DE61878C - - Google Patents
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- DE61878C DE61878C DENDAT61878D DE61878DA DE61878C DE 61878 C DE61878 C DE 61878C DE NDAT61878 D DENDAT61878 D DE NDAT61878D DE 61878D A DE61878D A DE 61878DA DE 61878 C DE61878 C DE 61878C
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- decorative
- loom
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D31/00—Lappet, swivel or other looms for forming embroidery-like decoration on fabrics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT/V^
KLASSE. 86: Weberei.
Webstuhl für gestickte Gewebe.
Der Webstuhl dient zur Herstellung von Geweben, die an der Oberseite mit in Mustern
aufgelegten, angewebten Zierfäden versehen sind.
Die Anbringung letztgenannter Fäden geschieht in bekannter Weise durch in der Lade angeordnete,
vertical durch die Kettenfäden auf- und abbewegbare Nadeln, welche,- an einer
oder mehreren Stangen befestigt, mit Hülfe einer Ja cquar d-Maschine in der Querrichtung
über dem Gewebe eine hin- und hergehende, der jeweiligen Musterung entsprechende
Verschiebung erhalten.
Da die Zierfäden bei der Auflegung durch die dieselben führenden Nadeln — namentlich
wenn die Fäden aus steifem Material bestehen — und wenn sie zwischen den Einwebestellen auf
eine gröfsere Länge frei liegen, von dem Gewebe abstehen und sich bogenförmig über
dasselbe erheben, so ist es nöthig, dafs die Fäden, bevor sie der Schiffchenfaden einbindet,
straff gezogen werden, wodurch sie sich dann überall auf das Gewebe auflegen. Die Fäden
müssen in dem straff gezogenen Zustande so lange gehalten werden, bis der Schufsfaden
durch die Lade angeschlagen worden ist.
Um nun das bezeichnete Anziehen und Halten der Fäden zu erreichen, ist die in der
Zeichnung dargestellte, die vorliegende Erfindung bildende Einrichtung getroffen worden.
Dieselbe ist für einen Bandwebstuhl bestimmt, von welchem die Zeichnung nur diejenigen
Theile veranschaulicht, welche zum Verständnifs der Erfindung dienlich sind. In der Seitenansicht
Fig. ι bezeichnet K einen Theil des Gestelles, L die Lade mit dem Riet r und den
die Zierfäden %' führenden Nadeln n. Für
jeden Gang des Bandstuhles ist Sn Γ-förmiger Greifer G vorgesehen; derselbe ist in der
oberen Ansicht Fig. 3 nur für einen Gang bezw. für ein Band g zur Darstellung gebracht
und wird von zwei auf dem Brustbaum B. gelagerten Stangen A und C bethätigt,
derart, dafs die Stange C eine Verschiebung des Greifers in der Richtung des Pfeiles P1, die Stange A eine Bewegung in der
Richtung des Pfeiles p2 bewirkt. Die sämmtlichen
Greifer für alle Gänge des Stuhles erhalten durch die genannten Stangen A und C
in gleicher Weise Bethätigung. Die Bewegungen erfolgen nun so, dafs der Greifer im geeigneten
Augenblick zunächst gegen die Lade hin vorgeschoben wird, gleich darauf erhält er
dann eine seitliche Verschiebung, und zwar zu dem Zeitpunkte, wenn die Nadel η den Zierfaden
\ durch das Kettenfach nach abwärts gebracht hat (Fig. ι a). Der Greifer ist so gegen
das fertige Gewebe bezw. gegen die Kette gelagert, dafs der umgebogene Theil bei der
seitlichen Verschiebung über den nach unten durch die Kette geführten Zierfaden zu liegen
kommt; geht in dieser Lage der Greifer zurück, d. h. bewegt er sich nach dem Brustbaum hin, so zieht der umgebogene Theil den ,
Zierfaden mit, wonach derselbe die in Fig. 1 veranschaulichte Stellung erhält. In dieser erfährt,
wie ersichtlich, der Zierfaden eine Anspannung, welche bewirkt, dafs sich der auf
dem Bande liegende Theil \ i fest auf dasselbe auflegt; wird alsdann der vorher eingelegte
Schufsfaden χ durch die Lade angeschlagen, so mufs der Zierfaden die straffe Lage behalten.
Gleich nach dem Anschlag des Schufs-
fadens wird dem Greifer eine der Richtung des Pfeiles p2 entgegengesetzte Richtung gegeben,
durch welche er wieder in die in Fig. 3 dargestellte Anfangsstellung gelangt.
Wie schon erwähnt, werden die beschriebenen Bewegungen der Greifer sämmtlicher Gänge
durch die Stangen A und C vermittelt; zu diesem Zwecke ist die Stange A, in welcher die
Greifer verschiebbar gelagert sind, in ihrer Längenrichtung nach links und rechts bewegbar,
indem sie an einem Ende durch die über die Rolle R geführte Schnur 5 mit dem Tritt J
in Verbindung steht, welcher von der Welle b aus mittelst Knaggen J1 abwärts gedruckt wird.
Die Stange A wird hierbei nach rechts gezogen, während die linksgängige Bewegung
— wenn der Knaggen den Hebel J freiläfst — durch eine auf die Stange A wirkende Feder- F
erfolgt. Die Stange C, in welche die Enden der Greifer so eingelegt sind, dafs sich dieselben
in der Stange in Längsschlitzen C2 verschieben können, erhält eine hin- und hergehende
Bewegung in der Richtung normal zu ihrer Länge, woraus der Vor- und Rückgang der Greifer resultirt. Zur Erzielung dieses
Hin- und Herganges ist die in Rede stehende Stange C durch die Lenkstangen D mit den
vor dem Brustbaum auf der Achse Q. angeordneten Armen W verbunden, welche durch
Drehung der Achse Q eine kurze Schwingung nach vorn erhalten, wenn der Arm W1 durch
den Tritt T, mit welchem er verbunden ist, nach abwärts gezogen wird. Auch dieser Tritt
wird durch Knaggen T1 bethätigt, welche auf
der Welle b angebracht sind, die auch die auf- und ab- sowie hin- und hergehende Bewegung
der Nadeln η durch Knaggen u M1 vermittelt. Die Bewegung der Stange C aus
der vorderen Lage (Fig. 1) in die zurückgeschobene Stellung (Fig. ia) erfolgt durch die
Federn .F1 F2, Fig. 3, wenn der Tritt T nicht
mehr durch einen Knaggen beeinflufst wird. Die Anzahl der Knaggen, sowohl für die Bewegung
der Stange A, wie der Stange C, entspricht dem Umsetzungsverhältnifs der
Hauptwelle E zu der Welle b und ist so gewählt, dafs auf jeden Vorschlag der Lade eine
Rechts- und Linksverschiebung von A und eine hin- und hergehende Bewegung von C
eintritt, wobei die Aufeinanderfolge dieser Bewegungen durch entsprechende Form der
Knaggen und geeignete Versetzung derjenigen der Stange A gegen die der Stange C geregelt
wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Webstuhl für gestickte Gewebe, bei welchem die mittelst verticaler Nadeln aufgelegten Zierfäden vor dem Einweben dadurch angezogen und straff gehalten werden, dafs ein Greifer (G), welcher, neben jedem Gang bezw. Gewebe liegend, durch geeignet vom Webstuhl bewegte Gestänge so gegen die Lade hin- und zurückbewegt und seitlich nach links und rechts verschoben wird, dafs er nach seiner Bewegung gegen die Lade und dann seitlich gegen die Kette hin, den von der Nadel eingelegten Zierfaden fafst, beim Rückgang anzieht und bei der darauf erfolgenden seitlichen Bewegung in die Anfangsstellung den bis zur Einbindung gehaltenen Zierfaden wieder losläfst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61878C true DE61878C (de) |
Family
ID=335906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61878D Expired - Lifetime DE61878C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61878C (de) |
-
0
- DE DENDAT61878D patent/DE61878C/de not_active Expired - Lifetime
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