DE61831C - Vorrichtung zur Nutzbarmachung des Auslaufs einer schnelllaufenden Maschine für das Anlassen einer andern - Google Patents
Vorrichtung zur Nutzbarmachung des Auslaufs einer schnelllaufenden Maschine für das Anlassen einer andernInfo
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- DE61831C DE61831C DENDAT61831D DE61831DA DE61831C DE 61831 C DE61831 C DE 61831C DE NDAT61831 D DENDAT61831 D DE NDAT61831D DE 61831D A DE61831D A DE 61831DA DE 61831 C DE61831 C DE 61831C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H33/00—Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
- F16H33/02—Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H37/00—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
-
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H2700/00—Transmission housings and mounting of transmission components therein; Cooling; Lubrication; Flexible suspensions, e.g. floating frames
- F16H2700/02—Transmissions, specially for working vehicles
-
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H2706/00—Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Anlassen einer andern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. September i8gi ab.
Vorliegende Erfindung will die Kraft, welche in einer rotirenden Maschine aufgespeichert
wird, die mit hoher Geschwindigkeit umläuft, zu dem Zwecke nutzbar machen, das Beharrungsvermögen
einer zweiten rotirenden Maschine zu überwinden und dieselbe in Gang zu setzen, sowie Kraft von einer zweiten Maschine
auf eine dritte u. s. w. zu übertragen.
Die Erfindung ist anwendbar auf rotirende Maschinen, bei denen die treibende Kraft durch
Kegel- oder Reibungsgetriebe auf eine mittlere rotirende Spindel übertragen wird.
Fig. ι ist eine Ansicht eines Paares centrifugaler
Maschinen nach der vorliegenden Erfindung, und Fig. 2 zeigt in Schnittdarstellung
eine besondere Construction des Fufslagers für die Treibspindeln.
AA1 sind die beiden Maschinen und a a1
die mittleren Antriebsspindeln für dieselben. An den oberen Enden dieser Spindeln sitzen
die konischen Reibungsräder b b1, die durch Kegelscheiben BB1 angetrieben werden, welche
auf die Wellen S gekeilt sind. Letztere werden durch Riemschieben s s1 angetrieben. Die
Wellen 5 laufen in Lagern ff1 eines Gestelles
oder Joches F, das die Maschinen A A1 überbrückt. Dicht neben den Kegelscheiben b bl
wird eine entsprechend kegelförmige, unabhängige oder Leerscheibe K von solchem
Durchmesser angeordnet, dafs diese Scheibe gleichzeitig mit beiden Kegelscheiben b bl
(oder drei oder vier Scheiben, je nachdem Maschinen vorhanden sind) in Eingriff treten kann.
Um diese Scheibe K ein - und ausrücken zu können, kann die dargestellte Einrichtung getroffen
werden; hiernach wird der Fufs der Spindel k der Scheibe concav gemacht und
auf eine zugespitzte, theilweise mit Gewinde versehene Welle M gesetzt, welche in Lagern m
durch ein Schraubenhandrad m1 verticale Bewegung
ausführen kann.
Die Scheibe kann mechanisch aufser Eingriff mit den Kegelscheiben b bl gebracht werden;
sie fällt indessen durch ihr Gewicht wieder zurück in Eingriff mit denselben, oder es
kann die Spindel durchgehend sein und durch ein Schraubengetriebe gehoben und gesenkt
werden.
Um die Treibscheiben B B1 abwechselnd
mit den Kegelscheiben b b1 in bezw. aufser
Eingriff bringen zu können, können die Wellen S S1 durch Gabeln / in ihren Lagern horizontal
verschoben werden. Diese Gabeln sind Theile von Hebeln LL1 und treten mit Kupplungen
JJ1 in Eingriff.
Die Hebel LL1 sind an dem Gestell F
drehbar befestigt und werden mittelst einer Verbindungsstange JL2 durch einen Hebel H
gleichzeitig bewegt, der bei h an dem Maschinengestell drehbar angebracht ist. Die Bewegung
des Hebels H erfolgt durch Eingriff desselben mit einer Schraubenmutter g, die
durch Handräder G G1 einer in dem Bügel g'2
gelagerten Spindel hin- und herbewegt werden kann. Wenn der Hebel H die aus der Zeichnung
ersichtliche verticale Lage inne hat, so
sind beide Antriebscheiben BjB1 aufser Eingriff
mit den Kegelscheiben b b1; wird dagegen
der Hebel H nach der einen oder anderen Seite bewegt, so wird der eine oder andere
Kegelantrieb ein- bezw. ausgeschaltet. Am Fufse des Hebels H kann ein Zeiger angebracht
werden, der an einer Eintheilung kenntlich macht, wann der Kegelantrieb ein- bezw.
ausgeschaltet ist.
Wenn z. B. eine Maschine A im Betrieb ist, so kann die zweite Ax für den Antrieb
bezw. zum Anlassen fertig hergerichtet werden. Die Abstellung der laufenden Maschine A erfolgt
durch Vermittelung der Hebel H U und L durch Drehung des Handrades G. Wird alsdann
das Handrad m} gedreht, so wird die Scheibe K gleichzeitig mit beiden Kegelscheiben
bbx in Eingriff gebracht, von denen
die Scheibe b mit der Maschine umläuft, die Scheibe bl dagegen sich in Ruhe befindet.
Auf diese Wreise wird das Bewegungsmoment bezw. Beharrungsvermögen der Maschine A auf
die Maschine A1 übertragen und zum Anlassen derselben nutzbar gemacht. Laufen beide Maschinen
A ΑΛ mit derselben Geschwindigkeit um, so wird die Reibungsscheibe K ausgeschaltet,
und der andere Kegelantrieb für die Maschine ΑΛ mit der Kegelscheibe b1 in Eingriff
gebracht, indem die Hebel HL'2 und L
entsprechend bewegt werden.
Um zu verhindern, dafs OeI die Spindeln α al hinunterläuft, kann man Fangbüchsen N
auf den Spindeln anordnen. Um die Reibung möglichst zu vermindern, ist es vortheilhaft,
ein besonderes Fufslager für die umlaufenden Spindeln und eine Schmiervorrichtung für
dieses Lager anzubringen. Der untere Theil der Spindel α kann zu diesem Zwecke schwächer
gemacht und unten zugespitzt werden, wie aus Fig. 2 ersichtlich. C ist ein Schalenlager,
welches innen auf der Bodenplatte der Maschine angebracht ist, durch welche die Spindel
geht. Der zugespitzte Fufstheil wird von einer geschlossenen Schale D getragen, die unter
der Bodenplatte angebracht ist. Diese Schale enthält das Schmiermittel, welches durch ein
Rohr r aus einem Schmierbebä'lter R zugeleitet wird, der hochgehängl ist, so dafs die Schale
stets gefüllt bleibt.
Der Bodensatz des Schmiermaterials kann durch einen Hahn d entfernt werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Bei zwei oder mehreren neben einander angeordneten schnelllaufenden Maschinen eine Vorrichtung zur Nutzbarmachung des Beharrungsvermögens der einen abgestellten Maschine zum Anlassen einer anderen, bestehend aus einer durch Verschiebung in der Achsenrichtung ein- und ausrückbaren Kegelzwischenscheibe K, welche gleichzeitig mit Kegeltriebscheiben b b1 der Wellen a a1 verschiedener Maschinen in Eingriff gebracht werden kann, die ihrerseits durch ein- und ausrückbare Kegelscheiben B ΒΎ angetrieben werden.In Verbindung mit der unter i. genannten Vorrichtung zur Ein- und Ausrückung der Kegelantriebscheiben BB1 eine Hebelverbindung HL2LL1, welche in ihren Endstellungen die eine von zwei schnelllaufenden Maschinen im eingerückten, die andere im ausgerückten, in der Mittelstellung dagegen beide Maschinen im ausgerückten Zustande erhält.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61831C true DE61831C (de) |
Family
ID=335867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61831D Expired - Lifetime DE61831C (de) | Vorrichtung zur Nutzbarmachung des Auslaufs einer schnelllaufenden Maschine für das Anlassen einer andern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61831C (de) |
-
0
- DE DENDAT61831D patent/DE61831C/de not_active Expired - Lifetime
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