DE620261C - Elektrische Stillsetzvorrichtung fuer Umspinnmaschinen - Google Patents

Elektrische Stillsetzvorrichtung fuer Umspinnmaschinen

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DE620261C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/36Cored or coated yarns or threads
    • D02G3/362Cored or coated yarns or threads using hollow spindles

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Description

  • Elektrische Stillsetzvorrichtung für Umspinnmaschinen Die Erfindung betrifft eine elektrische Stellsetzvorrichtung für Umspinnmaschinen mit einem am Fadenführer gelagerten Fadenwächterhebel.
  • Die bekannten elektrischen Stillsetzvorrichtungen arbeiten derart, daß bei Fadenbruch nur der Strom des Antriebsmotors unterbrochen wird. Durch die lange Auslaufzeit des Motors wird eine ziemliche Länge des zu umspinnenden Drahts unnützerweise abgerollt. Außerdem wird in den bekannten Vorrichtungen die Spannung des Umspinnfadens oder -bandes durch die dabei verwendeten Fadenwächterhebel überhaupt nicht oder in ungünstiger Weise beeinflußt. Verschiedene bekannte Fadenwächterhebel arbeiten nämlich als reine, bei Fadenbruch infolge ihrer Schwere herabfallende Taster. Andere treten bereits bei geringen Spannungsunterschieden des Fadens in Tätigkeit.
  • Nun wurde beispielsweise zwecks Beeinflussens der Fadenspannung in einer bekannten Vorrichtung bereits eine elektrische Bandbremse vorgesehen. Durch die erforderlichen schweren Spulenwicklungen der Bremse werden aber die Schwungkräfte des schnell umlaufenden Spinnkopfes erhöht und damit die Auslaufzeit noch weiter verlängert. Zweck der Erfindung ist, eine elektrische Stillsetzvorrichtung zu schaffen, durch die die Auslaufzeit der Maschine und damit die Länge des nach Fadenbruch abgerollten Drahtes verkürzt wird und bei der der Fadenwächterhebel ausgleichend auf die Fadenspannung wirkt sowie während gewisser Schwankungen derselben unwirksam bleibt.
  • Gemäß der Erfindung ist in dem Fadenwächterhebel ein verschiebbarer Kontaktteil gelagert, der durch eine aufliegende Feder in Berührung mit einem gegenüber am Fadenführer befestigten Kontaktteil gehalten wird und dadurch einen Stromkreis geschlossen hält, auch wenn der Fadenwächterhebel bei Fadenspannungsschwankungen geringe Schwenkbewegungen macht. Um den Teller des Spinnkopfes ist ein Bremsband gelegt, das bei geschlossenem Stromkreis durch einen Elektromagneten entgegen einer Federkraft in gelöster Stellung gehalten wird, beim Reißen des Umspinnmaterials und dadurch verursachten Abfallen des Elektromagneten aber unter dem Einfluß der Feder angezogen wird und so den umlaufenden Teller bremst.
  • Bei einem Antriebsmotor für die Leitrolle der Maschine und einem damit verbundenen Generator zum Antrieb der Spinnkopfmotoren ist ein Schütz mit Haltestromkreis und Druckknopfschaltern vorgesehen. An den Haltestromkreis ist ein elektrisch gesteuerter Widerstand mit Wechselschalter für den Motor des Motorgenerators angeschlossen, wodurch ein kurzzeitiges Stillsetzen der Umspinnspindel gewährleistet ist.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es sind: Fig. i _eine Seitenansicht der Vorrichtung, in der einige Teile im Schnitt dargestellt sind, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2, Fig. 5 eine Seitenansicht in größerem Maßstab, in der der Fadenwächterhebel in seiner Stellung bei Fadenbruch gezeigt ist, Fig. 6 und 7 je eine Ansicht eines abweichend ausgeführten Fadenwächterhebels in Betriebs- und in Fadenbruchstellung, Fig. 8 und g je eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform des Fadenwächterhebels, von oben und von der Seite gesehen, Fig. io eine Seitenansicht desselben Fadenwächterhebels in geöffneter Stellung, Fig. i i und 12- je eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform des Fadenwächterhebels in geschlossener Betriebsstellung, von der Seite und von oben gesehen, Fig. 13. eine Draufsicht desselben Fadenwächterhebels in geöffneter Fadenbruchstellung, Fig. 14 und 15. je eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform des Fadenwächterhebels in geschlossener und offener Stellung und Fig. 16 ein Schaltungsschema für die Stillsetzvorrichtung.
  • -Bei Umspinnmaschinen, in denen ein Umspinnmaterial um einen in Längsrichtung fortschreitenden Kern gewickelt wird, wie z. B. bei Drahtisoliermaschinen, ist es wichtig, daß die Maschine so schnell wie möglich zum Stillstand gebracht wird, wenn das Umspinnmaterial reißt. Das Kernmaterial läuft schnell, und wenn das Umspinnmaterial reißt, so wird immer ein beträchtliches Stück Kernmaterial durch die Maschine laufen, bevor sie angehalten werden kann. Die Maschine muß daher entweder rückwärts laufen, so daß das Umspinnmaterial von der Bruchstelle an aufgebracht werden kann, oder das Kernmaterial muß zwischen der Bruchstelle und dem neuen Anfangspunkt herausgeschnitten werden, wodurch beträchtliche Verluste entstehen. Ein Bruch des Umspinnmaterials verursacht auf jeden Fall einen Stillstand der Maschine, so daß die Maschine für eine gewisse Zeit unproduktiv ist. Ein Zerreißen des Umspinnmaterials tritt bei dieser Art von Maschinen infolge der Eigenschaften des Umspinnmaterials und der hohen Arbeitsgeschwindigkeit -verhältnismäßig häufig ein.
  • In Fig. i ist ein Teil des Ständers r der Maschine dargestellt. An dem Ständer ist eine waagerechte Stütze 2 befestigt, auf der ein Elektromotor 3 zum Antrieb des Spinnkopfes angebracht ist. Auf dem oberen Ende des Motorgehäuses sitzt ein Flansch 4, der am Motorgehäuse mit Hilfe von Schrauben 6 befestigt ist. Die Welle 7 des Motors ragt senkrecht nach oben und ist mit dem Anker 5 desselben verbunden. An der Welle ist ein Ring g befestigt, der vom Kugellager 8 getragen wird.
  • Ein Teller io umgibt die Motorwelle und ist auf dem Ring g aufgeschraubt. Auf der senkrechten Welle 7, läuft drehbar eine Muffe i i mit der Spule 15, die das Umspinnmaterial trägt. Wenn es sich um das Isolieren eines Drahtes handelt, so trägt die Spule das Isoliermaterial. -Am oberen Ende der Welle 7 ist ein Führungsstück 12 befestigt. Die ganze Vorrichtung ist in einem üblichen Gehäuse 14 eingeschlossen.
  • Auf dem Teller io befindet sich eine Anzahl von hohlen Zapfen 13, die gegeneinander ausbalanciert sind und drehbare Führungszylinder z8 tragen (Fig. 4). Die Zapfen 13 sind an der Grundplatte mit Hilfe von Muttern 17 befestigt. Die Motorwelle 7 hat eine Längsbohrung, durch die das Kernmaterial hindurchwandert.
  • Das obere Ende eines jeden Zapfens 13 trägt eine Schraube, die einen Ring ig mit dem Zapfen verbindet.. "Die Schraube 2o besitzt eine Bohrung, in die eine Isolierbuchse 21 eingesetzt ist. In der Bohrung der Buchse 21 befindet sich ein Kontaktteil23, der mit einem Draht 30 verbunden ist. Dieser Draht geht durch den Zapfen 13 und durch eine Isolierbuchse 22 an dessen unterem Ende hindurch. Auf den Ring ig ist ein Arm 24 befestigt, der bei 25 einen gelenkig angebrachten Fadenwächterhebel 26 trägt. In dem einen Ende dieses Hebels 26 ist ein Kontaktteil 27 verschiebbar gelagert, der mit dem Kontaktteil 23 zusammenwirkt und durch eine Blattfeder 28 nachgiebig gegen den Kontaktteil 23 gedrückt wird. Am anderen Ende des Hebels 26 ist ein Arm 2g befestigt, der, wie Fig. 4 zeigt, einen Winkel mit der Längsachse des Hebels 26'bildet. Dieser Winkel sollte mindestens etwa 5 ° betragen. Der Arm 29 erstreckt sich daher gegenüber dem in geschlossener Stellung waagerechten Hebel 26 etwas nach unten. Das freie Ende des Armes 29 ist in passender Weise gebogen und befindet sich im Weg des Umspinnmaterials 16, das vom Fadenführer 13, r8 zum Führungsstück 12 am Umspinnkopf läuft. Das Umspinnmaterial, das von unten gegen den Arm 29 drückt, hält daher die Kontakte 27 und 23 geschlossen. Wie weiter unten ausgeführt wird, ist die Maschine geerdet, so daß ein Stromkreis durch den Maschinenrahmen über den isolierten Kontakt 23 geschlossen ist, wenn die Maschine richtig läuft und das Umspinnmaterial unbeschädigt ist.
  • Die nachgiebige Verbindung zwischen dem Kontaktteil 27 und dem Fadenwächterhebel 26 läßt ein Unterbrechen des Stromkreises nicht zu, selbst wenn sich die Spannung des Umspinnmaterials 16 und der Druck auf den Fadenwächterhebel 26,:29 ändert. Der Stromkreis wird daher auch bei Änderungen in der Spannung des Umspinnmaterials 16 aufrechterhalten.
  • Sobald jedoch das Umspinnmaterial 16 zerreißt, bewegt sich der Fadenwächterhebel26 mit dem Arm 29 in die Stellung der Fig. 5, wobei die Kontakte 27 und 23 getrennt werden. Hierdurch wird der Stromkreis der Antriebsmotoren in einer weiter unten beschriebenen Weise unterbrochen und die Maschine stillgesetzt. Die Stellung des Armes 29 gegenüber der Achse des Hebels 26 bei geschlossenem Schalter ist von größter Wichtigkeit. Da ein Spinnkopf einer solchen Maschine mit großer Geschwindigkeit, z. B. 40oo bis 5ooo Umdrehungen pro Minute, umläuft, nimmt die Zentrifugalkraft große Beträge an. Hat der Arm 29 dieselbe Richtung wie die Achse des Hebels 26 oder erstreckt er sich nach oben, so wird sich der Schalter bei einem Zerreißen des Umspinnmaterials nicht öffnen. Wird jedoch die Anordnung in der dargestellten Weise ausgeführt, so unterstützt die auf den Arm 29 wirkende Zentrifugalkraft die , Schwerkraft in ihrem Bestreben, den Arm nach unten zu ziehen, bis er die Stellung der Fig. 5 einnimmt. Die Teile sind so bemessen, daß der Fadenwächterhebel 26, 29 bei einem Stillstand der Maschine die Lage nach Fig. 5 einnimmt, wenn er nicht durch das Umspinnmaterial gehalten wird. Hierdurch wird die richtige Wirksamkeit bei hohen Drehzahlen des Spinnkopfes erreicht, da die Zentrifugalkraft den Fühlarm 29 nach unten zu bewegen sucht.
  • Der von dem Kontaktteil 23 abgehende Draht 30 ist zu einem Schleifring 31 geführt, der auf einem Isolierring 32 an der Nabe des Tellers to befestigt ist. Mit dem Schleifring (Fig. 3) ist eine in Längsrichtung bewegliche Bürste 35 in Berührung, die in einem Bürstenhalter 34 gelagert ist. Der Bürstenhalter 34 ist auf Isolatoren 33 des Flansches 4 befestigt. Eine Feder 38 in dem Bürstenhalter 34 hält die Bürste 35 in Berührung mit dem Schleifring 31- Eine Isolierkappe 36 dient der Feder 38 als Gegenlager und ermöglicht ein Verstellen des Bürstendruckes. Am Bürstenhalter ist ein Draht 37 angeschlossen, der einen Teil eines später beschriebenen Stromkreises bildet.
  • Das Bestreben der Maschine, auch nach Unterbrechen der Stromzufuhr zum Antriebsmotor weiterzulaufen, wird durch Anbringen eines Bremsbandes 39 verhindert, das mit dem Bremsfutter 4o den Teller ro abbremst.
  • Wie aus Fig. z ersichtlich, befindet sich auf der Stütze :2 eine Wicklung 41, die über eine Leitung 42 erregt werden kann. Diese Wicklung umschließt einen magnetisierbaren Kern 44, der mit einem bei 46 gelenkig gelagerten Anker 45 zusammenarbeitet. An dem Anker 45 ist bei 48 ein senkrechter Stift 47 angelenkt, auf dem sich ein Keilstück 53 befindet. Der Stift geht durch einen Träger 49 hindurch und ist von einer Feder 5o umgeben, die die Teile gewöhnlich in der Stellung der Fig. r hält. Das Keilstück 53 wird zwischen die Enden 5 r des Bremsbandes 39 gezogen. Ein Stift 52 geht durch diese Enden hindurch und trägt ein Paar Federn (Fig.2), die die Enden 51 zusammendrücken und daher das Bremsband anzuziehen suchen. Wenn die Wicklung 4z Strom erhält, wird jedoch das Keilstück 53 nach unten gezogen, drängt die Enden 51 auseinander und löst die Bremse.
  • Der Schalter kann auch in folgender Weise ausgeführt sein. In Fig. 6 und 7 ist der Hebel 26 an einem Ende bei 25 gelenkig gelagert. Eine Feder 54 dient dazu, den Schalter zu öffnen. Der Umspinnfaden 16 läuft in diesem Fall auf der Oberseite des Armes 29, so daß der Schalter gegen die Wirkung der Feder 54 geschlossen gehalten wird. Die Achse des Armres 29 ist in diesem Fall gegenüber der Achse des Fadenwächterhebels 26 nach oben geneigt. Auch in diesem Fall muß der Arm mindestens einen Winkel von etwa 5 ° mit der Achse des Hebels 26 einschließen. Dieser Winkel liegt jedoch diesmal nach oben, während er in der Ausfühzungsform der Fig.4 nach unten lag. Obwohl die Lage dieser Vorrichtung für die Wirkungsweise unwesentlich ist, so wird vorgezogen, sie in ähnlicher Weise, wie in Fig. 4 dargestellt, zu benutzen, d. h. um 9o° gedreht gegenüber der Darstellung nach Fig. 6 und 7. Auch die weiter unten beschriebenen Ausführungsformen sind in den folgenden Figuren um 9o° gegenüber ihrer Gebrauchslage geschwenkt.
  • Fig. 8, 9 und ro zeigen eine Ausführungsform, die besonders vorteilhaft ist, wenn das Umspinnmaterial faden- oder schnurförmig ist. In diesem Fall ist der Fadenwächterhebel 26, ähnlich wie der der Fig. 4, etwa in der Mitte gelagert. Der Arm 2g' jedoch ist, anstatt an dem Hebel 26 befestigt zu sein, gelenkig am Arm 24 unterhalb des Drehpunktes 25 angelenkt. Das untere Ende des Hebels 26 ist mit einer Nut versehen, so daß der Arm 29' in diese .Nut eintreten kann. Der Faden 16 geht durch eine Öffnung in dem verbreiterten Ende 29d des Hebels 29' hindurch. Fig. 1o zeigt die Lage der Teile, wenn der Fäden gerissen ist.
  • Die Ausführungsform der Fig. 11, 12 und 13 unterscheidet sich von den früher beschriebenen dadurch, daß die Drehachse 25 senkrecht und nicht waagerecht angeordnet ist.- Der Hebel 26 schwingt in einer waagerechten Ebene, und der Kontaktteil 23 ist auf einem Stützwinkel 55 befestigt, der von der Isolierbuchse 21 getragen wird und mit dem Draht 30 verbunden ist. Das Umspinnmateriäl 16 hält den Schalter geschlossen, und die Zentrifugalkraft bewirkt beim Zerreißen des Materials ein Öffnen dieses Schalters. Der Hebel 26 wird durch die Zentrifugalkraft geöffnet, auch wenn die Achse . des Armes 29 mit der Achse des.Hebels 26 übereinstimmt. Die beiden Achsen brauchen daher keinen Winkel miteinander einzuschließen.
  • Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 14 und 15 dargestellt. In diesem Fall ist der Kontaktteil 23 auf einer Stütze 55' befestigt, so daß er oberhalb des Kontaktteiles 27 liegt. Das Umspinnmaterial 16 drückt gegen die Unterseite des Armes 29 und hält ihn gewöhnlich in der Stellung der Fig. 14. Bei dieser Ausführungsform schließt die Achse des Armes 29 mit der Achse des Fadenwächterhebels 26 einen Winkel ein.
  • In all den eben beschriebenen Schaltern ist der Kontakt 23 vom Maschinenrahmen isoliert, während, der Kontakt 27 mit dem Maschinenrahmen leitend verbunden oder geerdet ist. Der Kontakt 27 ist verschiebbar gelagert,- so daß sich der Fadenwächterhebel 26, 29 frei bewegen kann, wenn beim Betrieb Änderungen in der Spannung des Umspinnmaterials vorkommen, ohne daß der Stromkreis, der den Schalter enthält, beeinflußt wird. Die Beweglichkeit des Hebels bewirkt ferner, daß das Umspinnmaterial nicht durch die Berührung mit dem Arm 29 zerrissen wird.
  • Der vollständige Stromkreis für die Ma= schine ist in Fig. 16 dargestellt. Die Maschine also solche hat bekannten Aufbau und besitzt einen Antriebsmotor 75 für die Leitrolle, einen Generator 67, der unmittelbar damit verbunden ist, und einen oder mehrere Spinnkopfmotoren 3 sowie einen Motor 147 für die Aufwickeltrommel. Der Motor 147 ist -zweckmäßig' ein Induktionsmotor. Die Maschine ist z: B. an ein Drehstromnetz geeigneter Spannung angeschlossen. Die Leiter des Drehstromnetzes sind mit 6o, 61 und 62 bezeichnet.. Ein Hauptschalter 63 dient dazu, den Hauptteil der Anordnung von der Stromquelle abzuschalten. Die Leiter 64, 65 und 66 verbinden diesen Schalter unmittelbar mit dem Feld des Generators 67 und sind über Drähte 68, 69 und 70 mit den festen Kontakten eines Schützes 71 verbunden. Das Feld des Motors 75 ist über Drähte 72, 73 und 74 mit den beweglichen Kontakten des Schützes 71 verbunden. Die Drähte@68 und 69 verbinden ferner eine Phase des Kraftnetzes mit der Primärwicklung eines Transformators 76. Der Transformator dient dazu, einen Strom niedriger Spannung dem Steuerstromkreis zuzuführen. Das eine Ende der Sekundärwicklung dieses Transformators steht über einen Draht 77 je mit einer Klemme der Wicklungen 78 und 79 des Schützes 71 und eines Hilfsschützes in Verbindung. Die anderen Klemmen dieser Wicklungen 78 und 79 sind über einen Draht 8o mit einem normalerweise geschlossenen Schalter 81 verbunden. Der zweite Kontakt dieses Schalters ist über einen Draht 82 an ein Klemmbrett angeschlossen.
  • Der Draht 77 ist ferner über einen Draht 83 mit einer Feldklemme 84 des Motors 85 verbunden, dessen Zweck weiter unten beschrieben wird. Die andere Klemme des Feldes 84 ist über einen Draht 86 mit einem der beweglichen Kontakte des Hilfsschützes verbunden. Der Draht 86 ist über einen Draht 88 auch mit einem normalerweise offenen Schalter 87 verbunden. Der andere Kontakt dieses Schalters steht über einen Draht 89 mit einem Draht 85' in Verbindung, der zu dem zweiten Ende der Sekundärwicklung des Transformators 76 geführt ist und auch mit dem festen Kontakt in Verbindung steht, der dem beweglichen Kontakt des Drahtes 86 gegenüberliegt. Der Motor 85 besitzt zwei Umkehrwicklungen go und g1. Diese Wicklungen sind an einem Ende miteinander verbunden. Die Wicklung go ist über einen Draht 92 an einem Kontakt eines einpoligen Wechselschalters 104 angeschlossen. Ein Draht 96 verbindet den Draht 92 mit einem Draht 97 über normalerweise geschlossene Kontakte.
  • Der Schaltarm des Schalters 1o4 ist über einen Draht 98 an dem zweiten festen Kontakt des Hilfsschützes angeschlossen. Der bewegliche Kontakt desselben ist über einen Draht 97. mit dem gemeinsamen Punkt der Wicklungen go und 9 1 verbunden. Das andere Ende der Wicklung gr steht über einen Draht 99 mit dem zweiten festen Kontakt des Schalters 104 in Verbindung. Bei 93, 94 und 95 sind Rheostate oder einstellbare Widerstände angedeutet, die einen gemeinsamen Endpunkt besitzen, der mit jedem der beweglichen Kontakte verbunden ist. Die anderen Endpunkte der Rheostate sind über Drähte ioi, i02 und 103 an die Ankerwicklung des Motors 75 angeschlossen.
  • Die gestrichelte Linie i oo deutet an, daß der Motor 85 die Rheostate 93, 94 und 95 beeinflußt. Außerdem beeinflußt er den Schalter 104 sowie die Schalter 81 und 87. In der Ruhestellung vor dem Anlassen befinden sich die Rheostate 93, 94 und 95 in einer solchen Stellung, daß ihr gesamter Widerstand im Ankerstromkreis liegt. In diesem Zustand ist der Schalter 81 geschlossen, der Schalter 87 dagegen offen. Der Schalter i04 hat die dargestellte Lage.
  • Bei i04' ist ein vierpoliger Wechselschalter angedeutet. Dieser Schalter dient dazu, den Strom für die Spinnkopfmotoren umzukehren, um sie vorwärts oder rückwärts laufen zu lassen. Drähte i05 und io5a sind zu diesem Umkehrschalter 104' geführt. Der Strom fließt von diesem Stromkreis durch Drähte 107 und 107a zum Feld des Motors 3. Ein Draht i06 verbindet den Generator. unmittelbar mit dem Feld. Ein ähnlicher Stromkreis wird von den Drähten i08 und iog gebildet, die vom Generator zum Umkehrschalter 104' führen. Der Strom fließt vom Schalter über die Drähte ii2 und 112a zum Anker des Spinnkopfmotors 3. Der dritte Draht iio dieses Stromkreises führt unmittelbar vom Generator zum Motor. Die Kontakte des Wechselschalters i04' sind in üblicher Weise über Kreuz verbunden, so daß durch Umschalten des Schalters das Feld und der Anker des Motors 3 so erregt werden, daß der Motor in der gewünschten Richtung läuft.
  • Der Bremsmagnet 41 ist über einen Draht 42 an der einen Phase des Stromkreises an der Ausgangsseite des Hauptschützes angeschlossen, so daß beim Schließen des Hauptschützes die Bremswicklung erregt wird, um die Bremse des Umspinnkopfes zu lösen. Sobald das Hauptschütz sich öffnet, fällt der Magnet 41 ab, und die Bremse wird angezogen.
  • Der Stromkreis für den Unterbrechungsschalter verläuft folgendermaßen: Der Strom für diesen Stromkreis wird von der Sekundärwicklung des Transformators 76 abgenommen und hat zweckmäßig etwa 24 Volt Spannung. Zu diesem Zweck ist die Sekundärwicklung des Transformators an einem geeigneten Punkt durch einen Draht 113 geerdet. Der Transformator ist über den Draht 85' und einen Draht 114 mit einem Punkt zwischen den Signallampen 115a und 115 verbunden. Die andere Klemme der Lampe i 15 ist über einen Draht i 16 und eine Relaiswicklung 117 sowie den Draht 30 an den isolierten Kontakt 23 des Fadenwächterhebels 26, 29 angeschlossen. Der Maschinenrahmen ist durch einen Draht i 18 geerdet. Der Draht 8o ist über einen normalerweise geöffneten Schalter 2oo-und einen Draht 121 mit einem festen Kontakt verbunden, der von der Kontaktscheibe i20 beeinflußt wird. Der andere feste Kontakt dieser Scheibe ist über einen Draht iig mit dem Klemmbrett verbunden. Eine zweite Kontaktscheibe 122 beeinflußt ein zweites Kontaktpaar, von denen der eine bei 123 geerdet ist. Der andere Kontakt steht über einen Draht 124- mit der zweiten Klemme der Signallampe i i 5a in Verbindung. Die drei Klemmen des Klemmbrettes sind mit einem Anlaß- und Unterbrechungsschalter verbunden. An diesem Klemmbrett ist der Draht 82 an den Draht 125 angeschlossen, der am festen Kontakt des Anlaß-schalters 126 liegt. Der andere feste Kontakt ist über einen Draht 127 mit dem Draht iig am Klemmbrett verbunden. Der Draht 85' steht über das Klemmbrett mit einem Draht 130 in Verbindung, der an einem festen Kontakt des normalerweise geschlossenen Unterbrechungsschalters 129 liegt. Der andere Kontakt des letzteren ist über einen Draht 128 an einen der Kontakte des Anlaßschalters angeschlossen.
  • Der Induktionsmotor 147 der Aufwickeltrommel erhält Strom über die Leiter 140, 141 und 142, einen Schalter 143 und Leiter 144, 145 und 46. Der Anker dieses Motors ist über Drähte 148 mit einem einstellbaren Widerstand 149 verbunden. Dieser Widerstand besteht aus drei verstellbaren Widerstandsspulen, die mit Hilfe eines einzelnen Kontrollhebels, wie dies durch die Linie 15o angedeutet ist, von Hand verstellt werden können.
  • Die notwendigen Störungslampen sowie die elektrische Trockenvorrichtung werden von einer passenden Stromquelle. 151 gespeist. Ein Schalter i 5:z beherrscht diesen Stromkreis. Eine Lampe 153 ist eine Störungslampe, und eine Lampe i54 ist in der Nähe des Umspinnkopfes angebracht. Die elektrische Heizwicklung 155 wird von demselben Stromkreis versorgt. Eine solche Heizvorrichtung wird in der vorliegenden Erfindung nicht beansprucht. Sie dient dazu, den aufgetragenen Kleb- oder Isolierstoff, der entweder unter oder über dem Umspinnmaterial aufgetragen ist, zu trocknen. In dem Stromkreis befindet sich ein .thermostatischer Schalter i60, um die Heizvorrichtung bei bestimmter Temperatur ein- und auszuschalten. Die Heizvorrichtung enthält eine Anzahl von Widerständen, z. B. drei, die mit Hilfeeines beliebigen Schalters 157 ein- und ausgeschaltet werden. Dieser Schalter hat vier Stellungen, so daß in einer Stellung eine Heizeinheit, in der zweiten Stellung zwei und in der dritten Stellung drei Heizeinheiten eingeschaltet sind, während in der vierten Stellung sämtliche Heizwicklungen 'ausgeschaltet sind.
  • Die Wirkungsweise dieser Stromkreise wird im folgenden beschrieben. Um die Maschine in Betrieb zu setzen, wird der Hauptschalter 63 geschlossen. Es wird daher dem festen Kontakt des Schützes 71 sowie dem Feld des Generators 67 Strom zugeführt. Auch die Primärwicklung des Transformators 76 kommt unter Spannung. Gleichzeitig wird der Umspinnkopfmotor 3 unter Spannung gesetzt, da sich der Schalter 104' gewöhnlich in einer seiner geschlossenen Stellungen befindet.
  • Infolge der beschriebenen Anordnung wird bei irgendeiner Bewegung des Motors 75 und des Generators 67 eine gleichzeitige äquivalente Bewegung des Umspinnkopfes stattfinden; d. h. bei irgendeiner Bewegung des Kernmaterials wird auch Umspinnmaterial aufgebracht. Solange die Maschine sich im Stillstand befindet, sind alle Widerstände der Rheostaten 93, 94 und 95 in den Ankerkreis des Motors 75 eingeschaltet. Der Schalter 81 ist geschlossen, und der Schalter 104 hat die dargestellte Lage. Der Schalter 8!7 ist offen, das Hauptschütz 71 ist offen, das Hilfsschütz 79 ist offen; und die Wicklung des Relais 117 ist stromlos. Solange die Wicklung 117 nicht erregt ist, ist die Kontaktscheibe 12o von den Kontakten abgehoben, während die Kontaktscheibe 122 mit den dazugehörigen Kontakten in Berührung steht.
  • Der Unterbrechungsschalter wird von dem Umspinnmaterial zwischen der Vorratsspule und deni Auflaufpunkt gesteuert. Wenn das Umspinnmaterial zerreißt, werden alle Stromkreise geöffnet, und die Umspinnkopfbrerrise wird angezogen, um die Maschine unverziiglich zum Stillstand zu bringen. Hierdurch wird eine Verschwendung an Material und die Notwendigkeit des Zurückwickelns vermieden, im Gegensatz zu Maschinen, bei denen ein längeres Stück des Kernmaterials nach einem Bruch des Umspinnmaterials durch die Maschine läuft, bevor die Maschine stillsteht.
  • Um die Maschine anzulassen,- wird der Schalter 126 geschlossen. Hierdurch fließt ein Strom von der einen Klemme der Sekundärwicklung des Transformators 76 durch den Draht 77, die Relaiswicklung 78, den Draht 8o, -den normalerweise geschlossenen Schalter 81, den Draht 82, den Draht 125, Schalter 126, Draht 128, normalerweise geschlossenen Unterbrechungsschalter z29, Draht 130 und Draht 85' zurück zum anderen Endpunkt der Sekundärwicklung des Transformators 76. Durch die Erregung der Wicklung 78 werden die Kontakte des Schützes geschlossen. Es fließt daher ein Strom durch die Drähte 72, 73 und 74 und das Feld des Motors 75. Der Generator 67 wird auf diese Weise .in Betrieb genommen und dadurch auch der Umspinnkopfmotor 3.
  • Zweckmäßig wird der Schalter 143 geschlossen, bevor der Anlaßschalter 126 eingeschaltet wird. Hierdurch wird der Induktionsmotor 147 erregt, so daß der Draht, der von der Leitrolle nach der Aufwickeltrommel geführt ist, unter einer Spannung steht, die von der Erregung des Induktionsmotors abhängt. Dieser Motor übt einen beständigen Zug auf den Draht aus, wobei der Zug von Hand durch Verstellen der Widerstände 149 im Ankerkreis des Motors eingestellt werden kann. Durch die Erregung der Wicklung 78 wird auch der Kontakt Zoo geschlossen. Die Wicklung 78 erhält daher Strom über die Kontakte Zoo, Draht 121, Kontaktscheibe 12o, Draht 119, Draht 127, Draht 12$, normalerweise geschlossenen Unterbrechungsschalter 129, Draht 130 und Draht 85' vom Endpunkt der Sekundärwicklung des Transformators 76. Dieser Stromkreis dient als Haltestromkreis 'für die Wicklung 78 des Hauptschützes. Bei der Erregung der Wicklung 78 erhält auch die Wicklung 79 des Hilfsschützes Strom. Es werden daher auch die Stromkreise dieses Schützes geschlossen. Der obenerwähnte Haltestromkreis für die Wicklung bildet gleichzeitig einen Haltestromkreis für die Wicklung 79. Durch das Schließen des Hilfsschützes 79 wird ein Stromkreis für das Feld 84 des Motors 85 wie folgt geschlossen. Der Strom fließt durch den Draht 83, Feldwicklung 84, Draht 86, den linken Kontakt des Hilfsschützes und den Draht 85' zum Endpunkt der Sekundärwicklung des Transformators 76. Gleichzeitig wird die- Wicklung 91 auf folgendem Wege unter Spannung gesetzt: Von der rechten Klemme über den Draht 99, den Schalter 104, Draht 98, den rechten Kontakt des Hilfsschützes 79 und Draht 97 zurück zum anderen Endpunkt der Wicklung. Der Motor 85 kommt daher in Bewegung: Dieser Motor schaltet die Widerstände 93, 94 und 95 allmählich aus dem Ankerkreis des Motors 75, sobald der Motor seine Geschwindigkeit erreicht. Beim Anlassen des Motors 85 wird der normalerweise geschlossene Schalter 81 geöffnet und der normalerweise geöffnete Schalter 87 geschlossen. Wenn die Widerstände des Ankerstromkreises vollständig ausgeschaltet sind, wird der Schalter 104 von der Stellung, in der er den linken Kontakt schließt, umgeschaltet, um den Motor in entgegengesetzter Richtung anzutreiben. Der Motor 85 wird. durch Unterbrechen des Stromkreises der Wicklung 9 1 zum Stillstand gebracht. Der Motor und die dazugehörigen Teile sind bereit, in umgekehrter Richtung zu laufen, wenn die Maschine zum Stillstand gebracht wird, so daß dann die Widerstände 93, 94 und 95 wieder in den Ankerstromkreis eingeschaltet werden.
  • Der Schalter 104 befindet sich in solcher Stellung, daß er den Stromkreis für die Wicklung go über das Hilfsschütz 79 schließt. Der Stromkreis für die Wicklung go wird vervollständigt durch den normalerweise geschlossenen Kontakt des Hilfsschützes, so daß der Motor 85 den Widerstand in den Ankerstromkreis des Motors 75 wieder einschaltet, und zwar entweder während die Maschine läuft oder wenn sie stromlos ist.
  • Der Schalter 104 ist ein Schalter mit einstellbarem Anschlag und kann von Hand so eingestellt werden, daß der Betrag des aus dem Ankerstromkreis ausgeschalteten Widerstandes nach Wunsch einen gewünschten Betrag annimmt, so daß die Geschwindigkeit der Maschine einen bestimmten Wert erhält. In der einen Endlage des einstellbaren Schalters io4 wird wenig oder kein Widerstand ausgeschaltet, so daß die Maschine langsam läuft. In der anderen Endstellung des einstellbaren Schalters wird sämtlicher Widerstand ausgeschaltet, und die Maschine läuft mit höchster Geschwindigkeit durch Einstellen des Begrenzungsschalters 104- Zwischen diesen Endlagen kann irgendeine Betriebsgeschwindigkeit erhalten werden. Wie oben erwähnt, beeinflußt der Motor 85, der die Widerstände 93, 94 und 95 bedient, auch den Schalter io4 und schaltet am Ende seiner Bewegung in der einen oder anderen Richtung den Schalter um, so daß der Betrieb in der anderen Richtung vorbereitet wird. Die Geschwindigkeit der Maschine kann während des Betriebes durch Erregen des Motors 85 für Rücklauf verändert werden, da sich die Wicklung go in einem durch das Hilfsschütz 79 geschlossenen Stromkreis befindet, unabhängig davon, ob es Strom führt oder nicht. Wenn daher der Schalter 104 die linke Stellung einnimmt, ist der Stromkreis der Wicklung geschlossen.
  • Der Stromkreis für den automatischen Unterbrechungsschalter verläuft wie folgt: Von der einen Klemme der Sekundärwicklung des Transformators 76 über Draht 8-5' und 114, Signallampe 115, Draht 116, Relaiswicklung 117, Draht 2o, Kontakt 23, Kontakt 27, Maschinenrahmen und Erde bei 118 und von da zurück über Erde i 13 zur Sekundärspule des Transformators. Dieser Stromkreis wird geschlossen, sobald der Hauptschalter 63 eingelegt ist, wodurch der Transformator 76 Strom erhält. Dies ist notwendig, um die Kontaktscheiben i2o und r22 in die bezeichnete Stellung zu bringen. Die Signallampe i 15 ist zweckmäßig eine grüne Lampe" die anzeigt, daß, soweit das Umspinnmaterial in Frage kommt, alles in Ordnung ist.
  • Wenn das Umspinnmaterial zerreißt, wird der Stromkreis der Wicklung 117 an den Kontakten 2,3 und 27 unterbrochen. Die Kontaktscheibe i2o schließt ihre Kontakte, während die Kontaktscheibe 122 die zugehörigen Kontakte öffnet. Die Signallampe i 15 erhält über den Draht 124 Strom. Diese Lampe kann eine rote Lampe sein, um anzuzeigen, daß das Umspinnmaterial gerissen ist. Das Abheben der Kontaktscheibe 120 von den Kontakten öffnet den Haltestromkreis der Wicklung 78, so daß sich das Hauptschütz öffnet und die Maschine zum Stillstand kommt. Das Feld des Generators 67 bleibt jedoch unter Spannung, mit dem Ergebnis, daß beim Auslauf des Generators der Motor 3 in zeitlicher Übereinstimmung weiterläuft, so daß das Umspinn?näterial um das Kernmaterial bis zum endgültigen Stillstand gewickelt wird.
  • Gleichzeitig wird der Stromkreis für die Wicklung go geschlossen, weil das Hilfsschütz gleichzeitig mit dem Hauptschütz geöffnet wird. Der Stromkreis des Drahtes 96 wird geschlossen, so daß die Wicklung go auf folgendem Wege in einem geschlossenen Stromkreis liegt: Von dem rechten Ende der Wicklung über Draht g7 und 96, Draht 92 zum anderen Ende der Wicklung go. Das Feld 84 des Motors steht unter Spannung über den Draht 87, das Feld 84, Draht 86 und 88, den geschlossenen Schalter 87, Draht 89 und 85' und die Sekundärwicklung des Transformators 76. Der Motoi läuft daher im umgekehrten Sinn, so daß die Widerstände im Ankerkreis des Motors 75 allmählich vollständig in den Stromkreis eingeschaltet werden. Am Ende des Rücklaufs des Motors ist der Schalter 87 offen, der Schalter 81 dagegen geschlossen. Auch der Schalter 104 befindet sich dann wieder in der dargestellten Lage.
  • Ein ähnlicher Verlauf findet statt, wenn die Maschine durch Öffnen des normalerweise geschlossenen Unterbrechungsschalters 12g zum Stillstand gebracht wird. Wenn dieser Schalter beim Betrieb der Maschine geöffnet wird, wird der Haltestromkreis der Relaiswicklung 78 unterbrochen, so daß sowohl das Hauptschütz als auch das Hilfsschütz ausfällt. Die vorhergehende Beschreibung der Störungslichter ; _lleizvorrichtung vervollständigt die Schaltung. Um die ganze Maschine stromlos zu machen, werden die-Schalter 143 und 63 geöffnet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Stillsetzvorrichtung für Umspinnmaschinen mit einem am Fadenführer gelagerten Fadenwächterhebel, dadurch gekennzeichnet, daß in-dem Fadenwächterhebel (26) ein verschiebbarer Kontalctteil (27) gelagert ist, der durch- eine aufliegende Feder, (28) in Berühruilg mit einem gegenüber am Fadenführer (i3, 18) befestigten Kontaktteil (23) gehalten wird und dadurch einen Stromkreis.geschlossen hält, auch wenn der. Fadenwächterhebel (26) bei Fadenspannuttgsschwankungen ggringe Schwenkbewegungen macht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch-i, dadurch gekennzeichnet, daß um den Teller (io) ein Bremsband (39) gelegt ist; das bei geschlossenem Stromkreis durch einen Elektromagneten entgegen einer Federkraft (50) in gelöster Stellung gehalten wird, beim Reißen des Umspimunaterials und dadurch verursachten Abfallen des Elektromagneten (45) aber unter dem EinfluB der Feder (5o) angezogen wird und so den umlaufenden Teller (io) bremst.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i mit einem Antriebsmotor für die Leitrolle der Maschine und einem damit verbundenen Generator zum Antrieb der Spinnkopfmotoren, gekennzeichnet durch ein Schütz (7i) -mit Haltestromkreis und Druckknopfschaltern (i26 und i29).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Haltestromkreis ein elektrisch gesteuerter Widerstand (93, 94, 95) mit Wechselschalter (io4) für den Motor des Motorgenerators angeschlossen ist, wodurch ein kurzzeitiges Stillsetzen der Umspinnspindel gewährleistet ist.
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