DE618010C - - Google Patents

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DE618010C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/46Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports
    • G07F11/50Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted
    • G07F11/52Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted about horizontal axes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Es gibt Warenselbstverkäufer, bei denen eine größere Anzahl Warenträger schwenkbar in einem um eine gemeinsame Achse drehbaren Föndergestell aufgehängt sind. Durch die vorliegende Erfindung wird nun die Münizaufnahme und Weiterschaltung der sich drehenden schwenkbaren Warenträger in der im folgenden beschriebenen Weise besonders· einfach gestaltet.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch den Selbstverkäufer gemäß der Linie c-d in Abb. 2.
Abb. 2 stellt einen Schnitt gemäß der Linie a-b der Abb. 1 mit Ansicht in Richtung der angedeuteten Pfeile dar.
Der Selbstverkäufer besteht aus einem Gehäuse ι mit Deckel 2, der um ein Gelenk 3 aufklappbar ist. Die Vorder- und Rückwand des Selbstverkäufers sind mit Fenstern 4 und 5 versehen. Unterhalb des Fensters 4 ist eine Entnahmeöffnung 6 mit einem darunter vorspringend angeordneten Warenfang 7 angeordnet.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel
a'5 sind die Warenträger 8 als flache Schalen mit stark hochgezogenen Seitenwänden 9 ausgebildet. Der Boden der Schalen ist völlig eben und am hinteren Ende mit einem erhöhten Rand 10 versehen. Unterhalb des Bodens befindet sich je ein Anschlag 11. Die Scjhalen sind an U-förmig durchgekröpften Wellen 12 aufgehängt, die ihrerseits nahe dem Umfang von Scheiben 13 befestigt sind. Je zwei solcher Scheiben bilden ein Förderrad und sind durch eine Trommel 14 in starrem Abstand voneinander gehalten. Die Räder 13 sitzen in beliebiger Anzahl auf einer in den Gehäuseseitenwänden gelagerten Hauptwelle 15, um die sie frei drehbar sind. Jedes der Förderräder weist am Umfang einer seiner Scheiben 13 Ausnehmungen 16 auf, in die eine Sperrklinke 17 eingreift. Die Sperrklinke 17 ist mit einem Schlitz 18 versehen, so daß auch beim Weiterschalten ein seitliches Ausweichen verhindert wird.
Jedem Förderrade ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ein Münzeinwurf 19 zugeordnet; es genügt jedoch, für sämtliche Förderräder nur einen Münzeinwurf vorzusehen und diesen gegenüber den Förderrädern einstellbar zu machen. Die eingeworfene Münze wird durch eine Geldaufnahmevorrichtung aufgefangen, die aus auswärts gebogenen Lappen 20, 21 besteht und beiderseits der Durchkröpfung der Welle 12 der jeweilig unter dem Münzeinwurf stehenden Schale angebracht ist. Außerdem sind seitliche Begrenzungsfedern 22 vorgesehen^ die zu kleine Geldstücke hindurchfallen lassen, während sie die richtige Münze festhalten, so daß durch diese der Zwischenraum an· der durchgekröpften 'Stelie auegefüllt ist.
Auf der Hauptwelle 15 ist ferner ein großer U-förmiger Bügel 23 gelagert, der sämtliche Förderräder 13 umgreift und an seinem Quersteg mit Klinken 24 versehen ist.
Die Klinken stehen in Richtung der Förderbewegung, die durch den eingezeichneten Pfeil angedeutet wird, starr, während sie in umgekehrter Richtung leicht umschlagen. Der Bügel 15 ist außerdem mit einem Handgriff 25 versehen, der durch Schlitze 26 des Gehäusedeckels 2 hindurchragt.
Das Auswerfen der Ware erfolgt beim Anlaufen des Anschlages 11 einer Schale gegen einen im Gehäuseboden angeordneten Anschlag 27, der gleichzeitig als durchgehende Wand ausgebildet sein kann, um ein Hineingreifen in den Apparat zur widerrechtlichen Entnahme von Ware zu verhindern. Andere dies verhindernde Wände 28 können noch an anderer geeigneter Stelle vorgesehen werden. Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Es ist zunächst gleichgültig, in welcher Lage sich der Handgriff 25 befindet. Zweckmäßig ist es, ihn beispielsweise durch eine Feder in der gestrichelten Lage festzuhalten. Wird durch den Einwurf 19 eine Münze eingeworfen, so fällt sie in eine der Aufnahmevorrichtungen 20, 21. Bewegt man jetzt den Griff 25 von unten nach oben in die ausgezogene Stellung, so nimmt er mittels einer -der an ihm angebrachten Klinken 24 das fest in der Aufnahmevorrichtung sitzende Geldstück mit und schaltet hierbei das Förderrad 13 um eine Zackenteilung der Ausschnitte 16 weiter. Diesem Schaltweg muß der Ausschnitt 26 angepaßt sein. Kurz vor beendetem Schalthub, bevor also die Rastklinke 17 in die nächste Aussparung 16 einspringt, wird einer der am unteren Teil des Umfanges hängenden Körbe durch Anlaufen gegen den Anschlag 27 entleert, so daß die Ware aus der flachen Schale 8 herausrutscht und auf das Entnahmebrett 7 gelangt. Im nächsten Augenblick springt dann die Rast 17 ein und ein Zurückgeben des Förderrades ist dadurch verhindert.
Bei denjenigen Förderrädern, bei denen eine Münze nicht eingeworfen worden ist, ♦5 gehen die entsprechenden Klinken frei durch die von der Kröpfung der Welle 12 gebildeten Ausschnitte hindurch, wie es deutlich aus Abb. 2 ersichtlich ist. Wenn für jede der Fördereinrichtungen 13 ein besonderer Münzeinwurf vorgesehen ist, können mehrere Münzen gleichzeitig eingeworfen werden, und es wird dann entsprechend die Ware von den betreffenden Förderrädern verabfolgt.
Die Ingangsetzung des Selbstverkäufers kann statt durch einen Handgriff auch durch einen Motor erfolgen, dessen Inbetriebsetzung durch einen Druckknopf ausgelöst werden müßte, aber auch durch Kontaktbildung mittels der eingeworfenen Münze erfolgen kann. Statt der Förderräder 13 können auch Förderketten o. dgl. vorgesehen sein, wobei sich dann die Warenträger paternosterartig auf endloser Bahn über ein oberes und unteres Antriebsrad bewegen. Die Leerung des Selbstverkäufers kann in der üblichen Weise durch eine der bekannten Münzeinwurfsperren angezeigt werden, die beispielsweise in Abhängigkeit von der Belastung der einzelnen Warenträger steht.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Warenselbstverkäufer, bei dem eine größere Anzahl Warenträger schwenkbar in einem'um eine gemeinsame Achse drehbaren Fördergestell aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtungen für die' Münzen in den Schwenkachsen (12) der Warenträger derart angeordnet sind, daß durch eine eingeworfene Münze die Fortschaltung der Warenträger mittels eines Antriebsgliedes (23) bewirkt wird.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen (12) der Warenträger an der Aufnahmestelle für die Münze oder deren Haltevorrichtung U-förmig gekröpft sind, so daß an der Kröpfstelle ein Mitnehmer des Antriebsgliedes (23) unbehindert hindurchgeht, wenn sich in der Münzaufnahmevorrichtung oder der als solche ausgebildeten Schwenkachse keine Münze befindet.
3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (23) als von der Außenseite her von Hand zu bewegender Bügel mit einer Klinke (24) ausgebildet ist, die sich gegen die eingeworfene Münze als Mitnehmer für das Fördergestell (13) legt.
4. Selbstverkäufer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bügelartige Antriebsglied (23) mehrere in bekannter Weise auf gemeinsamer Welle angeordnete Förderglieder (13) so umfaßt, daß es bei seiner Bewegung wahlweise entsprechend den durch verschiedene Schlitze eingeworfenen Münzen ein oder mehrere der Förderglieder weiter schaltet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DE (1) DE618010C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109926B (de) * 1959-02-06 1961-06-29 J B Rombach Selbstverkaeufer fuer verschiedene Waren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109926B (de) * 1959-02-06 1961-06-29 J B Rombach Selbstverkaeufer fuer verschiedene Waren

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