DE974488C - Anordnung bei Gleisbildstellwerken fuer Eisenbahnen - Google Patents
Anordnung bei Gleisbildstellwerken fuer EisenbahnenInfo
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- DE974488C DE974488C DES28492A DES0028492A DE974488C DE 974488 C DE974488 C DE 974488C DE S28492 A DES28492 A DE S28492A DE S0028492 A DES0028492 A DE S0028492A DE 974488 C DE974488 C DE 974488C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
- B61L19/06—Interlocking devices having electrical operation
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
- B61L19/06—Interlocking devices having electrical operation
- B61L19/14—Interlocking devices having electrical operation with electrical locks
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
- .Anordnung bei Gleisbildstellwerken für Eisenbahnen Bei Gleisbildstellwerken werden die Relais, Widerstände, Sicherungen usw. in sogenannten Gestellen angeordnet, die meistens in einem vom Stellwerk getrennten Raum untergebracht sind. Die Verbindung zwischen den einzelnen Gestellen und dem Stellwerksraum wird über einen Zwischenverteiler geführt. Die zwischen den einzelnen Gestellen und dem Zwischenverteiler erforderlichen Verbindungskabel werden bisher in Kabelrosten an den einzelnen Gestellreihen entlang nach einer oder beiden Seiten der Gestellreihen geführt. Dort werden sie in einem senkrecht zu den Gestenreihen führenden Rost, der neben oder über den Gestellreihen liegt, mit den von den Gestellen der anderen Gestellreihen kommenden Kabeln zusammengefaßt und gemeinsam bis zum Zwischenverteiler verlegt. Eine solche Kabelführung hat unter anderem. den Nachteil, daß eine mehrfache Knickung der Kabel erforderlich ist, z. B. an Stellen, an denen die von den einzelnen Gestellreihen kommenden Kabel in den gemeinsamen, senkrecht zu den Gestellreihen verlaufenden Kabelrost eingeführt werden.
- Gemäß der Erfindung wird bei Stellwerksanlagen, bei denen die Verbindungskabel zwischen einem Zwischenverteiler und den zu diesem und zueinander parallel liegenden Gestellreihen mit Relais, Widerständen usw. in dem Raum oberhalb der Gestellreihen auf senkrecht zu diesen führenden Rosten verlegt sind, die Anordnung so getroffen, daß die von verschiedenen Gestellen derselben Gestellreihe zum Zwischenverteiler führenden Kabel auf getrennten Kabelrosten verlegt sind, die parallel zueinander und senkrecht zu den Gestenreihen verlaufen, und auf denen jeweils die Kabel für die einander entsprechenden Gestelle benachbarter Gestenreihen zusammengefaßt sind. Hierbei sind zwar mehrere senkrecht zu den Gestenreihen verlaufende Kabelroste erforderlich, jedoch werden die hierdurch hervorgerufenen erhöhten Kosten bei weitem dadurch aufgehoben, daß die kürzeste Leitungsführung erreicht wird, die praktisch möglich ist. Ein weiterer Vorteil ist, daß die Anzahl der Knickstellen der Kabel wesentlich herabgesetzt wird. Gegenüber der bei der bisherigen Kabelführung erforderlichen sechsfachen Knickung erhält man bei der erfindungsgemäßen Ausführung nur eine vierfache Knickung oder sogar nur eine zweifache Knickung. Außerdem ergeben sich auch schaltungstechnisch sehr wesentliche Vorteile. Da Änderungen au Gleis- und Signalanlagen. bei Bahnanlagen häufig vorkommen, muß die entsprechende Umgestaltung der Bauelemente, Relais usw. und deren Anschlüsse im Stellwerk dabei rasch und vor allem ohne größere Beeinträchtigung der übrigen Arbeitsfähigkeit des Stellwerkes vor sich gehen. Dies wird dadurch ermöglicht, daß jetzt eine viel bessere Übersicht über die Zugehörigkeit der vom Zwischenverteiler zu den entsprechenden Relaisgestellen führenden Kabel gegeben ist. Die Abänderung der Anschlüsse kann daher wesentlich leichter, schneller und doch mit größerer Sicherheit durchgeführt werden.
- Bei der erfindungsgemäßen Kabelführung sind auf den von Gestenreihe zu Gestellreihe über die einzelnen Gestelle hinweg zum Verteiler führenden Rosten immer nur wenige Kabel angeordnet und nicht ein großes Kabelbündel, das vor dem Verteiler sämtliche Kabel enthält. Die über die Gestelle hinweg führenden Kabelroste sind daher wesentlich kleiner und raumsparender als die bisher notwendigen großen Kabelroste.
- Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert, in der eine Gestellanordnung von oben dargestellt ist.
- Der Zwischenverteiler Z und die drei dargestellten Gestellreihen mit den Gestellen i bis q., 5 bis 8 und 9 bis 12 liegen parallel zueinander. Von den einzelnen Gestellen führen Kabel nach dem Zwischenverteiler Z und von diesem wieder nach anderen Gestellen hin. Gemäß der Erfindung sind nun die Kabel 13 bis 16 für die Gestelle 5 bis 8 derselben Gestellreihe auf einem senkrecht zu den Gestenreihen verlaufenden Rost über die vor dem Zwischenverteiler liegenden Gestelle hinweg unmittelbar an den Zwischenverteiler geführt. Die Kabelknickung beim Übergang von der vertikalen Kabelführung zur horizontalen Führung auf den Rosten ist hier nicht zu sehen. Sie bleibt wie bisher bestehen. Dagegen fällt die bei der bisherigen gestrichelt angedeuteten Kabelführung erforderliche Knickung an den Stellen 17 und 18 bei allen Kabeln weg. Die Kabel 14 und 15 der mittleren Gestelle haben keine weitere Knickung. Nur bei den äußeren Kabeln 13 und 16 ergibt sich die bisher auch notwendig gewesene Knickung an den Stellen 2o, 21, 22 und 23. Außerdem ist aus der Zeichnung auch ersichtlich, daß die Kabellängen bei der erfindungsgemäßen Kabelführung wesentlich geringer werden, als wenn die Kabel, wie gestrichelt angedeutet, an der Seite der Gestelle entlanggeführt werden.
- Die Anordnung gemäß der Erfindung hat noch den besonderen Vorteil, daß das Nachziehen' etwaiger Reservekabel wesentlich erleichtert wird, da die einzelnen über die Relaisgestelle hinwegführenden Roste nicht so belastet sind wie der gemeinsame bisher verwendete Rost. Außerdem können die Kabel in den parallel zueinander liegenden Rosten der Zugehörigkeit nach geordnet bleiben, während bisher z. B. ein Reservekabel für das Gestell i im gemeinsamen Rost oben auf alle bereits liegenden Kabel gelegt werden mußte, während die anderen Kabel für das Gestell i vielleicht am Boden des gemeinsamen Rostes lagen.
- Es ist ferner zu berücksichtigen, daß auch die Verbindung der Gestelle mit dem Stelltisch im daneben-oder darüberliegenden Stellwerk erleichtert wird. Man erspart hier genauso besondere Krümmungen in den Kabeln, weil man diese von jedem Gestell auf nächstem Wege zu dem Stelltisch hinführen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung bei Gleisbildstellwerken für Eisenbahnen, bei denen die Verbindungskabel zwischen einem Zwischenverteiler und den zu diesem und zueinander parallel liegenden Gestellreihen mit Relais, Widerständen usw. in dem Raum oberhalb der Gestellreihen auf senkrecht zu diesen führenden Rosten verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die von verschiedenen Gestellen (5 bis 8) derselben Gestellreihe zum Zwischenverteiler (Z) führenden Kabel auf getrennten Kabelrosten verlegt sind, die parallel zueinander und senkrecht zu den Gestellreihen verlaufen, und auf denen jeweils die Kabel für die einander entsprechenden Gestelle (2, 6 und io) benachbarter Gestenreiben zusammengefaßt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 816 413; Buch »Fernschreib-Wählanlagen« von Korta und Hettwig, S. 28q., 287 bis 289 und 293; Buch »Fernsprech-Wählanlagem von Hettwig, S. 316, 317 und 319 bis 321; »Handwörterbuch des elektrischen Fernmeldewesens« von Feyerabend, Bd. i, S. 733.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES28492A DE974488C (de) | 1952-05-11 | 1952-05-11 | Anordnung bei Gleisbildstellwerken fuer Eisenbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES28492A DE974488C (de) | 1952-05-11 | 1952-05-11 | Anordnung bei Gleisbildstellwerken fuer Eisenbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE974488C true DE974488C (de) | 1961-01-12 |
Family
ID=7479450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES28492A Expired DE974488C (de) | 1952-05-11 | 1952-05-11 | Anordnung bei Gleisbildstellwerken fuer Eisenbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE974488C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE816413C (de) * | 1949-10-11 | 1951-10-11 | Siemens & Halske A G | Anordnung bei Stellwerken mit elektrischen Verschluessen |
-
1952
- 1952-05-11 DE DES28492A patent/DE974488C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE816413C (de) * | 1949-10-11 | 1951-10-11 | Siemens & Halske A G | Anordnung bei Stellwerken mit elektrischen Verschluessen |
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