DE620252C - Fernmeldekabel fuer Vierdrahtbetrieb - Google Patents

Fernmeldekabel fuer Vierdrahtbetrieb

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Publication number
DE620252C
DE620252C DES110877D DES0110877D DE620252C DE 620252 C DE620252 C DE 620252C DE S110877 D DES110877 D DE S110877D DE S0110877 D DES0110877 D DE S0110877D DE 620252 C DE620252 C DE 620252C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lines
amplifier
telecommunication cable
amplifiers
switching
Prior art date
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Expired
Application number
DES110877D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES110877D priority Critical patent/DE620252C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE620252C publication Critical patent/DE620252C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/32Reducing cross-talk, e.g. by compensating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. OKTOBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 620252 KLASSE 21 c GRUPPE 4o4
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*) Fernmeldekabel für Vierdrahtbetrieb
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. September 1933 ab
Bekanntlich muß in einem Vierdrahtübertragungssystem, das aus Fernmeldekabelabschnitten und Verstärkern besteht, zwischen den entgegengesetzten Übertragungsrichtungen, insbesondere in den sich an den 'Verstärkerausgängen anschließenden Kabelstrecken eine große Nebensprechdämpfung vorhanden sein. Es wurden bereits zahlreiche Mittel und Maßnahmen vorgeschlagen und angewandt, um die Nebensprechdämpfung zwischen den entgegengesetzten Übertragungseinrichtungen zu erhöhen. Es kommt nun nicht allein darauf an, zwischen den Leitungen des Fernmeldekabels eine große Nebenfreiheit zu erhalten, sondern es muß auch zwischen den zu den Verstärkern führenden Zuleitungen bzw. Schaltleitungen eine ausreichend hohe Nebensprechdämpfung vorhanden sein. Bisher wurde eine genügend große Nebensprechdämpfung zwischen den Verstärkerschaltleitungen einer Vierdrahtverbindung in gleicher bzw. übereinstimmender Weise wie im Fernmeldekabel selbst erzielt, nämlich durch gruppenweise Zusammen-
SS5 fassung der zu den entgegengesetzten Übertragungsrichtungen gehörenden Verstärker und deren Schaltleitungen und durch Anordnung von elektrostatischen bzw. elektromagnetischen Schirmen zwischen den Gruppen der Schaltleitungen. Durch eine derartige Gruppierung wird aber die örtliche Lage der Verstärker von vornherein festgelegt, so daß bei der Herstellung von Vierdrahtverbindungen auf die Lage der Verstärkerzuleitungen Rücksicht genommen werden muß. Sind dann beispielsweise alle oder ein großer Teil der Verstärker der einen Gruppe durch Störungen außer Betrieb gesetzt, so können diese nicht durch die Verstärker der anderen Gruppe ersetzt werden, da zwischen den Verstärkern einschließlich der Schaltleitungen ein und derselben Gruppe keine ausreichende Nebensprechdämpfung vorhanden ist.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile in einem Fernmeldekabel, bei dem die Leitungen entgegengesetzter Übertragungsrichtung in getrennten und gegeneinander abgeschirmten Leitungsgruppen angeordnet sind, dadurch vermieden, daß in den Anschlußkabeln der Verstärker die Schaltleitungen (Paare, Vierer usw.) einzeln abgeschirmt sind. Auf diese Weise erreicht man, daß zwischen allen oder einer größeren Anzahl von Verstärkerschaltleitungen eine so große Nebensprechfreiheit vorhanden ist, daß die Verstärker in beliebiger Weise in eine Vierdrahtverbindung eingeschaltet werden können. Die elektrostatische bzw. elektromagnetische Abschirmung jeder einzelnen Schaltleitung hat zwar den Nachteil, daß hierdurch die Betriebskapazität der einzelnen Schaltleitungen sowie die Kosten für die
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ernst Fischer in B-erlin-Lichterfelde.
meistens in Form von Kabeln hergestellten Schaltleitungen erhöht werden. Diese Nachteile treten aber deshalb kaum in Erscheinung, weil einerseits die Schaltleitungen nur eine verschwindend kleine Länge der gesamten Vierdrahtverbindungen ausmachen und andererseits die zusätzlichen Kosten im Verhältnis zu den gesamten Kosten der Vierdrahtanlage vernachlässigbar klein sind.
to Jedenfalls sind diese Nachteile gegenüber den erzielten Vorteilen, nämlich eine beliebige Auswahl der Verstärker und Schaltleitungen sowie die Möglichkeit späterer Umschaltungen, beispielsweise bei nachträglicher Einführung des Trägerfrequenzbetriebes, zu vernachlässigen.
Die Erfindung ist an Hand der Figur näher erläutert. In der Figur ist schematisch ein Verstärkeramt dargestellt, das die Vier-
ao drahtverstärker 31, 32, 33, 34, 35 und 36 enthält. Zum Anschluß der Verstärker an die Fernkabelleitungen dienen auf der linken ■ Seite des Verstärkeramtes die als Doppeladern ausgebildeten Schaltleitungen 11, 12, 13, 14, 15 und 16, auf der rechten Seite des Verstärkeramtes die ebenfalls als Doppeladern ausgebildeten Schaltleitungen 21, 22, 23, 24, 25 und 26. Jede Schaltleitung ist erfindungsgemäß mit einer elektrostatischen Abschirmung versehen, In den Figuren sind der Einfachheit halber lediglich die Abschirmungshüllen 17 und 27 der Schaltleitungen 16 und 26 schematisch dargestellt. Durch die Abschirmung jeder einzelnen Schaltleitung wird es ermöglicht, daß die Verstärker 31 bis 36 in beliebiger Weise in die Fernkabelleitung eingefügt werden können. Gegebenenfalls können auch zwischen den einzelnen Verstärkern elektrostatische bzw. elektromagnetische Schirme in Form von Platten o. dgl. angeordnet sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fernmeldekabel für Vierdrahtbetrieb, bei dem die Leitungen entgegengesetzter Übertragungsrichtung in getrennten und gegeneinander abgeschirmten Leitungsgruppen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den Anschlußkabeln der Verstärker die Schaltleitungen einzeln ab-• geschirmt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES110877D 1933-09-06 1933-09-06 Fernmeldekabel fuer Vierdrahtbetrieb Expired DE620252C (de)

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DE (1) DE620252C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875674C (de) * 1948-11-25 1953-05-04 Normalzeit G M B H Anordnung fuer den Vierdrahtbetrieb in Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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