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Elektrische Stillsetzvorrichtung für Umspinnmaschinen Die Erfindung
betrifft eine elektrische Stellsetzvorrichtung für Umspinnmaschinen mit einem am
Fadenführer gelagerten Fadenwächterhebel.
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Die bekannten elektrischen Stillsetzvorrichtungen arbeiten derart,
daß bei Fadenbruch nur der Strom des Antriebsmotors unterbrochen wird. Durch die
lange Auslaufzeit des Motors wird eine ziemliche Länge des zu umspinnenden Drahts
unnützerweise abgerollt. Außerdem wird in den bekannten Vorrichtungen die Spannung
des Umspinnfadens oder -bandes durch die dabei verwendeten Fadenwächterhebel überhaupt
nicht oder in ungünstiger Weise beeinflußt. Verschiedene bekannte Fadenwächterhebel
arbeiten nämlich als reine, bei Fadenbruch infolge ihrer Schwere herabfallende Taster.
Andere treten bereits bei geringen Spannungsunterschieden des Fadens in Tätigkeit.
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Nun wurde beispielsweise zwecks Beeinflussens der Fadenspannung in
einer bekannten Vorrichtung bereits eine elektrische Bandbremse vorgesehen. Durch
die erforderlichen schweren Spulenwicklungen der Bremse werden aber die Schwungkräfte
des schnell umlaufenden Spinnkopfes erhöht und damit die Auslaufzeit noch weiter
verlängert. Zweck der Erfindung ist, eine elektrische Stillsetzvorrichtung zu schaffen,
durch die die Auslaufzeit der Maschine und damit die Länge des nach Fadenbruch abgerollten
Drahtes verkürzt wird und bei der der Fadenwächterhebel ausgleichend auf die Fadenspannung
wirkt sowie während gewisser Schwankungen derselben unwirksam bleibt.
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Gemäß der Erfindung ist in dem Fadenwächterhebel ein verschiebbarer
Kontaktteil gelagert, der durch eine aufliegende Feder in Berührung mit einem gegenüber
am Fadenführer befestigten Kontaktteil gehalten wird und dadurch einen Stromkreis
geschlossen hält, auch wenn der Fadenwächterhebel bei Fadenspannungsschwankungen
geringe Schwenkbewegungen macht. Um den Teller des Spinnkopfes ist ein Bremsband
gelegt, das bei geschlossenem Stromkreis durch einen Elektromagneten entgegen einer
Federkraft in gelöster Stellung gehalten wird, beim Reißen des Umspinnmaterials
und dadurch verursachten Abfallen des Elektromagneten aber unter dem Einfluß der
Feder angezogen wird und so den umlaufenden Teller bremst.
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Bei einem Antriebsmotor für die Leitrolle der Maschine und einem damit
verbundenen Generator zum Antrieb der Spinnkopfmotoren
ist ein
Schütz mit Haltestromkreis und Druckknopfschaltern vorgesehen. An den Haltestromkreis
ist ein elektrisch gesteuerter Widerstand mit Wechselschalter für den Motor des
Motorgenerators angeschlossen, wodurch ein kurzzeitiges Stillsetzen der Umspinnspindel
gewährleistet ist.
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In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Es sind: Fig. i _eine Seitenansicht der Vorrichtung, in der einige
Teile im Schnitt dargestellt sind, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Fig.
3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4
der Fig. 2, Fig. 5 eine Seitenansicht in größerem Maßstab, in der der Fadenwächterhebel
in seiner Stellung bei Fadenbruch gezeigt ist, Fig. 6 und 7 je eine Ansicht eines
abweichend ausgeführten Fadenwächterhebels in Betriebs- und in Fadenbruchstellung,
Fig. 8 und g je eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform des Fadenwächterhebels,
von oben und von der Seite gesehen, Fig. io eine Seitenansicht desselben Fadenwächterhebels
in geöffneter Stellung, Fig. i i und 12- je eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform
des Fadenwächterhebels in geschlossener Betriebsstellung, von der Seite und von
oben gesehen, Fig. 13. eine Draufsicht desselben Fadenwächterhebels in geöffneter
Fadenbruchstellung, Fig. 14 und 15. je eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform
des Fadenwächterhebels in geschlossener und offener Stellung und Fig. 16 ein Schaltungsschema
für die Stillsetzvorrichtung.
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-Bei Umspinnmaschinen, in denen ein Umspinnmaterial um einen in Längsrichtung
fortschreitenden Kern gewickelt wird, wie z. B. bei Drahtisoliermaschinen, ist es
wichtig, daß die Maschine so schnell wie möglich zum Stillstand gebracht wird, wenn
das Umspinnmaterial reißt. Das Kernmaterial läuft schnell, und wenn das Umspinnmaterial
reißt, so wird immer ein beträchtliches Stück Kernmaterial durch die Maschine laufen,
bevor sie angehalten werden kann. Die Maschine muß daher entweder rückwärts laufen,
so daß das Umspinnmaterial von der Bruchstelle an aufgebracht werden kann, oder
das Kernmaterial muß zwischen der Bruchstelle und dem neuen Anfangspunkt herausgeschnitten
werden, wodurch beträchtliche Verluste entstehen. Ein Bruch des Umspinnmaterials
verursacht auf jeden Fall einen Stillstand der Maschine, so daß die Maschine für
eine gewisse Zeit unproduktiv ist. Ein Zerreißen des Umspinnmaterials tritt bei
dieser Art von Maschinen infolge der Eigenschaften des Umspinnmaterials und der
hohen Arbeitsgeschwindigkeit -verhältnismäßig häufig ein.
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In Fig. i ist ein Teil des Ständers r der Maschine dargestellt. An
dem Ständer ist eine waagerechte Stütze 2 befestigt, auf der ein Elektromotor 3
zum Antrieb des Spinnkopfes angebracht ist. Auf dem oberen Ende des Motorgehäuses
sitzt ein Flansch 4, der am Motorgehäuse mit Hilfe von Schrauben 6 befestigt ist.
Die Welle 7 des Motors ragt senkrecht nach oben und ist mit dem Anker 5 desselben
verbunden. An der Welle ist ein Ring g befestigt, der vom Kugellager 8 getragen
wird.
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Ein Teller io umgibt die Motorwelle und ist auf dem Ring g aufgeschraubt.
Auf der senkrechten Welle 7, läuft drehbar eine Muffe i i mit der Spule 15, die
das Umspinnmaterial trägt. Wenn es sich um das Isolieren eines Drahtes handelt,
so trägt die Spule das Isoliermaterial. -Am oberen Ende der Welle 7 ist ein Führungsstück
12 befestigt. Die ganze Vorrichtung ist in einem üblichen Gehäuse 14 eingeschlossen.
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Auf dem Teller io befindet sich eine Anzahl von hohlen Zapfen 13,
die gegeneinander ausbalanciert sind und drehbare Führungszylinder z8 tragen (Fig.
4). Die Zapfen 13 sind an der Grundplatte mit Hilfe von Muttern 17 befestigt. Die
Motorwelle 7 hat eine Längsbohrung, durch die das Kernmaterial hindurchwandert.
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Das obere Ende eines jeden Zapfens 13 trägt eine Schraube, die einen
Ring ig mit dem Zapfen verbindet.. "Die Schraube 2o besitzt eine Bohrung, in die
eine Isolierbuchse 21 eingesetzt ist. In der Bohrung der Buchse 21 befindet sich
ein Kontaktteil23, der mit einem Draht 30 verbunden ist. Dieser Draht geht
durch den Zapfen 13 und durch eine Isolierbuchse 22 an dessen unterem Ende hindurch.
Auf den Ring ig ist ein Arm 24 befestigt, der bei 25 einen gelenkig angebrachten
Fadenwächterhebel 26 trägt. In dem einen Ende dieses Hebels 26 ist ein Kontaktteil
27 verschiebbar gelagert, der mit dem Kontaktteil 23 zusammenwirkt und durch eine
Blattfeder 28 nachgiebig gegen den Kontaktteil 23 gedrückt wird. Am anderen Ende
des Hebels 26 ist ein Arm 2g befestigt, der, wie Fig. 4 zeigt, einen Winkel
mit der Längsachse des Hebels 26'bildet. Dieser Winkel sollte mindestens etwa 5
° betragen. Der Arm 29 erstreckt sich daher gegenüber dem in geschlossener Stellung
waagerechten Hebel 26 etwas nach unten. Das freie Ende des Armes
29
ist in passender Weise gebogen und befindet sich im Weg des Umspinnmaterials 16,
das vom Fadenführer 13, r8 zum Führungsstück 12 am Umspinnkopf läuft. Das Umspinnmaterial,
das von unten gegen den Arm 29 drückt, hält daher die Kontakte 27 und 23 geschlossen.
Wie weiter unten ausgeführt wird, ist die Maschine geerdet, so daß ein Stromkreis
durch den Maschinenrahmen über den isolierten Kontakt 23 geschlossen ist, wenn die
Maschine richtig läuft und das Umspinnmaterial unbeschädigt ist.
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Die nachgiebige Verbindung zwischen dem Kontaktteil 27 und
dem Fadenwächterhebel 26 läßt ein Unterbrechen des Stromkreises nicht zu, selbst
wenn sich die Spannung des Umspinnmaterials 16 und der Druck auf den Fadenwächterhebel
26,:29 ändert. Der Stromkreis wird daher auch bei Änderungen in der Spannung
des Umspinnmaterials 16 aufrechterhalten.
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Sobald jedoch das Umspinnmaterial 16 zerreißt, bewegt sich der Fadenwächterhebel26
mit dem Arm 29 in die Stellung der Fig. 5, wobei die Kontakte 27 und 23 getrennt
werden. Hierdurch wird der Stromkreis der Antriebsmotoren in einer weiter unten
beschriebenen Weise unterbrochen und die Maschine stillgesetzt. Die Stellung des
Armes 29 gegenüber der Achse des Hebels 26 bei geschlossenem Schalter ist von größter
Wichtigkeit. Da ein Spinnkopf einer solchen Maschine mit großer Geschwindigkeit,
z. B. 40oo bis 5ooo Umdrehungen pro Minute, umläuft, nimmt die Zentrifugalkraft
große Beträge an. Hat der Arm 29 dieselbe Richtung wie die Achse des Hebels 26 oder
erstreckt er sich nach oben, so wird sich der Schalter bei einem Zerreißen des Umspinnmaterials
nicht öffnen. Wird jedoch die Anordnung in der dargestellten Weise ausgeführt, so
unterstützt die auf den Arm 29 wirkende Zentrifugalkraft die , Schwerkraft in ihrem
Bestreben, den Arm nach unten zu ziehen, bis er die Stellung der Fig. 5 einnimmt.
Die Teile sind so bemessen, daß der Fadenwächterhebel 26, 29 bei einem Stillstand
der Maschine die Lage nach Fig. 5 einnimmt, wenn er nicht durch das Umspinnmaterial
gehalten wird. Hierdurch wird die richtige Wirksamkeit bei hohen Drehzahlen des
Spinnkopfes erreicht, da die Zentrifugalkraft den Fühlarm 29 nach unten zu bewegen
sucht.
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Der von dem Kontaktteil 23 abgehende Draht 30 ist zu einem
Schleifring 31 geführt, der auf einem Isolierring 32 an der Nabe des Tellers
to befestigt ist. Mit dem Schleifring (Fig. 3) ist eine in Längsrichtung bewegliche
Bürste 35 in Berührung, die in einem Bürstenhalter 34 gelagert ist. Der Bürstenhalter
34 ist auf Isolatoren 33 des Flansches 4 befestigt. Eine Feder 38 in dem Bürstenhalter
34 hält die Bürste 35 in Berührung mit dem Schleifring 31- Eine Isolierkappe 36
dient der Feder 38 als Gegenlager und ermöglicht ein Verstellen des Bürstendruckes.
Am Bürstenhalter ist ein Draht 37 angeschlossen, der einen Teil eines später beschriebenen
Stromkreises bildet.
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Das Bestreben der Maschine, auch nach Unterbrechen der Stromzufuhr
zum Antriebsmotor weiterzulaufen, wird durch Anbringen eines Bremsbandes 39 verhindert,
das mit dem Bremsfutter 4o den Teller ro abbremst.
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Wie aus Fig. z ersichtlich, befindet sich auf der Stütze :2 eine Wicklung
41, die über eine Leitung 42 erregt werden kann. Diese Wicklung umschließt einen
magnetisierbaren Kern 44, der mit einem bei 46 gelenkig gelagerten Anker 45 zusammenarbeitet.
An dem Anker 45 ist bei 48 ein senkrechter Stift 47 angelenkt, auf dem sich ein
Keilstück 53 befindet. Der Stift geht durch einen Träger 49 hindurch und ist von
einer Feder 5o umgeben, die die Teile gewöhnlich in der Stellung der Fig. r hält.
Das Keilstück 53 wird zwischen die Enden 5 r des Bremsbandes 39 gezogen. Ein Stift
52 geht durch diese Enden hindurch und trägt ein Paar Federn (Fig.2), die die Enden
51 zusammendrücken und daher das Bremsband anzuziehen suchen. Wenn die Wicklung
4z Strom erhält, wird jedoch das Keilstück 53 nach unten gezogen, drängt die Enden
51 auseinander und löst die Bremse.
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Der Schalter kann auch in folgender Weise ausgeführt sein. In Fig.
6 und 7 ist der Hebel 26 an einem Ende bei 25 gelenkig gelagert. Eine Feder 54 dient
dazu, den Schalter zu öffnen. Der Umspinnfaden 16 läuft in diesem Fall auf der Oberseite
des Armes 29, so daß der Schalter gegen die Wirkung der Feder 54 geschlossen gehalten
wird. Die Achse des Armres 29 ist in diesem Fall gegenüber der Achse des Fadenwächterhebels
26 nach oben geneigt. Auch in diesem Fall muß der Arm mindestens einen Winkel von
etwa 5 ° mit der Achse des Hebels 26 einschließen. Dieser Winkel liegt jedoch diesmal
nach oben, während er in der Ausfühzungsform der Fig.4 nach unten lag. Obwohl die
Lage dieser Vorrichtung für die Wirkungsweise unwesentlich ist, so wird vorgezogen,
sie in ähnlicher Weise, wie in Fig. 4 dargestellt, zu benutzen, d. h. um 9o° gedreht
gegenüber der Darstellung nach Fig. 6 und 7. Auch die weiter unten beschriebenen
Ausführungsformen sind in den folgenden Figuren um 9o° gegenüber ihrer Gebrauchslage
geschwenkt.
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Fig. 8, 9 und ro zeigen eine Ausführungsform, die besonders vorteilhaft
ist, wenn das Umspinnmaterial faden- oder schnurförmig
ist. In diesem
Fall ist der Fadenwächterhebel 26, ähnlich wie der der Fig. 4, etwa in der Mitte
gelagert. Der Arm 2g' jedoch ist, anstatt an dem Hebel 26 befestigt zu sein, gelenkig
am Arm 24 unterhalb des Drehpunktes 25 angelenkt. Das untere Ende des Hebels 26
ist mit einer Nut versehen, so daß der Arm 29' in diese .Nut eintreten kann. Der
Faden 16 geht durch eine Öffnung in dem verbreiterten Ende 29d des Hebels 29' hindurch.
Fig. 1o zeigt die Lage der Teile, wenn der Fäden gerissen ist.
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Die Ausführungsform der Fig. 11, 12 und 13 unterscheidet sich von
den früher beschriebenen dadurch, daß die Drehachse 25 senkrecht und nicht waagerecht
angeordnet ist.- Der Hebel 26 schwingt in einer waagerechten Ebene, und der
Kontaktteil 23 ist auf einem Stützwinkel 55 befestigt, der von der Isolierbuchse
21 getragen wird und mit dem Draht 30 verbunden ist. Das Umspinnmateriäl
16 hält den Schalter geschlossen, und die Zentrifugalkraft bewirkt beim Zerreißen
des Materials ein Öffnen dieses Schalters. Der Hebel 26 wird durch die Zentrifugalkraft
geöffnet, auch wenn die Achse . des Armes 29 mit der Achse des.Hebels 26 übereinstimmt.
Die beiden Achsen brauchen daher keinen Winkel miteinander einzuschließen.
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Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 14 und 15 dargestellt. In
diesem Fall ist der Kontaktteil 23 auf einer Stütze 55' befestigt, so daß er oberhalb
des Kontaktteiles 27 liegt. Das Umspinnmaterial 16 drückt gegen die Unterseite des
Armes 29 und hält ihn gewöhnlich in der Stellung der Fig. 14. Bei dieser Ausführungsform
schließt die Achse des Armes 29 mit der Achse des Fadenwächterhebels 26 einen Winkel
ein.
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In all den eben beschriebenen Schaltern ist der Kontakt 23 vom Maschinenrahmen
isoliert, während, der Kontakt 27 mit dem Maschinenrahmen leitend verbunden oder
geerdet ist. Der Kontakt 27 ist verschiebbar gelagert,- so daß sich der Fadenwächterhebel
26, 29 frei bewegen kann, wenn beim Betrieb Änderungen in der Spannung des Umspinnmaterials
vorkommen, ohne daß der Stromkreis, der den Schalter enthält, beeinflußt wird. Die
Beweglichkeit des Hebels bewirkt ferner, daß das Umspinnmaterial nicht durch die
Berührung mit dem Arm 29 zerrissen wird.
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Der vollständige Stromkreis für die Ma= schine ist in Fig. 16 dargestellt.
Die Maschine also solche hat bekannten Aufbau und besitzt einen Antriebsmotor 75
für die Leitrolle, einen Generator 67, der unmittelbar damit verbunden ist, und
einen oder mehrere Spinnkopfmotoren 3 sowie einen Motor 147 für die Aufwickeltrommel.
Der Motor 147 ist -zweckmäßig' ein Induktionsmotor. Die Maschine ist z: B. an ein
Drehstromnetz geeigneter Spannung angeschlossen. Die Leiter des Drehstromnetzes
sind mit 6o, 61 und 62 bezeichnet.. Ein Hauptschalter 63 dient dazu, den Hauptteil
der Anordnung von der Stromquelle abzuschalten. Die Leiter 64, 65 und 66 verbinden
diesen Schalter unmittelbar mit dem Feld des Generators 67 und sind über Drähte
68, 69 und 70 mit den festen Kontakten eines Schützes 71 verbunden. Das Feld
des Motors 75 ist über Drähte 72, 73 und 74 mit den beweglichen Kontakten des Schützes
71 verbunden. Die Drähte@68 und 69 verbinden ferner eine Phase des Kraftnetzes mit
der Primärwicklung eines Transformators 76. Der Transformator dient dazu, einen
Strom niedriger Spannung dem Steuerstromkreis zuzuführen. Das eine Ende der Sekundärwicklung
dieses Transformators steht über einen Draht 77 je mit einer Klemme der Wicklungen
78 und 79 des Schützes 71 und eines Hilfsschützes in Verbindung. Die anderen Klemmen
dieser Wicklungen 78 und 79 sind über einen Draht 8o mit einem normalerweise geschlossenen
Schalter 81 verbunden. Der zweite Kontakt dieses Schalters ist über einen Draht
82 an ein Klemmbrett angeschlossen.
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Der Draht 77 ist ferner über einen Draht 83 mit einer Feldklemme 84
des Motors 85 verbunden, dessen Zweck weiter unten beschrieben wird. Die andere
Klemme des Feldes 84 ist über einen Draht 86 mit einem der beweglichen Kontakte
des Hilfsschützes verbunden. Der Draht 86 ist über einen Draht 88 auch mit einem
normalerweise offenen Schalter 87 verbunden. Der andere Kontakt dieses Schalters
steht über einen Draht 89 mit einem Draht 85' in Verbindung, der zu dem zweiten
Ende der Sekundärwicklung des Transformators 76 geführt ist und auch mit dem festen
Kontakt in Verbindung steht, der dem beweglichen Kontakt des Drahtes 86 gegenüberliegt.
Der Motor 85 besitzt zwei Umkehrwicklungen go und g1. Diese Wicklungen sind an einem
Ende miteinander verbunden. Die Wicklung go ist über einen Draht 92 an einem Kontakt
eines einpoligen Wechselschalters 104 angeschlossen. Ein Draht 96 verbindet den
Draht 92 mit einem Draht 97 über normalerweise geschlossene Kontakte.
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Der Schaltarm des Schalters 1o4 ist über einen Draht 98 an dem zweiten
festen Kontakt des Hilfsschützes angeschlossen. Der bewegliche Kontakt desselben
ist über einen Draht 97. mit dem gemeinsamen Punkt der Wicklungen go und
9 1 verbunden. Das andere Ende der Wicklung gr steht über einen Draht 99
mit dem zweiten festen Kontakt des Schalters 104 in Verbindung.
Bei
93, 94 und 95 sind Rheostate oder einstellbare Widerstände angedeutet, die
einen gemeinsamen Endpunkt besitzen, der mit jedem der beweglichen Kontakte verbunden
ist. Die anderen Endpunkte der Rheostate sind über Drähte ioi, i02 und 103 an die
Ankerwicklung des Motors 75 angeschlossen.
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Die gestrichelte Linie i oo deutet an, daß der Motor 85 die Rheostate
93, 94 und 95 beeinflußt. Außerdem beeinflußt er den Schalter 104 sowie die Schalter
81 und 87. In der Ruhestellung vor dem Anlassen befinden sich die Rheostate 93,
94 und 95 in einer solchen Stellung, daß ihr gesamter Widerstand im Ankerstromkreis
liegt. In diesem Zustand ist der Schalter 81 geschlossen, der Schalter 87 dagegen
offen. Der Schalter i04 hat die dargestellte Lage.
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Bei i04' ist ein vierpoliger Wechselschalter angedeutet. Dieser Schalter
dient dazu, den Strom für die Spinnkopfmotoren umzukehren, um sie vorwärts oder
rückwärts laufen zu lassen. Drähte i05 und io5a sind zu diesem Umkehrschalter 104'
geführt. Der Strom fließt von diesem Stromkreis durch Drähte 107 und 107a zum Feld
des Motors 3. Ein Draht i06 verbindet den Generator. unmittelbar mit dem Feld. Ein
ähnlicher Stromkreis wird von den Drähten i08 und iog gebildet, die vom Generator
zum Umkehrschalter 104' führen. Der Strom fließt vom Schalter über die Drähte ii2
und 112a zum Anker des Spinnkopfmotors 3. Der dritte Draht iio dieses Stromkreises
führt unmittelbar vom Generator zum Motor. Die Kontakte des Wechselschalters i04'
sind in üblicher Weise über Kreuz verbunden, so daß durch Umschalten des Schalters
das Feld und der Anker des Motors 3 so erregt werden, daß der Motor in der gewünschten
Richtung läuft.
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Der Bremsmagnet 41 ist über einen Draht 42 an der einen Phase des
Stromkreises an der Ausgangsseite des Hauptschützes angeschlossen, so daß beim Schließen
des Hauptschützes die Bremswicklung erregt wird, um die Bremse des Umspinnkopfes
zu lösen. Sobald das Hauptschütz sich öffnet, fällt der Magnet 41 ab, und die Bremse
wird angezogen.
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Der Stromkreis für den Unterbrechungsschalter verläuft folgendermaßen:
Der Strom für diesen Stromkreis wird von der Sekundärwicklung des Transformators
76 abgenommen und hat zweckmäßig etwa 24 Volt Spannung. Zu diesem Zweck ist die
Sekundärwicklung des Transformators an einem geeigneten Punkt durch einen Draht
113 geerdet. Der Transformator ist über den Draht 85' und einen Draht 114 mit einem
Punkt zwischen den Signallampen 115a und 115 verbunden. Die andere Klemme der Lampe
i 15 ist über einen Draht i 16 und eine Relaiswicklung 117 sowie den Draht
30 an den isolierten Kontakt 23 des Fadenwächterhebels 26, 29 angeschlossen.
Der Maschinenrahmen ist durch einen Draht i 18 geerdet. Der Draht 8o ist über einen
normalerweise geöffneten Schalter 2oo-und einen Draht 121 mit einem festen Kontakt
verbunden, der von der Kontaktscheibe i20 beeinflußt wird. Der andere feste Kontakt
dieser Scheibe ist über einen Draht iig mit dem Klemmbrett verbunden. Eine zweite
Kontaktscheibe 122 beeinflußt ein zweites Kontaktpaar, von denen der eine bei 123
geerdet ist. Der andere Kontakt steht über einen Draht 124- mit der zweiten Klemme
der Signallampe i i 5a in Verbindung. Die drei Klemmen des Klemmbrettes sind mit
einem Anlaß- und Unterbrechungsschalter verbunden. An diesem Klemmbrett ist der
Draht 82 an den Draht 125 angeschlossen, der am festen Kontakt des Anlaß-schalters
126 liegt. Der andere feste Kontakt ist über einen Draht 127 mit dem Draht iig am
Klemmbrett verbunden. Der Draht 85' steht über das Klemmbrett mit einem Draht 130
in Verbindung, der an einem festen Kontakt des normalerweise geschlossenen Unterbrechungsschalters
129 liegt. Der andere Kontakt des letzteren ist über einen Draht 128 an einen der
Kontakte des Anlaßschalters angeschlossen.
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Der Induktionsmotor 147 der Aufwickeltrommel erhält Strom über die
Leiter 140, 141 und 142, einen Schalter 143 und Leiter 144, 145 und 46. Der Anker
dieses Motors ist über Drähte 148 mit einem einstellbaren Widerstand 149 verbunden.
Dieser Widerstand besteht aus drei verstellbaren Widerstandsspulen, die mit Hilfe
eines einzelnen Kontrollhebels, wie dies durch die Linie 15o angedeutet ist, von
Hand verstellt werden können.
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Die notwendigen Störungslampen sowie die elektrische Trockenvorrichtung
werden von einer passenden Stromquelle. 151 gespeist. Ein Schalter i 5:z beherrscht
diesen Stromkreis. Eine Lampe 153 ist eine Störungslampe, und eine Lampe i54 ist
in der Nähe des Umspinnkopfes angebracht. Die elektrische Heizwicklung 155 wird
von demselben Stromkreis versorgt. Eine solche Heizvorrichtung wird in der vorliegenden
Erfindung nicht beansprucht. Sie dient dazu, den aufgetragenen Kleb- oder Isolierstoff,
der entweder unter oder über dem Umspinnmaterial aufgetragen ist, zu trocknen. In
dem Stromkreis befindet sich ein .thermostatischer Schalter i60, um die Heizvorrichtung
bei bestimmter Temperatur ein- und auszuschalten. Die Heizvorrichtung enthält eine
Anzahl von
Widerständen, z. B. drei, die mit Hilfeeines beliebigen
Schalters 157 ein- und ausgeschaltet werden. Dieser Schalter hat vier Stellungen,
so daß in einer Stellung eine Heizeinheit, in der zweiten Stellung zwei und in der
dritten Stellung drei Heizeinheiten eingeschaltet sind, während in der vierten Stellung
sämtliche Heizwicklungen 'ausgeschaltet sind.
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Die Wirkungsweise dieser Stromkreise wird im folgenden beschrieben.
Um die Maschine in Betrieb zu setzen, wird der Hauptschalter 63 geschlossen. Es
wird daher dem festen Kontakt des Schützes 71 sowie dem Feld des Generators 67 Strom
zugeführt. Auch die Primärwicklung des Transformators 76 kommt unter Spannung. Gleichzeitig
wird der Umspinnkopfmotor 3 unter Spannung gesetzt, da sich der Schalter 104' gewöhnlich
in einer seiner geschlossenen Stellungen befindet.
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Infolge der beschriebenen Anordnung wird bei irgendeiner Bewegung
des Motors 75 und des Generators 67 eine gleichzeitige äquivalente Bewegung des
Umspinnkopfes stattfinden; d. h. bei irgendeiner Bewegung des Kernmaterials wird
auch Umspinnmaterial aufgebracht. Solange die Maschine sich im Stillstand befindet,
sind alle Widerstände der Rheostaten 93, 94 und 95 in den Ankerkreis des Motors
75 eingeschaltet. Der Schalter 81 ist geschlossen, und der Schalter 104 hat die
dargestellte Lage. Der Schalter 8!7 ist offen, das Hauptschütz 71 ist offen, das
Hilfsschütz 79 ist offen; und die Wicklung des Relais 117 ist stromlos. Solange
die Wicklung 117 nicht erregt ist, ist die Kontaktscheibe 12o von den Kontakten
abgehoben, während die Kontaktscheibe 122 mit den dazugehörigen Kontakten in Berührung
steht.
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Der Unterbrechungsschalter wird von dem Umspinnmaterial zwischen der
Vorratsspule und deni Auflaufpunkt gesteuert. Wenn das Umspinnmaterial zerreißt,
werden alle Stromkreise geöffnet, und die Umspinnkopfbrerrise wird angezogen, um
die Maschine unverziiglich zum Stillstand zu bringen. Hierdurch wird eine Verschwendung
an Material und die Notwendigkeit des Zurückwickelns vermieden, im Gegensatz zu
Maschinen, bei denen ein längeres Stück des Kernmaterials nach einem Bruch des Umspinnmaterials
durch die Maschine läuft, bevor die Maschine stillsteht.
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Um die Maschine anzulassen,- wird der Schalter 126 geschlossen. Hierdurch
fließt ein Strom von der einen Klemme der Sekundärwicklung des Transformators 76
durch den Draht 77, die Relaiswicklung 78, den Draht 8o, -den normalerweise geschlossenen
Schalter 81, den Draht 82, den Draht 125, Schalter 126, Draht 128, normalerweise
geschlossenen Unterbrechungsschalter z29, Draht 130 und Draht 85' zurück zum anderen
Endpunkt der Sekundärwicklung des Transformators 76. Durch die Erregung der Wicklung
78 werden die Kontakte des Schützes geschlossen. Es fließt daher ein Strom durch
die Drähte 72, 73 und 74 und das Feld des Motors 75. Der Generator 67 wird auf diese
Weise .in Betrieb genommen und dadurch auch der Umspinnkopfmotor 3.
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Zweckmäßig wird der Schalter 143 geschlossen, bevor der Anlaßschalter
126 eingeschaltet wird. Hierdurch wird der Induktionsmotor 147 erregt, so daß der
Draht, der von der Leitrolle nach der Aufwickeltrommel geführt ist, unter einer
Spannung steht, die von der Erregung des Induktionsmotors abhängt. Dieser Motor
übt einen beständigen Zug auf den Draht aus, wobei der Zug von Hand durch Verstellen
der Widerstände 149 im Ankerkreis des Motors eingestellt werden kann. Durch die
Erregung der Wicklung 78 wird auch der Kontakt Zoo geschlossen. Die Wicklung 78
erhält daher Strom über die Kontakte Zoo, Draht 121, Kontaktscheibe 12o, Draht 119,
Draht 127, Draht 12$, normalerweise geschlossenen Unterbrechungsschalter 129, Draht
130 und Draht 85' vom Endpunkt der Sekundärwicklung des Transformators 76. Dieser
Stromkreis dient als Haltestromkreis 'für die Wicklung 78 des Hauptschützes. Bei
der Erregung der Wicklung 78 erhält auch die Wicklung 79 des Hilfsschützes Strom.
Es werden daher auch die Stromkreise dieses Schützes geschlossen. Der obenerwähnte
Haltestromkreis für die Wicklung bildet gleichzeitig einen Haltestromkreis für die
Wicklung 79. Durch das Schließen des Hilfsschützes 79 wird ein Stromkreis für das
Feld 84 des Motors 85 wie folgt geschlossen. Der Strom fließt durch den Draht 83,
Feldwicklung 84, Draht 86, den linken Kontakt des Hilfsschützes und den Draht 85'
zum Endpunkt der Sekundärwicklung des Transformators 76. Gleichzeitig wird die-
Wicklung 91 auf folgendem Wege unter Spannung gesetzt: Von der rechten Klemme über
den Draht 99, den Schalter 104, Draht 98, den rechten Kontakt des Hilfsschützes
79 und Draht 97 zurück zum anderen Endpunkt der Wicklung. Der Motor 85 kommt daher
in Bewegung: Dieser Motor schaltet die Widerstände 93, 94 und 95 allmählich aus
dem Ankerkreis des Motors 75, sobald der Motor seine Geschwindigkeit erreicht. Beim
Anlassen des Motors 85 wird der normalerweise geschlossene Schalter 81 geöffnet
und der normalerweise geöffnete Schalter 87 geschlossen. Wenn die Widerstände des
Ankerstromkreises vollständig
ausgeschaltet sind, wird der Schalter
104 von der Stellung, in der er den linken Kontakt schließt, umgeschaltet, um den
Motor in entgegengesetzter Richtung anzutreiben. Der Motor 85 wird. durch Unterbrechen
des Stromkreises der Wicklung 9 1 zum Stillstand gebracht. Der Motor und
die dazugehörigen Teile sind bereit, in umgekehrter Richtung zu laufen, wenn die
Maschine zum Stillstand gebracht wird, so daß dann die Widerstände 93, 94 und 95
wieder in den Ankerstromkreis eingeschaltet werden.
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Der Schalter 104 befindet sich in solcher Stellung, daß er den Stromkreis
für die Wicklung go über das Hilfsschütz 79 schließt. Der Stromkreis für
die Wicklung go wird vervollständigt durch den normalerweise geschlossenen Kontakt
des Hilfsschützes, so daß der Motor 85 den Widerstand in den Ankerstromkreis des
Motors 75 wieder einschaltet, und zwar entweder während die Maschine läuft oder
wenn sie stromlos ist.
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Der Schalter 104 ist ein Schalter mit einstellbarem Anschlag und kann
von Hand so eingestellt werden, daß der Betrag des aus dem Ankerstromkreis ausgeschalteten
Widerstandes nach Wunsch einen gewünschten Betrag annimmt, so daß die Geschwindigkeit
der Maschine einen bestimmten Wert erhält. In der einen Endlage des einstellbaren
Schalters io4 wird wenig oder kein Widerstand ausgeschaltet, so daß die Maschine
langsam läuft. In der anderen Endstellung des einstellbaren Schalters wird sämtlicher
Widerstand ausgeschaltet, und die Maschine läuft mit höchster Geschwindigkeit durch
Einstellen des Begrenzungsschalters 104- Zwischen diesen Endlagen kann irgendeine
Betriebsgeschwindigkeit erhalten werden. Wie oben erwähnt, beeinflußt der Motor
85, der die Widerstände 93, 94 und 95 bedient, auch den Schalter io4
und schaltet am Ende seiner Bewegung in der einen oder anderen Richtung den Schalter
um, so daß der Betrieb in der anderen Richtung vorbereitet wird. Die Geschwindigkeit
der Maschine kann während des Betriebes durch Erregen des Motors 85 für Rücklauf
verändert werden, da sich die Wicklung go in einem durch das Hilfsschütz
79 geschlossenen Stromkreis befindet, unabhängig davon, ob es Strom führt
oder nicht. Wenn daher der Schalter 104 die linke Stellung einnimmt, ist der Stromkreis
der Wicklung geschlossen.
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Der Stromkreis für den automatischen Unterbrechungsschalter verläuft
wie folgt: Von der einen Klemme der Sekundärwicklung des Transformators 76 über
Draht 8-5' und 114, Signallampe 115, Draht 116, Relaiswicklung 117, Draht
2o, Kontakt 23, Kontakt 27, Maschinenrahmen und Erde bei 118 und von da zurück über
Erde i 13 zur Sekundärspule des Transformators. Dieser Stromkreis wird geschlossen,
sobald der Hauptschalter 63 eingelegt ist, wodurch der Transformator 76 Strom erhält.
Dies ist notwendig, um die Kontaktscheiben i2o und r22 in die bezeichnete Stellung
zu bringen. Die Signallampe i 15 ist zweckmäßig eine grüne Lampe" die anzeigt,
daß, soweit das Umspinnmaterial in Frage kommt, alles in Ordnung ist.
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Wenn das Umspinnmaterial zerreißt, wird der Stromkreis der Wicklung
117 an den Kontakten 2,3 und 27 unterbrochen. Die Kontaktscheibe i2o schließt
ihre Kontakte, während die Kontaktscheibe 122 die zugehörigen Kontakte öffnet. Die
Signallampe i 15 erhält über den Draht 124 Strom. Diese Lampe kann eine rote
Lampe sein, um anzuzeigen, daß das Umspinnmaterial gerissen ist. Das Abheben der
Kontaktscheibe 120 von den Kontakten öffnet den Haltestromkreis der Wicklung 78,
so daß sich das Hauptschütz öffnet und die Maschine zum Stillstand kommt. Das Feld
des Generators 67 bleibt jedoch unter Spannung, mit dem Ergebnis, daß beim Auslauf
des Generators der Motor 3 in zeitlicher Übereinstimmung weiterläuft, so daß das
Umspinn?näterial um das Kernmaterial bis zum endgültigen Stillstand gewickelt wird.
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Gleichzeitig wird der Stromkreis für die Wicklung go geschlossen,
weil das Hilfsschütz gleichzeitig mit dem Hauptschütz geöffnet wird. Der Stromkreis
des Drahtes 96
wird geschlossen, so daß die Wicklung go auf folgendem Wege
in einem geschlossenen Stromkreis liegt: Von dem rechten Ende der Wicklung über
Draht g7 und 96, Draht 92 zum anderen Ende der Wicklung go. Das Feld 84 des
Motors steht unter Spannung über den Draht 87, das Feld 84, Draht 86 und 88, den
geschlossenen Schalter 87, Draht 89 und 85' und die Sekundärwicklung des
Transformators 76. Der Motoi läuft daher im umgekehrten Sinn, so daß die Widerstände
im Ankerkreis des Motors 75 allmählich vollständig in den Stromkreis eingeschaltet
werden. Am Ende des Rücklaufs des Motors ist der Schalter 87 offen, der Schalter
81 dagegen geschlossen. Auch der Schalter 104 befindet sich dann wieder in der dargestellten
Lage.
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Ein ähnlicher Verlauf findet statt, wenn die Maschine durch Öffnen
des normalerweise geschlossenen Unterbrechungsschalters 12g zum Stillstand gebracht
wird. Wenn dieser Schalter beim Betrieb der Maschine geöffnet wird, wird der Haltestromkreis
der Relaiswicklung 78 unterbrochen, so daß sowohl das Hauptschütz als auch das Hilfsschütz
ausfällt.
Die vorhergehende Beschreibung der Störungslichter ; _lleizvorrichtung
vervollständigt die Schaltung. Um die ganze Maschine stromlos zu machen, werden
die-Schalter 143 und 63 geöffnet.