DE943299C - Kurzschlussbremsschaltung elektrischer Gleichstrom-Triebfahrzeuge - Google Patents
Kurzschlussbremsschaltung elektrischer Gleichstrom-TriebfahrzeugeInfo
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- DE943299C DE943299C DEA9960D DEA0009960D DE943299C DE 943299 C DE943299 C DE 943299C DE A9960 D DEA9960 D DE A9960D DE A0009960 D DEA0009960 D DE A0009960D DE 943299 C DE943299 C DE 943299C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L7/00—Electrodynamic brake systems for vehicles in general
- B60L7/003—Dynamic electric braking by short circuiting the motor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L7/00—Electrodynamic brake systems for vehicles in general
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Description
- Kurzschlußbrernsschaltung elektrischer Gleichstrom-Triebfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine zweckmäßige Vereinigung der selbsttätigen Steuerung der Kurzschlußbremseinrichtung elektrischerTriebfahrzeuge mit der für das Anfahren erforderlichen selbsttätigen Steuerung.
- Die Schaltung für das Anfahren ist in. den Fig. z, 2 und 3 der Zeichnung dargestellt. Es ist die an sich. bekannte Reihen-Paralleilschaltung der Fahrmotoren bzw. Fahrmotorgruppen unter Benutzung vom zwei Regelwiderstandsgruppen., von. denen jede einer Fahrmotorgruppe zugeordnet ist. Für die Gruppierung sind drei Schütze: vorhanden, nämlich das Parallelschaltschütz P, das Erdschütz E und das Reihenschaltschütz S. Zu Beginn der Anfahrt (Fig. z) liegen die beiden Fahrmotoren Ml und M2 bzw. Fahrmotorgruppen in Reihe mit den. beiden Widerstandsgruppen W1 und W2, wobei das Reihenschaltschütz S geschlossen., die Schütze P und E dagegen geöffnet sind. Beim Übergang von Reihenauf Parallelschaltung der Fahrmotoren werden zunächst die Schütze P und E geschlossen., wodurch die bekannte symmetrische Übergangsschaltung (Fig. 2) entsteht. Nach darauffolgendem Öffnen des Reihenschaltschützes S (Fig. 3) liegt jeder Fahrmotor in Reihe mit der zugehörigen Widerstandsgruppe am Netz, d. h., die beiden. Fahrmotoren oder Fahrmotargruppen sind dann mit ihren Widerstandsgruppen zueinander parallel an das Netz angelegt. Hierauf werden die Widerstandsgruppen. W1 und W2 nach und nach abgeschaltet, so: daß in deren Endstellung die Fahrmotoren, die volle Netzspannung erhalten. Diesell an sich bekannte Schaltung kann sowohl, mit einem Schaltwerk erzielt werden, bei dem die Schaltung der Widerstandsgruppen. in Reihen- und Parallelschaltung der Fahrmoto,ren durch besonders dafür vorgesehene Stufen erfolgt, oder auch mit einem Schaltwerk, das als sogenanntes Vor- und Rücklaufschaltwerk ausgebildet ist und die Schaltung der Widerstandsstufen in Reihenschaltung der Fahrmotoren beim Vorlauf und in Paralle@lschaltung beim Rücklauf durchführt.
- Die Erfindung betrifft eine Kurzschlußbremsschaltung elektrischer Gleichstrom-Triebfahrzeuge mit zwei auch für die Anfahrt verwendeten, Widerstandsgruppen. Nach der Erfindung liegen diese Gruppen zunächst in Reihe im Stromkreis beider Fahrmotoren, und nach teilweiser Abschaltung wird für jeden Fahrmotorstromkreis der verbleibende Restwiderstand jedem Fahrmotor einzeln zugeordnet. Die Fig. 4bis.7 zeigen die verschiedenen Schaltungen im Verlauf der Kurzschlußbremsung des Fahrzeuges. Wie ersichtlich, sind die gleichen. Schütze P, E und S verwendet, wobei jedoch, durch Öffnen des Schützes N die Fahrmotoren und Widerstä,ndsgruppen vom Netz abgeschaltet sind.. Durch einen besonderen Bremswender werden in üblicher Weise lediglich die Feldwicklungsanschlüsse der beiden Fahrmotoren vertauscht, so da13 sie jeweils mit dem Anker des, anderen Fahrmotors in Reihe geschaltet sind. Diese Verkreuzung der Anker und Feldwicklungen ist allgeanein bekannt und, hat sich im Bahnbetrieb bewährt.
- Bei Beginn, der Kurzschlußbremsung sind. die Schütze P, S und E geschlossen. (Fig. 4). Der von den nunmehr als Generatoren arbeitenden Fahrmotoren erzeugte Strom wird vom Fahrmotor Ml ebenso, wie vom Fahrmotor M2 über die miteinander in Reihe liegenden Widerstandsgruppen W1 und W2 geführt. Durch Betätigung des Schaltwerkes werden die Widerstandsgruppen W1 und W2 nach und nach kurzgeschlossen, bis ihre Kontakte nach Fig. 5 bei Vor- und Rückwärtslaufschaltwerken die Endstellung bzw. bei Schaltwerken., die getrennte Stellungen für Reihen- und Parallelschaltung der Fahrmotoren besitzen, die letzte Reihenschaltstellung erreicht haben. Damit ist für jeden Fahrmotor je eine Widerstandsgruppe abgeschaltet. Hierdurch sind zwei voneinander unabhängige Stromkreise entstanden, und zwar Fahrmotor M1 mit Widerstandsgruppe W; und Fahrmotor M2 und Wilders.taudsgruppe W2. Bezogen auf die beiden Fahrmotoren sind die beiden Widerstandsgruppen. gewissermaßen zueinander parallel geschaltet. Durch Anordnung eines zusätzlichen Schalters B, der die beidem Fahrmotoren, wie Fig. 6 zeigt, unmittelbar verhindei, wird das. Reihenschaltschütz S überbrückt. Dieses kann jetzt, ohne daß sich: an der Schaltung oder im Widerstandswert der beiden Fahrmotorstromkreiseetwas ändert, geöffnetwerden. Durch Rücklauf des Schaltwerkes bei Vor- und Rückwärtslaufschaltwerken bzw. durch- Weiterlauf des Schaltwerkes bei Reihen-Parallelschaltwerken wird in jeder Fahrmotorgruppe: der noch. verbliebene Widerstand abgeschaltet, also für den Fahrmotor Ml die Widerstandsgruppe W1 und für den Fahrmotor M2 die Widerstandsgruppe W2. In der Endstellung (Fig. 7) sind die beiden Fahrmotoren kurzgeschlossen.
- Die vorgeschlagene Schaltungsart -ermöglicht also die Reihen-Parallelschaltung der Bremswiderstände bei der Kurzschlußbremsung und geNvährleistet einen vollständig sprunglosen Übergang von der einen Schaltung zur anderen bei jeder Geschwindigkeit.
- Sollen gleichzeitig auch Beiwagen elektrisch abgebremst werden, so ist gegebenenfalls die Schaltung nach Fig. 8 zu wählen, bei der zwei Überbrückungsschütze B1 und B2 vorgesehen sind, zwischen denen sich eine an sich bekannte Beiwagenb:remsschaltung einfügen läßt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Kurzschlußbremsschaltung elektrischer Gleichstrom-Triebfahrzeuge mit zwei auch für die Anfahrt verwendeten Widerstandsgruppen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Gruppen zunächst in Reihe im Stromkreis beider Fahrmotoren liegen und daß nach teilweiser Abschaltung für jeden Fahrmotorstro:mkreis der verbleibende Restwiderstand jedem Fahrmotor einzeln, zugeordnet wird. _ a. Schaltung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der. Bremsschaltung die gleichen. Schaltmittel verwendet werden wie für die Reihen-Parallelschaltung der Fahrmotoren im Fahrbetrieb. 3. Schaltung näch Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl für das Anfahren als auch für das Bremsen ein selbsttätiges Vor-Rücklauf-Schaltwerk dient. 4. Schaltung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Fahrmotoren unmittelbar verbindender Schalter (B) vorgesehen ist. 5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (B) in zwei Überbrückungsschütze (B1, B2) aufgeteilt ist, zwischen denen die elektromagnetischen Beiwagenbremsen liegen (Fig. 8). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 688 765; K. Sechs, Elektrische Triebfahrzeuge, 1953, Bd. a; S. 153.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA9960D DE943299C (de) | 1943-06-16 | 1943-06-16 | Kurzschlussbremsschaltung elektrischer Gleichstrom-Triebfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA9960D DE943299C (de) | 1943-06-16 | 1943-06-16 | Kurzschlussbremsschaltung elektrischer Gleichstrom-Triebfahrzeuge |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE943299C true DE943299C (de) | 1956-05-17 |
Family
ID=6921920
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA9960D Expired DE943299C (de) | 1943-06-16 | 1943-06-16 | Kurzschlussbremsschaltung elektrischer Gleichstrom-Triebfahrzeuge |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE943299C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1198848B (de) * | 1960-09-21 | 1965-08-19 | Siemens Ag | Zweimotorenantrieb fuer ein elektrisches Triebfahrzeug |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE688765C (de) * | 1935-05-24 | 1940-03-02 | Aeg | Nutzbremsschaltung elektrischer Gleichstromtriebfahrzeuge |
-
1943
- 1943-06-16 DE DEA9960D patent/DE943299C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE688765C (de) * | 1935-05-24 | 1940-03-02 | Aeg | Nutzbremsschaltung elektrischer Gleichstromtriebfahrzeuge |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1198848B (de) * | 1960-09-21 | 1965-08-19 | Siemens Ag | Zweimotorenantrieb fuer ein elektrisches Triebfahrzeug |
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