
Druck/? eingestellte Überdruckventil 23, hingegen steht die Pumpe 11 unter dem Einfluß
des Überdruckventils 24, welches auf einen doppelten Druck 2 ρ eingestellt ist. Steht
der Dreiweghahn 18 in der in Fig. 2 gezeichneten
Stellung, also nach Leitung 19 hin offen, so· sind die beiden Überdruckventile miteinander
verbunden, und der Druck stellt sich nach dem niedrigsten Überdruckventil 23 ein.
Das von den Pumpen 10 und 11 geförderte
Trieböl fließt aus Kammer 25, Leitung 26, Kammer 27 durch ein Drossel- oder Abstellventil
2 S und Leitung 29 zum hydraulischen Motor 9. Durch Leitung 30, Kammer 31 und
Leitung 32 fließt das verbrauchte Trieböl wieder zum Behälter 12 zurück.
Durch den Umsteuerhebel 33 wird der Vorsteuerkolben 34 in die in Fig. 3 gezeichnete
Lage geschoben, dabei wird das Triebmittel durch Leitung 3 S in die Kammer 3 6 geführt,
der Umsteuerkolben 37 verschiebt sich ebenfalls in die in Fig. 3 gezeigte Stellung, Wobei
die verbrauchte Flüssigkeit aus der Kammer 40 durch Leitung 41 tvnd 42 abfließen kann. Die
Leitung- 30 erhält nunmehr Zufluß und Leitung 29 Abfluß. Der Rotor 9 hat somit seine
Drehrichtuiig gewechselt. Dieser Hubwechsel wiederholt sich nun jedesmal beim Auftreffen
der Steüerknaggen auf dem Umsteuerhebel 33.
Nach Fig. 2 und 3 fördern beide Pumpen durch die Leitung 20 sowohl für den Arbeitsgang
als auch für den Rücklauf mit niedenem Druck, da das Überdruckventil 23 im Stromkreis
der beiden Pumpen eingeschaltet ist. Die Maschine läuft also vor- und rückwärts mit hoher Geschwindigkeit. Stellt man den
Dreiweghahn 18 nach Fig. 4 und 5, so erfolgt nach Fig. 4 der Rücklauf unter dem Einfluß
beider Pumpen mit hoher Geschwindigkeit. Der Arbeitsgang nach Fig. 5 erfolgt nur
durch die Pumpe 11, Leitung 22 und 20, Kammer 25 und 31 und Leitung 30 mit halber
Geschwindigkeit, aber mit doppeltem Druck, da jetzt nur das Hochdrucküberdruckventil
24 allein eingeschaltet ist. Die Pumpe 10 ist durch Leitung 38, Kammer 27, Leitung 39
und 32 zum Behälter 12 kurzgeschlossen.
Der Vorteil der Einrichtung wird in der
Verwendung besonders einfacher und billiger Teile und in der großien Betriebssicherheit
infolge der Vermeidung von allen Pumpenteilen, :welche unter Druck gleiten und daher,
der Abnutzung unterliegen, gesehen. ■ :.
Claims (1)
- Patentanspruch:Hydraulischer " Antrieb für Werkzeugmaschinen, bei dem die Druckflüssigkeit durch zwei von einer Kraftquelle angetriebene Pumpen gleicher Förderleistung' erzeugt wird; dadurch gekennzeichnet, daß an jede der Förderleitungen (17, 22) der beiden Pumpen (10, 11) ein Überdruckventil (23,24) angeschlossen ist, von denen das eine bei einem Druck öffnet, der halb so groß ist als der in der anderen Förderleitung, und daß hinter der zu dem auf niederen Druck eingestellten Überdruckventil (23) führenden Abzweigung ein Schalthahn (18) . vorgesehen ist, der entweder die dem niederen Überdruck zugeordnete Förderleitung abschließt oder sie über, eine Verbindungsleitung (19) mit der anderen Förderleitung verbindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK139090D DE657392C (de) | 1935-08-23 | 1935-08-23 | Hydraulischer Antrieb fuer Werkzeugmaschinen, bei dem die Druckfluessigkeit durch zwei von einer Kraftquelle angetriebene Pumpen gleicher Foerderleistung erzeugt wird |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK139090D DE657392C (de) | 1935-08-23 | 1935-08-23 | Hydraulischer Antrieb fuer Werkzeugmaschinen, bei dem die Druckfluessigkeit durch zwei von einer Kraftquelle angetriebene Pumpen gleicher Foerderleistung erzeugt wird |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE657392C true DE657392C (de) | 1938-03-03 |
Family
ID=7249304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK139090D Expired DE657392C (de) | 1935-08-23 | 1935-08-23 | Hydraulischer Antrieb fuer Werkzeugmaschinen, bei dem die Druckfluessigkeit durch zwei von einer Kraftquelle angetriebene Pumpen gleicher Foerderleistung erzeugt wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE657392C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE937862C (de) * | 1947-12-13 | 1956-01-19 | Paul Dipl-El-Ing Truninger | Steuervorrichtung fuer den hydraulischen Antrieb fuer hin- und herbewegliche Teile von Werkzeugmaschinen |
-
1935
- 1935-08-23 DE DEK139090D patent/DE657392C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE937862C (de) * | 1947-12-13 | 1956-01-19 | Paul Dipl-El-Ing Truninger | Steuervorrichtung fuer den hydraulischen Antrieb fuer hin- und herbewegliche Teile von Werkzeugmaschinen |
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