DE620390C - Elektrische Zweiwagensteuerung - Google Patents

Elektrische Zweiwagensteuerung

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DE620390C
DE620390C DEA70009D DEA0070009D DE620390C DE 620390 C DE620390 C DE 620390C DE A70009 D DEA70009 D DE A70009D DE A0070009 D DEA0070009 D DE A0070009D DE 620390 C DE620390 C DE 620390C
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DE
Germany
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car
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braking
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Expired
Application number
DEA70009D
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English (en)
Inventor
Erich Guenther
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AEG AG
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AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/32Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
    • B60L15/38Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles with automatic control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Elektrische Zweiwagensteuerung Im Hauptpatent ist eine elektrische Zweiwagensteuerung mit ferngesteuerter Fahrschaltung beschrieben, bei welcher die Kurzschlußbremsung für beide Wagen als Starkstromsteuerung ausgebildet ist, die durch den Führerschalter des führenden Wagens geregelt wird. Die Bremsanordnung ist bei Doppelwagenbetrieb so getroffen, daß die Motoren des einen Wagens die Felder der Motoren des anderen Wagens speisen und umgekehrt (Kreuzschaltung). Sollen die Wagen einzeln gefahren werden, so muß ein Ordnungsschalter betätigt werden, welcher zwei Schaltstellungen besitzt, eine für Wageneinzelfahrt und eine für Zwillingswagenfahrt. Die Umschaltung auf Wageneinzelfahrt bewirkt, daß die Motoren des alleinfahrenden Wagens beim Bremsen unter sich in Kreuzschaltung geschaltet werden.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird die Steuerung nach dem Hauptpatent weiterhin wesentlich verbessert, und zwar dadurch, daß bei der Bremsung die Motoren des geführten Wagens in einer verkreuzten Bremsschaltung liegen; der Widerstandszweig dieser Schaltung ist im führenden Wagen angeordnet, während die im geführten Wagen befindlichen Verbindungen durch Negativschütze hergestellt sind. Als Negativschütze werden sowieso vorhandene Schaltelemente benutzt, nämlich diejenigen, welche bei Fahrt zur Herstellung der Parallelschaltung dienen. Durch eine derartige Anordnung kommt der Ordnungsschalter in Fortfall, denn im geführten Wagen kann die beschriebene Schaltung in der Nullstellung des normalen Fahrschalters hergestellt werden, da grundsätzlich die gesamte Bremssteuerung durch solche Schütze hergestellt wird, die vom Starkstromfahrschalter unabhängig sind.
  • Im führenden Wagen kann eine beliebige Bremsschaltung hergestellt werden, und zwar unmittelbar durch die mit dem Starkstromführerschalter gekuppelte Fahrtbremswalze. Die Schaltung des führenden Wagens ist also vollkommen unabhängig davon, ob ein Wagen mitgeführt wird, so daß diese Schaltung gleichzeitig die Schaltung für Einwagenbetrieb ist. Der Ordnungsschalter ist also auch in dieser Beziehung überflüssig.
  • Dadurch, daß jeder Wagen seine eigene Bremsschaltung hat, ist die Höchstspannung im Bremskreis nicht größer als; die von einem einzigen Motor entwickelte Spannung. Bei Zweiwagenbetrieb.hat man-weiterhin den Vorteil, daß bei einem Schaden im Bremskreis des einen Wagens jedenfalls die Bremsung mit den Motoren des anderen Wagens möglich ist. Für die Bremsschaltung sind im übrigen lediglich zwei Starkstromkuppelleitungen erforderlich.
  • Die Anordnung wird dann besonders einfach, wenn der führende Wagen bei Zweiwagenbetrieb und bei Einzelfahrt in symmetrischer Kreuzschaltung abgebremst wird, während im geführten Wagen eine unsymmetrische Kreuzschaltung hergestellt wird.
  • Es ist schon eine Schalteinrichtung bekanntgeworden, die zwei mit Schützensteuerung ausgerüstete Motorwagen vermittels einer selbsttätig sich regelnden Kurzschlußbremsung durch die abgefallenen Schütze in Verbindung mit Stromwächtern stillzusetzen gestattet., Diese Steuerung hat jedoch den Nachteil, daß sie bei Ausbleiben der Steuerspannung der Einwirkung des Führers entzogen ist, während beim Erfindungsgegenstand die Kurzschlußbremsung willkürlich geregelt werden kann. Bei den sonst! bekannten Starkstromsteuerungen ist aber beim Ausbleiben der Steuerspannung keine selbsttätige Bremsung zu erzielen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Anker der Motoren im führenden Wagen sind mit rund 2, diel zugehörigen Felder mit 3 bzw. 4 bezeichnet. Die entsprechenden Teile im geführten Wagen haben die Bezugszeichen ioi bis 104. Auch die sonstigen Bezugszahlen für die Elemente des geführten Wagens unterscheiden sich von den Zeichen für die entsprechenden Teile des führenden Wagens um die Zahl ioo. Die Anfahrwiderstände sind im führenden Wagen mit S und 6, im geführten Wagen dementsprechend mit 105 und io6 bezeichnet. K1 bis K4 sind Kuppelleitungen. 7 und 8 sind Nockenschütze im Führerschalter, welche in der Schließlage Stromabnehmer mit dem Motor_i bzw. mit der Kuppelleitung K1 verbinden. Die Nockenschütze 7 und 8 sind in der Nullstellung der Fahrtwendewalze überbrückt, d. h. also im geführten Wagen, in welchem die Fahrwendewalze in der Nullstellung steht, ist der betreffende Anker ioi stets mit der Kuppelleitung K1 verbunden. Man kann selbstverständlich die Nockenschütze auch durch die Bremswendewalze überbrücken. 9 ist ein Nockenschütz des Führerschalters, welches in der Null- und Bremsstellung offen, in der Fahrstellung dagegen geschlossen ist und hierbei die Kuppelleitung K4 mit Erde verbindet. Die Steuerung der Nockenschütze ist aus der Abwicklung des Führerschalters (Abb.2) zu entnehmen. Die vom Fahrschalter gesteuerten Nockenschütze, die Fahrwenderkontakte, die Bremswenderkontakte usw. sind zur besseren Übersicht jeweils durch verschiedene Zeichen veranschaulicht. io und ii sind Kontakte von Negativschützen, die bei Erregung öffnen, bei Stromlosigkeit den Stromkreis schließen (vgl. Abb.2). Sie dienen fahrseitig zur Herstellung der Parallelschaltung der Motoren und bremsseitig, aber nur für den geführten Wagen, zur Herstellung des Bremsstromkreises. i2 ist der Kontakt eines Positivschützes, welches bei Erregung die Serienschaltung der Motoren veranlaßt. Die durch schraffierte Rechtecke gekennzeichneten Kontakte des Fahrtwenders haben in der Zeichnung zwei Stellungen; in der mit 0 bezeichneten Stellung befinden sich die Kontakte dann, wenn der Fahrtwender in der Nullstellung steht. Die mit VR bezeichnete Lage der Kontakte entspricht den beiden Arbeitsstellungen (Vorwärts und Rückwärts) des Fahrtwenders. In entsprechender Weise ist die Lage der Bremswenderkontakte und Fahrschalterkontakte angegeben; hierbei bedeutet 0 wieder die Nullstellung, F bedeutet Fahrt und Br Bremsen. Die Fahrwenderkontakte sind mit 14 bis 17, die Bremswenderkontakte mit i8 bis :26-bezeichnet.
  • Die Anfahrwiderstände 5 und 6 werden von je drei Starkstromkontakten 35 bzw. 36 der fernbedienten Fahrschaltwerke gesteuert. Die Bremswiderstände sind mit 27 und 28 bezeichnet.
  • Die Steuerstromkreise (Abb.2) enthalten außer dem Parallelschütz F, Erdschütz E und dem; Serienschütz S im wesentlichen noch folgende Elemente: die Steuerstromkontakte 29, 30, 31 am Führerschalter, durchgehende Steuerleitungen KS bis Ks, von denen die Leitungen K$ und K9 zur Steuerung des Fahrtwenders dienen. Zum Antrieb des Schaltwerkes 32 dient ein Zugmagnet 33, dessen Bewegung in bekannter Weise von einer Sperrspüle 34 gehemmt werden kann. Letztere ist von einem Stromwächter 37 überwacht. Die Starkstromkontakte des Schaltwerkes sind in Abb. 2 fortgelassen. Dagegen ist ein Steuerstrornbelag 38 zu erkennen, welcher nur auf der Stellung 3 bzw. 4 keinen Kontakt mit den zugehörigen Fingern 39 hat.
  • Die Nullstellung des Fahrschaltwerkes 32 ist gleichzeitig erste Fahrstellung; der erste Kontakt der Reihen 35 und 36 ist also, wie in Abb. i dargestellt, in dieser Stellung stets geschlossen. Im geführten Wagen wird dieser Kontakt zur Herstellung der Bremsfigur benutzt. Die vollausgezogenen Fahrschalterkontakte befinden sich auf der Hauptwalze des Führerschalters und dienen für die Bremsung im führenden Wagen, zur Überbrückung des Kontaktes i i des Parallelschützes, der Kontakte 36 des Fahrschaltwerkes sowie zum Anschalten des Ausgleichswiderstandes 40 und der Bremswiderstände 27, 28.
  • Um den Motorstromkreis während des Kurzschlußbremsens von der Oberleitung abzutrennen, wird in die Hauptzuführungsleitung zwischen dem Stromabnehmer und den Motoren ein weiterer Kontakt eingeschaltet, welcher nur auf den, Fahrstellungen des Fahrschalters geschlossen, in der Nullstellung und den Bremsstellungen dagegen geöffnet ist. Dieser Schalter kann als Starkstromkontakt auf der Hauptwalze ausgeführt werden wie etwa die Kontakte 8 und g. Er wird auch in der gleichen Weise gesteuert wie diese Kontakte, d. h. er ist in den Fahrstellungen geschlossen, in der Nullstellung und in den Bremsstellungen dagegen geöffnet. Man kann den Schalter aber auch als Leistungsschütz ausbilden, welches von einem Schwachstromkontakt des Fahrschalters beeinflußt wird. Dieser Schwachstromkontakt wird dann so ausgeführt und gesteuert wie der Nockenkontakt 30.
  • Die Wirkungsweise der Steuerung ist folgende: Wird der Fahrschalter des führenden Wagens von der Nullstellung in die Reihenstellung S gebracht, so werden die Nockenschütze 7, 8 und 9 im führenden Wagen geschlossen. Die Steuerstromanordnung (Abb. z) arbeitet auf der Stellung S des Fahrschalters folgendermaßen: Durch den in der Nullstellung und auf der Serienstellung geschlossenen Steuerstromkontakt 29 sind sowohl im führenden als auch im geführten Wagen die SchützeP, E, S erregt. Der Stromkreis im führenden Wagen hat folgenden Verlauf Stromabnehmer, Kontakt 29, - Leitung 41, Spulen der Schütze P, E, S, Belag 38, Finger 39, Erde. Für die Schütze im geführten Wagen hat der Steuerstromkreis folgenden Verlauf: Vom Steuerkontakt 29 des führenden Wagens über .die Leitung 42 des führenden Wagens zur Kuppelleitung K5 und über diese in den geführten Wagen; über die Leitungen 42 und 41 des geführten Wagens und, wie für den führenden Wagen beschrieben, durch die Schützspulen zur Erde. Es sind also im führenden Wagen starkstromseitig die Kontakte 7, 8, 9 und 12 geschlossen, die Kontakte io und i i geöffnet. Im geführten Wagen ist zier Kontakt 112 geschlossen, die Kontakte i io und i 1 i geöffnet, während die Kontakte 107 und io8 überbrückt sind. Außerdem nehmen in beiden Wagen die Fahrtwenderkontakte, die Bremswenderkontakte und die rechteckig gezeichneten Fahrschalterkontakte die in der Abb. i dargestellte Lage ein.
  • Der Stromverlauf für den führenden Wagen ist folgender: Stromabnehmer, geschlossenes Nockenstück 7, Anker i, Kontakt 2o, Feld 3, Kontakt ig, erster Kontakt 35 des Fahrschaltwerkes, AnfahrwIderstand 5, Schützkontakt 12, Anfahrwiderstand 6, korrespondierender erster Kontakt 36 des Fahrschaltwerkes, Feld 4, Kontakt 18, Anker 2, Kontakt 21, geschlossenes Nockenschütz 9, Erde. Der Fahrstromkreis für den geführten Wagen fließt über das geschlossene Nockenschütz 8 im führenden Wagen, Kupplungsleitung KI, über die Kontakte 116, 117 im geführten Wagen und weiter in der für den führenden Wagen beschriebenen Art und Weise mit dem Unterschied, daß die Erdung für den geführten Waben über, die Kupplungsleitung K4 und das Nockenschütz 9 im führenden Wagen bewerkstelligt wird.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Grundschaltung sind also die Motoren eines jeden Wagens untereinander in Reihe geschaltet, und zwar unter Vorschaltung des Anfahrwiderstandes. Dieser wird durch die-Schaltwerksteuerung selbsttätig stufenweise kurzgeschlossen. Im führenden und im geführten Wagen wird. der Zugmagnet 33 (Abb. 2) durch den Hilfskontakt des Schützes P mit dem Steuerstromkontakt 3o des führenden Wagens verbunden, d. h. also an Spannung gelegt. Die Zugmagneten 33 bewegen also die Schaltwerke 32 in die Stellungen z und 3. Der Magnetantrieb wird durch eine bekannte Sperranordnung überwacht, von welcher der Einfachheit halber lediglich die Sperrspule 34 dargestellt ist. Bei 'zu hohem Motorstrom spricht der Stromwächter 37 an, so daß die Sperrspule erregt und der Magnetantrieb bis zum Abklingen des Stromes festgehalten wird. Die Kontakte der Gruppen 35 und 36 werden der Reihe nach von den Schaltwerken von links nach rechts kurzgeschlossen (Abb. i), bis die Motoren ohne Vorschaltwiderstand am Netz liegen. Der dritte Kontakt (rechts) ist dann geschlossen, die anderen sind offen.
  • Beim überschalten des Führerschalters von Serie nach Parallel werden die Schütze E, P und S stromlos gemacht (Abb.2). S öffnet, E und P schließen, dadurch ist die erste Parallelstellung hergestellt; auf dieser Stellung sind also die Starkstromkontakte 7, 8, 9, 10 und i i geschlossen und der Kontakt 12 geöffnet. Im führenden Wagen sind dann folgende Motorstromkreise hergestellt: Für den Motor i vom Stromabnehmer über den Kontakt 7, den Anker i, das Feld 3, den rechten Kontakt der Reihe 35, den Anfahrwiderstand 5, den Kontakt io, das Nockenschütz 9 zur Erde. Der Stromkreis für den Motor 2 hat folgenden Verlauf: Stromabnehmer, Kontakt i i, Anfahrwiderstand 6, rechter Kontakt der Reihe 36, Feld 4, Anker 2, Kontakt 2i, Nockenschütz 9 zur Erde.
  • Die Fahrstromkreise des geführten Wagens haben folgenden Verlauf: Stromabnehmer, N ockenschütz 8, Kuppelleitung K1, Kontakte i16, 117, Anker ioi und von hier aus, wie im führenden Wagen, bis zum Kontakt i io, von da über die Kuppelleitung K4 zum Nockenschütz 9 des führenden Wagens zur Erde. Der Stromkreis für den zweiten Motor des geführten Wagens verläuft in folgender Weise: Stromabnehmer, 8, K1, 116, 111, 106, 136, 104, 118, 10g, 121, K4, 9, Erde.
  • Die Zugmagneten 33 sind durch den geöffneten Hilfskontakt des Schützes P von der Spannung abgeschaltet, so daß die Schaltwerke 32 unter dem Einfluß einer nicht gezeichneten Gegenfeder von der Stellung nach der Stellung 6 zurückbewegt werden und hierbei die Kontakte der Reihen 35, 36 in der umgekehrten Reihenfolge, d. h. von rechts nach links, schließen. Die Schaltwerksbewegung wird, wie auf den Reihenstellungen, durch die Sperrspule 34 und den Stromwächter 37 überwacht. Wenn der erste Kontakt 35 und 36 wieder geschlossen ist (entsprechend der Nullstellung des Fahrschaltwerkes. in Abb. i) liegen die Motoren parallel an der vollen Netzspannung.
  • Beim Überschalten des °Führerschalters von Fahren nach Bremsen wird im führenden Wagen durch Umstellung der Bremswalze, also der Kontakte 18 bis 21 auf Br sowie der Hauptwalzenkontakte 22 bis 26 auf Br die symmetrische Kreuzschaltung für Kurzschlußbremsung hergestellt. Um von dem Kontakt i i des Schützes P und von den Kontakten 36 des Fahrschaltwerkes unabhängig zu sein, werden die Kontakte zwangsläufig durch die Kontakte 22 bzw. 24 der Hauptwalze des Führerschalters im führenden Wagen und bei Wageneinzelfahrt überbrückt. Im führenden Wagen ist der Bremsstromkreis folgender: Linke Klemme des Ankers i, beim Bremsen geschlossenes Nockenschütz 7 (man vergleiche Abb. 2), Überbrückungskontakt 22, Überbrückungskontakt 24, Feld 4, Bremswiderstand 27 zur rechten Klemme des Ankers i. Außerdem: Rechte Klemme des Ankers Kontakte 18 und 2o der Bremswalze, Feld 3, Kontakte ig und 25, Bremswiderstand 27, Kontakt 2i zur linken Klemme des Ankers 2.
  • Im geführten Wagen werden die in der Nullstellung des Fahrschaltwerkes _ geschlossenen Kontakte deri Gruppen 135 und 136 sowie die geschlossenen Kontakte i io und i i i der nicht erregten Negativschütze E und P zur, Bildung der unsymmetrischen Kreuzschaltung benutzt. Außer diesen im geführten Wagen wirksamen Kontakten dient zur Herstellung der Bremsschaltung für diesen Wagen noch der vom Führerschalter gesteuerte Kontakt 26 im führenden Wagen. Durch diese Kontakte ist eine unsymmetrische verkreuzte Bremsschaltung hergestellt. Der, Kontakt 26 ist einerseits an die Kuppelleitung K2, andererseits über den Bremswiderstand 28 an die Kuppelleitung K3 angeschlossen. In der Nullstellung und in den Fahrstellungen des Führerschalters ist der Kontakt geöffnet, in den Bremsstellungen dagegen geschlossen; in diesen Stellungen wird also durch den Führerschalter die .Bremsschaltung des geführten Wagens hergestellt. Der Bremsstromkreis für diesen Wagen nimmt folgenden Weg: Linke Klemme des Ankers ioi, Kontakte i 17 und i i i, der geschlossene Kontakt 136 des Fahrschaltwerkes, Feld 104, Kontakt 115, Kupplungsleitung K2, Kontakt 26, Bremswiderstand, Kupplungsleitung K3, geschlossener Kontakt 114 zur rechten Klemme des Ankers ioi. Der Bremskreis für den anderen Motor hat folgenden Verlauf: Rechte Klemme des Ankers 102, Kontakte 118 und 115, Kupplungsleitung K2, Kontakt 26, Bremswiderstand 28, Kupplungsleitung K3, Kontakte 114 und i2o, Feld io3, Kontakt iig, der geschlossene Kontakt der Gruppe 135, Kontakt iio, Kontakt 121 zur linken Klemme des Ankers 102.
  • Zusammenfassend sind folgende Vorzüge der Steuerung hervorzuheben: Zur Bremsung dient in jedem Wagen eine Kreuzschaltung. Im geführten Wagen wird die Bremsschal-' tung durch Negativschütze hergestellt, die im unerregten Zustand den Bremskreis schließen. Weiterhin ist durch getrennte Bremsstromkreise erhöhte Sicherheit und eine niedrige Bremsspannung gewährleistet. Schließlich ist die Steuerung durch den Fortfall von Ordnungsschaltern vereinfacht.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCFIR: i. Elektrische Zweiwagensteuerung nach Patent 596 939, dadurch gekennzeichnet,. daß bei der Bremsung die Motoren des geführten Wagens in einer Bremsschaltung liegen, die durch aberregte Negativschütze hergestellt wird, welche bei Fahrt zur. Herstellung der Parallelschaltung dienen.
  2. 2. Zweiwagensteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Fahrsteuerung jedem Motor (ioi, io2) des geführten Wagens ein besonderer Anfahrwiderstand (1o5 bzw. io6) zugeordnet ist und daß das eine Negativschütz (P) die bei Reihenfahrt mit dem Netz verhun-. dene Motorklemme (Motor ioi) mit dem Widerstand (io6) des zweiten Motors: (io2) verbindet, während das andere Negativschütz (E) die mit Erde verbundene Motorklemme (Motor rot) mit dem Widerstand (ro5) des ersten Motors (toi) verbindet, so daB durch die Negativschütze eine verkreuzte Bremsschaltung hergestellt ist, während die Verbindungspunkte zwischen Anker und Feld eines jeden Motors an Kuppelleitungen (K2, K3) herangeführt sind, welche mit dem im führenden Wagen angeordneten Bremswiderstand, (28) in Verbindung stehen.
  3. 3. Zweiwägensteüerung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daB in der Nullstellung des Fahrschaltwerkes geschlossene Kontakte zur Herstellung der Kreuzschaltung im geführten Wagen Verwendung finden.
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