DE619005C - Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von KraftfahrzeugenInfo
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- DE619005C DE619005C DEK131840D DEK0131840D DE619005C DE 619005 C DE619005 C DE 619005C DE K131840 D DEK131840 D DE K131840D DE K0131840 D DEK0131840 D DE K0131840D DE 619005 C DE619005 C DE 619005C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
- B60R25/01—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
- B60R25/04—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
20. SEPTEMBER 1935
20. SEPTEMBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
V£ 619005 KLASSE 63 c GRUPPE
Franz S.Krauß in Wien Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Oktober 1933 ab
Es sind bereits Sicherungsvorrichtungen gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen bekannt,
die eine elektrische Alarmvorrichtung, die durch Erschütterungskontakte betätigt
wird, aufweisen, deren Teile durch zwei mit dem Pol einer Stromquelle verbundene, auf
einem segmentartigen Pendel angeordnete Kontaktteile und einem mit dem anderen Pol
der Stromquelle in Verbindung stehenden, zwischen den beiden Kontaktteilen angeordneten
Pendel mit den Kontaktteilen entsprechenden Gegenkontakten gebildet werden, so daß bei der geringsten Änderung der Lage
des Kraftfahrzeuges die Alarmvorrichtung betätigt wird.
Der Erfindungsgegenstand betrifft eine derartige Sicherungsvorrichtung, die das Neue
aufweist, daß die Nockenscheibe des Sperrzylinders eines Sicherheitsschlosses auf ein
unterhalb des segmentartigen Pendels angeordnetes Schwenkstück, welches als Kontaktstück
und zugleich als Bremse ausgebildet ist, einwirken kann, so· daß durch den Druck, mit
welchem die Nockenscheibe das Schwenkstück gegen das segmentartige Pendel preßt, einerseits
die erforderliche Bremswirkung auf letzteres ausgeübt und andererseits eine stromleitende Verbindung zwischen dem Kontaktstück
und dem segmentartigen Pendel hergestellt wird.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise AusführungsformdesErfmdungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine Ansicht der Alarmvorrichtung ohne Schutzkappe, Fig. 2 ist die zugehörige
Seitenansicht ohne Kontaktstück, Fig. 3 ist eine Ansicht der um die Achse 2 geschwenkten
Vorrichtung.
An der Grundplatte 1 ist die Achse 2 befestigt. An dieser Achse hängt f reisclrwingend,
isoliert durch ein Rohr 3 aus Isoliermaterial und Isolierscheiben 4, ein segmentartiges Pendel
5, an dessen Außenseiten Lappen 6 aufgebogen sind. In die Lappen sind verstellbare
Kontaktschrauben 7 eingeschraubt. Die Grundplatte ι weist, wie in Fig. 1 und 3 gezeichnet,
einen gegen dieselbe isolierten Bolzen 8 auf, an welchem das federnde Kontaktstück 9 befestigt
ist. Unterhalb des Kontaktstückes 9 ist ein Isolierblättchen 10 angeordnet. An der
Grundplatte 1 ist ein beliebiges Sicherheitsschloß 11 festgemacht, dessen Sperrzylinder
12 eine Nockenscheibe 13 trägt; 21 ist der
Schlüssel zum Schloß 11. Die Nockenscheibe
13 besitzt einen Stift 14, welcher sich gegen
den in die Grundplatte 1 eingeschraubten Anschlagstift
15 legt, wenn die Nockenscheibe im Sinne des Pfeiles α gedreht wird. Bei der
entgegengesetzten Drehung trifft die Nocke 16 auf den Anschlagstift 15. Auf der Achse 2
hängt freischwebend ein zweites Pendel 17,
welches mit zwei Kontaktblättchen 18 ausgestattet
-ist. -Am Bolzen 8 ist mittels der Schraube 19 ein Leitungsdraht 20 angeklemmt.l
- Die _ Bohrung des segmentartigen Pendels 5 und des Pendels J 7 ist etwas größer
als der äußere Durchmesser der Isolierung· 4 bzw. der Achse 2, scr daß beide Teile auch
außer der zur Achse senkrechten Schwingungsebene schwingen können. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist
folgende:
Wird die Grundplatte 1 beispielsweise am
Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges befestigt, so hängen, solange die Nocke 16 nicht
das Kontaktstück .9 gegen das segmentartige Pendel 5 drückt, sowohl dieses als auch das
Pendel 17 lotrecht.
Um den Apparat betriebsbereit zu machen, wird durch Drehen " des Schlüssels 21 die
Nocke 16 gegen das Kontaktstück 9 und dieses wieder gegen das segmentartige Pendel
5 gedrückt, wodurch letzteres in seiner lotrechten Lage festgehalten erscheint. Sobald
das Kraftfahrzeug durch irgendeine äußere Einwirkung, beispielsweise durch Betreten
desselben, Anfahren o. dgl., seine Lage im geringsten ändert, wird das Pendel 17 attssehwingen,
wodurch die Kontakte 18 desselben mit den Kontaktschrauben 7 des segmentartigen
Pendels in Berührung kommen. Von einer nicht gezeichneten Stromquelle wird der elektrische Strom durch einen Leitungsdraht
zu der gleichfalls nicht gezeichneten Signaleinrichtung (elektrisches Horn o. dgl.) und
von dort aus durch den Leitungsdraht 20 über die Klemmschraube 19 und das Kontaktstück 9
in das isoliert aufgehängte segmentärtige Pendel 5 geführt. Von dort geht er durch die
Kontaktschrauben 7 in die Kontaktblättchen 18 und über das Pendel 17 zur Achse 2 und
in die Grundplatte 1, von wo er in beliebiger Weise zum zweiten' Pol der Stromquelle
zurückgeführt wird. Solange die Lageveränderung andauert, bleibt die Signaleinrichtung in
Tätigkeit. Wird durch Zurückdrehen des Schlüssels 21 das Kontaktstück 9 vom segmentartigen
Pendel 5 entfernt, so stellen sich die Schwerlinien des letzteren und des Pendels
17 auch dann parallel zueinander, wenn der Wagen auf einer schrägen Fläche ruhig steht.
In diesem Falle ist der elektrische Stromkreis unterbrochen. Durch Verstellen der Kontaktschrauben
7 kann die Empfindlichkeit geregelt werden.
Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß der Strom anstatt durch das
federnde Kontaktstück 9 in beliebig anderer Weise dem segmentartigen Pendel 5 zugeführt
wird. Das Kontaktstück 9 kann anstatt federnd auch schwenkbar am Bolzen 8 befestigt
sein. Es genügt -auch, am unteren Ende des Pendels 17 ein zwischen den beiden entsprechend
tiefer gesetzten Kontaktschrauben 7 angeordnetes Kontaktstück an Stelle der beiden
Kontaktblättchen 18· anzubringen. 6g
Claims (1)
- Patentanspruch:Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen mit einer elektrischen Alarmvorrichtung, die durch Erschütterungskontakte betätigt wird, deren Teile durch zwei mit dem einen Pol einer Stromquelle verbundene, auf einem segmentartigen Pendel angeordnete Kontaktteile und einem mit dem anderen Pol der Stromquelle in Verbindung stehenden, zwischen den beiden Kontaktteilen angeordneten Pendel mit den Kontaktteilen entsprechenden Gegenkontakten gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß nahe dem segmentartigen Pendel (5) -ein ausschwenkbares, eine Bremse darstellendes Kontaktstück (9) angeordnet ist, das an das segmentartige Pendel (5) durch die Nockenscheibe (13) eines Sperrzylinders (12) angepreßt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT619005X | 1932-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE619005C true DE619005C (de) | 1935-09-20 |
Family
ID=3677601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK131840D Expired DE619005C (de) | 1932-10-22 | 1933-10-15 | Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE619005C (de) |
-
1933
- 1933-10-15 DE DEK131840D patent/DE619005C/de not_active Expired
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